Rezension: Sonnengelb. Elfenblüte 2

Julia K. Knoll  – Sonnengelb. Elfenblüte 2

Sonnengelb

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 245
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Der erste Band trägt den Titel „Himmelblau„, der Dritte heißt“ Glutrot“, der Vierte „Nebelgrau“ und der letzte „Wiesengrün“ (Er erscheint am 2.7.15).
  • Inhalt: Lillian fühlt sich zwar inzwischen in Bayern recht wohl, doch ihr Mitschüler  Alahrian gibt ihr immer noch jede Menge Rätsel auf. Er fasziniert Lilly unglaublich vielleicht gerade weil sie ihn und sein Handeln oft nicht versteht. Deshalb frei sie sich unglaublich als er sie zum Schulball einlädt und ist tief enttäuscht, als er ihr absagt…
  • Rezension: Im März habe ich den erste Band gelesen und dann irgendwie den Anschluss verpasst, immer wieder habe ich mich für ein anderes Buch entschieden. Doch das hat eigentlich nichts gemacht, schon nach weniger Zeilen war ich wieder Mieterin in der Geschichte von Lilly und Alahrian. Sie ist etwas ganz besonderes,   und sehr zart und märchenhaft. (Achtung Spoiler!) Als Alahrian nach einer unheimlichen Nacht endlich den Mut aufbringt Lilly die Wahrheit über sich selbst  zu erzählen, ist mir beim Lesen selbst fast das Herz stehen geblieben und ich hätte mitweinen können. Ich bin unheimlich gespannt wie es mit den beiden und ihrer Liebe weitergeht und bin unglaublich froh, dass ich den dritten und vierten teil bereits habe und so direkt weiterlesen konnte, nachdem ich Teil 2 an nur einem Nachmittag förmlich verschlungen hatte. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich euch diese Serie absolut empfehlen kann, besonders wenn ihr Fantasy und Elfen so gern mögt wie ich, aber ihr müsst unbedingt mit dem ersten Teil beginnen.   Vielen Dank an das Team vom Knaur Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Lucindarella

Nadin Hardwiger  – Licindarella. Es war einmal… war gestern

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  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 90
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lucinda ist schon Mitte zwanzig und führt mittlerweile eine kleine Boutique, in der sie unter anderem ihre eigenen Kleider verkauft. Doch trotzdem fühlt sie sich sofort wieder wie Aschenputtel, wenn sie nach Hause fährt und dort auf ihre Mutter und ihre Stiefschwestern trifft. So auch dieses Mal – daher möchte sie eigentlich sofort wieder zurück, aber sie wird von ihrem persönlichen Prinzen davon abgehalten. Und weil ihre Großeltern ihr so unendlich am Herzen liegen beliebt sie und näht sogar wieder für ihre Schwestern – obwohl sie auch dieses Mal sehr unter ihnen zu leide hat. Wird es für Lucinda ein Happy End geben?
  • Rezension: Ich habe dieses Buch gemütlich auf einer Decke in der Sonne gelesen und es ist wirklich das perfekte Sommer-Märchen. Bereits das Inhaltsverzeichnis fand ich einfach großartig – eine sehr tolle Idee, die ich hier jetzt aber nicht verraten werde ;-). Und schon nach wenigen Seiten hatte ich mich dann auch unglaublich in Cinda und ihren Prinz David verliebt und später dann auch auch in Hilla sowie Cindas Großeltern. Ich habe die komplette Geschichte in einem Rutsch gelesen und dabei sogar vergessen etwas zu trinken oder mich einzucremen. Es ist wirklich ein modernes Märchen und genauso zauberhaft wie es schon das wunderhübsche Cover hoffen lässt.  Der Untertitel „Es war einmal… war gestern“ passt perfekt, denn es ist viel mehr als ein typisches Märchen und zum Anderen verändert sich Cindas Leben ja wirklich grundlegend. Die Geschichte  ist aber nicht nur was für die Romantiker unter euch, die eine sehr schöne Lebensgesichte bekommen. Sie macht auch Mut an das gute im Menschen zu glauben und für sich selbst einzustehen. Ich kann sie euch wirklich wärmstens ans Herz legen und wer sich unsicher ist, der sollte sich aber auf jeden Fall die kostenlose Appetizer-Version herunterladen und dem Buch ein Chance geben. Ich bin mir sicher, dass die meistens von euch es genauso sehr lieben werden wie ich. Vielen Dank an das Team von dp digital publishers, die mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: echt

Christoph Scheuring – echt

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  • Verlag: magellan
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Albert hat ein besonderes Hobby: Er sammelt Abschiede. Dafür fährt der täglich zum Hamburger Hauptbahnhof und fotografiert dort Menschen die sich am Gleis voneinander verabschieden – Umarmungen und  Tränen. Dabei trifft er auch auf Kati, die auf einmal gegenüber von ihm auf einer Bank sitzt und übt eine große Anziehungskraft weil sie auf der einen Seite verletzlich und auf der anderen Seite auch unglaublich abgehockt wirkt. Kati bittet Albert ihr seine Fotos zeigen. Besonders begeistert ist sie von Alberts Lieblingsbild – allerdings behautet sie, dass es sich dabei um eine Lüge handelt. Gemeinsam gehen sie dem Ganzen auf die Spur und versuchen herauszufinden, was wirklich hinter dem Bild steckt…
  • Rezension: Auch auf diesen Titel bin ich im Rahmen der Leipziger Buchmesse aufmerksam geworden und habe dann erfahren, dass es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist.  Das Buch ist allein schon von seinem äußeren Erscheinungsbild her sehr anders, denn es hat einen sehr umgewöhnlichen Einband – der neugierig macht. Es wirkt ein wenig als wäre es ein „Prototyp“ – das erste gerade fertig gewordene Exemplar… Ich kann es schwer in Worte fassen, aber es gefällt mir sehr gut. Auch der Inhalt des Buches hat mir von der ersten Seite an gefangen genommen, besonders weil es in meiner Heimatstadt Hamburg spielt und ich mich so noch viel besser in die Szenen hineinversetzen konnte. Am Hauptbahnhof z.B. habe ich auch schon sehr viele Stunden verbracht – auch mit vielen Abscheiden und deshalb fand  das Buch auch von Anfang an so spannend. Das Beobachten der Menschen auf einem Gleis ist wirklich sehr interessant und ich würde gerne die Fotos von Albert sehen, schade, dass es im echten Leben keine Möglichkeit gibt sie anzuschauen. Albert und Kati sind mir sofort ans Herz gewachsen, so unterschiedlich sie auch sind, aber genau das macht den ganz besonderen Reiz der Geschichte aus. Manchmal habe ich richtig mit den beiden, besonders Albert mit gelitten. Zeitweise war ich richtig erschrocken, wie deutlich und erschreckend das Leben der Jugendlichen geschildert wird. Auch war es erschreckend, wie schnell Albert – eigentlich ein braver Junger mit der Polizei in Kontakt kommt und kriminell wird, wenn auch aus sehr ehrenwerten Gründen… Ich möchte jetzt nicht zu viel vorweg nehmen, aber die Geschichte hat mich wirklich tief beeindruckt und bewegt. Ich kann sie mir durchaus als Lektüre für Hamburger  Schüler vorstellen und bin mir sicher, dass sie das Buch genauso wie ich sehr mögen würden.  Aber auch allen Erwachsenen, besonders den in Hamburg lebenden, kann ich dieses Buch wirklich absolut ans Herz legen. Man bekommt einen ganz neuen Blick auf die Stadt und die Jugendlichen am Hauptbahnhof. Vielen Dank an das Team vom magellan Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Cinaed 2. Durch Blut getränkt

Tanja Höflinge – Cinaed 2. Durch Blut getränkt

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  • Verlag: Fabulus Verlag
  • Seitenzahl: 255
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil einer Trilogie. Band 1 trägt den Titel „Cinaed. Aus dem Feuer geboren„. Der 3 Teil wird im Juni erscheinen und den Titel „Cináed: Zum Werkzeug der Macht“ tragen.
  • Inhalt: Das Leben von Daniel Frayne wird immer gefährlicher, denn der Kampf um die Macht des Stiftes „Cináed“ wird immer dramatischer. Daniel weiß immer weniger, was er tun soll, besonders als er feststellt, dass er seine Freundin Lou nicht mehr berühren kann, ohne, dass sich einer der beiden verletzt. Wie werden die beiden mit diesem Problem fertig und können sie das Rätsel um  die Vergangenheit des Stiftes Cinead lösen?
  • Rezension:  Es ist noch keine Woche her, dass ich mit dem Lesen des ersten Teils der Trilogie „Cinaed. Aus dem Feuer geboren“ fertig geworden bin und froh war, dass ich sofort mit dem Lesen des zweiten Bandes beginnen kann. Er schließt perfekt an den Anfang an und hat mich sofort wieder in den Bann der Geschichte gezogen. Wieder findet der Autor genau das richtige Maß zwischen Fantasy und Realität und wir werden erneut mitgenommen in Daniels Welt und Freiinnen mit ihm mit, fragen uns wem er vertrauen kann und wie es mit ihm und Lou weitergeht. Allerdings sind zwar einige Fragen beantwortet worden, aber vor allem noch viele weitere aufgeworfen worden – die dann hoffentlich im dritten Teil beantwortet werden. Die ersten beiden Bänden sind auf jeden Fall schon mal sehr zu empfehlen!!! Vielen Dank an das Team von Literaturtest und dem Fabulus Verlag, die mir diese Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gesellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Cinaed 1. Aus dem Feuer geboren

Tanja Höflinge – Cinaed 1. Aus dem Feuer geboren

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  • Verlag: Fabulus Verlag
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer Trilogie. Band 2 trägt den Titel „Cinaed. Durch Blut getränkt“. Der 3 Teil wird im Juni erscheinen und den Titel „Cináed: Zum Werkzeug der Macht“ tragen.
  • Inhalt: Das Leben von Daniel Frayne ist das eines ganz normalen Jugendlichen bis er an seinem 16. Geburtstag einen geheimnisvollen Stift geschenkt bekommt. Durch ihn gelangt er eine Elite-Ausbildungsstätte, die Conwy-Akademie und erlebt dort nach und nach welche Magie in dem Stift steckt. nach kurzer Zeit gibt er dem Stift einen keltischen Namen – Cinaed. Aber damit beginnen die Abenteuer erst richtig gefährlich zu werden. Besonders als die Schüler aufgefordert werden nach eben diesem geheimnisvollen Stift Ausschau zu  halten und dann auch noch die alljährlichen Wettkämpfe zwischen den Schülern beginnen. Was genau hat es mit diesem Stift auf sich? Wie wird David das Ganze überstehen und wem kann er dabei vertrauen?
  • Rezension:  Zuerst sind mir der feuerrot gefärbte Schnitt des Buches aufgefallen noch ehe ich in das Buch hineingeschaut habe – das hätte mich sofort neugierig auf das Buch gemacht, wenn ich es nicht ohnehin schon gewesen wäre. Als zweites hat mich dann die tolle Widmung überrascht, so dass ich jetzt endlich das Buch lesen muss. Nachdem ich heute die letzten Worte gelesen habe, muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht worden sind. Die Geschichte ist unglaublich spannend und in sich sehr stimmig und irgendwie trotz der magischen Elemente irgendwie authentisch. Sie hat mich sehr schnell gefesselt und ich habe bis zur letzten Seite mit David mitgefiebert, wie er das Leben an dieser besonderen Academy meistert und nach und nach immer mehr über sich selbst und den Stift erfährt und dabei feststellen muss, dass er nicht jeden Menschen vertrauen kann.  Diesen Aspekt der Geschichte finde ich unglaublich gut – besonders als sich David dann auch noch entscheiden muss, inwieweit er dem Stift glaubt. Auch Liebe und Eifersucht spielen eine wichtige Rollen, ebenso wie die typischen Kämpfe zwischen Jugendlichen um Anerkennung und Macht, die in diesem Buch aber eine ganz neue Dimension bekommen. Nachdem ich jetzt den ersten Band beendet haben, bleiben noch sehr viele Fragen offen. Aber zum Glück ist es ja erst der Beginn einer Trilogie und was am tollsten ist, ich kann sofort mit dem Lesen des zweiten Bandes weitermachen und da werden dann sicher schon jede Menge Fragen beantwortet aber sicher auch wieder viele neue aufgeworfen. Ich kann euch den Beginn dieser Trilogie wirklich sehr empfehlen – nicht nur jugendlichen Lesern, aber denen ganz besonders. Vielen Dank an das Team von Literaturtest und dem Fabulus Verlag, die mir diese Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gesellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

 

Rezension: Ein Buchladen zum Verlieben

Katarina Bivald – Ein Buchladen zum Verlieben

Buchladen

  • Verlag: der Hörverlag
  • Länge: 2 mp3-CD, ca. 13,5 Stunden
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Amy ist 68 Jahre alt und lebt Iowa.  Die 28-jährige Sara kommt aus aus Schweden  und die beiden Frauen haben sich noch nie gesehen, aber sie kennen sich gut, denn die schreiben sich regelmäßig Briefe. Dabei geht es vor allem im ihre große Gemeinsamkeit – sie leiben beide Bücher über alles.  Eines Tages macht sich Sara dann auf den Weg nach Broken Wheel zu machen, um Amy zu besuchen. Doch als sie dort eintrifft, ist Amy nicht mehr am Leben. Trotzdem bleibt Amy dort und beschließt kurzerhand mit Amis Bücher eine Buchhandlung zu eröffnen. Damit ändern sich nicht nur das Leben der Dorfbewohner, sondern auch das von Sara, die auf einmal merkt, dass das Leben außerhalb von Büchern gar nicht so schlecht ist und man sich nicht nur in Bücher verlieben kann…
  • Rezension: Schon nach wenigen Minuten war es um mich geschehen und ich hatte mich bis über beide Ohren in die Geschichte verliebt. Und dieses Liebe hat bis zum Schluss gehalten, obwohl ich sie immer wieder auffrischen musste, weil mich das Buch über einen sehr langen Zeitraum begleitet hat, vor allem an Tagen, an denen es mir nicht so gut ging und ich im Bett lag. Deshalb musste ich immer mal wieder „zurückspulen“, um mir das Geschehene ins Gedächtnis zu rufen. Dabei habe ich mich nach und nach nicht nur in Sara, sondern genau wie sie in das gesamte Dorf Broken Wheel verliebt – in das Lesen hatte ich mich genau wie May und Sara schon vorher verliebt. Auch daher war das Buch so bezaubernd, weil man ganz genau spüren konnte wie sehr Sara das Lesen und die Welt der Bücher liebt. Ich fand es aber gerade deshalb sehr schön ihre Wandlung hin zum realen Leben mitzubekommen. Es gab dieses vielen kleinen wunderschönen Szenen zum Lesen und zum Leben – das macht das Buch aus und genau das fand ich so großartig. Sehr schön waren auch die Briefen von Amy an Sara, die man nach und nach eingestreut ins Buch zu lesen bekam. Ich kann dieses Hörbuch wirklich weiter empfehlen – aber nehmt euch auf jeden Fall die Zeit es ganz in Ruhe anzuhören! Vielen Dank an das Team vom Hörverlag, der mir diese Hörbuch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Heirate nie in Monte Carlo

Graham Greene – Heirate nie in Monte Carlos

Heirate nie in Monte Carlo

  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 115
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Bertrand und Carry wollen heiraten. Sie ist seine große Liebe, nachdem seine erste Ehe gescheitert ist. Alles ist vorausgeplant, alles soll in einem beschaulichen englischen Städtchen stattfinden, so wie es dem schmalen Budget der verlobten angemessen ist. Bertrand ist Buchhalter in einer großen Firma und wird eines Tages zum GAM (großen alten Mann) gerufen. Der geheimnisvolle, unberechenbare Chef aus der achten Etage braucht die Erkenntnisse des Zahlengenies um einen Fehler in der Buchhaltung aufzuspüren. Bertrand löst das Problem und wird von seinem Chef auf seine Yacht eingeladen, um die Hochzeitsreise nach Italien zu machen nachdem Cary und Bertrand in Monte Carlos geheiratet haben. Der GAM duldet keinen Einwand und lässt alles von seiner Sekretärin arrangieren. Cary ist nicht begeistert, lässt sich aber auf das Arrangement ein. Doch dann läuft alles schief, das Hotel ist zu teuer, der GAM erscheint nicht und Bertrand muss spielen, um die Rechnungen bezahlen zu können. Beim Spiel blüht er auf und Cary welkt dahin, doch nicht lange…
  • Rezension: Graham Greene, der „weitgereiste Schwerenöter“, schreibt ein romantisches Märchen, dessen Originaltitel „Loser takes all“ den Inhalt und die Moral besser beschreibt als der deutsche Titel. Denn Bertrand pokert hoch im Roulettespiel und der Liebe zu seiner Verlobten Cary, verliert sie und seinen Einsatz und steht am Ende doch auf der Gewinnerseite, nachdem er auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle gegangen ist. Das Ganze ist ziemlich unaufgeregt beschrieben und entfaltet gerade deshalb eine Sogwirkung. Wie wird es enden? Funktioniert sein System beim Roulette, kann er Cary zurückgewinnen? Es macht Spaß, das Buch zu lesen, zumal es auch äußerlich sehr schön gestaltet ist: rotes Leinen mit einem Foto, das eine Badeszene aus den Fünfzigern zeigt, die Lust auf den Inhalt macht. Insgesamt ein Kleinod. Vielen Dank an das Team vom Wagenbach Verlag, der mir diese Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gesellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne