Rezension: Seth. Als die Sterne fielen

Christine Millman – Seth. Als die Sterne fielen

Seth

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 348
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mariam ist gerade frisch verleibt in Chris als sie erfährt, dass sie alle nur noch wenige Tage zu leben haben. Denn dann wird ein Asteroid mit Namen Seth auf der Erde einschlagen und alles Leben vernichten. Doch Mariam und ihre Familie sind ausgewählt worden das Ganze in einer künstlichen Umgebung zu überleben. Soll sie trotzdem auf Chris zugehen? Un werden sie und die Menschen die ihr nah stehen die Katastrophe überstehen?
  • Rezension: Es ist schon ein wenig gruselig dieses Buch zu lesen, während es draußen stürmt und schneit, aber irgendwie hat es die Gemischte noch authentischer gemacht. Auf jeden Fall ist es mir immer schwer gefallen, dass Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Geschichte von Mariam und Chris die abwechselt in den Fokus gestellt werden und ihren Angehörigen im Kampf gegen die Folgen von Seth sind unglaublich spannend zu lesen und die Beiden wirken dabei gleichzeitig unwahrscheinlich mutig und zerbrechlich – eine perfekte Mischung. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch ist wirklich spitze und die Zukunft die dort gezeichnet wird sehr erschrecken gerade weil es so realistisch erscheint. Ich bin mir sicher, dass es viele Menschen zum nachdenken anregen wird über die Zukunft der Erde und das was wirklich wichtig ist im Leben. Daher kann ich dieses großartige Buch nur weiterempfehlen.  Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Planet Willi

Birte Müller – Planet Willi

Planet Willi

  • Verlag: Klett Kinderbuch
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es gibt noch eine anderes Buch über Willi.
  • Inhalt: Willi ist ein ganz besonderes Kind. Er kommt von einem anderen Planeten und findet sich daher bei uns nicht sofort zu recht. Aber Willi ist ein wahres Energiebündel und so entdeckt er die Welt auf ganz besondere Art und Weise auch wenn er so ganz anders ist als „normale“ Kinder – aber was heißt schon normal?! Willi ist auf jeden Fall ein sehr liebeswertes Kerlchen und eröffnet uns einen ganz neuen Blick auf unseren Alltag.
  • Rezension: Letzte Woche bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe sofort beschlossen, es mir zu kaufen. Brite Müller erzählt in diesem wundervollen Bilderbuch von ihrem Leben mit ihrem Sohn Willy, der mit dem Down-Syndrom zur Welt kam. Die Idee diese Erfahrungen in einem Buch zu verarbeiten, in dem eine Mutter ein Kind von einem anderen Planeten bekommt finde ich großartig und sie bringt gleichzeitig die Problematik auf den Punkt. So kann man nicht nur mit Kindern sehr gut darüber ins Gespräch kommen, wie es Menschen geht, die anders sind. (Auch wenn zuerst gar nicht ganz klar ist, woher Willi denn nun eigentlich wirklich stammt oder was mit ihm los ist.) Durch das Buch können wir unsere „normale“ Welt durch Willis Augen sehen und überlegen, was eigentlich „normal“ ist, was „Anderssein“ bedeutet und was man zum glücklich sein braucht. Birte Müller gelingt es in diesem Buch auf jeden Fall deutlich zu machen wie liebeswert Willi ist und wie besonders das Leben mit einem behinderten Kind ist, dabei schildert sie aber nicht nur die Probleme, sondern auch das Schöne, dass was wir von Willi lernen können, wie Kinder wie er unser Leben bereichern und macht damit unglaublich viel Mut. Dabei findet sie immer die richtigen Worte und bleibt sehr glaubwürdig in der Idee des Kindes von einem anderen Planeten. (Eine wie ich finde einfach sehr schöne Vorstellung für den Umgang mit besonderen Kinder.) Auch die Illustrationen – links unter dem Texte schwarz weiß und mit wenigen Strichen – rechts in einer farbenfrohen lebendigen Collage, in der man immer wieder Neues entdecken kann – finde ich sehr gelungen. Das Buch gibt sehr viele Denkanstöße nicht nur für Kinder auf ganz verschiedene Ebenen und eigene sich meiner Meinung nach auch sehr gut für den Grundschulunterricht, weil es ein wichtiges Thema sehr kindgerecht behandelt und zahlreiche Anknüpfungspunkte bietet etwas die Frage nach dem was „normal“ ist, dem Umgang mit Menschen, die irgendwie anders sind (aber was ist „anders“ eigentlich und was ist „normal“ ?!) ,oder die Idee über Sprache und Kommunikation nachzudenken. Aber auch im Kunstunterricht kann dieses Buch sehr gut eingesetzt werden. Ich kann vor Brite Müller wirklich nur den Hut ziehen – ein großartiges Buch über ein ganz besonderen Kind – es hat auch meinen Blick noch einmal neu geschärft. Daher empfehle ich es euch allen auch unbedingt weiter.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das Feuermädchen

Martina Fussel – Das Feuermädchen

Das Feuermädchen

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 525
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Shaani träumt vom Wasser und den Wellen seit sie ein kleines Kind ist.Sie versteht aber nicht, warum sie sich so sehr danach seht, denn sie gehört eigentlich nicht zum „Wasservolk“, sondern zu dem Volk der Waldmenschen. Aber auch dort fällt sie durch ihr Äußeres auf. Sie hat rotes Haar und ozean-blaue Augen. Eines Tages gibt sie der Sehnsucht nach dem Meer nach und ertrinkt dort fast, aber der junge Krieger Faro, der auf einer Insel im Wasser lebt,  rettet ihr das Leben. Fortan geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf und auch er sucht nun ihre Nähe, was nicht gern gesehen wird…. und es gibt auch einen Grund warum sich das „Feuermädchen“ Shanni nicht dem Wasser nähern sollte…
  • Rezension: Der Klappentext des Buches hat meine Neugier geweckt und so habe ich sofort mit dem Lesen begonnen, als es in meinem Email-Postfach ankam. Am Anfang fiel es mir schwer in die Handlung des Buches einzutauchen, doch dann hat ich die Geschichte schnell gefangen genommen, weil alles so unglaublich geheimnisvoll und spannend war. Doch leider war ich dann schnell „überfordert“ mit den ständigen Perspektiv-Wechsel der einzelnen Kapitel, bei denen immer wieder aus der Sicht eines Jugendlichen erzählt wird, wobei sie sich nicht regelmäßig abwechseln sondern völlig willkürlich. Diese Tatsache fand ich sehr störend, auch wenn man so eine Menge über die Gedanken der einzelnen Charaktere erfahren hat.  Daher hat es auch relativ lange gedauert, bis ich das eBook endlich bis zum Ende gelesen hatte. Ich kann es auch nicht wirklich weiter empfehlen. Trotzdem aber Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Schweinzeit

Andreas Puchebuhr – Schweinzeit

Schweinzeit

  • Verlag: Unsichtbar
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Tomas Ohse ist nicht unbedingt der Gewinner Typ. Im letzten Urlaub ist seine Freundin mit einem Animateur durchgebrannt und auch sein berufliches Wirken als Versicherungskaufmann läuft alles andere als optimal. So beschließt er eines Tages sein Leben zu ändern und Philosoph zu werden. Noch am selben Abend klingelt ein sprechendes Schwein an seiner Tür und gibt seinem Leben wirklich eine Richtung, denn Norbert nimmt Tomas mit auf Sprünge zurück in der Zeit, u.a. in die Türkei oder die ehemalige DDR…
  • Rezension: Das Cover ist mir etwas zu wirr  und unstrukturiert. Daher habe ich lange gezögert mit dem Lesen dieses Buches zu beginnen, aber da mich damals der Klappentext neugierig gemacht hat, habe ich es heute endlich zur Hand genommen. Und ich muss sagen, es hat mich wirklich gut unterhalten. Die Handlung ist ähnlich wirr wie das Cover aber wirklich kurzweilig – genau das Richtige für einen klaren und verregneten Nachmittag auf dem Sofa. Keine anspruchsvolle Literatur aber gute Unterhaltung, die den Leser durchaus zum Nachdenken anregt, das bekommt man, wenn man diese Geschichte liest, die ich wirklich empfehlenswert finde.  Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Zu viel Tod

Joost Renders – Zu viel Tod

_ZuvielTod_

  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 300
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Britta Hönig lebt in Berlin und arbeitet als Kriminalkommissarin bei der Mordkommission, was man aber nicht erwarten würde, wenn man sie kennen lernt. Sie ist sehr offen und erfüllt nicht im geringsten den Stereotyp einer Kommissarin, genauso wenig wie ihre Kollegen. Ihr neuer Kollege Pieczpooth verleibt sich in sie, aber es nicht klar, ob seine Gefühle erwidert werden und nebenbei müssen ja auch noch jede Menge Ermittlungen erfolgreich zu Ende gebracht werden…
  • Rezension: Am letzten Wochenende habe ich endlich Zeit gefunden „zu viel Tod“ zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen habe… der Grund dafür ist , dass ich den im Buch verwendeten Akzent nicht mag und er hat zudem meinen Lesefluss unglaublich gestört und mir meine Lesefreude genommen. Ansonsten hat mich die Handlung aber wirklich gefesselt und die Charaktere haben mich amüsiert – mal keine typischen Polizisten. Wer aus Berlin kommt, oder das „Berlinern“ ebenso wie ostdeutsche Akzente gerne hört und liest und Krimis mag, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Wer sich unsicher ist, dem kann ich die kostenlose Apetizer-Version empfehlen, um sich einen Einblick zu verschaffen. Vielen Dank an das Team vom dp digital publishers Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Vorsicht, hier sind Katzen drin

Viviane Schwarz – Vorsicht, hier sind Katzen drin

Vorsicht hier sind Katzen drin

  • Verlag: Knesebeck Verlag
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Wie es der Name schon sagt, findet man in diesem Bilderbuch Katzen und kann entdecken, was sie so alles tun…
  • Rezension: Am Donnerstag war ich bei einer Fortbildung und bin dort auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich dachte es passt thematisch ganz gut zu dem Buch „Der Katzentatzentanz„, welches ich nächste Woche vorlesen wollte. Also habe ich mir das Buch näher angeschaut und war begeistert von seiner „Interkativität“, denn man kann jede Menge entdecken und der Leser wird z.B. aufgefordert den Katzen aus dem Wasser zu helfen. Ich finde die Geschichte aber vor allem die Art und Weise der Gestaltung wirklich großartig und habe mich irgendwie sofort in die drei Katzen verliebt und das obwohl ich eigentlich nicht so der „Katzenfan“ bin. Ich kann euch dieses Bilderbuch wirklich empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Katzentatzentanz

Frederik Zahle, Helme Heine – Der Katzentatzentanz

Katzentatzentanz

  • Verlag: Kiwi
  • Seitenzahl: 12
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Katze tanzt und jede Menge Tiere würden das  gerne mit ihr gemeinsam tun. Doch Sie hat an jedem davon etwas auszusetzen: So ist ihr der Igel zum Beispiel zu stachelig. Deshalb muss sie allein tanzen, bis sie dann doch ihre Wahl trifft…
  • Rezension: Bis vor kurzem kannte ich nur das Lied und wusste nicht, dass es dazu auch ein Bilderbuch gibt. Doch eine Kollegin hat mich darauf aufmerksam gemacht und ich werde es nächste Woche passend zur Faschingszeit mit den Kindern lesen, auch wenn mir das gleichnamige Lied langsam „aus den Ohren kommt“, denn die Kinder lieben es und daher bin ich mir auch sicher, dass sie dieses Buch ebenso lieben werden. Die Geschichte ist ja auch wirklich niedlich und bietet jede Menge Gesprächsanlässe… Wer es noch nicht kennt und das Lied mag, der sollte sich das Buch unbedingt kaufen.
  • Bewertung: 5 Sterne