Zoe Marriott – Das Geheimnis von Winterthorne
- Verlag: Goldmann
- Seitenzahl: 512
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt: “Sie huschte durch das Tor in das bläuliche Mondlicht. Hinter ihr schimmerte das Schloss. Licht fiel aus den hohen Fenstern, unterhalb des Gartens toste die See gegen die Klippen von Winterthorne, und die Luft roch herb nach Salz …
1924: Der glanzvolle Sommerball von Lord und Lady Kearsley ist in vollem Gang, als sich ihre Tochter Xanthe zu einem heimlichen Rendezvous in das Gartenlabyrinth des Anwesens schleicht. Am nächsten Morgen ist das Herrenhaus niedergebrannt, und zwei Tote werden aus den Trümmern geborgen. Niemand wird je erfahren, was in jener Nacht in Winterthorne geschah.
2024: Juliet Stewart fällt aus allen Wolken, als sie von einer entfernten Verwandten ein Cottage in Winterthorne erbt, einem Dorf hoch an der felsigen Küste von Yorkshire. Als sie dort auf die Ruine von Kearsley Castle stößt, erfährt sie von dem Brand, der die Familie, die dort lebte, vor hundert Jahren ausgelöscht hat. Ihre Neugier ist geweckt, doch je tiefer sie in Xanthes Geschichte eintaucht, desto näher kommt sie der Gefahr.“ (Quelle: s.u.) - Rezension: Ich mag Bücher, bei denen sich verschiedene Zeitebenen in ein Großes Ganzes zusammenfügen und Personen aus verschiedenen Zeiten nach und nach eine Verbindung bekommen, weil ihre Leben irgendwie zusammenhängen. Wenn man dann noch etwas spannendes über das Leben zu einer andren Zeit erfährt umso besser. Und genau so etwas hatte ich hier erwartet. Was ich nicht erwartet hatte und über das ich mich schnell gewundert habe ich der fast übersinnliche Aspekt, der Xante und Juliet verbindet. Und obwohl ich eigentlich auch gern solche Bücher lese, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen war es mir hier eindeutig zu viel. Daher bekommt das Buch einen Stern Abzug obwohl es mir ansonsten sehr gut gefallt, es ist wirklich fesselnd geschrieben und die Charaktere machen Spaß.
- Bewertung:

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