Rezension: Princess. Tag der Entscheidung

Valentina Fast – Princess. Tag der Entscheidung

Princess

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 326
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist ein „Spinn-off“ zur Royal-Reihe.
  • Inhalt: Nicht nur Prinz Philip muss bei einer aufwendigen Zeremonie, der Auswahl, sein zukünftige Braut finden. das selbe gilt auch für seine Schwester Evelina. Deshalb muss sie sich während der Zeit der Auswahl auch versteckt halten, damit niemand sie enttarnen kann. Doch es entspricht nicht Linas Wesen sich sich mit den anderen „Schein-Prinzessinnen“  zu verstecken und immer nur wie eine Prinzessin zu handeln. Daher kommt es für die Prinzessin in den Wochen der Auswahl von Philip und der Zeit danach auch zu mehr als einem Tag der Entscheidung dafür was sie tun und wer sie sein möchte.
  • Rezension: Ich habe die sechs Bänder der Royal-Reihe verschlungen und mich daher sehr über dieses Spinn-Off gefreut. Am Anfang fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig, dass die Zeit der Auswahl so schnell „abgehakt“ wurde, aber dann hat mich Evelina mit ihrer ganz eigenen Geschichte doch sehr schnell für sich gefangen nehmen können. Es war sehr passend und hat einige offene Fragen beantwortet, die mir ein wenig zum Ende des letzte Bandes gekommen sind. Man bekam noch mehr Einblick in das Wesen von Viterra und den Beweggründen der Königsfamilie. Allerdings ist es ganz wichtig, dass man dieses „Spinn-off“ auf jeden Fall erst liest, wenn man die „normale“ Royal Reihe schon komplett gelesen hat, sonst ist es extrem langweilig, weil schon auf den ersten Seiten zu viel verraten würde. Wer dieses aber so wie ich geliebt hat, der wird sich freuen auf dieses Wiedersehen mit der Königsfamilie. Und Evelina muss sich wirklich nicht hinter ihrem Bruder verstecken – sie ist großartig und die anderen Charaktere, die man jetzt besser kennen lernt wieder ich auch sehr passend und spannend. Die Frage nach dem was die richtige Entscheidung ist, steht im Mittelpunkt dieses Buches und es zeigt sich,d ass sich das eben nicht immer so leicht sagen lässt. Aber genau das macht den besonderen Reiz des Buches aus. Kurz gesagt: Dieses eBook ist absolut empfehlenswert.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Mit Liebe gewürzt

Mary Kay Andrews – Mit Liebe gewürzt

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 7h 27
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Gina Boxton ist Köchin mit Leib und Seele und eigentlich geht es in ihrem Leben gerade aufwärts. Doch dann soll plötzlich ihre Sendung abgesetzt werden kurz nachdem sie ihren Produzenten und Freund in flagranti erwischt hat. Aber so schnell lässt sich Gina nicht unterkriegen. Sie stellt sich bei einem großen Kochduell Tate Moody, der momentan der Top-Koch der Szene ist. Dabei muss sie nicht nur mit den Zutaten für ihre Gerichte und deren Zubereitung kämpfen…
  • Rezension: Zuerst war ich ein wenig skeptisch, doch dann habe ich durchaus Gefallen an der Geschichte gefunden. Gina ist mir nach und nach immer mehr ans Herz gewachsen und später sogar Tate. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Entwicklung zwischen den Beiden irgendwie seltsam finde. (Achtung Spoiler!) Sie ist einfach nicht authentisch und am Ende geht das Buch dann viel zu schnell zu Ende für meinen Geschmack. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich musste mehr als einmal schmunzeln, und das ist doch gerade jetzt bei diesem grauen Winterwetter viel wert. Wer eine tolle Lovestory sucht ist falsch, ein spannendes Buch bekommt man auch nicht. Aber wer ein nettes Buch für zwischendurch haben möchte, der ist hier genau richtig.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: MUC. Die verborgene Stadt

Anna Mocikat – MUC

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  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Ja. Es ist der zweit Band. Der Erste trägt den Titel „MUC.“.
  • Inhalt: Pia hat es geschafft in Mac Fuß zu fassen. Doch ein Jahr nach den Vorkommnissen, die fast zu einem Bürgerkrieg innerhalb MUCs geführt hätten, gibt es eine neue Krise, mit der die Bewohner klar kommen müssen. Es droht eine Invasion aus der Stadt Utilitas, die im Nordwesten liegt. Und so passiert etwas, was kaum jemand für möglich gehalten hat, alle Bewohner von Mac kämpfen gemeinsam – trotz ihrer großen Differenzen. Parallel dazu machen sich Pia, Sam und Elias auf den Weg, um um die verborgene Stadt – das ursprüngliche MUC, zu suchen und deren Bewohner um Hilfe zu bitten. Wird es ihnen gemeinsam gelingen MUC zu retten?
  • Rezension: Nachdem ich schon vom ersten Teil sehr begeistert war, habe ich mich sehr auf das Lesen des zweiten Bandes gefreut. Und ich bin kein bisschen enttäuscht worden. Die Handlung wird sehr authentisch fortgesetzt und wieder ist es erschreckend, wozu Menschen fähig sind und wie unsere Zukunft aussehen könnte. Zum Glück machen die Charaktere, allen voran natürlich Pia, wieder Mut, dass man auch in schweren Zeiten menschlich bleiben kann. Die Geschichte ist fast noch fesselnder als der erste Teil und ich hoffe auf einen dritten Band, denn es bleiben noch jede Menge Fragen offen. Bis dahin kann ich euch die ersten beiden Bände aber sehr empfehlen – allerdings unbedingt in der richtigen Reihenfolge!
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ich bin, was ich darf

Volker Kitz – Ich bin, was ich darf

ich bin, was ich darf

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt & Rezension: In seinem neuen Buch: „Ich bin, was ich darf“ hat der bekannte Wissenschaftler Volker Kitz wieder einen Volltreffer gelandet. Er erklärt auf sehr spannende und überaus vergnügliche Weise wie Recht und Gerechtigkeit funktionieren und das geschieht so anschaulich, dass auch der Nichtjurist die Gesetzgebung versteht, intelligente Belehrung über Gesellschaftspolitik inbegriffen.
    Schon die Widmung an die Mutter des Autors macht neugierig: „Meiner Mutter, die an einem Fall in diesem Buch beteiligt war. Sie hat gezeigt, das wir die Welt verändern können.“ Man möchte sofort loslegen und herausbekommen, um welchen der authentischen und wahren Fälle es sich wohl handeln könnte. Die Widmung zeigt auch, dass der Autor nicht nur theoretische Paragraphen-Reiterei betreiben wird, sondern sich mit dem Menschen beschäftigt, für den „Gerechtigkeit ins Recht“ kommen soll.  Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt, die sich mit Bevormundung, Selbstbestimmung, Freiheit, Familie, Strafe und Wert des Lebens befassen. Abgerundet werden diese Erörterungen durch eine sehr persönliche und neugierig machende Einleitung und einen umfangreichen Anhang, der den Leser in die Lage versetzt, die Fälle nachzuspüren und sich mit „Mehrwissen“ zu bereichern.
    Eigentlich ist in der Einleitung schon alles angedeutet, was in dem Buch zu finden ist.  Der Autor erinnert sich in einer Prüfungssituation an die juristische Leitthese, die ihn während des Studiums eingebläut wurde: Die einzig richtige Antwort gibt es nicht. Es kommt darauf an, Argumente für beide Seiten zu erkennen. Der Prüfling handelt danach und scheitert trotzdem, seine Arbeit wurde korrigiert mit der Frage: Wie entscheidet sich der Verfasser? Er wird von seinem Professor belehrt, dass ein Philosoph über einen Fall nachdenken kann, bis er die Wahrheit gefunden hat, er darf auch die Frage offen lassen. Aber ein Richter muss über ein menschliches Schicksal entscheiden, hier und jetzt. Das Recht kann keine Fragen offen lassen. Das Ganze ist so stimmig verpackt, das man das Gefühl hat, so habe man auch schon oft gedacht, aber keine Lösung gefunden. Wie der Rechtsstaat Lösungen findet und keine Entscheidung offenlägest erfahren wir aus dem Buch. Wie schon erwähnt: spannend und sehr informativ. Haben wir uns nicht auch schon oft gefragt, wo die Grenzen der Individualität sind, wo Gemeinwohl und damit Unterordnung anfängt, was gerecht ist und was der Einzelne dazu beitragen kann und wie wir Veränderungen erstreiten können? Der Autor wünscht uns viel Spaß beim Erspüren der Macht und den hat man! Es ist müßig, die einzelnen Kapitel darzustellen. Wie bereits erwähnt, kann man sie unter so vielen Gesichtspunkten lesen, wie man Stimmungen hat: philosophisch, juristisch, individuell, persönlich betroffen… immer bieten die Fälle alles für die verschiedenen Aspekte und regen zu vielfältigen Betrachten an. Aber auch Fragen werden angeregt und der Leser kann sich z.B. Gedanken machen, wie frei man eigentlich in einem freien Land sein kann, und mit welchen Vorraussetzungen darf der Staat Handlungsfreiheit einschränken? Betrachtet die Rechtssprechung die Intention einer Handlung oder das Ergebnis? Und wie steht es mit dem Grundsatz: Gnade vor Recht? Begnadigung geschieht nach Ermessen, es gibt keine geregelten Voraussetzungen. Und wie ist es mit dem Recht auf Religionsfreiheit, wenn eine Religion erlaubt Frauen zu schlagen? Darf der Staat mir den Rausch verbieten, wenn es mir dabei gut geht? Fragen über Fragen , zu denen das Buch eine gute Diskussionsgrundlage bietet. Gleichzeitig sollte man auch im Kopf behalten, dass die Gesetzte von Menschen gemacht, ausgelegt und angewendet werden, deren Geisteshaltung nicht immer kontrollierbar ist.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: 1001 Kuss. Djinnfeuer

Rebecca Wild – 1001 Kuss. Djinnfeuer

1001 Kuss

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 300
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Piratentochter Rani wächst mit der Angst vor Djinn auf. Deshalb nimmt sie während eines Sturms auch sofort das typische goldene Schimmern im Wasser wahr und ist überglücklich als sie kurz darauf bei einem Beutezug ein Fläschchen findet, in dem scheinbar ein Dein wohnt. Sie freut sich auf die  Erfüllung ihrer Wünsche und da ist es ihr auch egal, dass sie sich plötzlich in einem anderen Königreich wiederfindet und es nicht allen gefällt, dass der Djinn Jaal seine Freiheit zurück möchte…
  • Rezension: Da ich eigentlich Märchen mag und ich auch schon eine ganz amüsante Geschichte über einen anderen Dschinn und das Erfüllen von Wünschen gelesen habe ( Die Dachinn-Reihe von Natalie Luca: „gefährliche Wünsche“ und “ wunschlos verliebt„.), war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Doch leider muss ich sagen, dass es mich nicht wirklich überzeugt hat. Ich mochte Rani von Anfang an nicht und die Handlung war mir zu vorhersehbar. Ist ja klar, dass beim Wünsche-Erfüllen so einiges schief läuft… Auch die anderen Charaktere haben mich nicht so richtig in ihren Bann ziehen können. Daher kann ich dieses Buch auch wirklich nur absoluten Fans Orientalen Märchen empfehlen.
  • Bewertung: 3 Sterne

 

 

 

es ist zweite Teil der

Rezension: Gezeiten der Liebe

Nora Roberts – Gezeiten der Liebe

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 5 CDs, Laufzeit: 6h 15
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil  der Quinn-Saga:
    1. Tief im Herzen
    3. Hafen der Träume
    4. Ufer der Hoffnung
  • Inhalt: Ethan Quinn ist sehr mit seiner Heimat verbunden und liebt seinen Job als Fischer, sowie das Arbeiten mit seinen Brüdern als Bootsbauern. Gemeinsam mit den Beiden kümmert er sich auch um den kleinen Seth. Alles läuft super. Doch seine unerfüllte Liebe zu Grace Monroe, die die Brüder in ihrem Alltag tatkräftig unterstützt. Alles könnte s einfach sein, denn auch Grace liebt Ethan schon seit Jahren. Doch die beide stehen ihrem Glück im Weg und Ethans Vergangenheit macht es auch nicht leichter…
  • Rezension: Nachdem ich mich im ersten Band bereits in die vier Brüder verliebt hatte, war klar, dass ich mir auch den zweiten Teil sofort nach dessen Erscheinen anhören würde. Und ich bin wirklich begeistert davon jetzt den zweiten der Quinn Brüder etwas besser kennen zu lernen. Auch seine Geschichte hat mich tief bewegt, besonders weil sie so deutlich macht, wie sehr einem die eigene Vergangenheit beeinflussen und dem eigenen Glück im Weg stehen kann, wenn man es nicht schafft sie zu bewältigen. Außerdem macht das Buch deutlich wie wichtig Ehrlichkeit in Beziehungen ist – auch wenn sie vielleicht in einem Streit aus uns herausbrechen ist es immer besser sie zur Sprache zu bringen als wichtige Dinge vor Menschen zu verbergen, denen wir nahe stehen. Und nebenbei weiter zu verfolgen, wie es mit Seth, Cam und Anna weitergeht war natürlich die Krönung einer ohnehin schon großartigen Geschichte. Ich kann euch die Quinn-Brüder wirklich wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

 

Rezension: Verfluchte Wünsche

Carina Mueller  – Verfluchte Wünsche

Verfluchte Wünsche

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 267
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Annie kann es kaum glauben, als sie kurz nach ihrem 18. Geburtstag feststellt, dass sie scheinbar die Fähigkeit sich Dinge zu wünschen, die dann wirklich passieren. Doch handelt es sich dabei irgendwie nur im schlechte Dinge, die sie anderen an den Hals wünscht. Schnell ergeben sich erste Probleme und dann tritt plötzlich Raik in ihr Leben. Er ist Annie alles andere als sympathisch, aber er will ihr helfen, dass die Katastrophen ein Ende haben und Annie muss sich fügen…
  • Rezension: Ich kannte die Autorin bereits von ihrer „Moonlit Nights Trilogie“ und wusste daher sofort, das mich etwas Übersinnliches erwarten würde.  Dieses Buch war aber irgendwie komisch, der Braucht zwischen dem ersten Teil, in dem Annie ihre Gabe entdeckt und auslebt und dem zweiten Teil war mir irgendwie zu groß. Ich glaube es hätte mir besser gefallen, wenn der erste Teil kürzer gewesen wäre, denn eigentlich ist er ja nur die Einleitung… und er hat dazu beigetragen, dass ich Annie einfach nicht mochte und es lange gedauert hat, bis sie mir dann wieder sympathisch geworden ist. Trotzdem ist das Buch lesenswert und die Geschichte sehr gut durchdacht – erschreckend, was wohl wirklich passieren würde, wenn Menschen die Möglichkeit hätte sich Dinge zu wünschen, die dann auch eintreten. Das macht das Buch auf jeden Fall deutlich und ebenso regt es dazu an darüber nachzudenken, wer eigentlich in einer Situation der Schuldige ist. Und natürlich kommen auch die Themen Selbstfindung und Liebe nicht zu kurz. Zusammenfassend kann ich sagen, das Buch ist gut, aber gehört nicht zu meinen absoluten Favoriten.
  • Bewertung: 4 Sterne