Rezension: Die Hölle war der Preis

Hera Lind – Die Hölle war der Preis

  • Verlag: Diana Verlag
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Peasy bzw. Gisa Stein, wie sie wirklich heißt, wächst in Ostberlin auf und ist sehr verzweifelt darüber, wie ihr Leben aussieht, weshalb sie mit ihrem Mann Ed in den Westen zu flüchten versucht. Doch ihr Vorhaben endet in einer Nacht im Jahr 1974 endet mit vier Jahren Haft in dem Frauenzuchthaus Hoheneck…
    Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte.
  • Rezension: Dieses Buch ist erschreckend, weil man weiß, dass alles in dem Buch wahr ist. Die Autorin beschreibt das Grauen, was Frauen in Hoheneck  erleiden mussten auf unglaublich feinfühlige Art und Weise. Und gerade weil man zwischendurch immer wieder auch Dinge aus der Vergangenheit erfährt ist es immer wieder neu erschreckend, wenn man mehr über die Hölle erfährt, die Peasy durchleben musste, nur weil sie ihre Träume leben wollte. Dieses Buch ruft sehr deutlich in Erinnerung was eine der schlechten Seiten der DDR war und lässt es uns nicht vergessen, auch wenn nach nunmehr 30 Jahren es immer weniger Menschen gibt, die sich noch daran erinnern und davon erzählen können. Solche Zeitzeugen Berichte sind aber sehr wichtig. Das Buch gefällt mir trotz oder gerade wegen seines Inhaltes sehr gut und hat mich wirklich tief bewegt. Daher kann ich es euch sehr empfehlen. 
  • Bewertung:

Quelle des Bildes und DEr INfos: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Hoelle-war-der-Preis/Hera-Lind/Diana-Verlag/e570490.rhd

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Frau Einstein

Marie Benedict – Frau Einstein

  • Verlag: KiWi Verlag
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mileva Marić ist 1896 die erste Frau, die am Polytechnikum in Zürich studieren darf und zeigt schnell ihre außergewöhnlichen mathematischen Fähigkeiten. Dort begegnet sie auch ihrem zukünftigem Mann Albert Einstein. Sie arbeiten gemeinsam an der Relativitätstheorie, doch nach und nach wird sie in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten von ihrem Mann Albert gebremst und in eine Rolle gedrängt die ihr weder gerecht wird noch gefällt…
  • Rezension: Ich wusste schnell, dass ich dieses Buch lieben würde, da ich Romane über strake Frauen sehr mag und Mathematik sehr spannend finde. Und genauso war es, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, es ist unglaublich fesselnd geschrieben. Allerdings macht es auch nachdenklich und man beginnt über die Rolle von Frauen in der Wissenschaft nachzudenken. Und außerdem wird der berühmte Albert Einstein einem während es Buches immer unsympathischer… aber lest selbst! Das Buch bekommt meine absolute Leseempfehlung!
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.kiwi-verlag.de/buch/marie-benedict-frau-einstein-9783462053432

Rezension: Ich bin keine SUPER-MOM und will auch keine werden

Susi Groth – Ich bin keine SUPER-MOM und will auch keine werden 

  • Verlag: Eulenspiegel Verlag
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Autorin erzählt von ihrem Alltag als Mama und davon warum sie nicht so perfekt ist wie andere Mütter, es aber auch nie sein möchte.
  • Rezension: Ich finde das Buch einfach großartig. Die Autor hat mir an manchen Stellen wirklich absolut aus dem Herzen gesprochen und an andren Stellen musste ich herzlich lachen. Sie hat so unglaublich recht und erzählt auf so besondere und humorvolle Art und Weise vom Mama sein, dass es richtig Mut macht (auch) nicht perfekt sein zu müssen. Das Buch liegt seid einigen Woche bei mir im Badezimmer und ich nehme es immer wieder gern zur Hand, um darin zu lesen und mich beruhigen zu lassen, wenn es mal wieder nicht so super läuft. Ich kann es allen Mamas nur absolut ans Herz legen!!!
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.eulenspiegel.com/verlage/eulenspiegel-verlag/titel/ich-bin-keine-super-mom-und-will-auch-keine-werden.html

 

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: 60 Mal Mama

Vera Pein – 60 Mal Mama. Wie ich als Pflegemutter erkannte, was Kinderseelen brauchen

  • Verlag: Knaur HC
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 256
  • Inhalt:  Vera Pein erzählt in ihrem Buch davon was sie in vielen Jahren und mehr als 60 Pflegekindern so alles erlebt hat. Dabei ist natürlich jeder der Kinder genauso einzigartig, wie das was es erlebt hat.
  • Rezension:  Ich war sehr neugierig auf das Buch und kann nun sagen, dass es meine Erwartungen mehr als erfüllt hat. Es ist so schön zu lesen, wie wahnsinnig einfühlsam und positiv Vera Pein von ihren Kindern erzählt  – besonders weil ich selbst Mama bin und beruflich viel mit Kindern zu habe ist Meir das Buch sehr nah gegangen. Und es gab mehr als einen Punkt wo ich ihr am liebsten für ihre Worte gedankt hätte und aber auch einige die mich etwas nachdenklich gemacht habe. Bei ihr klingt es so einfach, dass zu tun, was Kinderseelen brauchen, ist es aber leider nicht immer. Ihr Buch macht aber unglaublich viel Mut und ist so wundervoll positiv – ich bin tief beeindruckt von dieser Frau. Euch allen kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, es wird euer Herz erreichen und es erwärmen da bin ich mir sicher!
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.droemer-knaur.de/buch/vera-pein-shirley-michaela-seul-60-mal-mama-9783426214688

Rezension: Mit dir wird alles anders, Baby!

Dennis Betzholz – Mit dir wird alles anders, Baby! Briefe eines werdenden Vaters an sein Kind

  • Verlag: Knaur
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 224
  • Inhalt: Dennis Betzholz schreibt seinem ungeborenen Kind während der gesamten Schwangerschaft Briefe. Dabei macht er sich Gedanken über alles Mögliche. So bereitet er sich auf seine Vaterrolle vor und die Verantwortung, die das mit sich bringt.
  • Rezension: Ich bin selbst Mama von zwei bezaubernden Kindern und ich finde die Idee eifach total schön – fast schade, dass ich selbst nicht mehr die Gelegenheit dazu habe. Die Briefe in diesem Buch sind so unglaublich schön wie die Idee an sich und eine wundervolle Liebeserklärung an sein Baby und die nächste Generation im Allgemeinen. Ich finde solch ein Buch sollte viele Eltern während der Schwangerschaft lesen – eine tolle Idee für Geburtsvorbereitungskurse finde ich. Allen anderen kann ich das Buch aber auch wärmstens ans Herz legen gerade jetzt kurz vor Weihnachten. Ich habe es sehr gern gelesen und es hat mir neu die Augen dafür geöffnet, wie wundervoll es ist Mama zu sein.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.droemer-knaur.de/buch/dennis-betzholz-mit-dir-wird-alles-anders-baby-9783426214541

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Meine Suche nach dem Nichts

Lena Schnabl – Meine Suche nach dem Nichts. Wie ich tausend Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand

  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: In diesem Buch erzählt Lena Schnabel davon, was sie alles auf ihrer Reise auf dem japanischen Jakobsweg erlebt hat und wie sie dort nach ihrem ganz persönlichen Glück gesucht hat.
  • Rezension: Ich wusste gar nicht, dass es auch einen japanischen Jakobsweg gibt, oder besser gesagt hatte ich einfach nie darüber nachgedacht. Lena Schnabel hat es irgendwie geschafft mich neugierig zu machen und ich bin froh, dass ich jetzt mehr darüber weiß. Man merkt ihrem Buch einfach an, wie begeistert sie ist und das sie das alles selbst erlebt hat. Es ist unglaublich authentisch, dazu tragen natürlich auch die Farbfotos bei. Trotzdem muss ich sagen, dass es für mich persönlich ein wenig zu ausführlich war. Aber das mag auch dran liegen, dass ich mich nicht so recht für Japan begeistern konnte. Es ist einfach nicht meine Welt. Trotzdem kann ich mich sehr gut vorstellen, dass es sehr viele Menschen gibt, die dieses Buch förmlich „verschlingen“ werden und denen es irgendwie ach dabei hilft genau wie Den ihr eigenes Glück neu zu finden.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Paperback/Meine-Suche-nach-dem-Nichts/Lena-Schnabl/Goldmann-TB/e548077.rhd

Rezension: Keine Tränen für Allah

Kholoud Bariedah – Keine Tränen für Allah. Wie ich von Tugendwächtern verurteilt wurde und dem Frauengefängnis von Mekka entkam

  • Verlag: Droemer Kanur
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 320
  • Inhalt: Die in Saudi-Arabien lebende Kholoud Bariedah wird zu vier Jahren Gefängnis und 2000 Stockhieben verurteilt, wegen einer Kleinigkeit. In diesem Buch erzählt sie davon wie sie den kompletten Koran auswendig gelernt hat, um früher aus der Haft entlassen zum erden, wie sie alles überstanden hat und wie sich ihr Leben danach verändert hat. Nach ihrer nach ihrer Freilassung wendet sie sich öffentlich vom Glauben ab, muss ihre Heimat verlassen und beginnt sich  für die Rechte der Frau in der islamischen Welt einzusetzen.
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht als ich davon gehört habe, aber ich habe mich dann irgendwie immer nicht „getraut“ es wirklich zu lesen, weil ich „Angst“ davor hatte, all die Grausamkeiten zu lesen. Diese Sorge war unbegründet. Natürlich war der Inhalt des Buches alles andere als „harmlos“ aber dabei so beschrieben, dass man es „gut“ lesen konnte. Trotzdem ist es natürlich erschreckend zu lesen, was dieser jungen Frau passiert ist, besonders wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass das ganze authentisch ist und keine Fiktion. Allerdings muss ich sagen, dass ich irgendwie ein bisschen anderes Buch erwartet hatte, dass eher chronologisch vorgeht und vor allem auch ausführlich darüber berichtet, wie es mit Kholoud weiterging, nachdem sie das Gefängnis verlassen durfte. Da war ich ein klein wenig enttäuscht. Trotzdem ist das Buch absolut empfehlenswert und kann sicher dazu beitragen aufzuklären, was in Ländern wie Saudi Arabien wirklich auch heute noch passieren kann und was wir uns gar nicht vorstellen können.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.droemer-knaur.de/buch/9558409/keine-traenen-fuer-allah