Rezension: Verheissung

Jussi Adler Olsen – Verheissung 

Verheisung

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 608
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der sechste Fall für den  für Carl Mørck und das Sonderdezernat Q.
  • Inhalt: Carl Mørck vom Sonderdezernat wird von Polizeikommissar Christian Habersaat aus Bornholm um Hilfe bei der Aufklärung eines unaufgeklärten Falls gebeten. Dieser siebzehn Jahre zurückliegenden Fall, bei dem eine junge Frau tot kopfüber in einem Baum hängend aufgefunden wurde, wurde schnell als Unfalltod deklariert. Doch Polizeikommissar Habersaat glaubt nicht an einen Unfall und ermittelt weiter. Kurz nach dem Anruf bei Carl Mørck begeht Habersaat Selbstmord und nachdem auch noch Habersaat Sohn tot aufgefunden wird, wendet sich das Sonderdezanat Q der Sache zu. Schnell wird klar, dass bei dem alten Fall tatsächlich ein Mord dahintersteckt. Die Ermittlungen führen sie nach Öland, zu einer esoterischen Gruppierung und in eine lebensbedrohliche Situation….
  • Rezension: Ich habe mich lange nicht an das Buch heran gewagt, weil ich wusste es ist der sechste Teil und ich kenne die ersten fünf Bände nicht. Da hatte ich Sorge, dass ich nur schwer in die Rahmengeschichte hineinfinden würde, weil mir die Hintergründe fehlen. Und dem war leider auch so, das Buch war zwar spannend aber ich hatte ständig das Gefühl, dass ich nicht alles verstehe und mir wichtige Infos fehlen… Daher war ich nicht wirklich begeistert von dem Buch. Doch dann sah eine Kollegin mich diese Buch lesen und war sofort Feuer und Flamme, sie sagte sie sei totaler Fan der Reihe und wolle sich dieses Buch unbedingt kaufen. Kurzerhand habe ich es ihr geschenkt und sie gebeten mir im Anschluss ihren Eindruck mitzuteilen. Aber am besten lasse ich sie jetzt selbst zu Wort kommen: „Nach „Erbarmen“, „Schändung“, „Erlösung“, „Verachtung“ und „Erwartung“ ist „Verheißung“ der sechste Fall für den Sonderermittler Carl Morck und seinen Kollegen Assad. Auch dieses Geschichte ist wieder im typischen Style von Adler Olsen geschrieben. Das Buch ist in zwei Handlungssträngen geschrieben, die in Verbindung zueinander stehen, sich nach einiger Zeit zusammenfinden, und rasant und unerwartet enden. An einigen Stellen sind die Beschreibungen zu detailliert, wodurch die Spannung leidet. Aber ab etwa der Mitte des Buches nimmt die Spannung zu und auch in diesem Buch erwartet einen am Ende wieder ein sehr spannendes Finale, was wieder mal überraschend und gelungen ist. Auch in diesem Band spielen die bekannten Protagonisten Carl, Assad und Rose wieder mit. Da dieses Buch jedoch hauptsächlich auf die Ermittlungen fokussiert ist, bin ich froh dass die Personen mir aus den vorherigen Bänden bekannt waren. Die Einblicke in die Privatleben, fehlen hier weitgehend und so wird es für einen „Neuleser“ schwierig bzw. unmöglich sich in die Charaktere einzufühlen. Mein Fazit: Auch wenn das Buch phasenweise zu langatmig geschrieben ist, ist es dennoch spannend und überraschend. Ich habe nach sechs Bänden eine emotionale Bindung zu den Charakteren und lebe mit ihnen mit. Auch wenn es nicht das beste Buch der Reihe ist, ist es trotzdem sehr unterhaltsam. Insgesamt eher Durchschnittsware, die gerne mehr Spannung beinhalte könnte. Ich wünsche mir vom nächsten Band allerdings mehr Entwicklung in den Figuren und mehr Einblicke in die Privatleben. Verheißung ist nur etwas für Menschen die die vorherigen Bände gelesen haben, Gefallen an der Carl-Mörck-Sonderdezernat-Q-Serie gefunden haben und die weiterhin ungeklärten Hintergründe der Gesamtgeschichte ergründen wollen.“ Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen und wünsche euch viel Spaß mit dem sechsten Fall der Serie um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q. Vielen Dank an das Team vom dtv Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Nebelgrau. Elfenblüte 4

Julia K. Knoll  – Nebelgrau. Elfenblüte 4

Nebelgrau

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 203
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Die ersten Bände lauten:   „Elfenblüte 1 – Himmelblau“ ,  „Elfenblüte 2 – Sonnengelb“ und  „Elfenblüte 3 – Glutrot„.  Der fünfte Teil wird „Wiesengrün“ heißen und am   2.7.15 erscheinen.
  • Inhalt: Lillian und Alahrian könnten eigentlich überglücklich sein und ihr Leben frisch verliebt durch die rosarote Brille sehen. Doch leider brechen schnell dunkle Zeiten in ihrem Leben an, denn erst wird Alahrian plötzlich aus unerfindlichen Gründen krank, was ja eigentlich gar nicht geht, und dann läuft auch noch der Besuch bei Lilly Mutter völlig anders als gedacht…
  • Rezension: Ich muss an dieser Stelle wirklich endlich mal erwähnen, wie sehr mir die einfachen, aber gerade deshalb so beindruckenden Cover der Elfenblüten-Serie gefallen. Die jeweilige Farbe passt immer perfekt zu dem Buch und sie sehen ein einfach total hübsch aus und haben einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Zur Handlung an sich möchte ich gar nicht so viel verraten, um euch die Spannung nicht zu nehmen. Nur so viel: Ich war völlig baff, wie alles zusammenhängt worüber man sich im Laufe der Geschichte wundert und wie die Geschichte deshalb einen neuen Höhepunkt erreicht. Auch wachsen einem die Protagonisten, am meisten natürlich die Lilly und Alahrian, immer mehr ans Herz und sogar Alharians Brunder wird mir immer sympathischer.  Am liebsten würde ich wieder direkt weiterlesen, doch leider erscheint der nächste Band ja erst Anfang Juli – in 10 Tagen. Ich kann es kaum erwarten und euch bis dahin die ersten vier Bände nur wärmstens ans Herz legen. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ismales Orangen

Claire Hajaj  – Ismaels Orangen

Ismaels Orangen

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 442
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jaffa, im April1948. Salim Al Ismaeli ist der Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters. Er ist sieben Jahre alt und wartet sehnsüchtig darauf, die ersten Orangen des zu seiner Geburt gepflanzten Orangenbaumes zu ernten, um dann ein „Mann“ zu sein. Doch der israelisch-palestinensische Konflikt, der seit der Gründung des israelischen Staates auf arabischem Boden schwelt, weitet sich zu einem Krieg aus und die fünfköpfige Familie – Salim hat noch 2 Brüder – muss fliehen. Seit der Zeit hat Salim einen Traum, dem er alles unterordnet: In sein Land zurückkehren. Doch die Familie hat alles verloren, seit der jüdische Staat 1950ein Gesetz erlassen hat, das alle palästinensischen Staatsbürger enteignet, die vor den Bomben im Krieg geflohen sind. Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf versucht alles, um ein normales und angepasstes Leben zu führen. Salim und Judith begegnen sich im London der 60er Jahre, wohin Salim nach einem trostlosen Aufenthalt in Nazareth bei seiner Halbschwester zum Studieren gegangen ist. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar – trotz aller Widerstände in den jeweiligen Familien. Bei der Hochzeit versprechen sie sich, alles Trennende zu überwinden. Doch auf Dauer wird die Unvereinbarkeit der Ehe zur Zerreißprobe und überträgt sich auch auf ihre Kinder. Weder Judith noch Salim können de Geschehnisse im geteilten Palästina ausblenden – nicht die Terrorattacken der PLO in Israel und nicht die Gräueltaten der Israelis in den besetzten Gebieten.
  • Rezension: Um es vorweg zu sagen: Es ist ein wunderbarer Roman, der mitreißend  die Geschichte zweier Familien erzählt und gleichzeitig den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis derart schildert, dass der Leser Verständnis für beide Seiten aufbringt. Hier wird eine Brücke im Kampf der Kulturen und das in einer intensiven und sinnlichen Sprache, die in den Bann zieht. Schon äußerlich lädt das Buch zum zugreifen ein: ein fester, satt gelber Umschlag, ein viele Früchte tragender Orangenbaum und ein Junge, der sich von ihm entfernt. Außerdem hat das Buch ein orangefarbenes Lesebändchen, dass man einsetzten kann, falls man das Buch einmal beiseite legen muss!! Die Autorin weiß, wovon sie schreibt, ist sie doch selber in London als Tochter  einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters geboren und genauso wie ihre Hauptfiguren hat sie in England und im nahen Osten gelebt. Deshalb durchzieht den ganzen Roman eine Sehnsucht nach Frieden und die Hoffnung, dass es vielleicht doch einmal möglich sein wird nicht mehr zu streiten. Jeder Krieg muss einmal zu Ende sein – so die Botschaft. Claire Hajaj hat auf jeden Fall einen Baustein zum Verständnis beider Seiten geschrieben. Ein großartiger Familienroman und eine ausgezeichnete Schilderung des Nahostkonfliktes. Dieser deutet sich bereits im Titel an, denn Ismael war ja der erstgeborne Sohn Abrahams, der zu Gunsten des zweitgeborenen Sohns Isaak verstoßen wurde. Ismael soll der Bibel nach der Stammvater der Muslime und Isaak der Gründer des Judentums sein. (Buch Genesis). Vielen Dank an das Team vom blanvalet Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Anklage

John Grisham – Anklage

Anklage

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 512
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Im neuen Buch von Grisham geht es um eine Anwältin aus New York, die im Zuge der Bankenkrise ihren Job verliert. Sie sucht sich mithilfe ihrer alten Kanzlei einen unbezahlten Job. Im fernen Virginia findet sie ihn und hilft nun den benachteiligten Bürgern von Brady umsonst bei ihren Streitigkeiten. Im wesentlichen geht es um einen Streit gegen mächtige Kohlenbergbau-Unternehmen gegen ihre kranken Kumpel und um die Verschandelung der Landschaft.
  • Rezension: Von meinem Vater habe ich die Vorliebe für das Lesen und insbesondere auch für Thriller wie die Titel von John Grisham geerbt. Als er bei einem Besuch Zuhause sah, dass  ich dieses Buch gerade lese, da war er sofort Feuer und Flamme und bat mich, ihm das Buch zu leihen. Das Heb ich gerne gemacht, darüber aber völlig vergessen meine Rezension zu schreiben. Jetzt hat er es ebenfalls gelesen und auf die Frage, wie es ihm gefallen hat, antwortete er. „Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist unglaublich spannend. Ich finde es ist ein sehr persönlicher Roman, der einen Einblick in die Lebensweise der Bürger und der Landschaft gibt. Das hat mir sehr gut gefallen.“ Ich kann mich dieser Aussage nur anschließen und euch das Buch wirklich weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom Heyne Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: mutig, mutig

Paul Lorenz, Kathrin Schärer  – mutig, mutig

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  • Verlag: Atlantis, Orell Füssli
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Tiere am Teich langweilen sich, also beschließen der Frosch, die Schnecke, die Maus und der Spatz einen Wettbewerb zu starten, wer der mutigste von ihnen ist. Nacheinander denkt sich jeder eine Mutprobe aus, die allerdings bei den anderen oft auf Unverständnis trifft. So will die Maus z.B. durch den See tauchen, was für den Frosch nun wirklich nichts Besonders ist. Und dann ist der Spatz in der Reihe und überrascht die anderen mit seine ganz anderen Art mutig zu sein.
  • Rezension: Obwohl ich das Buch schon seit Januar besitze, habe ich erst jetzt meinen Kids in der Schule vorgelesen und diese waren genauso begeistert wie ich und haben auf ihre ganz besondere kindgemäße Art und Weise verstanden, wie unglaublich mutig es ist „Nein“ zu sagen. Wir haben jede Menge tolle Gespräche über Mutproben  und das Mutigsein allgemein geführt und sogar ein kleines Theaterstück dazu aufgeführt. Ich kann euch dieses wunderbare Buch, mit den tollen naturgetreuen Zeichnen und der so wichtigen Botschaft wirklich absolut empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Glutrot. Elfenblüte 3

Julia K. Knoll  – Glutrot. Elfenblüte 3

Glutrot

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 203
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Der erste Band trägt den Titel „Himmelblau“ und der Zweite „Sonnengelb„.  Der vierte Teil heißt „Nebelgrau“ und der letzte „Wiesengrün“ (Er erscheint am 2.7.15).
  • Inhalt: Lillian und Alahrian sind glücklich zusammen, aber irgendwie scheint ein Geheimnis aus der Vergangenheit zwischen ihnen zu stehen. Soll Lilly  warten bis Alahrian sich ihr anvertraut oder die Chance nutzen seinen Bruder zu fragen?
  • Rezension:  Ich habe direkt nachdem ich die letzte Seite von Band 2 „Sonnengelb“ gelesen hatte mit dem dritten Teil begonnen und die Handlung hat nahlos an das voran gegangene angeknüpft. Es war unglaublich spannend zu erfahren, wie es mit den beiden weiter geht. Die Liebe zwischen den beiden ist sehr zerbrechlich, aber grade deshalb auch unglaublich stark und auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Es hat mir besonders gut gefallen, wie es der Autorin gelungen ist, Alahrians Vergangenheit   zur Sprache zu bringen. Besonders spannend war, endlich mehr über die Welt von Alharian zu erfahren. Das Buch ist einfach zauberhaft und ich freue mich schon, dass ich auch den vierten Band habe und sofort damit beginnen kann. Die ersten drei Teile kann ich auf jeden Fall schon mal sehr empfehlen, aber man sollte auf alle  Fälle alle Bänder in einem „Rutsch“ lesen denke ich, obwohl es auch Spaß machen kann sich immer auf die Fortsetzung zu freuen und seinem Erscheinungsdatum entgegen zu fiebern. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Sonnengelb. Elfenblüte 2

Julia K. Knoll  – Sonnengelb. Elfenblüte 2

Sonnengelb

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 245
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Der erste Band trägt den Titel „Himmelblau„, der Dritte heißt“ Glutrot“, der Vierte „Nebelgrau“ und der letzte „Wiesengrün“ (Er erscheint am 2.7.15).
  • Inhalt: Lillian fühlt sich zwar inzwischen in Bayern recht wohl, doch ihr Mitschüler  Alahrian gibt ihr immer noch jede Menge Rätsel auf. Er fasziniert Lilly unglaublich vielleicht gerade weil sie ihn und sein Handeln oft nicht versteht. Deshalb frei sie sich unglaublich als er sie zum Schulball einlädt und ist tief enttäuscht, als er ihr absagt…
  • Rezension: Im März habe ich den erste Band gelesen und dann irgendwie den Anschluss verpasst, immer wieder habe ich mich für ein anderes Buch entschieden. Doch das hat eigentlich nichts gemacht, schon nach weniger Zeilen war ich wieder Mieterin in der Geschichte von Lilly und Alahrian. Sie ist etwas ganz besonderes,   und sehr zart und märchenhaft. (Achtung Spoiler!) Als Alahrian nach einer unheimlichen Nacht endlich den Mut aufbringt Lilly die Wahrheit über sich selbst  zu erzählen, ist mir beim Lesen selbst fast das Herz stehen geblieben und ich hätte mitweinen können. Ich bin unheimlich gespannt wie es mit den beiden und ihrer Liebe weitergeht und bin unglaublich froh, dass ich den dritten und vierten teil bereits habe und so direkt weiterlesen konnte, nachdem ich Teil 2 an nur einem Nachmittag förmlich verschlungen hatte. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich euch diese Serie absolut empfehlen kann, besonders wenn ihr Fantasy und Elfen so gern mögt wie ich, aber ihr müsst unbedingt mit dem ersten Teil beginnen.   Vielen Dank an das Team vom Knaur Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne