Rezension: Schwalbenwinter

Klaus Jensen – Schwalbenwinter. Die Geschichte der Familie Johansson
  • Verlag: Tradition
  • Seitenzahl:  508
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die älteren Generationen der Familie Johannson ist tief in Nationalismus und Faschismus verstrickt. Die Vergangenheit wird nach dem 2. Weltkrieg tabuisiert. Auch über die Herkunft der Familie wird die jüngere Genaration im Unklaren gelassen. Stück für Stück lüften die Geschwister Hermann und Josi die Geheimnisse und finden ungeahnte Abgründe, die weit über ihre Vermutungen hinausgehen. Die Familie wird beinahe durch Schuld und Tod auseinandergerissen. Drei verschiedene Erzählebenen über mehr als hundert Jahre, verweben sich im Laufe der Story immer stärker miteinander. Es entsteht ein Sittengemälde Deutschlands und der Stadt Hamburg von 1900 bis 1960.„(Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Das Buch hat nicht sehr angesprochen, gerade auch weil es in meiner Heimatstadt Hamburg spielt. Außerdem lese ich sehr gern Familienromane, in denen man das Schicksal einer kompletten Familie über lange Jahre hinweg verfolgen darf. Doch mit dieser Familie bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden. Auch wenn ich weiß, wie schwer es damals gewesen sein muss sich gegen das Nazi-Gedankengut zur Wehr zu setzen. Außerdem war das Lesen durch die unglaublich vielen (meiner Meinung nach nicht nötigen aber den Lesefluss sehr störenden) Absätze und die häufigen Zeiten- und damit verbundenen Perspektiv-Wechsel irgendwie mühsam. Eigentlich mag ich es wenn man immer wieder Dinge aus der Vergangenheit der Protagonisten erfährt um sie in der Gegenwart besser zu verstehen. Aber hier hat es mich irgendwie überfordert. Trotzdem ist es ein beeindruckendes Buch über eine ganz besondere Familie, die es es nicht leicht hatte im Leben.
  • Bewertung:

Quelle (Bilder & INfos): https://shop.tredition.com/booktitle/Schwalbenwinter/W-547-599-518

 

Rezension: Im Auge des Zebras

Vincent Kliesch – Im Auge des Zebras

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl:  368
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Wie kann eine Person an mehreren Orten zugleich sein? Im Reihen-Auftakt »Im Auge des Zebras« von Bestsellerautor Vincent Kliesch muss Kommissarin Olivia Holzmann einen Fall lösen, den es gar nicht geben kann. Was physikalisch vollkommen unmöglich ist, geschieht in ganz Deutschland: Überall werden Teenager entführt, die Eltern kurz darauf ermordet. Und allen Beweisen nach wurden die Taten zur selben Zeit und von derselben Person verübt! Kommissarin Olivia Holzmann vom LKA Berlin tappt im Dunkeln und weiß nur, dass den Jugendlichen die Zeit davonläuft. Um diesen scheinbar übernatürlichen Fall zu lösen, bedarf es der Fähigkeiten dreier besonderer Ermittler: der Willensstärke von Olivia Holzmann, der genialen Beobachtungsgabe ihres Mentors Severin Boesherz und der Erfahrung der pensionierten Kommissarin Esther Wardy. Die drei ahnen nicht, wie leicht ihnen der Täter jederzeit das Liebste nehmen kann, das sie besitzen … Ein genialer Psychopath, ein unmöglicher Fall und unvorhersehbare Twists: Der deutsche Thriller-Autor Vincent Kliesch, der u .a. mit der »Auris«-Reihe zusammen mit Sebastian Fitzek immer wieder die Bestsellerliste stürmt, wird seinen Lesern mit der neuen Ermittlerin Olivia Holzmann viele schlaflose Nächte bescheren!“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht: Was bitte hat es mit diesem Zebra auf sich und was genau hat es mit den verschwundenen Kindern zu tun. Die Antwort werde ich natürlich nicht verraten. Aber es ist auf jeden Fall spannend. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich fesselnd und es gibt immer wieder völlig unerwartete Wendungen, die der Geschichte eine ganz neue Richtung geben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, allerdings kann ich es euch trotzdem nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Handlung hat es nämlich wirklich in sich und hat mir sogar einen Alptraum beschwert. Also Vorsicht! Dieses Buch ist gerade für Eltern nicht immer leicht auszuhalten und wirklich heftig! Aber es ist ein super spannenden Thriller. Entscheidet selbst!
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.droemer-knaur.de/buch/vincent-kliesch-im-auge-des-zebras-9783426526668

ICH HABE Den TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Das Lied vom Ende der Welt

Erica Ferenick – Das Lied vom Ende der Welt

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl:  384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Ein Anruf wirft die Linguistin Valerie völlig aus der Bahn. Wyatt, ein Forschungskollege ihres toten Bruders, hat in der Arktis ein Mädchen gefunden, das eine unbekannte Sprache spricht. Obwohl Valerie den Ort fürchtet, an dem ihr Bruder starb, reist sie ins ewige Eis. Dort droht die Situation sie zu überwältigen: Die Natur ist wild, Wyatt brillant, aber unberechenbar. Einzig zu dem Mädchen Naaja spürt Valerie eine tiefe Verbindung, und es gelingt ihr, dessen Vertrauen zu gewinnen. Aber Naaja wird jeden Tag schwächer, und Wyatt verhält sich immer rätselhafter. Valerie weiß, dass sie auf ihre Intuition vertrauen und Naaja retten muss – selbst wenn sie damit ihr Leben aufs Spiel setzen muss …“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Das Cover ist einfach wunderschön und die Gesichte wirklich fesselnd. Ich liebe es, wenn Bücher nicht nur spannend sind, sondern auch eine wissenschaftlichen Hintergrund haben. Und in dieses Buch erfährt man jede Menge über das Leben in der Arktis und die Forschung, die dort stattfindet. Auch hatte ich mich vorher nie wirklich damit beschäftigt, wie es einigen Lebewesen gelingt einzufrieren und am Ende des Winters einfach aufzutauen und weiter zu leben. Auch ist die Handlung zweifelsohne sehr spannend – doch für meinen Geschmack zu düster – ich hätte mir eine etwas optimistischere Hauptperson und Handlung gewünscht. Aber vielleicht macht auch gerade das dieses Buch so besonders. Trotzdem mag ich persönlich gerade liebe positivere und „schöne“ Bücher. Wenn es euch gerade ähnlich geht, dann kann ich dieses Buch nur eingeschränkt weiter empfehlen.
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Ein-Lied-vom-Ende-der-Welt/Erica-Ferencik/Goldmann/e600869.rhd

ICH HABE Den TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Süße Träume im Cottage am Strand

Holly Hepburn – Süße Träume im Cottage am Strand

  • Verlag: Penguin
  • Seitenzahl:  512
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste von drei Bänden der „Alte-Schule-Saga“.
  • Inhalt: „Schriftstellerin Merry liebt ihr Leben im glitzernden London: Ihre romantischen Liebesgeschichten stehen bei den Leserinnen hoch im Kurs, eine glamouröse Buchparty folgt auf die nächste. Doch als ihr Verlobter sich aus heiterem Himmel von ihr trennt und obendrein eine gemeine Schreibblockade ihren neuen Roman gefährdet, muss ein Neuanfang her. Merry zieht in ein entzückendes kleines Cottage auf den wunderschönen Orkney-Inseln vor der Küste Schottlands, um bei langen Strandspaziergängen wieder zu sich selbst zu finden. Doch die naseweisen Inselbewohner denken gar nicht daran, den Neuzugang in Ruhe zu lassen. Und dann gibt es da noch Niall, den charmanten Leiter der örtlichen Bücherei, und den unverschämt attraktiven Bootsbauer Magnus, dessen Vorfahren von den Wikingern abstammen ….“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Merry ist einfach großartig gerade weil sie nicht perfekt ist und in die Orkney-Inseln habe ich mich auch sofort verliebt. Mehr als einmal hätte ich mich am liebsten in den Flieger gesetzt um das regnerische und graue Hamburg zu verlassen und in den Orkney Inseln zur Ruhe zu kommen… Ich hätte Merry teilweise nur zu gern Gesellschaft geleistet und ihr direkt über die Schulter geschaut und den einen oder anderen freundschaftlichen Stoß gegeben, ihrem Leben die richtige Richtung zu geben. Ich fand es großartig mitzuerleben, wie sie nicht nur zu sich zurückfindet, sondern sich irgendwie ganz neu erfindet. Naja und das ich Niall und Magnus auch einfach zum dahinschmelzen finde muss ich natürlich nicht erwähnen. Auch Sheila finde ich einfach klasse! Insgesamt ist die Geschichte nicht nur wunderschön und spannend sondern macht auch Mut sich selbst neu zu finden. Das einzige, was ich wirklich schade finde ist, dass ich Merry Buch nicht auch lesen kann…. Aber das tut meiner Begeisterung für dieses zauberhafte Buch keinen Abbruch – ich kann es euch allen nur wärmstens ans Herz legen, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit – beim Lesen wird dir sicher warm ums Herz.
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.penguinrandomhouse.de/Taschenbuch/Suesse-Traeume-im-Cottage-am-Strand/Holly-Hepburn/Penguin/e597617.rhd

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Rezension: Gone Girl

Gillian Flynn – Gone Girl

  • Verlag: Fischer Verlage
  • Seitenzahl:  592
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?
    Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Ich habe mir das Buch extra für den letzten Urlaub ausgeliehen und mich auf einen spannenden Thriller gefreut – doch ich bin enttäuscht, denn das Buch gefällt mir gar nicht. Die Charaktere belieben mir fremd und ihre Beweggründe sowieso. Daher habe ich das Buch abgebrochen! Empfehlen kann ich das Buch definitiv nicht.
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.fischerverlage.de/buch/gillian-flynn-gone-girl-das-perfekte-opfer-9783596188789

Rezension: Wer schläft, wer wacht in der Nacht?

Beatrix Mannel, Karolina Benz – Wer schläft, wer wacht in der Nacht?
Warum Giraffen eingeklappt schlafen und Kraken nicht schnarchen.

  • Verlag: Rotfuchs
  • Seitenzahl:  64
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Welches Tier schläft am liebsten zusammengekuschelt mit der ganzen Familie und welches fällt im Schlaf nicht vom Himmel? Können Tiere auch träumen? Und schlafen eigentlich alle Lebewesen? Warum sind manche Tiere in der Nacht munter und andere nicht?
    Am Beispiel heimischer und exotischer Tiere verrät Beatrix Mannel kuriose und wissenswerte Fakten rund um das Thema Schlafen und Träumen.
    Das Wunder der Natur in eindrücklichen Ölbildern von Karolina Benz.“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Für Kinder ist das Thema Schlafen ein unheimlich Wichtiges, vor allem aber auch das Nicht-Schlafen, also das Wach sein in der Nacht – so wie es im Gegensatz zu Menschenkindern einige Tierkinder dürfen. Und Tiere finden die meisten Kinder ohnehin spannende. Daher verbindet das Buch zwei ganz unterschiedliche aber für Kinder im Kindergarten und Grundschul-Alter wichtige Themen auf sehr originelle Art und Weise und es verschwimmen die Grenzen zwischen Bilderbuch und Sachbuch. Die Kinder lernen jede Menge verschiedene Tiere kennen und erfahren was sie nachts machen und wie und wann sie schlafen. Ganz nebenbei lernen sie dabei jede Menge Fakten aus dem reich der Tiere – viele davon waren auch für mich als Erwachsenen neu und interessant. Das Buch ist einfach wundervoll und das liegt neben der besonderen Art und Weise des Texte vor allem auch an den authentischen und wunderschönen Illustrationen – es sind allesamt Ölgemälde, die ich nur zu gern mal im Original anschauen würde, denn sie verleihen der Nacht etwas so friedliches und gleichzeitig besonderes wie ich es vorher bei keinen Buch für Kinder erlebt habe. Mein Sohn hatte Nachts oft Angst, aber dieses Buch gefällt ihm sehr und ich denke es hilft ihm auch positiver über die Dunkelheit zu denken. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.rowohlt.de/buch/beatrix-mannel-wer-schlaeft-wer-wacht-in-der-nacht-9783499009051

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Rezension: Arnold

Didier Levy , Anne-Lise Boutin – ARNOLD: Das alles bin ich!

  • Verlag: Helvetiq
  • Seitenzahl:  64
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Seinen Namen schreiben, mal klein, mal gross, mal auf den Kopf gestellt: So drückt Arnold, ein charaktervoller Junge, seine Identität und seine Launen aus. ARNOLD, Arnold, ARRRRRNOLD oder Dlonra … Wir sind nicht immer gleich, aber wir sind immer wir selbst, sagt Arnold mit der ganzen Energie seiner jungen Jahre. Dieses bewegende Bilderbuch hilft dabei, mit Worten, Buchstaben und Bildern die innere Welt darzustellen, die uns ausmacht.“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Den eigenen Namen zu schreiben zu können und wieder zu erkennen ist für Kinder etwas ganz besonders wichtiges und großartiges. Dieses Buch spielt auf geniale Art und Weise mit der Typografie des eigenen Namens und damit wie unterschiedlich man sein kann und trotzdem man selbst bleibt – wie es der Untertitel des Buch so treffend ausdrückt: Das alles bin ich! Der Beginn des Schriftspracherwerbes eröffnet Kindern eine ganz neue Welt – gleichzeitig werden sie sich im Vorschulalter bewusst, dass sie sehr viele verschiedene Aspekte ihrer Persönlichkeit besitzen und es fällt ihnen nicht immer leicht damit klar zu kommen, dass daraus manchmal Widersprüche entstehen. Oft wollen die Kindern in diesem Kinder ganz anders sein und lieben es in Rollen zu schlüpfen. Dieses Buch ist ein großartiger Begleiter für diese Kinder und ermutigt sie zu sich selbst zu stehen und gleichzeitig mit dem Schreiben ihres Namens zu experimentieren. Ich liebe dieses Buch genau wie meine 4 und 6 Jahre alten Kinder und ich kann es allen Erziehern und Grundschullehrern absolut ans Herz legen – allen Eltern sowieso!
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://helvetiq.com/ch_en/arnold

ICH HABE Den TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.