Rezension: Isch hab Geistesblitz

Philipp Möller – Isch hab Geistesblitz

isch hab geistesblitz

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist das dritte Buch. Die ersten Beiden heißen „Ich geh Schulhof“ und „Bin isch Freak, oda was?!“
  • Inhalt: Eigentlich wollte der Ex-Leher Philipp Möller nie wieder unterrichten, doch dann wird er gebeten sich des Problemschüler Khalim anzunehmen. Und natürlich hat der 16-jährige eine völlig andere Sprache als Philip und auch seine Umgangsformen sind irgendwie anders. Aber trotzdem nimmt sich Philip Khalil helfen seinen Schulabschluss doch noch zu schaffen.
  • Rezension: Ich hatte schon viel über die Bücher von Philipp Möller gehört und wollte mir einfach selbst mal ein Bild machen. Leider kann ich jetzt nachvollziehen, wieso seine Bücher so polarisieren – entweder man liebt sie oder man mag sie gar nicht. Ich gehöre eher zu Letzteren, was sicher daran liegt, dass ich zum einen selbst Lehrerin bin und mir zum Anderen Berlin nicht wirklich nah ist. Mir ist das Buch einfach zu „krass“ und „nah an meinem Alltag“ – ich kann da nicht wirklich drüber lachen und nachdenken möchte ich über Schule in meiner Freizeit auch nicht ständig… Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es viele Leser gibt, bei denen dieses Buch genau den Punkt trifft und ich muss zugeben, dass mir Khalil irgendwie trotzdem ans Herz gewachsen… Trotzdem kann ich persönlich das Buch ehr nicht weiter empfehlen.  Vielen Dank an das Team vom Bastei Lübbe Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Zu viel Tod

Joost Renders – Zu viel Tod

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  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 300
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Britta Hönig lebt in Berlin und arbeitet als Kriminalkommissarin bei der Mordkommission, was man aber nicht erwarten würde, wenn man sie kennen lernt. Sie ist sehr offen und erfüllt nicht im geringsten den Stereotyp einer Kommissarin, genauso wenig wie ihre Kollegen. Ihr neuer Kollege Pieczpooth verleibt sich in sie, aber es nicht klar, ob seine Gefühle erwidert werden und nebenbei müssen ja auch noch jede Menge Ermittlungen erfolgreich zu Ende gebracht werden…
  • Rezension: Am letzten Wochenende habe ich endlich Zeit gefunden „zu viel Tod“ zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen habe… der Grund dafür ist , dass ich den im Buch verwendeten Akzent nicht mag und er hat zudem meinen Lesefluss unglaublich gestört und mir meine Lesefreude genommen. Ansonsten hat mich die Handlung aber wirklich gefesselt und die Charaktere haben mich amüsiert – mal keine typischen Polizisten. Wer aus Berlin kommt, oder das „Berlinern“ ebenso wie ostdeutsche Akzente gerne hört und liest und Krimis mag, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Wer sich unsicher ist, dem kann ich die kostenlose Apetizer-Version empfehlen, um sich einen Einblick zu verschaffen. Vielen Dank an das Team vom dp digital publishers Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Hipsterfreie Zone

Thomas Kunow – Hipsterfreie Zone. Keine Macht den Jutebeuteln. Ein berliner Kiez-Krimi

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  • Verlag: jiffystories
  • Seitenzahl: 194
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Neukölln trifft auf Wedding. Das neue Zukunftsprojekt von Herrn Werning und Frau Paul ist der Besuch des Yogakurses in Berlin Mitte, doch eines Tages verschwindet die Yoga-Lehrerin Vasaa. Was war geschehen? Ist die Weddinger Untergrund Fraktion an diesem mysteriösen Verschwinden beteiligt? Und was soll eine Hipsterfreie Zone sein? Auf amüsante, ironische und spannende Weise verstricken sich zwei junge Berliner auf der Suche nach der richtigen Lebensform, ihrer Yogalehrerin und Antworten in immer neue Abenteuer und Kneipentouren. Der Nord-Süd-Konflikt neu gedacht: die ultimative Unterhaltung!
    (Quelle: http://jiffystories.com/buecher/hipsterfreie-zone/)
  • Rezension: Selten ist es mir so schwer gefallen, meine Meinung zu einem Buch zu äußern, wie bei diesem Titel. Irgendwie bin ich nicht richtig in das Buch „hinein gekommen“, das lag denke ich hauptsächlich daran, dass die Geschichte immer von „Philosophien“ zum Thema Hippster unterbrochen wird. Dies macht das Buch zu etwas Besonderem, stoppt aber auch den Lesefluss. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Die „Basis-Geschichte“ ist einfach sehr lustig, unglaublich, was die beiden berliner Protagonisten alles erleben. Allerdings glaube ich, dass ich hier noch wesentlich mehr Spaß gehabt hätte, wenn ich Berlin wirklich kennen würde. Ich glaube echte Berliner werden dieses Buch lieben – sie sollten es denke ich auf jeden Fall lesen. Aber wie bereits erwähnt, ich weiß nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Also verlasst euch nicht auf mein Urteil, sondern macht euch selbst einen und lest dieses Buch!!! (Die schnellsten 5 bekommen einen Gratis-Exemplar-Gutschein-Code und sparen den aber ansonsten meiner Meinung nach angemessenen Preis von 8,99 €)  Vielen Dank an den Verlag jiffystories der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Mord in Babelsberg

Susanne Goga – Mord in Babelsberg

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte Fall für Leo Wechsler.
    Band 1: Leo Berlin
    Band 2: Tod in Blau
    Band 3: Die Tode von Charlottenburg
  • Inhalt: Berlin 1926 –  Leo Wechsler arbeitet schon lange als Kommissar und so ist er eigentlich an den Anblick von Leichen gewöhnt, doch diesmal wirft es ihn völlig aus der Bahn, denn er kannte die Frau, die dort erstochen mit einer roten Glasscherbe liegt. Ihr Name war Marlen Dornow und hatte absolut nicht damit gerechnet sie wieder zu sehen. Er erzählt niemanden , weder seiner Frau Clara noch seinen Kollegen, davon, dass diese Tote ihm nicht unbekannt ist, weil er ihr in der Vergangenheit bereist begegnet ist- Leo ermittelt aber umso emsiger, besonders als sich das Detail mit der roten Glasscherbe als Mordwaffe bei dem Mord an dem Filmregisseur Viktor König wiederholt. Vorher hatte Leo bereits herausgefunden, dass Marlen sich von reichen Gönnern ihr Leben hat bezahlen lassen, als letztes von einem engen Mitarbeiter Gustav Stresemanns. Nicht nur deshalb glaub Leo nicht an einen „normalen“ Serientäter.  Kann er auch diesen Fall lösen?
  • Rezension: Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch „Mord in Babelsberg“ gefreut. ich lese sehr gerne gute Krimis und da es sich schon um den vierten Band einer Serie handelt und ich im Vorfeld auf viele gute Kritiken gestoßen bin. Auch der Klappentext und das Cover haben dazu beigetragen, mein Interesse für diesen Titel zu wecken. Doch leider bin ich enttäuscht worden. Es viel mir unwahrscheinlich schwer in die Geschichte hineinzufinden und ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Ich habe drei Vermutungen: 1. Die Filmbranche ist absolut nicht mein Ding und ich hatte nicht erwartet, dass sie so eine große Rollen spielen würde. 2. Das Buch spielt in Berlin und vielleicht muss man Berlin kennen und lieben, um sich auch in dieses Buch und seinen Helden Leo zu verlieben. 3. Es handelt sich um den vierten Fall von Leo und somit ist in seinem Leben schon sehr viel passiert, was man aber nicht weiß, wenn man die ersten drei Bände nicht gelesen hat. Mich persönlich hat der ganze Hintergrund eher gelangweilt und ich hätte ihn gern stark verkürzt gehabt und dafür mehr Krimi und Ermittlungsarbeit…  Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn ich die andren Bücher kennen würde. Dann hätte ich vielleicht auch mit Leos Privatleben mitfiebern können, so wie viele andere Leser vor mir.  Zudem hatte ich mich sehr darauf gefreut mehr über das Berlin der später 20er Jahre zu erfahren, ich mag historisch korrekt eingebettete Romane. Hier muss ich sagen, dass meine Erwartungen durchaus erfüllt worden sind, allerdings hätte ich mich wohl damals nicht wirklich wohl gefühlt. Auch muss ich trotz aller meiner Kritikpunkte betonen, dass Leo Wechsler wirklich ein beeindruckender Charakter ist, der enorme Stärke beweist und sich nicht leicht verunsichern oder sogar erpressen lässt, aber trotzdem Schwächen zeigt, etwas durch seine Alpträume und Ängste. Daher kann ich das Buch nur eingeschränkt weiter empfehlen, ich denke, dass „Leo Wechsler Kenner“ es aber lieben werden und das auch viele „alte“ Berliner sehr viel Freude an dem Buch haben werden sowie der eine oder andere Krimi-Liebhaber. Vielen Dank an den Dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne