Rezension: Per Anhalter durch die Galaxis

Douglas Adams –  Per Anhalter durch die Galaxis

Inzwischen gibt es eine Neuauflage mit anderem Cover.

  • Verlag: Heyne Buch
  • Seitenzahl: 204
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es gibt 5 „Per Anhalter durch die Galaxis – Romane“.
  • Inhalt:
    Eigentlich ein ganz normaler und schöner Tag ist es, bis Arthur Dent erfährt, dass nicht nur sein Haus abgerissen, sondern auch die komplette Erde gesprengt werden soll. Der Grund dafür ist eine Hyperraum-Umgehungsstrasse. Noch eine weiterer Überraschung hält der Tag für Dent bereit: Sein bester Freund Ford Perfekt kommt nicht etwas aus der Provinz, wie Arthur Dent bisher dachte, sondern von einem kleinen Stern inmitten des Weltraums. Außerdem besitzt Ford Perfekt den Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ , der sich als lebensnotwendig erweist. Gemeinsam entdecken die beiden die Wunder des Weltraums.
  • Rezension:
    Wie auch die anderen 4 Bücher der Reihe gefällt mir auch dieser Roman sehr gut. Ich finde es ist sogar das Beste der Reihe. Ich habe mich während des Lesens köstlich amüsiert und musste an mehreren Stellen herzhaft lachen. Das Buch ist aber nicht nur sehr lustig, sondern auch spannend, immer wieder war ich überrascht von dem, was den Arthur Neues und Aufregendes erlebt. Das Buch ist sehr empfehlenswert.
  • Bewertung: 

Rezension: Charleston Girl

Sophie Kinsella – Charleston Girl  

  • Verlag: Manhattan
  • Seitenzahl: 496
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Lara hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und auch beruflich läuft es alles andere als gut. Da ist sie für eine paar Veränderungen und Abwechslung durchaus offen. Aber das ihre verstorbene Großtante Sadie  ihr nun auf ihrer eigenen Beerdigung als Geist in Gestalt ihres 2r Jahre alten Ichs  erscheint,und sie auffordert ihre Kette zu finden, das ist dann doch etwas viel und stellt Laras Leben völlig auf den Kopf. Doch nach und nach gewöhnt sich Lara daran und hat sogar Freude daran, ihrer Großtante dabei zu helfen noch einmal richtig Spass zu haben, zu tanzen und zu flirten. Doch Sadie mischt sich auch in Laras Privatleben ein und plötzlich findet sie sich in einem Charleston Kleid wieder, während sie ein Date mit einem ihr völlig fremden Mann hat. Und das ist erst der Anfang…
  • Rezension:
    Ich liebe dieses Buch. Es ist total lustig und romantisch – ein typisches Frauenbuch und sowohl perfekt für einen Tag am Strand als auch für einen verregneten Wintertag. Sadie ist einfach urkomisch und ich müsste während des Lesens mehrfach laut über sie und ihre Ansichten und Pläne für Laras Leben lachen. Es ist einfach schön zu lesen, wie sich diese beiden Frauen, die sich nicht wirklich kannten, nun gegenseitig helfen und unterstützen – Familienzusammenhalt der ganz besonderen Art. Das Buch ist wirklich unbedingt zu empfehlen und man sollte sich auf keinen Fall von der Vorstellung des Geistes abschrecken lassen. Es ist einfach genial und absolut lesenswert.
  • Bewertung: 

Rezension: Krabat

Otfried Preußler – Krabat

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 350
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Der 14-jährige Waisenjunge Krabat hört nicht auf die Warnungen und geht zu der Mühle am schwarzen Wasser um dort Lehrling zu werden. Der Meister fragt ihn, ob er nur das Müllerhandwerk oder auch schwarze Magie lernen möchte. Er entscheidet sich für letzteres und fühlt sich anfangs sehr wohl dort. Doch dann begreift er, dass der Meister am Ende jeden Jahres seinen besten Schüler dem Tod opfert und er beginnt dagegen anzukämpfen und seine Freunde zu rächen. Die Kraft dazu zieht er aus seiner Liebe zu einem Mädchen. Beim nächsten Jahreswechsel kommt es zur großen Entscheidung.
  • Rezension:
    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist auf spannend und märchenhaft und auf jeden Fall auch etwas für Erwachsene. Preußler beschreibt auf eine sehr besondere Art und Weise das Leben von Krabat in der Mühle und nimmt den Leser so in die Geschichte mit hinein. Ein zentrales Motiv des Buches ist das Thema Freiheit und die Liebe als Möglichkeit zur Erlösung von dem Bösen. Ich fand es sehr beindruckend zu lesen, wie das Mädchen Krabat erkennt und zwar daran, dass er Angst um sie hat und nicht um sich selbst – sehr bewegend. Trotzdem ist mir persönlich die Geschichte insgesamt ein wenig zu gruselig.
  • Bewertung:  Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Die Hütte

W. P. Young – Die Hütte

  •  Verlag: Allegria Verlag
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die jüngste Tochter von Mackenzie (kurz Mack) ist vor einigen Jahren während eines Campingausfluges  verschwunden. In einer Hütte in der Nähe fand man später ihre letzten Spuren, die die Vermutung nahe legten, dass sie unter qualvollen Umständen ums Leben gekommen ist. Vier Jahre später trauert Mack immer noch sehr um seine Tochter. Als seine Familie einen Ausflug macht und er allein zu Hause bleibt bekommt er einen rätselhaften Brief. Der Absender ist Gott und er lädt ihn ein, zu der Hütte zu kommen. Obwohl Mack Zweifel hat, macht er sich auf den Weg und eine Reise beginnt, die sein Leben für immer verändert und auf der er Gott auf eine ganz neue Art und Weise kennen lernt.
  • Rezension:
    Das Buch hat mich tief bewegt. Ich habe es an einem Tag/ einer Nacht komplett durchgelesen, als ich mal wieder sehr erkältet war und es hat mich sehr berührt. Die Art und Weise, wie Young diese Gottesbegegnung schildert finde ich sehr feinfühlig und viele der Aspekte die Gott Mack erklärt, haben mich direkt angesprochen und  waren auch für mich selbst und meine eigene Gottesbeziehung sehr wichtig. Besonders hat mir die Person Jesu näher gebracht und mir ein schönes Bild vorgeschlagen, wie man die Dreieinigkeit denken kann. Es ist sehr berührend, wie Gott Mack am Ende Heilung verschafft und ihn seine Tochter noch einmal sehen lässt. das Ende des Buches gefällt mir sehr gut, denn es lässt offen, ob sich das alles wirklich zugetragen hat, oder ob es sich Mack „nur eingebildet“ hat, während er im Krankenhaus war. Wichtig ist nur, dass diese Begegnung wie alle Gottesbegegungen ihre Spuren hinterlassen hat. Ich finde das Buch sehr empfehlenswert und habe es schon mehrfach noch einmal als Hörbuch gehört und über einzelne Aspekte nachgedacht und immer wieder Neues für mich entdeckt. Ich denke, dass das Buch sich sehr gut eignet um über Gott nachzudenken und mit anderen über die eigene Vorstellung von Gott ins Gespräch zu kommen.
  • Bewertung:  

Rezension: Die Päpstin

Donna W. Cross – Die Päpstin

  • Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
  • Seitenzahl: 585
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Johanna wächst als Tochter eines strenggläubigen Dorfpriesters und einer heidnischen Mutter auf. Schon als kleines Mädchen zeigt sich ihr außerordentliches Interesse am Lernen, was ihr allerdings vom zuerst Vater verwehrt wird. Doch dann bekommt sie unter der Bedingung das ihr Bruder ebenfalls unterrichtet wird eine fundierte Ausbildung, u.a. auch an einer Domschule. Doch Johanna weiß, dass sie nur als Mann eine Chance hat und so gibt sie sich als ihr verstorbener Bruder Johannes aus und geht an seiner Stelle ins Kloster nach Fulda. Dort lebt sie lange unerkannt, bis sie ihre Entlarvung fürchten muss. Auf Umwegen führ sie ihr Lebensweg direkt nach Rom zu Papst und wird sogar sein Leibarzt. Als Johannes Anglicus wird sie schnell berühmt und gewinnt immer mehr Einfluss. Am Ende besteigt sie selbst   den päpstlichen Thron.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir schon beim ersten Lesen im Jahr 2000 sehr gut gefallen. Als ich gestern den Film im Fernsehen war, wurde ich wieder an dieses ganz besondere Buch erinnert. Auch wenn die Geschichte von der Päpstin nur auf einer Legende beruht , ist sie doch sehr spannend zu lesen und zeigt das Leben von Frauen im Mittelalter. Ich bin mir sicher, dass es viele Frauen gab, die als Mann gelebt haben um Zugang zu Bildung zu bekommen. Besonders gut gefällt mir genau diese Idee des Buches, wie Mädchen und Frauen dafür kämpfen Bildung zu erlangen und dafür sogar ein Leben im verborgenen als Mann auf sich nehmen. Die Person der Johanna ist einfach unglaublich und beeindruckend und das Buch sehr gut geschrieben. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch einmal selbst zu lesen.
  • Bewertung:  

Rezension: Der Zahlenteufel. Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben.

Hans Magnus Enzensberger – Der Zahlenteufel.Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben.

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 264
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Robert  hat die Nase voll vom Träumen und alles was mit Mathematik zu tun hat hasst er. Das ändert sich schlagartig, als er nachts in seinen Träumen auf den Zahlenteufel trifft, ein rotes Kerlchen, dass Zahlen und alles was mit ihnen zu tun hat liebt und der ihm spannende Träume beschert und ihm nebenbei sehr anschaulich und greifbar die Mathematik erklärt. In zwölf Nächten reisen sie gemeinsam durch die Welt der Mathematik, dabei bekommen die mathematischen Begriffe phantasievolle Namen, wie z.B. „eingebildete Zahlen“. Ergänzt wird die Geschichte durch eine „Warnung“ und eine „Such- und Findeliste“, in der die mathematischen Begriffe aufgeführt werden und erläutert wird, wie die Sachverhalte wirklich heißen und wo sie im Buch zu finden sind.
  • Rezension:
    Ich habe dieses Buch geliebt und ich finde es ist eine wundervolle Idee den Zahlenteufel die Mathemtik erklären zu lassen. Mathematik kann meiner Meinung nach richtig Spass machen und das Buch von Enzensberger macht dies sehr schön deutlich. Mir gefallen die Geschichten sehr gut und seine dreieckigen Zahlen haben mir sogar mal bei einer Matheprüfung an der Uni geholfen. Die von ihm gewählten Begriffe und Geschichten sind sehr eingängig und erleichtern so Verständnis und Speicherung der Sachverhalte. Ich finde es ist sehr gelungen und durch seine Anmerkungen im Anschluss an das Buch, über die ich auch sehr schmunzeln musste, machen das Buch perfekt. Ich kann das Buch nur empfehlen.
  • Bewertung:  

Rezension: Sofies Welt

Jostein Gaarder – Sofies Welt

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 623
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Sofie Amundsen bekommt seltsame Briefe von einem anonymen Verfasser, die sich mit philosophischen Fragen beschäftigen. Der erste lautet: „Wer bist du?“. Nach und nach taucht Sofie ein in die Welt der Philosophie von der Antike bis in die Gegenwart.
  • Rezension:
    Das Buch ist super! Ich habe es schon mehr als einmal gelesen und benutze es auch als Nachschlagewerk, wenn ich etwas über das Thema Philosophie erfahren möchte. Jostein Gaarder beschreibt die teilweise schwer zu verstehenden philosophischen in einer leicht verständlichen Sprache ohne die Inhalte zu verfälschen. Das finde ich wirklich beeindruckend. Neben den spannenden Ausflügen in die Welt der Philosophie, die sehr zum Nachdenken anregen, hat mir aber auch die Rahmenhandlung sehr gut gefallen. Genauso wie Sofie möchte man wissen, wie es mit der Philosophie weitergeht aber auch, wer dieser mysteriöse Briefschreiber, ihrem Philosophielehrer Alberto Knox,  ist und was es mit Hilde und dem Major auf sich hat. Ich finde es klasse, wie sich am Ende alles zusammenfügt. „Sofies Welt“ ist wirklich ein sehr beeindruckendes Buch, dass nicht nur Jugendlichen die Welt der Philosophie auf sehr besondere Art und Weise näher bringt.
  • Bewertung: