Rezensionen bereits gelesener Bücher

Achtung! 

Die Rezensionen in dieser Kategorie beziehen sich auf Bücher, die ich in der Zeit vor Beginn dieses Bücherblogs im September 2011 gelesen habe. Deshalb sind diese Rezensionen natürlich etwas kürzer, da ich mich bei vielen nicht mehr an alle Details, sondern nur noch einen großen Gesamteindruck erinnern kann. Mir ist es aber wichtig sie trotzdem zu veröffentlichen, um euch ein breiteres Spektrum an Büchern vorstellen zu können. Auch gibt es so viel häufiger neue Rezensionen, auch wenn ich gerade nicht so viel Zeit zum Lesen habe.

Rezension: Erika oder der verborgene Sinn des Lebens

E. Heidenreich, M.  Sowa – Erika oder der verborgene Sinn des Lebens

  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
  • Seitenzahl: 60
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die Berlinerin Betty hat ein schreckliches Jahr hinter sich, doch dann führt sie ihr Weg ins KDW und dort kauft sie anders als geplant auch ein riesiges Plüschschwein namens Erika. Und wie dieses Buch ihrem Leben irgendwie wieder einen Sinn gibt, wird in dieser Geschichte erzählt.
  • Rezension:
    Die Geschichte von Erika ist einfach herzerfrischend und lustig. Genau das Richtige für zwischendurch, wenn im eigenen Leben auch mal gerade wieder allen nicht s richtig optimal läuft. Es bringt einen zum lachen und neu über den Sinn des Lebens nachdenken. Die großen Illustrationen untermalen die Geschichte auf wundervolle Art und Weise und verleihen Erika ein Gesicht.
  • Bewertung: 

Rezension: Wellenläufer-Trilogie

Kai Meyer – Wellenläufer-Trilogie

  

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 1. 384, 2. 368 und 3. 440
  • Teil einer Reihe?: Die Bücher gehören zu einer Trilogie: 1.Die Wellenläufer, 2.Die Muschelmagier und 3.Die Wasserweber.
  • Inhalt:
    1. Ein magisches Beben in der Karibik hat zur Folge, dass besondere Kinder geboren werden, sie können übers Wasser gehen.Jahre später denkt  Jolly, dass sie die einzige lebende Quappe ist, aber dann begegnet sie dem Jungen Munk. Gemeinsam stellen sie sich der schwierigen Aufgabe, sich zum Meeresgrund zu begeben, um den Mahlstrom zu schließen.
    2. Jolly und Munk werden in der Stadt Aelenium, der Wächterin des Mahlstroms, gemeinsam in der Verfeinerung ihren Fähigkeiten, u.a. auch der Muschelmagie, ausgebildet. Als die Macht von Aelenium schwindet liegt die ganze Hoffnung in den Wellenläufern.
    3. Das Finale: Ober und unter Wasser toben die Kämpfe gegen den Mahlstrom und um die Stadt Aelenium. Dabei werden die Freunde auf mehr als eine harte Probe gestellt.
  • Rezension:
    Ich habe mir die Bücher für die Zeit nach eine Operation gekauft und sie haben mir dieses Zeit sehr versüßt. Sie sind in leichter Sprache geschrieben, aber trotzdem sehr spannend und abwechslungsreich. Die Charaktere sind klasse und machen innerhalb der Bücher mehrere Entwicklungen durch. So werden auch die Themen Freundschaft und Loyalität auf eine besondere Art und WEise behandelt, denn die Kinder stehen immer wieder vor wichtigen Entscheidungen, die auch ihre Beziehungen untereinander betreffen. Das gefällt mir sehr gut. Besonders lustig finde ich den hexhermetischen Holzwurm, der dem Buch eine besondere Note verleiht. Die Bücher sind nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene empfehlenswert, wenn sie sich ihre Phantasie erhalten haben und magische Bücher mögen. 
  • Bewertung: 

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    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Der kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz

  • Verlag: Karl Rauch Verlag
  • Seitenzahl: 96
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Buch beginnt damit, dass der Erzähler berichtet, welch negative Erfahrungen er als Kind mit dem Zeichnen gemacht hat, als keiner seine Zeichnungen erkannt hat. Nach einem Flugzeugabsturz begegnet er zufällig einem kleinen Männchen, dem kleinen Prinzen, der ihn bitte ein Schaf zu zeichnen. Schließlich zeichnet er ihm eine Kiste in der das Schaf steckt und zeigt ihm die früheren Zeichnungen. Der kleine Prinz erkennt alles auf Anhieb. Nach und nach erzählt der kleine Prinz nun seine Geschichte, was er in seinem Leben auf verschiedenen Planeten erlebt hat und dabei über das Thema Freundschaft und das Leben an sich gelernt hat.
  • Rezension:
    Das Buch ist ein absoluter Klassiker und darf in keinem Bücherregal fehlen. Schon die Widmung zu Beginn des Buches  und die Erklärung dazu finde ich sehr schön. Neben der schönen Geschichte tragen aber auch die dazu passenden Illustrationen dazu bei, dass das Buch so wertvoll und besonders ist.  Die Geschichte des kleinen Prinzen ist total ergreifend und berührt den Leser, z.B. mit Formulierungen wie „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“, „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ und „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“. Das Buch ist nicht nur sehr schön zu lesen, sondern regt den Leser auch zum Nachdenken u.a. über das Thema Freundschaft und die Frage „was ist wichtig im Leben?“ an. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der es noch nicht gelesen hat.
  • Bewertung:  

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Rezension: Tintenherz, Tintenblut & Tintentod

Cornelia Funke – Tintenherz, Tintenblut & Tintentod

  

  • Verlag: Cecile Dressler Verlag
  • Seitenzahl: 1. 576, 2. 736 und 3. 768.
  • Teil einer Reihe?: Die drei Bücher bilden eine Trilogie: 1.Tintenherz, 2.Tintenblut und 3.Tintentod.
  • Inhalt:
    1. In einer stürmischen Nacht taucht ein mysteriöser Mann namens Feuerzunge bei Meggie und ihrem Vater Mo auf, um sie vor Capricorn zu warnen. Mo hatte diesen aus einem Buch „Tintenherz“ herausgelesen, er hat nämlich eine besondere Gabe, er ist eine „Zauberzunge“. Daraufhin fliehen die beiden zu Tante Elinor. Doch auch dort sind sie nicht sicher. Am Ende landen sie in Capricorns Dorf und auch der Verfasser von „Tintenherz“ spielt eine entscheidende Rolle.
    2. Eigentlich ist alles gut. Doch Meggie kann die Tintenwelt nicht vergessen, also begibt sie sich gemeinsam mit Farid dorthin. Dort viel sie alles mit eigenen Augen sehen, was sie nur aus dem Buch kennt und außerdem will sie Staubfinger warnen.
    3. Meggie lebt gemeinsam mit ihren Eltern in der Tintenwelt. Es könnte alles ganz friedlich sein, doch Meggie kann nicht vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Mo verschwindet im Wald und kämpft gemeinsam mit dem Schwarzen Prinzen gegen die Schatten die Ombra bedrohen.
  • Rezension:
    Diese Trilogie zeigt das große schriftstellerische Talent der phantasievollen Autorin Cornelia Funke. Die Geschichte ist spannend und die drei Bücher bilden eine Einheit und sind trotzdem für sich abgeschlossene Geschichten. Das gefällt mir sehr gut. Das Buch ist vielseitig: spannend, fesseln, phantasievoll, lustig, rührend… Meine Lieblingsstelle ist im ersten Band als
    Meggie und Mo ihre Mutter bzw. Ehefrau Resa endlich wieder in die Arme schließen können. Aber auch in den anderen Bänden gibt es sehr rührende Stellen. ich liebe alle drei Bücher. Auch von außen sind die Bücher sehr ansprechend und etwas Besonderes:  Die Cover sind sehr schön gestaltet und laden zum entdecken immer neuer Details ein. Ebenso sind die wunderschönen Illustrationen eine große Steigerung der Qualität dieser Bücher. Man merkt, dass sie von der Autorin selbst stammen. Ich kann das Buch Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vorbehaltlos empfehlen. Sie sind etwas ganz besonderes und viel besser als die Verfilmungen.
  • Bewertung:  

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    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Ja, die Geschichte geht weiter in „Alle sieben Wellen“.
  • Inhalt:
    Emmi Rothner wollte eigentlich nur ein Zeitschriftenabo der Zeitschrifte „Like“ kündigen, doch dann landet ihre Mail wegen eines Tippfehlers bei Leo Leike. Durch dieses Missverständnis beginnt ein Briefwechsel der ganz besonderen Art und die beiden kommen sich immer näher. Doch wie wäre es, wenn sich die beiden wirklich begegnen würden?
  • Rezension:
    Ich habe dieses Buch von Anfang an geliebt. Schon wie diese Beziehung  durch eine falsch versendetet Mail beginnt finde ich einfach klasse. Und die Idee Glattauers die Beziehung nur anhand der Emails der beiden zu beschreiben finde ich einfach genial. Es entstehen so Liebesdialoge, die etwas besonderes und einfach total schön sind. Das Buch ist nicht nur sehr gut geschrieben, sondern regt auch ein wenig zum Nachdenken über Liebe an und wie Internet-Bekanntschaften der Realität standhalten können. Ich habe das Buch geliebt und kann es nur weiterempfehlen. Deshalb habe ich auch den zweiten Teil „Alle sieben Wellen“ ebenfalls verschlungen.
  • Bewertung: 

Rezension: Harry Potter 1-7

Joanne K. Rowling – Harry Potter 1-7

   

  

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 336 – 768
  • Teil einer Reihe?: Ja. Es gibt folgende sieben Teile:
    1. Harry Potter und der Stein der Weisen
    2. Harry Potter und die Kammer des Schreckens
    3. Harry Potter und der Gefangene von Askaban
    4. Harry Potter und der Feuerkelch
    5. Harry Potter und der Orden des Phönix
    6. Harry Potter und der Halbblutprinz
    7. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
  • Inhalt:
    1. Harry erfährt an seinem elfen Geburtstag, dass er ein Zauberer ist und nach Hogwards auf eine Schule für Hexerei und Zauberei gehen darf. Dort entdeckt er viele spannende Dinge, findet Freunde und versucht am Ende mit ihnen gemeinsam den Stein der Weisen zu schützen.
    2. Harry löst gemeinsam mit Ron und Hermine das Geheimnis um ein mysteriöses Wesen, dass in den Gemäuern der Schule sein Unwesen treibt.
    3. Harry begegnet in diesem Jahr zum ersten Mal den Dementoren. Außerdem lernt er Sirius Black kennen und bekommt die Karte des Herumtreibers geschenkt.
    4. Im Mittelpunkt steht ein Trimagisches Turnier zwischen den drei großen europäischen Zauberschulen, dass in Hogwards  ausgetragen wird und an dem auch Harry teilnimmt.
    5. Voldemords öffentliche Rückkehr steht im Mittelpunkt dieses Buches, außerdem der Orden des Phönix als seinem Gegenpol. Außerdem müssen die Schüler mit der Großinquisitorin von Hogwarts, Doloris Umbridge klarkommen.
    6. Harry ist  Voldemorts Hintergründen auf der Spur und erfährt eine Menge über sein Leben, als er noch Tom Riddle war. Auch ein Buch über Zaubertränke, welches früher dem Halbblutprinzen gehört hat, spielt eine wichtige Rolle.
    7. Harry macht sich auf die Suche nach den Horkruxen, um Voldemort endgültig zu besiegen. Diese ist alles andere als einfach und bringt schwierige Entscheidungen mit sich. Doch am Ende ist alles gut!
  • Rezension:
    Alle sieben Bücher haben mir sehr gut gefallen. Ich habe die ersten Bücher gemeinsam mit Kindern in einem Hort gelesen, was eine ganz besondere Erfahrung für mich war. Und ich denke, dass es auch für die Kids gut war, die Bücher gemeinsam mit einem Erwachsenen zu lesen, denn besonders die Letzten Bände sind meiner Meinung nach nicht mehr unbedingt für Kinder geeignet. Sie sind zeitweise ziemlich brutal. Nicht nur deshalb haben mir persönlich die ersten Bücher besser gefallen als die letzten Bände, sowie insbesondere das Ende. Trotzdem kann ich die Bücher absolut empfehlen, denn sie sind sehr spannend und phantasievoll geschrieben und führen den Leser in eine ganz andere Welt. Ein besonderer Reiz der Reihe ist meiner Meinung nach, dass man erlebt, wie sich Harry vom Kind zum Erwachsenen entwickelt. Die Kritik, dass in den Harry Potter Büchern die Welt des Okkultismus verharmlost und für die Leser spannend gemacht wird teile ich absolut nicht. Ich denke, das Buch ist vor allem eine Geschichte über Freundschaft und die Auseinandersetzung von Gut und Böse. Wichtig ist, wie bei allen Büchern. dass man mit den Kindern und Jugendlichen darüber spricht. Bücher regen zum Nachdenken an und das ist auch absolut gewünscht. Ich finde es schade, wenn durch solche Kritik so  tolle Bücher „kaputt geredet“ werden. Die Harry Potter Bücher sind meinen Meinung  nach ganz tolle Bücher, ich habe sie verschlungen und kann sie nur weiter empfehlen, falls sie jemand noch nicht gelesen hat.
  • Bewertung: 

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