Rezension: Vermiss mein nicht

Barbara Schinko – Vermiss mein nicht

Vermiss mein nicht

  • Verlag: BitterSweet
  • Seitenzahl: 77
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es gibt noch mehr E-Shorts auf BitterSweet.de.
  • Inhalt: Amber kann sich plötzlich an nicht mehr erinnern. Vielleicht hatte sei einen Unfall, aber wirklich erinnern kann sie sich nicht mehr. Doch dann begegnet sie dem jungen mit den Augen in der Farbe von Vergissmeinnicht und im Rückblick erfährt man nun was passiert ist….
  • Rezension: Ich habe mich sehr über dieses eBook gefreut, weil ich das Cover, den Titel und den Klappentext unglaublich schön fand. Auch die Idee die Gemischte rückwärts zu erzählen fand ich sehr spannend, doch so wirklich überzeugt bin ich jetzt nicht wirklich. Zwar ist die Idee konsequent umgesetzt und das macht das Buch sehr spannend und fesselt, weil immer wieder neue Fragen nach dem „Davor“ auftauchen, aber mir gefällt die Handlung der Geschichte an sich nicht so gut. Die Protagonisten überzeugen mich nicht und irgendwie finde ich keinen davon sympathisch, außer vielleicht Ty und seine Notiz am Ende bzw. Anfang der Geschichte finde ich sehr süß. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch empfehlen kann, aber ich kann euch auf jeden Fall „KIrschkernküsse“ von Barbara Schinko empfehlen, wenn euch „Vermiss mein nicht“ gefallen hat. Vielen Dank an das Team von BItterSweet, die mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Rätsel der Erde „Der Regenwald“ und „Die Wikinger“

Rätsel der Erde: 1. Der Regenwald. Erforschung eines Paradieses & 2. Die Wikinger. Auf den Spuren der Nordmänner

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  • Verlag: Headroom
  • Länge: je ca. 80 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch acht weitere Hörbücher der Reihe „Rätsel der Erde“. (Quelle und mehr Infos: headroom.info/ratsel-der-erde)
  • Inhalt:
    1. Der Regenwald ist atemberaubend und eines der letzten Gebiete in denen es noch teilweise unberührte Natur gibt, außerdem kann man dort jede Menge kleine und große Wunder entdecken sowie viele spannende Tiere und Pflanzen kennen lernen.
    2. Die Wikinger sind ein sagenumwogenden Volk aus dem hohen Norden und haben viel Schrecken verbreitet. Aber wer waren sie wirklich? Wie sah ihr Alltag aus? 
  • Rezension: Ich habe diese CDs eigentlich nur bestellt, weil sie gerade im Angebot waren und spannend klangen. Was für ein Glück, denn ich bin wirklich begeistert von ihrer hohen Qualität. Es macht wirklich Spaß ihnen zu lauschen, weil sie so unglaublich lebendig und spannend sind – so macht es Spaß etwas Neues zu lernen. Ich kann sie wirklich weiterempfehlen für alle an den Themen Interessierte und sie eigenen sich vom Grad der Komplexität auch schon für Grundschulkinder.
  • Bewertung:5 Sterne

Rezension: Kastelau

Charles Lewinski – Kastelau

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  • Verlag: Nagel  & Kimche
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Winter 1944. Die bayerischen Alpen sind trotz Krieg – noch – eine friedliche Gegend. Ein Filmteam der UFA setzt alles daran, sich dorthin abzusetzen. Unter einem Vorwand beschafft man sich den Auftrag für den vermeintlich kriegswichtigen Film „Lied der Freiheit“. In dem bald vom Schnee eingeschlossenen Bergdorf Kastelau wird das Drehen einer erfundenen Geschichte immer mehr zur erfundenen Geschichte eines Drehs. Denn wichtig ist nur eines: Die Filmerei muss überzeugend aussehen. Aus immer neuen Lügen und Ausflüchten entspinnt sich ein Netz aus Intrigen, so dass bald niemand mehr zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden weiß. Ein auf einem historischen Ereignis beruhender, spannungsgeladener Roman des Erfolgsautors aus der Schweiz, nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014. (Quelle: http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/kastelau)
  • Rezension:  Ich bin bei einem Bücher-Vorstellungs-Abend im letzten Jahr auf dieses Buch aufmerksam geworden und wusste nicht so recht, ob es etwas für mich sein würde. Aber mein Interesse war auf jeden Fall geweckt und so habe ich mich sehr gefreut, Al ich das Buch dann auf meinem Torino in Händen hielt und habe sofort darin zu lesen begonnen. Doch leider muss ich sagen, dass ich nicht wirklich in die Geschichte hinein gefunden habe und so habe ich es immer wieder aus der Hand gelegt, bis ich vor ein paar Minuten dann entgültig beschlossen habe, das Lesen abzubrechen. Mir ist die Handlung einfach zu verwirrend bzw. die Art und Weise wie sie erzählt wird – obwohl sie an sich wirklich Potential hat den Leser zu fesseln. Aber eine Freundin von mir liest das Buch auch gerade und wenn sie sich einen Eindruck gebildet hat, dann reiche ich ihre Rezension auf jeden Fall noch nach.  Vielen Dank an das Team vom Nagel  & Kimche Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:2 Sterne

Rezension: Häkelenten tanzen nicht

Jennifer Wolf, Alexandra Fuchs – Häkelenten tanzen nicht. Ein Chat-RomanHäkelenten

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 251
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Es ist Weihnachten, Sam wartet bei seiner Oma sehnsüchtig darauf, dass sein Freund Frank ihm das Geschenk vorbei bringt. Daher schreibt er ihm ständig Nachrichten mit seinem Handy. Da er sich aber in der Nummer geirrt hat, bekommt seine Nachrichten nicht Frank sondern stattdessen Alice. Irgendwann antwortet sie auf seine sms und dann hören die beiden lange nicht mehr auf zu chatten…
  • Rezension: Passend zum Valentinstag habe ich heute ein sehr schönes Buch für euch. „Häkelenten tanzen nicht“ hat mich schon durch seinen Titel, sein Cover und den Untertitel „Ein Chat-Roman“ sehr neugierig gemacht. Das Buch ist eine unglaublich schöne und tiefsinnige Liebesgeschichte, in einem nach dem Untertitel zu erwartenden sehr ungewöhnlichen Format, denn das Buch besteht komplett aus Mails, SMS und Facebook-Posts.  Ich finde es großartig, wie es den Autorinnen gelungen ist, dies konsequent durchzuhalten und trotzdem eine so spannenden und einfühlsame Geschichte zu erzählen. Trotzdem muss ich sagen, dass es mich persönlich beim Lesen etwas irritiert hat, aber vielleicht bin ich einfach schon zu alt für diese Art der Kommunikation. Dies tut der Tatsache aber keinen Abbruch, dass ich die Jugendlichen Protagonisten und ihre Geschichte Unglaube schön und rührend finde. Zudem hat sie auf ganz besondere Art und Weise einen Blick auf die Welt von Gehörlosen Menschen geworfen und macht zudem die Schwächen  und Stärken der neuen Medien und der damit verbundenen Probleme aufmerksam. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, die Geschichte ist absolut lesenswert und regt zum Nachdenken an, z.B. über die Wichtigkeit von Vertrauen in Beziehungen, die Probleme der Kommunikation über Facebook und Co aber auch über das Leben von gehörlosen Menschen.  Besonders in diesem Aspekt habe ich viel durch das Buch gelernt – Danke dafür an die beiden Autorinnen. Und zuletzt haben sie mir gezeigt, welch große Bedeutung Gehälter Enten haben können – Textilunterricht ist halt doch was tolles ;). Vielen Dank an das Team vom Magellan Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Pino Pfote, Päckchenbote

Tor Freeman – Pino Pfote, Päckchenbote

pino pfote

  • Verlag: magellan
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Pino Pfote ist Päckchenbote und so muss er jeden Tag jeden Menge Päcken ausliefern und hat es dabei nicht immer leicht den Adressaten zu finden, weil immer jede Menge los ist. Aber er erlebt auf seinem Weg durch die Stadt  auch immer ganz viel und macht die Anderen glücklich. Am Ende des Tages darf er dann noch ein besonderes Päckchen überbringen…
  • Rezension: Ich liebe solche Bücher mit großen bunten Bildern, auf denen man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Die Geschichte von Pino Pfote ist ein besonders schönes Exemplar, denn es hat zusätzlich zu den wundervollen Bildern noch eine wunderbare Rahmengesichte und dieses fordert die Kinder sofort ganz selbstverständlich und authentisch auf in den Bildern Dinge zu suchen. Ich bin mir sicher man kann bei jedem Lesen immer wieder etwas Neues entdecken. Ich liebe das Buch jetzt schon und werde es sicher noch sehr oft mit Kindern zur Hand nehmen um darin Entdeckungen zu machen und mit ihnen darüber zu sprechen, was sie gefunden haben. Kinder lieben das Spiel „Zeig mir das….“ und dann muss der Gegenüber etwas suchen, dazu lädt dieses Buch auf wunderbare Art und Weise ein. Und das Ende ist einfach zauberhaft. Ich finde das Buch großartig und kann es nur weiterempfehlen. Vielen Dank an das Team vom Magellan Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der kleine Cowboy und der große Wurf

lrike Fischer, Stefanie Jeschke – Der kleine Cowboy und der große Wurf

der kliene Cowboy und der große Wurf

  • Verlag: magellan
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ben möchte unglaublich gerne wie ein richtiger Cowboy mit dem Lasso umgehen können. Doch leider sind seine Versuche nicht besonders erfolgreich. Zum Glück bekommt er von seiner Tante Nelly den Auftrag ein paar Brote auszuliefern und dabei  bekommt er dann vom Boss persönlich das Lasso-Werfen gezeigt. Und kurz darauf erlebt er noch ein weiteres Abenteuer, wobei er das Lasso gut gebrauchen kann…
  • Rezension: Heute ist Fasching bei uns in der Schule und viele der kleinen Jungen werden wohl als Cowboy gehen, denn diese üben nach wie vor einen enormen Reiz auf sie aus. Dieses Buch passt da ganz hervorragend und viele der Kids wären wohl am liebsten selbst der Junge Ben und würden gern ein großer Cowboy werden. Dieses leben erscheint sehr cool und abenteuerlich, trotzdem wird in der Geschichte auch deutlich, dass Ben ein ganz normaler kleiner Junge. Diese Mischung find eich toll, denn sie lädt ganz besonders zum Träumen ein, dass man alles erreichen kann und das auch schon kleine Menschen große Dinge vollbringen können. Die farbenfrohen Bilder ergänzen die Geschichte dabei sehr schön und sind eine wahre Augenweide. Ich kann euch allen dieses Buch sehr empfehlen, besonders,wenn ihr einen kleinen Jungen kennt, der gerne ein Cowboy wäre. Vielen Dank an das Team vom Magellan Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ein Mann namens Ove

Frederik Backman – Ein Mann namens Ove

Ove

  • Verlag: Fischer Krüger
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Grundzutaten sind aus Film und Fernsehen bekannt: vereinsamter Mensch (hier ein schwedischer Witwer namens Ove) terrorisiert die Umgebung, möchte am liebsten aus dem Leben scheiden und wird durch reizende Mitmenschen und Umstände (hier neue Nachbarn, eine streunende Katze und hilfsbedürftige ehemalige Freunde) ins Leben zurückgeholt. Aber wie diese bekannten Verknüpfungen in dem vorliegenden Buch erzählt werden, ist äußerst vergnüglich, trotzdem tiefgründig und sehr unterhaltsam beschrieben.
  • Rezension: Viele Kapitel des Buches enden mit der Aussage, morgen sei auch ein guter Tag zum Sterben, nachdem Ove – wieder einmal ein Versuch, aus dem Leben zu scheiden, durch widrige Umstände (z.B. Materialschwäche des Seils zum Erhängen) missglückt ist, oder er eine ihm aufgezwungene Aufgabe noch nicht beendet hat. Denn so ist Ove: was er anfängt, wenn auch nicht ganz freiwillig, muss er zu Ende bringen, so z.B. der Nachbarin Fahrstunden geben, ihrem handwerklich völlig untalentierten Ehegatten zu Hand gehen und die Frau eines ehemaligen Freunden bei dem Kampf gegen die Zwangseinweisung ihres dementen Gatten unterstützen. Diese äußere Geschichte ist leicht und flüssig zu lesen, baut sich geschickt und überzeugend auf, bis Ove so in Nachbarschaftshilfe verstrickt ist, dass er zuletzt den Wunsch seiner geliebten verstorbenen Ehefrau Sonja in die Ewigkeit zu folgen, aufgibt und Nähe und Zuneigung anderer Menschen zulassen kann. Die Geschichte hat eine zweite Ebene, die besondere Beziehung zu seiner Frau Sonja. Sie wird durch innere Monologe, Zwiegespräche und Situationsbeschreibungen so lebendig, dass ich mir gewünscht hätte, diese lebenskluge warmherzige und großzügige Frau kennenlernen zu dürfen. Wie sie das Leben einschätzt, Krisen verarbeitet und ihre Ove liebt ist berührend, überzeugend und absolut lesenswert. Ove ist ein Mann aus  Schwarz und Weiß, Sonja ist Farbe und zusammen bilden sie das gesamte Farbe-Lebens-Spektrum ab. Vielen Dank an das Team vom Fischer Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne