Rezension: Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf  – Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten

Abendsonne

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 282
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Fortsetzung des von „Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten„. Ein weiterer Roman der „Jahreszeiten-Geschichten“ erscheint im Frühjahr 2016.
  • Inhalt: Daliah ist ein ganz normales Mädchen, daher ist es total überraschend, dass ausgerechnet sie von der Göttin Gaia ausgewählt wird. Sie nimmt sie mit zu ihren vier Söhnen, den vier Jahreszeiten. Für wen wird sich Deliah entscheiden und welche Rolle spielen ihre seltsamen Träumen?
  • Rezension: Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr den ersten Band der Jahreszeitengeschichten „Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten“ verschlungen und war ein wenig traurig, dass es keine Fortsetzung gibt, um so mehr habe ich mich gefreut, als ich erfuhr, dass es doch noch weitere Bände gibt bzw. geben wird.  Auch diese Geschichte habe ich innerhalb kürzester Zeit gelesen und war so tief versunken, dass ich sogar einen leichten Sonnenbrand bekommen habe :-). Ich war sofort wieder gefangen von den ganz besonderen Charakteren und ihrem Schicksal.  Ohne zu viel zu verraten kann ich wohl sagen, dass es eine sehr gelungene Fortsetzung ist, in der das Thema „Handeln aus Liebe“ wieder auf ganz besondere Art und Weise  thematisiert wird. Die Idee der Jahreszeiten als Halbgötter gefällt mir immer besser und ich werde wohl in nächster Zeit häufig an Sol denken, wenn ich in der Sonne liege und den Herbst mit ganz neuen Augen sehen. Ich denke man kann sich auf den nächsten Band freuen – ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was sich die Autorin hier für uns ausdenken wird. Bis dahin kann ich euch die ersten beiden teile aber schon mal absolut empfehlen – auch hier aber wieder unbedingt in der richtigen Reihenfolge!!! Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Wiesengrün. Elfenblüte 5

Julia K. Knoll  – Wiesengrün. Elfenblüte 5

Wiesengrün

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der letzte der fünf Teile der Elfenblüten-Serie. Die Namen der ersten Bände lauten:   „Elfenblüte 1 – Himmelblau“ ,  „Elfenblüte 2 – Sonnengelb„,   „Elfenblüte 3 – Glutrot“ und „Elfenblüte 4 – Nebelgrau„.
  • Inhalt: Alahrian hat Lilly gerade das Leben gerettet, allerdings hat er damit im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem eigenen Leben bezahlt. Er muss mit Lilith der Königin kämpfen..
  • Rezension: Ich habe mich riesig gefreut, als ich den fünften und somit letzten Teil der Elfenblüten-Serie per eMail bekommen habe und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen. Ich habe das Lesen nur unterbrochen, um ein paar Stunden zu schlafen, dann aber am nächsten morgen direkt nach dem Aufwachen weitergelesen  bis ich das Ende der Geschichte kannte. Ein wenig hoffe ich allerdings, dass es noch einen weiteren Band gibt, in dem wir erfahren, wie es den Beiden geht… denn obwohl mich dieser Band genauso wie schon die voran gegangenen gefesselt hat und das Ende wirklich sehr gut ist, mag ich mich doch irgendwie nicht von den beiden verabschieden, wo sie mich doch den ganzen Juni über begleitet haben. Die Elfenblüten-Serie gefällt mir wirklich sehr gut und ich kann sie euch allen nur absolut empfehlen – sie ist nicht nur spannend, sondern auch unglaublich schön und macht deutlich, dass Dinge und Menschen manchmal ganz anders als man zuerst denkt und welche enorme Kraft die Liebe haben kann. Die Bücher sind einfach großartig!!! Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Mit Rosen bedacht

Jennifer Benkau  – Mit Rosen bedacht

Mit Rosen bedacht

  • Verlag: Bastei Luebbe
  • Seitenzahl: 319
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Wandas Leben ändert sich von der einen Sekunde auf die andere: Eben noch hat sie sich glücklich auf ihre Hochzeit vorbereitet und nur Sekunden später muss sie sich damit auseinandersetzen, dass ihr Verlobter Karim nach einem Unfall im Koma liegt. Doch damit noch nicht genug, denn schnell wird klar, dass Karim wahrscheinlich ein ganz anderer war, als Wanda dachte. Sie beginnt Nachforschungen über seine Vergangenheit anzustellen und damit wird nicht nur ihr Bild von Karim zerstört, sie befindet sich plötzlich selbst in Lebensgefahr…
  • Rezension: Ich hatte anhand des Covers und des Klappentextes ein sehr spannendes Buch erwartet, aber nicht so viel Tiefgang. Schnell wird klar, dass Karim eine sehr dunkle Vergangenheit hat und das es irgendetwas mit seiner Familie zu tun hat. Was man dann erfährt finde ich sehr heftig – ein bisschen zu crass für das Buch finde ich. Wanda kann doch nicht so naiv gewesen sein, dass ihr wirklich die letzten Jahre nix aufgefallen ist… Das Buch an sich ist aber sehr gut gemacht, immer abwechselnd erfährt man etwas aus der Vergangenheit der beiden und der Gegenwart und zwischendurch aus Karim Vergangenheit bevor er Wanda kennen gelernt hat. Diese Art eine Geschichte zu erzählen gefällt mir sehr gut, Und die Idee, dass man erst dann etwas wichtiges über einen Menschen erfährt, wenn er nicht mehr reden kann und im Koma liegt gefällt mir auch sehr gut, aber nicht in dieser großen Dramatik. Die Vergangenheit von Karim wirft eine ganz neue Thematik auf, die ein eigenes Buch verdient hätte… für mich ein wenig zu extrem inmitten dieses Thrillers. Aber spannend ist das Buch auf jeden Fall und es macht nachdenklich. Empfehlen kann ich es nur an Menschen, die nicht zu empfindlich sind. Vielen Dank an das Team vom Bastei Lübbe Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Outlander (1) Feuer und Stein (Neuauflage) & Übersicht alle Bände

Diana Gabaldon – Outlander. Feuer und Stein

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  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 1136
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der achte Teil der Highland-Saga, die bereits komplett in einem anderen Verlag erschienen ist. Bei Droemer-Knauer sind bisher nur die ersten beiden Teile als Neuauflage erschienen.
    1. Feuer und Stein
    2. Die geliehene Zeit
    3. Ferne Ufer
    4. Der Ruf der Trommel
    5. Das flammende Kreuz
    6. Ein Hauch von Schnee und Asche
    7. Echo der Hoffnung
    8. Schatten von Verrat und Liebe
  • Inhalt: Die englische Krankenschwester Claire Randall reist durch ein mysteriöses Ereignisse an den Steinkreisen vom Jahre 1946 zurück in die Vergangenheit. Plötzlich findet sie sich völlig unerwartet um Jahr 1743 wieder und muss nach Kurre zeit einsehen, dass sie wohl nicht so einfach zurückkehren kann. Daher versucht sie sich mit der Situation anzufreunden und besonders Jamie macht es ihr dabei sehr leicht. Sie verliebt sich in ihn und findet sich immer besser in ihrer neuen Zeit zurecht, doch trotzdem ist Claires Leben alles andere als leicht und sie kann ihr „ursprüngliches“ Leben auch nie ganz vergessen…
  • Rezension:  Ich war sehr neugierig auf die Neuauflage der Highland-Saga, die ich komplett gelesen habe. Vom Verlag wurde sie als „erstmals ungekürzt, in komplett neuer Übersetzung“ angekündigt. (mehr Infos) Leider muss ich jetzt sagen, dass ich jetzt nachdem einige Jahre vergangen sind natürlich keine Unterschiede erkennen kann bzw. nicht an den genauen Wortlaut erinnern kann. Und da ich mich aber zu genau an den Inhalt des Buches erinnere kann und ich außerdem regelmäßig die Verfilmung der Serie auf VOX schaue, habe ich mich entschieden das erneute Lesen abzubrechen. Meine Begeisterung für die Geschichte ist aber größer denn je, besonders nachdem ich bei der Premiere, bei der ich die ersten Folgen anschauen durfte, unglaublich begeistert von der Verfilmung dieses Bestsellers bin. (mehr Infos). Die Geschichte von Claire und Jamie ist einfach so unglaublich schön und unwahrscheinlich fesselnd, wer von euch ie noch nicht kennt, dem kann ich sie wirklich nur absolut ans Herz legen und die Bücher sind noch 1000 Mal besser als ihre (sehr gelungene) Verfilmung. Vielen Dank an das Team vom Droemer-Knauer Verlag, der mich zur Premiere eingeladen und somit das Feuer neu entfach hat und mir darüber hinaus dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Nebelgrau. Elfenblüte 4

Julia K. Knoll  – Nebelgrau. Elfenblüte 4

Nebelgrau

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 203
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Die ersten Bände lauten:   „Elfenblüte 1 – Himmelblau“ ,  „Elfenblüte 2 – Sonnengelb“ und  „Elfenblüte 3 – Glutrot„.  Der fünfte Teil wird „Wiesengrün“ heißen und am   2.7.15 erscheinen.
  • Inhalt: Lillian und Alahrian könnten eigentlich überglücklich sein und ihr Leben frisch verliebt durch die rosarote Brille sehen. Doch leider brechen schnell dunkle Zeiten in ihrem Leben an, denn erst wird Alahrian plötzlich aus unerfindlichen Gründen krank, was ja eigentlich gar nicht geht, und dann läuft auch noch der Besuch bei Lilly Mutter völlig anders als gedacht…
  • Rezension: Ich muss an dieser Stelle wirklich endlich mal erwähnen, wie sehr mir die einfachen, aber gerade deshalb so beindruckenden Cover der Elfenblüten-Serie gefallen. Die jeweilige Farbe passt immer perfekt zu dem Buch und sie sehen ein einfach total hübsch aus und haben einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Zur Handlung an sich möchte ich gar nicht so viel verraten, um euch die Spannung nicht zu nehmen. Nur so viel: Ich war völlig baff, wie alles zusammenhängt worüber man sich im Laufe der Geschichte wundert und wie die Geschichte deshalb einen neuen Höhepunkt erreicht. Auch wachsen einem die Protagonisten, am meisten natürlich die Lilly und Alahrian, immer mehr ans Herz und sogar Alharians Brunder wird mir immer sympathischer.  Am liebsten würde ich wieder direkt weiterlesen, doch leider erscheint der nächste Band ja erst Anfang Juli – in 10 Tagen. Ich kann es kaum erwarten und euch bis dahin die ersten vier Bände nur wärmstens ans Herz legen. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ismales Orangen

Claire Hajaj  – Ismaels Orangen

Ismaels Orangen

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 442
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jaffa, im April1948. Salim Al Ismaeli ist der Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters. Er ist sieben Jahre alt und wartet sehnsüchtig darauf, die ersten Orangen des zu seiner Geburt gepflanzten Orangenbaumes zu ernten, um dann ein „Mann“ zu sein. Doch der israelisch-palestinensische Konflikt, der seit der Gründung des israelischen Staates auf arabischem Boden schwelt, weitet sich zu einem Krieg aus und die fünfköpfige Familie – Salim hat noch 2 Brüder – muss fliehen. Seit der Zeit hat Salim einen Traum, dem er alles unterordnet: In sein Land zurückkehren. Doch die Familie hat alles verloren, seit der jüdische Staat 1950ein Gesetz erlassen hat, das alle palästinensischen Staatsbürger enteignet, die vor den Bomben im Krieg geflohen sind. Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf versucht alles, um ein normales und angepasstes Leben zu führen. Salim und Judith begegnen sich im London der 60er Jahre, wohin Salim nach einem trostlosen Aufenthalt in Nazareth bei seiner Halbschwester zum Studieren gegangen ist. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar – trotz aller Widerstände in den jeweiligen Familien. Bei der Hochzeit versprechen sie sich, alles Trennende zu überwinden. Doch auf Dauer wird die Unvereinbarkeit der Ehe zur Zerreißprobe und überträgt sich auch auf ihre Kinder. Weder Judith noch Salim können de Geschehnisse im geteilten Palästina ausblenden – nicht die Terrorattacken der PLO in Israel und nicht die Gräueltaten der Israelis in den besetzten Gebieten.
  • Rezension: Um es vorweg zu sagen: Es ist ein wunderbarer Roman, der mitreißend  die Geschichte zweier Familien erzählt und gleichzeitig den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis derart schildert, dass der Leser Verständnis für beide Seiten aufbringt. Hier wird eine Brücke im Kampf der Kulturen und das in einer intensiven und sinnlichen Sprache, die in den Bann zieht. Schon äußerlich lädt das Buch zum zugreifen ein: ein fester, satt gelber Umschlag, ein viele Früchte tragender Orangenbaum und ein Junge, der sich von ihm entfernt. Außerdem hat das Buch ein orangefarbenes Lesebändchen, dass man einsetzten kann, falls man das Buch einmal beiseite legen muss!! Die Autorin weiß, wovon sie schreibt, ist sie doch selber in London als Tochter  einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters geboren und genauso wie ihre Hauptfiguren hat sie in England und im nahen Osten gelebt. Deshalb durchzieht den ganzen Roman eine Sehnsucht nach Frieden und die Hoffnung, dass es vielleicht doch einmal möglich sein wird nicht mehr zu streiten. Jeder Krieg muss einmal zu Ende sein – so die Botschaft. Claire Hajaj hat auf jeden Fall einen Baustein zum Verständnis beider Seiten geschrieben. Ein großartiger Familienroman und eine ausgezeichnete Schilderung des Nahostkonfliktes. Dieser deutet sich bereits im Titel an, denn Ismael war ja der erstgeborne Sohn Abrahams, der zu Gunsten des zweitgeborenen Sohns Isaak verstoßen wurde. Ismael soll der Bibel nach der Stammvater der Muslime und Isaak der Gründer des Judentums sein. (Buch Genesis). Vielen Dank an das Team vom blanvalet Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Glutrot. Elfenblüte 3

Julia K. Knoll  – Glutrot. Elfenblüte 3

Glutrot

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 203
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Der erste Band trägt den Titel „Himmelblau“ und der Zweite „Sonnengelb„.  Der vierte Teil heißt „Nebelgrau“ und der letzte „Wiesengrün“ (Er erscheint am 2.7.15).
  • Inhalt: Lillian und Alahrian sind glücklich zusammen, aber irgendwie scheint ein Geheimnis aus der Vergangenheit zwischen ihnen zu stehen. Soll Lilly  warten bis Alahrian sich ihr anvertraut oder die Chance nutzen seinen Bruder zu fragen?
  • Rezension:  Ich habe direkt nachdem ich die letzte Seite von Band 2 „Sonnengelb“ gelesen hatte mit dem dritten Teil begonnen und die Handlung hat nahlos an das voran gegangene angeknüpft. Es war unglaublich spannend zu erfahren, wie es mit den beiden weiter geht. Die Liebe zwischen den beiden ist sehr zerbrechlich, aber grade deshalb auch unglaublich stark und auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Es hat mir besonders gut gefallen, wie es der Autorin gelungen ist, Alahrians Vergangenheit   zur Sprache zu bringen. Besonders spannend war, endlich mehr über die Welt von Alharian zu erfahren. Das Buch ist einfach zauberhaft und ich freue mich schon, dass ich auch den vierten Band habe und sofort damit beginnen kann. Die ersten drei Teile kann ich auf jeden Fall schon mal sehr empfehlen, aber man sollte auf alle  Fälle alle Bänder in einem „Rutsch“ lesen denke ich, obwohl es auch Spaß machen kann sich immer auf die Fortsetzung zu freuen und seinem Erscheinungsdatum entgegen zu fiebern. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne