Rezension: Der Name der Rose

Umberto Eco – Der Name der Rose

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 679
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Ein italienisches Benediktinerkloster im 14. Jahrhundert: Es gibt einen mysteriösen Todesfall und deshalb wird der Franziskanermönch William von Baskerville zur Hilfe geholt, der für seinen scharfen Verstand berühmt ist und früher für die Inquisition gearbeitet hat. Als macht dieser sich gemeinsam mit dessen Gehilfen Adson von Melk, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, zum Kloster und deckt dort einige mysteriöse Vorkommnisse auf. Damit macht er sich allerdings nicht nur Freunde und kann nicht verhindern, dass noch mehr Mönche sterben. Auch ein Buch spielt eine wichtige Rolle und ein blinder Mönch, der dieses um jeden Preis zu schützen möchte, damit es nicht in „falsche“ Hände gerät.
  • Rezension:
    Das Buch ist ein Klassiker, der auch verfilmt worden ist. Ich denke die meisten sind mit der Geschichte vertraut. Auch ich hatte schon viel über das Buch gehört, bevor ich es selbst gelesen habe. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und regt an vielen Stellen zum Nachdenken an, z.B. über die Bedeutung des Lachens und des Glaubens an Gott. Leider fand ich es zeitweise etwas sehr ausführlich und dadurch etwas schwierig zu lesen. Das Buch ist aber trotzdem zu empfehlen, denn es ist spannend und man erfährt eine Menge über das Leben im Kloster des Mittelalters und über das Leben als Benediktinermönch.
  • Bewertung:  

Rezension: 24 Adventswünsche für dich

Ellen Sonntag – 24 Adventswünsche für dich
  • Verlag: Groh
  • Seitenzahl: 50
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Für jeden Tag im Dezember bis Weihnachten gibt es einen schönen Spruch und ein Bild mit einem kleinen Türchen zum aufklappen.
  • Rezension:
    Ich habe diesen Adventskalender im letzten Jahr von meiner Mama bekommen und freue mich dieses Jahr wieder sehr daran. Die Bilder und Texte sind sehr schön gestaltet und bringen mir Freude und gute Laune in das manchmal doch sehr triste Dezemberwetter. Ich kann den Kalender nur empfehlen, auch wenn schon fast eine Dezemberwoche um ist…
  • Bewertung:  
Nachtrag: KAUM ZU GLAUBEN: Heute habe ich vom Nikolaus eine aktuelle Ausgabe eben dieses tollen Kalenders bekommen. Vielen Dank liebe Mama!!!!!!

Rezension: Die Tagebücher von Adam und Eva

Mark Twain – Die Tagebücher von Adam und Eva

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 89
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Adam und Eva sind das erste Liebespaar der Menschheit und von Liebe auf den ersten Blick kann nicht unbedingt dir Rede gewesen sein, zumindest wenn man sich nicht auf die Bibel, sondern die erdachten Tagebücher der Beiden von Mark Twain verlässt. Er legt den beiden Worte in den Mund, die auf den typischen Eigenheiten von Männern und Frauen und deren Problemen miteinander beruhen.
  • Rezension:
    Das Buch ist wirklich sehr kurzweilig und hat mir einen Krankenhausaufenthalt versüßt. Mark Twain beschreibt in sehr lustiger Art und Weise, wie Adam und Eva den jeweils anderen gesehen haben könnten damals im Paradies. Dabei greift er auf die Stereotype zurück, die wir alle kennen. Dies beginnt schon mit der unterschiedlichen Sprache in der er die beiden ihre Tagebucheinträge verfassen lässt. Es geht weiter damit, dass Adam sich durch die ständig plappernde Eva in seiner Ruhe gestört fühlt wohingegen diese sich an seiner kühlen Art stört. Ich denke er trifft damit teilweise schon den Kern mancher Probleme zwischen Männern und Frauen. Gerade deshalb ist dieses Buch so lustig, regt aber auch ein kleines bisschen zum Nachdenken über die Probleme zwischen Männern und Frauen an. Zum Glück endet aber auch dieses Buch damit, dass sich Beide ineinander verlieben. Das Buch endet mit zwei wunderschönen Liebeserklärungen, einer langen von Eva und einer sehr kurzen aber dafür irgendwie fast noch berührenderen von Adam: „Wo sie war, war das Paradies“ sagt Adam an Evas Grab. Auf dem Klappentext steht das Buch sei „eine köstliche Lektüre und ein leidenschaftliches Plädoyer für die Liebe“. Ich finde das trifft sehr gut, es ist ein wundervolles Buch!
  • Bewertung:  

Das Weihnachtsgeheimnis

Hier kommt noch ein Tipp für ein ganz schönes Weihnachtsbuch:

Auch diesem Text von der Internetseite des dtv-Verlages habe ich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht, dass es toll ist zwei Geschichten in einer zu Lesen und das mann jeden Tag hinter seinem Türchen ein Bild und einen weiteren Teil der Geschichten findet. Das Buch ist wirklich empfehlenswert: 

Auch ohne Schokolade schön: Jostein Gaarders Adventskalender.

Joachim will einen Adventskalender. Aber alle sind ausverkauft – bis auf einen, und der ist handgemacht. Zu Hause öffnet er das erste Türchen und heraus fällt ein kleiner, eng beschriebener Zettel.

Die Geschichte, die Joachim entziffert, erzählt von einer Pilgerreise, die in Norwegen mit einem Stofflamm und einem Mädchen namens Elisabeth beginnt. Sie führt immer weiter zurück bis nach Bethlehem zur Geburt des Jesuskindes. Immer mehr folgen dem Zug.

Je mehr Zettel Joachim liest, desto öfter fragt er sich, ob es das Mädchen, das den Pilgerzug anführt, tatsächlich gibt. Die erlösende Antwort erhält Joachim aber erst am 24. Dezember.

Rezension: An der Arche um Acht

Ulrich Hub – An der Arche um Acht

  • Verlag : dtv junior
  • Seitenzahl : 86
  • Teil einer Reihe? : Nein
  • Inhalt:
    Eine Taube überbringt die Einladungen an die Tiere, die mit Noah in die Arche dürfen. Es ist nun aber sehr ungünstig, dass immer nur jeweils ein Paar jeder Tierart mit auf die Arche darf und die Pinguine zu dritt sind. Also packen die beiden Pinguine kurzerhand ihren kleinen Freund in einen Koffer, nachdem sie ihn ohnmächtig geschlagen haben. Auf diese Art und Weise gelingt es ihnen den Kleinen an Board der Arche zu schmuggeln. Eine erlebnisreiche Reise beginnt, auf der die Pinguine eine Menge über andere Tiere, Noah und Gott lernen.
  • Rezension:
    Dieses  Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte der Pinguine ist niedlich erdacht und liebevoll mit kleinen Details ausgeschmückt. Auch die auf jeder Doppelseite zu findenden Illustrationen in schwarz-weiß sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen und unterstützen die Geschichte und tragen dazu bei die Aufmerksamkeit zu binden. Das Buch eignet sich sehr gut dazu mit Kinder über die Geschichte der Arche Noah zu sprechen, die die Geschichte schon aus einer Kinderbibel kennen. Ich war überrascht, welche interessanten Ideen die Kinder hatte und wie „logisch“ ihnen diese Geschichte erscheint. Außerdem war ich begeistert davon, welche tollen Vorstellungen und Bilder über Gott die Kinder haben – sie ähneln dabei den Pinguinen, die Dinge einfach hinnehmen ohne sie zu viel zu hinterfragen. Die Gespräche, die sich anhand dieses Buches, z.B. der Stelle, als „herauskommt“ das Gott gerne Käsekuchen ohne Rosinen isst, mit den Kindern ergeben haben, waren sehr beeindruckend für mich. Ich habe gestaunt, wie leicht das Philosophieren mit Kinder sein kann und wie leicht man mit ihnen über ihre Gottesvorstellungen ins Gespräch kommen kann und wie vielfältig und schön diese sind. Ich denke wir Erwachsenen können viel von den Kindern lernen, was das Denken ohne Grenzen anbetrifft.
  • Bewertung:   

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Die Schachspielerin

Bertina Henrichs – Die Schachspielerin

  • Verlag : Diana Verlag (RANDOMHOUSE GRUPPE)
  • Seitenzahl : 175
  • Teil einer Reihe? : Nein
  • Inhalt:
    Eleni ist Zimmermädchen in einem Hotel auf der griechischen Mittelmeerinsel Naxos. Eines Tages stößt sie beim Aufräumen eines der Zimmer auf eine umgefallende Schachfigur. Dadurch wächst auch in Eleni der Wunsch ihr Leben zu verändern. Sie will Schachspielen lernen, denn das Spiel der Könige lässt sie nicht mehr los. Ihre Freuden und Familie haben kein Verständnis dafür, dass eine Putzfrau Schach spielen möchte. Deshalb versucht sie es geheim zu halten und denkt sich eine Menge Tricks aus, um es trotzdem weiterverfolgen zu können.  Sie beginnt mit dem Unterricht bei einem alten Lehrer ihrer Kindheit. Eleni wird immer besser und verbringt viel Zeit mit dem Schachspiel. Weil ihr das aber keiner wirklich zutraut entstehen die unglaublichsten Geschichten und Gerüchte und Eleni setzt eine Menge aufs Spiel.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind liebevoll und detailreich erdacht. Besonders Eleni und ihren Lehrer Kouros finde ich toll. Es hat mir sehr gut gefallen, wie sich Eleni durch das Schachspiel und die Zeit mit ihrem ehemaligen Lehrer und Mentor verändert. Die Geschichte ihrer Wandlung ist sehr spannend beschrieben und der Leser „fiebert“ mit, als Eleni z.B. zu Beginn des Buches ihr Spiel verstecken muss und die Entdeckung fürchten muss, oder sie sich immer neue Gründe ausdenkt, um Üben zu können und droht augzufliegen. So emanzipiert sie sich, ohne es eigentlich wirklich zu wollen, sie will doch „nur“ Schach spielen. Dabei setzt sie eine Menge aufs Spiel, als sie irgendwann nicht mehr nur im geheimen dem für sie so wichtig gewordenen Spiel der Könige nachgehen möchte. Sie riskiert Arbeitsplatz und Ehe, ohne das es ihr richtig bewusst ist und irgendwie im Stillem. Gerade deshalb hat mir das Buch so gut gefallen, weil Eleni kein typisches Beispiel für eine sich emanzipierende Frau ist. Ihre Revolution ist langsam, behutsam und leise und damit umso beindruckender. Auch gefällt mir gut, wie sehr Eleni sich in eine Sache vertieft und alles für ihren Traum tut einmal bei einem richtigen Schachtunier anzutreten. Sie gibt nicht auf und glaub an sich. Das ist etwas, was man als Leser von Eleni lesen kann.
  • Bewertung:  

Review: The Host

Stephenie Meyer – The Host

  • Publisher: Little, Brown Book Group
  • number of pages : 617
  • Part of a series:  No
  • Contents:
    The main character is Melanie Stryder. She is one of the last human beings, who have not been invaded by one of the alien species, that take over the minds of the humans they live in. But one day she is implanted with a „soul“ inside her body, too. The „soul’s“ name is „Wanderer“ and she is special, because she learns from Melanie herself, who hasn´t completely vanished and maintains a mind of her own about what it means to be a human being.The thoughts of the two individuals in one body mingle and so after a while they both fall in love with Jared. But it isn´t easy to share your body with someone you don´t really like and to be still yourself. And step by step they try to find a way how they both can be happy.
  • Review:
    It  was a book, which I had read in German before and I decided to read it in English again to practice my English. And fortunately it worked, the language was good to understand. The story is wonderful and it was no problem to read it twice – so I could discover new details of the story which I hadn´t noticed when I read it for the first time. Melanie and Wanderer are two very lovely persons and I like it very much how they interact. The story is very exciting and I almost couldn’t put the book away when I had to do something else, even thought I remembered what comes next. I love the many lovely details of the lives of the characters, which are so wonderfully invented by Stephenie Meyer. It is impressing how strong love can be and how it finds its way. But the most incredible thing was, that Wanderer helps the others to get „souls“ out of human bodies – even herself out of Melanie’s. Many parts of the book make me cry a little bit because they are so sad and so wonderful at the same time. But the absolute highlight is the end – how it all becomes nearly perfect. I love it! And I think this book is much better than the Twighlight books everyone first remembers when you think of Stephenie Meyer. Everyone should read this book, too, I think.
  • Evaluation: