Rezension: Wodka und Tigerente

Lukas Hoffmann – Wodka und Tigerente

  • Verlag: mitteldeutscher Verlag
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der sechzehnjährige Alex lebt alleine mit seinem Vater in einer Heidelberger Villa. Ihm fehlt es an nichts, nur um seine Mutter wird ein Geheimnis gemacht. Als der Vater in einer Nacht aus heiterem Himmel erschossen wird, macht sich Alex zusammen mit seinem besten Kumpel Totti in einer 2CV auf die Suche nach dem Mörder. Die Spur führt die beiden Freunde in der tuckernden Ente bis ins tiefste Sibirien.  (s.u.)
  • Rezension: Ich habe Ferien und das heißt endlich mal wieder Zeit zum Lesen. das erste Buch war dieses hier und ich habe es förmlich verschlungen und das lag ganz sicher nicht daran, dass ich das Lesen so vermisst habe, sondern daran, dass dieses Buch so großartig ist. Okay, ich gebe zu es ist etwas unrealistisch, dass es zwei Jugendliche mit einer Ente im Tigerenten-Design allein bis nach Sibirien schaffen, dass sie überhaupt den Mut dazu haben und dass sie niemand stoppt – aber egal! Das Buch gefällt mir, es ist spannend und hat Tiefgang und in Alex und vor allem auch in Totti habe ich mich bereits nach wenigen Seiten „verliebt“ und wollte einfach wissen, wie es mit ihnen weitergeht und ob sie es schaffen den Mörder auf finden und ganz nebenbei vielleicht auch noch das eine oder andere Geheimnis aus Alex Vergangenheit lüften können. Es ist unglaublich welche Abenteuer die beiden unterwegs bestehen und wie sie mit alle dem umgehen. Dabei hat das Buch wirklich viel nicht nur jede Menge lustige und spannende Momente, sondern auch jede Menge Tiefgang und das in genau der richtigen Mischung – einfach genial! Es geht um Freundschaft, Liebe und die Such nach der eigenen Identität – das finde ich einfach toll. Die Sprache des Autors gefällt mir sehr gut und ich das Buch kommt auf  jeden Fall auf meine Lieblingsbücher-Liste. Ich kann es euch nur wärmstens and Herz legen!
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos:
https://www.mitteldeutscherverlag.de/literatur/alle-titel-literatur/hoffmann,-lukas-wodka-und-tigerente-detail

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Das Känguru und du. Der leckere Zankapfel

Susanne Weber, Meike Töpperwien – Das Känguru und du. Der leckere Zankapfel

  • Verlag: magellan
  • Seitenzahl: 16
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Band der Reihe. Der Erste Teil heißt „Hüpf, hüpf ins Bett“.
  • Inhalt: Das Känguru Hopsidu und sein Freund der Hase streiten sich um einen Apfel. Wer darf wohl am Ende den Apfel essen?
  • Rezension: Das Buch ist total niedlich und durch die dicken Pappseiten schon für kleine Leser geeignete. Die farbenfrohen Bilder machen richtig Lust das Buch anzuschauen und die Handlung der Geschichte ist zwar einfach aber sehr kindgemäß. Meine beiden Zwerge wollten das Buch direkt gleich nochmal lesen und dabei einen Apfel essen… Das Buch ist einfach wundervoll und ein tolles Bespiel dafür, wie leicht es sein kann einen Streit zu beenden.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: EMAIL des Verlages

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Gertrude grenzenlos

Judith Burger – Gertrude grenzenlos

  • Verlag: Gerstenberg
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ina lebt in der DDR in den 70er Jahren. In Inas Klasse ist seid Kurzem ein neues Mädchen. Es heißt Gertrude und sie ist anders als die Anderen, sie trägt Westklamotten und ihr Vater ist Dichter. Deshalb hat die Familie einen Ausreiseantrag gestellt. Die Freundschaft zwischen Ina und Gertrude wird auf eine harte Probe gestellt…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass mich das Cover nicht wirklich angesprochen hat. Zum Glück habe ich mich dann aber vom Klappentext Überzügen lassen, denn das Buch ist absolut lesenswert und der Titel wirklich genial gewählt. Ich habe glaube ich noch keinen Roman gelesen, der das Leben von Kindern und Jugendlichen in der DDR zum Thema hat. Und auch wen ich es nicht wirklich beurteilen kann scheint diese hier sehr authentisch zu sein. Mich hat das sehr nachdenklich gemacht und ich war wirklich beeindruckt von den beide Mädchen aber auch Inas Mutter. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, es war spannend aber auch irgendwie lehrreich – ein tolles Bespiel für eine ganz besondere Freundschaft. Ich kann es wirklich empfehlen, vielleicht auch um mal einen ganz neuen Zugang zum Leben in der DDR zu bekommen und dies mit Kindern und Jugendlichen zu thematisieren.
  • Bewertung: 

Quelle: http://www.gerstenberg-verlag.de/fileadmin/media/cover_lightbox/9783836959575.jpg

 

Ich habe den Titel als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Rezension: Karo Kanonenkugel und der Löwe

Grace Easton . Karo Kanonenkugel und der Löwe

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 40
  • Inhalt: Karo ist ein Mädchen, dass ein wenig anders lebt als andere. Als sie einem Zirkus begegnet, möchte die mitmachen. Doch der Mann mit dem großen Hut ist nicht mit ihr zufrieden und sie muss gehen. Aber dann Zeit ihr der Löwe, das sie genau so richtig ist, wie sie ist.
  • Rezension: Ich kannte die Geschichte bisher nicht, doch sie gefällt mir wirklich gut, gerade weil sie ein bisschen anders ist als „normale“ Kinderbücher. Den Löwen finde ich einfach großartig, besonders weil sein Brüllen sie vielfältig interpretiert werden kann und Karo ist natürlich auch super. Das Ende des Buches ist es sowieso, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Auf alle Fälle ist dieses Kinderbuch sehr zum empfehlen und ein tolles Plädoyer für Freundschaft und das zu sich selbst stehen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.knesebeck-verlag.de/karo_kanonenkugel_und_der_loewe/t-1/752

Rezension: Hannas Elefant

Randall de Seve – Hannas Elefant

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 40
  • Inhalt: Hanna zieht um und ein Mädchen von gegenüber würde gerne ihre Freundin werden, doch sie traut sich zuerst nicht rüber zu gehen, weil sie denkt Hanna spielt mit ihrem Elefanten. Aber stimmt das? Und werden die beiden Mädchen sind doch noch kennen lernen?
  • Rezension: Ich fand die Idee des Buches wirklich schön, denn es macht auf kindgerechte Art und Weise deutlich wie schnell Missverständnisse und falsche Überzeugungen entstehen können und das es manchmal ein bisschen Mut braucht um neue Freunde zu finden. Doch leider gefällt mir die grafische Umsetzung nicht wirklich und das ist bei einem Bilderbuch och ziemlich wichtig. Trotzdem ist es ein schönes Buch vielleicht auch für Kinder die ebenfalls gerade umgezogen sind und neue Freunde suchen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.knesebeck-verlag.de/hannas_elefant/t-1/756

Rezension: Gottfried, der Turborabe. Ennos allerbester Freund

Finja Skadi Volbracht , Christoph Fromm – Gottfried, der Turborabe. Ennos gefährliche Reise

  • Verlag: Primero Verlag
  • Seitenzahl: 80
  • Teil einer Reihe?:Ja, es ist der zweite Band. Der erste Teil heißt: „Gottfried, der Turborabe. Enos gefährliche Reise
  • Inhalt: Gottfried ist ein ganz besonderer Rabe denn er hat einen Turbodüsenmotor. Gemeinsam mit dem Flüchtlingskind Enno macht er sich auf die Suche nach dessen Familie…
  • Rezension:  Ich habe vor zwei Jahren bereits den ersten Teil gelesen, von daher wusste ich in etwa was mich erwartet.Trotzdem war ich sehr neugierig auf dieses Buch, denn ich wollte gern wissen, wie es mit Enno weitergeht und ob er seine Familie endlich findet. Inzwischen habe ich selbst beruflich Kontakt zu Kinder von Geflüchteten gehabt und war daher noch „kritischer“, was den Umgang mit diesem wirklich schwierigen Thema „Flucht“ anbetrifft. Und leider muss ich wie auch schon beim ersten Teil sagen, dass  mir das Buch zwar gut gefällt, ich aber trotzdem nicht komplett überzeugt bin.
    Die Handlung an sich ist zwar kindgemäß, behandelt aber für mich das Thema nicht ausreichende genug. Auch das Ende finde ich nicht so gelungen. Außerdem ist sie sehr ausführlich – vielleicht sogar etwas zu lang und teilweise „überflüssig“, ich hätte mir da eher ein anderes Ende gewünscht. Vielleicht hätte man den Text an manchen Stellen auch einfach kürzen können ohne das die Handlung darunter leidet. Trotzdem macht es Kindern sicher Spaß diese Geschichte zu hören und sie regt auch ganz sicher dazu an, mit Kindern über das Thema Flucht ins Gespräch zu kommen. Auch die Illustrationen sind meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen. Schade finde ich nur, dass der Text wirklich sehr im Vordergrund steht und nicht immer zu den Bildern passt (manchmal ist es im eine Seite verzögert). Auch hätte es mir persönlich besser gefallen, wenn der farbliche Hintergrund einheitlich gewählt worden wäre und nicht ständig wechseln würde.

    Trotzdem ist auch dieses Buch wirklich zu empfehlen. Ich habe bisher wenige Kinderbücher gefunden, die sich mit dem Thema Flucht auseinander setzen und ich glaube, dass es „nicht betoffenen“ Kindern helfen kann sich etwas besser in diese Kinder hinein zu versetzen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mit Flüchtlingskindern lesen würde, zum einen ist es sprachlich für diese wahrscheinlich viel zu schwer und zum anderen möchte ich mit meinem Unterricht keine Wunden wieder aufreissen. Andererseits haben die Kinder natürlich auch Gesprächsbedarf. Man muss sich nur bewusst sein, dass man da sicher einges auffangen müsste und das ich das als Lehrkraft nicht leisten kann und dass es andere Kinder „schockieren“ kann.
  • Bewertung: 

Rezension: Grünkohlsaurier gibt’s doch gar nicht

Grünkohlsaurier gibt’s doch gar nicht

  • Verlag: Schneiderbuch Egmont
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 88
  • Inhalt: Jaron liebt Dinosaurier über alles und er spielt täglich mit seinen Dino-Figuren im Garten. Als er dabei eine kleine gepanzerte Echse im Grünkohl-Beet seines Papas findet ist er zuerst völlig begeistert. Doch niemand glaub ihm, weder die anderen Kinder noch seine Eltern und auch der kleine Dino ist immer sehr traurig… Was soll Jaron nun machen?
  • Rezension: Ich findet die Idee total süß und auch die Umsetzung ist wirklich großartig. Ich mag das Buch sehr gern, die Illustrationen sind sehr süß und lebendig und die beiden Hauptpersonen total liebenswert. Man möchte am liebsten ins Buch krabbeln und Jaron beistehen. Es ist so süß, wie er den kleinen Dino aufmuntern möchte, Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Nur so viel noch, Pupsen bekommt eine ganz neue Bedeutung ;-). Ich kann euch und euren Kindern das Buch wirklich sehr ans Herz legen und kann mir vorstellen, dass es Kinder zum Lesen motiviert.
  • Bewertung:   

Quelle des Bildes: https://www.buchverlagkempen.de/listview?ssearch=1&search_stichwort=Grünkoh