Rezension: Auf Ehre und Gewissen

Elizabeth George – Auf Ehre und Gewissen

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 468
  • Teil einer Reihe?: Ja-Teil 3 der Thomas-Lynley-und-Barbara-Havers-Serie
  • Inhalt:
    Bredgar Chambers ist ein typisches englisches Internat für die Elite des Landes. Dort gilt wie überall, dass Ehre und Leistung ganz hoch gehalten werden. Die Idylle gerät ins Wanken, als eine Leiche gefunden wird. Trotzdem gestalten sich die Nachforschungen alles andere als einfach, denn die Ermittler kämpfen gegen ein kollektives Schweigen.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, so gut, dass ich es direkt an eine Freundin weiterverliehen habe. Die Geschichte war sehr spannend und der Leser wusste häufig nicht mehr als die Inspektoren und konnte so mit rätseln, wie das wohl alles zusammenhängt. Ich kann das Buch allen Freunden von Elizabeth George nur wärmstens empfehlen. Es ist ein toller Krimi.
  • Bewertung: 

Rezension: Spuren der Vergangenheit

Karen Kingsbury – Spuren der Vergangenheit

  • Verlag: GerthMedien
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Emily ist bei ihren Großeltern aufgewachsen und hat ihre richtigen Eltern nie kennengelernt. Im Alter von 18 Jahren stößt sie auf Hinweise, wer ihre Eltern gewesen sind. Nach und nach findet sie mehr über deren und somit auch ihr eigene Vergangenheit heraus. Sie stellt fest, dass die Liebe ihrer Eltern scheinbar keine Chance hatte. Ob sich das heute geändert hat?
  • Rezension:
    Ich habe das Buch verschlungen und dabei auch die ein oder andere Träne vergossen. Es ist so rührend geschrieben, wie ein Teenager den schweren Weg geht herauszufinden, wer ihre Eltern sind und warum diese, sie weggegeben habe. Das Gefühl nicht gewollt zu sein, ist etwas, was jedem Menschen, aber Jugendlichen ganz besonders, zu schaffen macht. Mir gefällt die Art und Weise wie mit dieser Thematik umgegangen wird, sehr gut, ebenso der Umgang mit einer Lieben die nicht sein kann. Die Geschichte ist einfach rührend und total schön. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Rezension: Spuren im Sand

Magret Fishback Powers – Spuren im Sand. Ein Gedicht, das Millionen bewegt, und seine Geschichte

  • Verlag: Brunnen
  • Seitenzahl: 96
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Magret Fishback Powers beschreibt die Entstehungsgeschichte dieses Gedichtes und somit einen wichtigen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte.
  • Rezension:
    Die „Spuren im Sand“ haben mich vom ersten Lesen an direkt ins Herz getroffen und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, erscheint es mir noch wertvoller. Ich kann die Lektüre wirklich nur jedem empfehlen, der dieses wunderbare Gedicht genauso liebt wie ich. Das Gedicht hat mich von der ersten Begegnung an tief beindruckt und mich später immer wieder begleitet:
  • Spuren im Sand
    Eines Nachts hatte ich einen Traum:
    Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
    Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
    Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
    Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
    meine eigene und die meines Herrn.
    Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
    war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
    daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
    zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
    Zeiten meines Lebens.
    Besorgt fragte ich den Herrn:
    „Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
    mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
    Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
    meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
    Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
    meisten brauchte?“
    Da antwortete er:
    „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
    allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
    Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
    da habe ich dich getragen.“
    Originalfassung des Gedichts Footprints
    © 1964 Margaret FishbackPowers.
    Deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand
    © 1996 Brunnen Verlag, Gießen.
  • Bewertung:

Rezension: Das Vermächtnis der Wanderhure

Iny Lorenz – Das Vermächtnis der Wanderhure

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 720
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt:
    Als Maries Todfeindin Hulda erfährt, dass ihre Rivalin wieder schwanger ist, schmiedet sie einen perfiden Plan: Marie soll entführt und für tot erklärt werden. Zunächst scheint der Plan zu gelingen: Marie landet in den Händen eines Handelsherrn, der sie als Sklavin verkaufen lässt. Zusammen mit dem Sohn, den sie inzwischen geboren hat, gerät sie in den Besitz von Anna, Gemahlin des Neffen des Großfürsten von Moskau. Es gelingt ihr, Annas Vertrauen zu gewinnen, doch dann schwebt diese selbst in höchster Gefahr und muss fliehen. Als es Marie endlich gelingt, unter Einsatz ihres Lebens den Weg in die Heimat zu finden, muss sie feststellen, dass ihr geliebter Michel nicht mehr frei ist … (Quelle: http://www.droemer-knaur.de)
  • Rezension:
    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Ich mag historische Romane sehr gerne, am liebsten solche mit starken Frauengestalten des Mittelalters. In Marie habe ich mich sofort verliebt, es ist beindruckend wie stark sie ist und wie sehr sie für ihre Interessen und die Menschen kämpft, die ihr wichtig sind. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, auch gerade den Menschen, denen der Film heute Abend gut gefallen hat und die etwas über die Vorgeschichte wissen möchten.
  • Bewertung: 

Rezension: Herr der Diebe

Cornelia Funke – Der Herr der Diebe

  • Verlag: Cecile Dressler Verlag
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: In Venedig gibt es eine Kinderbande. Ihr Anführer ist der mysteriöse „Herr der Diebe“ und auch die beiden Ausreißer Prosper und Bo schließen sich ihm an und versuchen sich von nun an mit Diebstählen über Wasser zu halten. Aber damit nicht genug, denn ihre Tante hat ihnen einen Detektiv auf den Hals gejagt und macht das ohnehin nicht einfache Leben noch gefährlicher.
  • Rezension: Ich bin auf das Buch durch meine Arbeit an einer Gesamtschule aufmerksam geworden, an der es als Klassenlektüre ausgewählt worden ist. Daraufhin habe ich auf Empfehlung meiner Kollegin hin das Buch gekauft und es trotz wenig Zeit in kurzer Zeit gelesen. Die Geschichte ist fesselnd und abwechslungsreich. Es ist spannend zu verfolgen, wie es den Kindern und dem Herrn der Diebe auf ihren Raubzügen ergeht: ein tolles Buch über die Themen Freundschaft, Ausreißen und Erwachsen werden. Die Krönung des Buches sind die liebevoll eingearbeiteten Details über Venedig und die wunderschönen Illustrationen, die für sich selbst sprechen. „Der Herr der Diebe“ ist empfehlenswert für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, die sich ihr kindliches Wesen erhalten haben. Cornelia Funke ist eine beeindruckende Autorin mit wahnsinnig viel Phantasie.
  • Bewertung:  

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Das verschollene Pergament

Henri Loevenbruck – Das verschollene  Pergament

  • Verlag:Knaur
  • Seitenzahl: 542
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Der Polizist Ari ist Spezialist für Sekten und als er seinen Freund Paul besuchen will, findet er diesen tot vor. Seine Leiche ist in einem grauenvollen Zustand – das Gehirn wurde verflüssigt. Und das ist erst der Beginn einer mysteriösen Mordserie, die scheinbar mit einem verschollen Pergament und einer Geheimloge zu tun hat. Aus diesem Schriftstück fehlen genau so viele Seiten, wie die Loge Mitglieder hat, nämlich dreizehn.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl es an einigen Stellen doch sehr ekelig und gruselig ist. Aber die Geschichte ist wahnsinnig spannend konstruiert und von der ersten Seite an fesselnd. Auch die Charaktere gefallen mir, denn sie sind sehr authentisch auf ihre Art und Weise und alles andere als flach. Weil das Buch so spannend ist und man als Leser gemeinsam mit Ari immer wieder bangt, ob „man“ schnell genug ist oder schon wieder nur eine Leiche findet, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen Und dieser Effekt hällt an bis zur letzten Seite und einem unerwarteten Ende.  Ich habe das Buch sofort an Freunde weiter gegeben und auch denen hat es gut gefallen.
  • Bewertung: 

Rezension: Drachenreiter

Cornelia Funke – Drachenreiter

  • Verlag: Cecile Dressler Verlag
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der silberne Drache Lung begibt sich gemeinsam mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise, um einen sicheren Ort für die Drachen zu finden. Irgendwo im Himalaya soll sich der „Saum des Himmels“ liegen, auf den Lung als neuen Zufluchtsort hofft. Und als wenn das nicht schon schwierig genug wäre ist das auch noch  Nesselbrand, ein goldener und sehr gefährlicher Drache.
  • Rezension: Das Buch ist total genial. Es ist sehr spannend und ich habe es förmlich verschlungen. Die Geschichte gefällt mir sehr gut und die Charaktere sind einfach liebenswert. Das Buch ist nicht nur etwas für Kinder- und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, die Drachen und Fantasy mögen. Ich kann es allen weiterempfehlen!
  • Bewertung: Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig