Rezension: Karo Kanonenkugel und der Löwe

Grace Easton . Karo Kanonenkugel und der Löwe

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 40
  • Inhalt: Karo ist ein Mädchen, dass ein wenig anders lebt als andere. Als sie einem Zirkus begegnet, möchte die mitmachen. Doch der Mann mit dem großen Hut ist nicht mit ihr zufrieden und sie muss gehen. Aber dann Zeit ihr der Löwe, das sie genau so richtig ist, wie sie ist.
  • Rezension: Ich kannte die Geschichte bisher nicht, doch sie gefällt mir wirklich gut, gerade weil sie ein bisschen anders ist als „normale“ Kinderbücher. Den Löwen finde ich einfach großartig, besonders weil sein Brüllen sie vielfältig interpretiert werden kann und Karo ist natürlich auch super. Das Ende des Buches ist es sowieso, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Auf alle Fälle ist dieses Kinderbuch sehr zum empfehlen und ein tolles Plädoyer für Freundschaft und das zu sich selbst stehen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.knesebeck-verlag.de/karo_kanonenkugel_und_der_loewe/t-1/752

Rezension: Herz verloren, Glück gefunden

Christiane von Laffert – Herz verloren, Glück gefunden

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Die Ehe der zweifachen Mutter Victoria steckt in der Krise. Um wenigstens für kurze Zeit einmal den ewigen Nörgeleien ihres Mannes zu entfliehen, lässt sich die schüchterne Victoria auf eine abenteuerliche Idee ihrer besten Freundin Emily ein: Sie soll die Society-Reporterin zu einem Kurztrip in ein angesagtes Ski-Resort begleiten und sich – damit sie unter den Reichen und Schönen nicht wie eine graue Maus wirkt – als ungebundene Jetsetterin ausgeben. Der Plan geht auf – bis Victoria im Fahrstuhl des Luxushotels über einen gut aussehenden Fremden stolpert und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Constantin könnte der Mann ihres Lebens sein – wenn da nicht ihre kleine Lüge wäre und sie nicht eigentlich vergeben … (Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Herz-verloren,-Glueck-gefunden/Christiane-Laffert/Goldmann-TB/e490015.rhd#\|info)
  • Rezension: Ich war zuerst etwas skeptisch, weil ich keine Lust auf eine 0-8-15 Lovestory hatte, aber das Cover hat mir doch so gut gefallen und der Klappentext mich neugierig gemacht. Zum Glück, denn das Buch ist wirklich mehr als eine Liebesgeschichte, es macht unglaublich Spaß die Entwicklung von Victoria zu Kati mitzuerleben – und das genau ist auch der Mehrwert der Handlung. Ich kann das Buch wirklich empfehlen jetzt im Spätsommer – ein tolle Lektüre für zwischendurch, die ans Herz geht und Mut macht zu sich selbst zu stehen.
  • Bewertung: 4 Sterne 

Rezension: Der Sommer der Sternschnuppen

Mary Simses – Der Sommer der Sternschnuppen 

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 7h 13
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Grace liebt Ordnung genauso sehr wie ihren Beruf als Korrekturleserin. Daher muss in ihrem Leben auch immer alles schön geregelt verlaufen. Doch als sie arbeitslos wird und in ihre Heimatstadt zurück kehrt wird ihr Leben völlig durcheinander geworfen. Sie muss sich mit der Frage auseinandersetzen, wer sie sein möchte und mit ihrer Vergangenheit, insbesondere mit ihrer Liebe zu Peter, der gerade auch Zuhause ist. Doch nicht nur er wirbelt Das Leben von Grace völlig durcheinander…
  • Rezension: Ich fand das Cover und den Titel einfach sehr ansprechend und besonders – allein schon weil ich Sternschnuppe liebe. Die Handlung des Buches ist  dann auch genauso wie erwartet, eine schönes Liebesgesichte für zwischendurch.   Sie konnte mich nicht wirklich überraschen, ich Eisbecher Sternschnuppenhabe mich aber trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt. Und wisst ihr, was lustig ist, fast sogar ein bisschen unheimlich? Gerade als ich das Hörbuch zu Ende gehört habe kommt mein Freund mit diesem Eisbecher im „Sommer der Sternschnuppen Design“ nach Hause.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Verfluchte Wünsche

Carina Mueller  – Verfluchte Wünsche

Verfluchte Wünsche

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 267
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Annie kann es kaum glauben, als sie kurz nach ihrem 18. Geburtstag feststellt, dass sie scheinbar die Fähigkeit sich Dinge zu wünschen, die dann wirklich passieren. Doch handelt es sich dabei irgendwie nur im schlechte Dinge, die sie anderen an den Hals wünscht. Schnell ergeben sich erste Probleme und dann tritt plötzlich Raik in ihr Leben. Er ist Annie alles andere als sympathisch, aber er will ihr helfen, dass die Katastrophen ein Ende haben und Annie muss sich fügen…
  • Rezension: Ich kannte die Autorin bereits von ihrer „Moonlit Nights Trilogie“ und wusste daher sofort, das mich etwas Übersinnliches erwarten würde.  Dieses Buch war aber irgendwie komisch, der Braucht zwischen dem ersten Teil, in dem Annie ihre Gabe entdeckt und auslebt und dem zweiten Teil war mir irgendwie zu groß. Ich glaube es hätte mir besser gefallen, wenn der erste Teil kürzer gewesen wäre, denn eigentlich ist er ja nur die Einleitung… und er hat dazu beigetragen, dass ich Annie einfach nicht mochte und es lange gedauert hat, bis sie mir dann wieder sympathisch geworden ist. Trotzdem ist das Buch lesenswert und die Geschichte sehr gut durchdacht – erschreckend, was wohl wirklich passieren würde, wenn Menschen die Möglichkeit hätte sich Dinge zu wünschen, die dann auch eintreten. Das macht das Buch auf jeden Fall deutlich und ebenso regt es dazu an darüber nachzudenken, wer eigentlich in einer Situation der Schuldige ist. Und natürlich kommen auch die Themen Selbstfindung und Liebe nicht zu kurz. Zusammenfassend kann ich sagen, das Buch ist gut, aber gehört nicht zu meinen absoluten Favoriten.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Schwamm drüber

Ursula Schröder – Schwamm drüber

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Frida ist eine 40-jährige, geschiedene Lehrerin, die eigentlich mit ihrem Leben ganz zufrieden ist. Doch unter der Fassade verbregen sich ein paar Probleme und es zeigt sich, dass sie nicht ganz so stark ist, wie es scheint. Einigen davon muss sie sich stellen, als sie ihrem Bruder auf dem Sterbebett verspricht, sich um seine Frau Louise zu kümmern.  Sie zieht zu ihr auf das Landgut Wernebeck und auf einmal lassen sich die Probleme nicht mehr mit einem einfachen „Schwamm drüber“ besiegte schieben, sondern Frida muss beginnen sich mit dem Leben auseinander zu setzen…
  • Rezension: Leider muss ich sagen, dass ich das Cover und den Titel ein wenig langweilig fand und mich das Buch daher nicht so wirklich angesprochen hat. Dieser Eindruck hat sich dann auch beim Lesen nicht wirklich verändert. Das Buch „plätschert“ so dahin, wirklich mitreisen hat mich das Leben von Frida nicht können. Das Buch ist auch nicht wirklich schlecht, aber eher was für zwischendurch und so richtig vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Daher kann ich es auch nur eingeschränkt weiterempfehlen an Menschen, die sich dafür interessieren und keinen spannenden Roman erwarten. 
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Die Frau am See

Sara Gruen – Die Frau am See

Die Frau am See

  • Verlag: Kindler
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die reiche Maddie, eine junge Frau aus der amerikanischen Oberschicht, reist mit ihrem Ehemann Ellis und dem gemeinsamen Freund Hank im Januar 1945 aus den Staaten ins ferne Schottland in ein abgelegenes Dorf im schottischen Hochland an den „Loch Ness“, um das sagenumwobene Ungeheuer zu finden und dessen Existenz per Foto zu belegen. Ungeachtet des Krieges begeben sie sich auf die gefährliche Reise über den Ozean, w sie zum ersten Mal mit Kriegsopfern konfrontiert werden. Diese Konfrontation wird Maggie Leben später beeinflussen, doch davor liegt ein langer Weg der Selbstfindung. Denn am Zielort verändert sich Maggies Leben zunächst durch die egoistische Besessenheit ihres Gatten, das Ungeheuer zu finden. Ihnen geht es auch um die Rehabilitierung seiner Vaters der ebenfalls früher die Existenz zu beweisersuchte und dem dabei Manipulationen unterstellt wurden. Bei den Exkursionen der beiden unzertrennlichen Freunde Elli und Hank stellt sich immer mehr deren Unfähigkeit heraus, sich auf ihnen fremde Menschen einzulassen, neuen Situationen mit Flexibilität zu beginnen und Maggie in ihr Unternehmen mit einzubeziehen, denn schließlich ist sie nicht ganz freiwillig mitgekommen, sondern in der Hoffnung ihr Gatte möge durch den Nachweis des sagenumwogenden Tieres den Konflikt mit seinem Vater lösen und wieder zum dem Charmanten, leichtlebigen Tunichtgut werden, den sie geliebt und geheiratet hat. Alleingelassen in der gemeinsamen Pension beweist sie den eigentlichen Mut, sich Menschen zu nähern, die eigentlich nicht zu ihrer Schicht gehören. Die Annäherung verändert Maggie und lässt die Beziehung zu Ellis und Hank explodieren.
  • Rezension:
    Die Autorin erzählt die Geschichte aus Maggies Sicht in der Ich-Form und ermöglicht dem Leser damit, sich ganz auf die junge Frau einzulassen. Dabei erlebt man die Wandlung der Protagonistin hautnah mit, wie aus der ehemals oberflächlichen, snobistischen Maddie eine mitfühlenden, emphatische und zupackenden Frau wird, die eben nicht nur reich und verwöhnt durch´s Leben geht, sondern ihrem Leben einen tieferen Sinn gibt. Wie sich diese Wandlung im einzelnen vollzieht, welche Überraschungen das Schicksal für Maddie bereithält sei hier nicht verraten. Nur soviel: die Schilderung der Ereignisse ist voller geballter Erzählkraft, das Porträt von Maddie ist sorgfältig und überzeugend. Die Freundschaft der beiden Männer ist sehr subtil geschildert und hauptsächlich in Handlung und Worte verpackt, ohne Erklärung, aber es verdichtet sich beim Leser langsam das Gefühl, das zwischen die beiden gar keine Frau passt, sondern dass sie zwei Hälften eines Charakters sind. Das alles ist mit geballter Erzählkraft geschriebenen fesselt den Leser nicht nur mit einer weiblichen Emanzipationsgeschichte, sondern auch mit den Facetten der Liebe, Abenteuerlust, Kindheitstraumata und Selbstbestimmung. Der Krieg selbst spielt in der Geschichte nur eine untergeordnete Rolle. Es sind eher die Schicksale der Menschen, die durch diesen Krieg Verluste und Prägungen erlebt haben. In einem Nachwort wird von der Autorin erklärt, wie es sich mit den Anteilen von Fiktion und Wahrheit verhält. Das alles ist aufschlussreich aber nicht wirklich wichtig, da es sich bei dem Roman nicht um historische Korrektheit handelt, sondern um einen Liebesroman, gespickt mit Abenteuer, Familienkonflikt und Mystik. Das Ganze ist Lesern zu empfehlen, die gerne eher leichte Kost bevorzugen, die aber mit realistischen Charakteren geschildert wird, die vielschichtig sind und wandlungsfähig. Das Stil ist angenehm flüssig und verlockt, das Buch erst gar nicht aus der Hand zu legen, bevor man die Lösung der Konflikte erfährt. Danach ist man zufrieden und hat ein schönes Leseerlebnis gehabt ohne zu stark gefordert zu sein. Trotzdem sei nicht unerwähnt, dass mich manche Passagen wirklich in eine andere Welt eintauchen ließen.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Führ mich Chef

Winfried Schröter –  Führ mich Chef. 5 ungewöhnliche Methoden für mehr Führungsstärke und bessere Menschenkenntnis
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  • Verlag: Goldegg Verlag
  • Seitenzahl: 230 + 10 Seiten Danksagung, Literaturempfehlungen und Stichwortregister
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Untertitel: „5 ungewöhnliche Methoden für mehr Führungsstärke und bessere Menschenkenntnis“ macht deutlich, dass das Buch nicht nur für Chefs interessant ist, die ihre Mitarbeiterführung verbessern wollen, sondern auch für den normalen Umgang mit Mitmenschen und mit sich selbst hilfreich ist. Die 5 beschriebenen Module sind alle unabhängig voneinander lesbar und umsetzbar. Es gibt folgende Schwerpunkte:Vorbild sein, Status – einmal anders überzeugen, Face-Reading, Bildanalyse, Manipulation. Im Anhang finden sich noch einmal komprimierte Thesen und ihre inhaltliche Erklärung in Form von Merkblättern (z.B. Bedürfnishierarchien).
  • Rezension: Um es vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist alles: informativ, spannend, gelungen und sehr anregend über sich selbst und seine eigene Persönlichkeit nachzudenken. Das Thema Menschlichkeit wird hier auf überaus kurzweilige Art dargestellt, ohne ins Banale abzugleiten. Auch die praktische Umsetzung ist sofort gewährleistet. Das Modul Face-Reading schreit geradezu danach, sich immer wieder vor den Spiegel zu stellen, die Merkmale herauszufinden und zu überprüfen, ob das Gesagte auf einen zutrifft. Manchmal lesen sich die Erkenntnisse wie Plattitüden! Großer Mund = hohe Kommunikationsfähigkeit, schmale Lippen = rational denkend, wenig sinnlich! Aber der Autor erwähnt auch, dass das Beschriebene zunächst nur eine grobe Einschätzung ist, die der Verifizierung durch Erfahrung, Beobachtung und Hinzufügung weiterer Merkmale bedarf. Besonders informativ und aufschlussreich fand ich die Bildanalyse, die ich an zahlreichen Mitmenschen ausprobiert habe, aber vor allem an mir selbst. Die Analyse sagt etwas Über den Ist-Zustand des Zeichners aus und hier ist sie wieder die Faszination, die das Buch ausmacht: die Methode (die natürlich geübt werden muss) kann sowohl zur Unterhaltung im Privaten als auch für berufliche Zwecke genutzt werden. Fazit: Ein für den Laien und Experten, für Privatperson oder Führungskraft höchst empfehlenswertes Buch.
  • Bewertung: 5 Sterne