Rezension: Muc

Anna Mocikat – MUC

MUC 1

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Ja. Es ist der erste Band. Der Zweite trägt den Titel „MUC. Die verborgene Stadt.“.
  • Inhalt: Pia lebt nach dem „großen Sterben“, das eigentlich nur rothaarige Menschen überlebt habe in einem kleinen Dorf in den Alpen. Sie ist schon immer ein Außenseiter, da sie schwarze Haare hat. Doch als sie dann zwangsverheiratet werden soll, wird es ihr zu viel. Sie beschließt sich auf den Weg in die nächste Stadt zu machen, nach MUC, und dort ihren Bruder und ihr Glück zu suchen. Doch MUC ist ein ganz anderer Ort als Pia erwartet hatte und ganz und gar nicht das Paradies, von dem Pia geträumt hatte… Ganz im Gegenteil  – und Pia muss sie sich dort schnell entscheiden, für welche Ideale sie einstehen möchte..
  • Rezension: Ich hatte zuerst von dem zweiten Band gehört, der mich sofort neugierig gemacht hat. Doch war mir auch sofort klar, dass ich zuerst den Beginn lesen muss. Gesagt – getan. Nun habe ich den ersten Band mittlerweile förmlich verschlungen. Pia ist einfach ein unglaubliches Mädchen, aber auch die anderen Charaktere die sie bei ihrem Leben in MUC kennenlernt sind wirklich klasse, sehr vielschichtig und haben mich beim Lesen immer wieder überrascht. Im Allgemeinen ist die Handlung zwar teilweise vorhersehbar, aber trotzdem sehr fesselnd und immer wieder passieren Dinge, die ich so nicht erwartet hätte. Zudem hat es einen leichten Hauch von „so könnte es wirklich in der Zukunft sein“, den ich immer sehr erschreckend finde gemischt mit dem Flair eines Computer Survival-Games. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin als Gamewriterin für verschiedene Videospielhersteller gearbeitet hat. Und das ist in dem Fall absolut als Kompliment gemeint. Außerdem ist es gut recherchiert, so z.B. wird einem dann auch der für mich zuerst etwas rätselhafte Titel deutlich und vermittelt nebenbei ein paar Infos aus den Bereichen Geschichte und Wissenschaft. Ich kann euch allen das Buch absolut ans herz legen, wenn ihr Lust auf ein extrem spannendes Jugendbuch habt, das in der Zukunft spielt und freue mich sehr, dass ich direkt mit dem Lesen des zweiten Teiles weitermachen konnte.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Leberkäsjunkie

Rita Falk – Leberkäsjunkie. Ein Provinzkrimi

leberkaesjunkie

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja.
    Es ist der inzwischen siebte Fall für den Kommissar Franz Eberhofer:
    1. Winterkartoffelknödel
    2. Dampfnudelblues
    3. Schweinskopf al dente
    4. Grießnockerlaffäre
    5. Sauerkrautkoma
    6. Zwetschgendatschikompott
    • Inhalt: Im Leben von Franz Eberhofer läuft es gerade alles andere als rund und das liegt nicht nur an den hohen Cholesterin-Werten und der damit verbundenen Diät. Doch als dann die verstümmelte Leiche eines Unbenannten  im Keller der Mooshammerin auftaucht und der angolanische Fußball-Gott vom FC Rot-Weiß Niederklatenkirchen verdächtigt wird gelingt es Franz trotzdem sich aufzuraffen und mit seinen Ermittlungen zu beginnen.
    • Rezension: Ich war am Wochenende alles andere als fit und lachen soll ja gesund sein, also dachte ich, ich gebe dem neuesten Krimi von Rita Falk mal eine Chance. Doch leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich hat begeistern können. Ich bin einfach keine Bayern-Fan und mag den Humor nicht, vieles versteh ich wahrscheinlich auch einfach nicht. Wer die anderen sogenannten Provinzkrimis von Rita Falk aber mag, der wird auch diesen hier lieben. Daher meine eingeschränkte Lese-Empfehlung.
    • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Nachtschwarz

Julia K. Knoll  – Elfenblüte Spinn-off. Nachtschwarz

Nachtschwarz

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 250
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist ein „Spinn-off“ zur Elfenblüten-Serie:  „Elfenblüte 1 – Himmelblau“ ,  „Elfenblüte 2 – Sonnengelb„,   „Elfenblüte 3 – Glutrot„,  „Elfenblüte 4 – Nebelgrau“ und  „Elfenblüte 5 – Wiesengrün„.
  • Inhalt: Das Buch spielt abwechselnd im 19. und im 21. Jahrhundert. Im „Jetzt“ kämpft Anna-Maria damit sich in London einzuleben und mit ihren Gefühlen zu Morgan. Da hilft es auch nicht weiter, dass sie in einem Museum auf einen Jungen trifft, der genauso aussieht wie ein Mann auf einem Gemälde, dass sie sehr bewegt.  Sein Name ist Shawn und er begegnet uns nicht nur in der Gegenwart, sondern auch im 19. Jahrhundert, wo wir erfahren, was ihm passiert ist. Über alle schwebt ein Flucht und natürlich spielen auch Lilly und Alahrian eine Rolle…
  • Rezension: Ich fand es sehr schade, dass die „Elfenblüte-Serie“ zu Ende war habe mich daher unglaublich auf dieses „Spinn-off“ gefreut. Und meine hohen Erfahrungen sind mehr als erfüllt worden. Anna-Maria, die man ja sonst nur als Randfigur kannte, wächst einem hier so richtig ans Herz und ihre Geschichte fügt sich sehr gut in die gesamte Elfenblüten-Geschichte. Diese ist nicht nur wieder unglaublich spannend und märchenhaft zugleich, sondern thematisiert auch wichtige Teemanen wie die Kraft der Liebe und die Bedeutung von Ehrlichkeit in einer Freundschaft. Allerdings ist es ganz wichtig, dass man zuerst alle andren Bände – die ich auch absolut empfehlen kann – liest, denn sonst wird in diesem eBook viel zu viel verraten. Ich hoffe es gibt noch einen weiteren Band der Serie, der mich dann wieder genauso verzaubert und in einen andere Welt entführt.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Schattenschrei

Erik Axl Sund  – Schattenschrei

  • Verlag: der Hörverlag
  • Länge: 2 mp3-CD, Laufzeit: ca. 13h 36
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Teil der Victoria-Bergmann-Trilogie. Band 1 heißt „Krähenmädchen“ und der Zweite „Narbenkind“.
    • Inhalt: Kommissarin Jeanette Kohlberg kommt bei ihren Ermittlungen immer besser voran, auch wenn ihre Hauptverdächtigen bereist tot sind. Allerdings stößt sie auch auf immer tiefere Abgründe. Parallel dazu merkt Sofia Zetterlung aka Victoria Bergmann, dass sie sich sehr intensiv mit sich selbst und ihren multiplen Persönlichkeiten auseinander setzten muss, während ihre Tochter Madeleine als Racheengel wütet…
  • Rezension: Mein großer Fehler war, dass ich diesen Teil angehört habe, ohne die ersten beiden Teile zu kennen. Das war nicht möglich, denn ich habe rein gar nichts verstanden. Also habe ich erstmal versucht Zusammenfassungen der ersten beiden Bände zu finden. Aber auch als ich dann ein wenig im Bild war hat mich dieser Thriller gar nicht überzeugt, er ist viel zu verworren und für meinen Geschmack zu brutal und düster. Auch kann man sich mit den Charakteren einfach gar nicht identifizieren. Ich kann dieses Hörbuch daher eher nicht weiter empfehlen – es war so gar nicht mein Fall –   außer natürlich an die Leser die sehnsüchtig auf das Ende der Trilogie und die Auflösung des Ganzen gewartet haben, die mir aber auch nicht so gelungen zu sein scheint.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Augustus sucht sein Lächeln

Catherine Rayner – Augustus sucht sein Lächeln

Augustus sucht sein Lächeln

  • Verlag: Knesebeck
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Tiger Augustus wacht eines morgens auf und hat sein Lächeln verloren. Also macht er sich auf den Weg, um es wieder zu finden. Dafür sucht er überall, in der Wüste und im Meer… Wird er es wieder finden und endlich wieder glücklich sein?
  • Rezension: Schon das Cover des Buches zeigt, dass es sich um ein ganz Besonderes handelt. Ein wenig hat es mich vom Design der Illustrationen her an Leo Lioni erinnert. Auf jeden Fall gefällt es mir sehr gut. Sogar die Wörter passen optisch zum jeweiligen Inhalt. Auch die Handlung ist einfach schön. Das Buch kommt mit wenig Text aus, hat aber eine sehr schöne Botschaft. Ich bin mir sicher, dass schon kleine Kinder es lieben werden und es ältere Kinder dazu einlädt selbst eine solche Geschichte (wer könnte noch nach seinem Lächeln suchen und wo) zu erfinden und ähnliche Bilder zu gestalten. Ich finde das Buch einfach großartig und kann es allen von euch nur sehr ans herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Elternfernbedienung

Thomas Montaner, Friederike Rave – Die Elternfernbedienung & andere grandiose Erfindungen

Elternfernbedienung

  • Verlag: Knesebeck
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der kleine Tim liebt es Dinge zu erfinden. In den Ferien ist er bei seinem Onkel Willi zu Besuch, der einen Laden hat. Doch weil seine Sonnenschirme gar keine Sonne machen, baut er sie kurzerhand um. Und das ist nur die erste seiner Erfindungen, die er sich in der nächsten Zeit gemeinsam mit seiner neuen Freundin Pauline ausdenkt. Am Ende helfen sie Onkel Willi dann noch dabei glücklich zu werden.
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und die Idee finde ich auch nach wie vor großartig. Aber leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Das Buch hat für meinen Geschmack zu viel Text und irgendwie auch zu umkonkret, welche Idee hat Tim z.B. wegen der Sonnenschirme genau. Ich bin mir sicher das werde sich Kinder auch fragen. Was genau hat er gemacht? Auch das Ende ist etwas zu abstrakt, obwohl auch hier die Idee sehr schön ist. Auch die Bilder finde ich sehr schön und die vielen Details laden zum entdecken ein. Ich bin mir fast sicher, dass Kinder auch unbedingt Erfinder werden wollen, nachdem man ihnen dieses Buch vorgelesen hat. Daher kann ich es trotz seiner Schwächen empfehlen.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: The Choice. Bis zum letzten Tag

Nicholas Sparks – The Choice. Bis zum letzten Tag

The Choice - Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 7h, 12 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Travis hat sich eigentlich damit abgefunden, dass er Junggeselle bliebt und sich gut in seinem Leben eingerichtet. Doch dann trifft er auf Gabby und er entdeckt die Liebe. Sein Leben ist auf einmal rosarot, doch dann muss er auf einmal eine schwere Entscheidung treffen…
  • Rezension: Schon direkt am Anfang hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich die Geschichte kenne. Da diese Ausgabe aber erst Mitte Dezember erscheinen ist, dachte ich das kann ja nicht sein. Ich wusste auch irgendwie das ich das Buch nicht gelesen habe. Nach einer halben Stunde war ich mir dann aber ganz sicher. Ich kenne dieses Hörbuch! Also habe ich auf meinem Blog nachgeschaut und herausgefunden, dass ich es mir bereits in einer älteren Ausgabe im Mai 2014 angehört habe – es also wirklich bereits kannte. Mein Papa hatte mir damals dieses Hörbuch ausgeliehen und es hat mich wirklich tief bewegt. Also habe ich es mir einfach noch einmal angehört und war auch beim zweiten Anhören begeistert. Es ist wirklich eine wunderschöne Liebesgeschichte, wie schon viele andere Bücher von Nicolas Sparks, die ich gelesen habe. Die Geschichte ist kein bisschen platt und lebt von ihren vielen schönen Details. Zudem behandelt sie ein schwieriges Thema auf wunderschöne Weise, (ACHTUNG Spoiler!!) nämlich den Umgang mit einer Patentienverfügung  und der Frage, wann man die lebenserhaltenen Maßnahmen abstellt und wie man mit den Wünschen von nahen Angehörigen umgeht. Nicht zuletzt geht es aber auch um die Frage, wie weit man für die Liebe geht. Ich kann dieses Hörbuch wirklich nur wärmstens weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne