Rezension: Gezeitenkinder

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Norderney 1962: Die junge Hanna fängt im Kindererholungsheim Strandhafer als Pflegerin an. Sie ist voller Hoffnung, einen Beitrag zum Guten in der Welt leisten und den kranken Kindern dort helfen zu können. Doch schnell stößt sie dabei auf Widerstand: Oberschwester Margot leitet das Heim mit harter Hand, Hanna fühlt sich bald von der strengen Frau drangsaliert. Wie kann solch eine herzlose Person die Aufsicht über kranke Kinder führen? Hanna beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf immer mehr erschreckende Ungereimtheiten in der dunklen Geschichte des Heims. Sie muss sich entscheiden: wie gewohnt den Kopf einziehen oder für ihre Überzeugungen kämpfen. Und dafür alles riskieren.„(Quelle: s.u.)
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und ich hatte damit gerechnet, dass es keine einfache Lektüre sein würde. Doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass es mich so treffen würde… im Mittelteil habe ich teilweise Passagen ausgelassen, weil ich es nicht „ertragen“ konnte alles zu lesen. Ich möchte mir einfach nicht vorstellen, dass es wirklich Menschen gab bzw. gibt, die zuetwas in der Lage sind  – auch wenn ich natürlich rein theoretisch von den „Schrecken der NS-Zeit“ weiß. Genau deshalb ist dieses Buch so wichtig, denn es darf nie in Vergssenheit geraten, damit es nie wieder passiert und solche (fiktiven) Schicksale rufen das wieder ins Gedächtnis. Daher empfehle ich dieses Buch auch weiter obwohl es keines meiner Lieblingsbücher geworden ist, so ist es doch sehr wertvoll und Hanna einfach eine tolle Persönlichkeit.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes und der Infos: https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Gezeitenkinder/Luise-Diekhoff/Heyne/e588889.rhd

Rezension: Die marmornen Träume 

Jean-Christophe Grangé – Die marmornen Träume

  • Verlag: Penguin
  • Seitenzahl: 432
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Berlin 1939: Während die Welt dem Grauen des Zweiten Weltkrieges entgegenblickt, treffen sich die schönen Damen der Nazi-Elite zum Champagner im Adlon. Sie scheinen unantastbar. Bis an der Spree eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Sie war eine von ihnen, und die Spur des Täters reicht bis in die obersten Führungskreise des Regimes. Jean-Christophe Grangé mit seinem ersten historischen Berlin-Thriller: eine erbarmungslose Jagd in den finstersten Abgründen der menschlichen Existenz. Simon Kraus ist ein brillanter Psychoanalytiker und Traumforscher. Und er ist ein gerissener Gigolo: Erst verführt er seine Klientinnen, allesamt Ehefrauen hochrangiger Nazi-Funktionäre, dann erpresst er sie für sein Stillschweigen. Ein lukratives Geschäft. Doch eines Tages sucht ihn der SS-Offizier Franz Beewen auf: Eine von Kraus’ Klientinnen wurde grausam ermordet. Sie gehörte zum Wilhelmklub, einem illustren Zirkel reicher Nazi-Frauen, der jeden Tag im Hotel Adlon zusammenkommt. Während Simon Kraus im Adlon unauffällig seine Kontakte spielen lässt, werden weitere Frauenleichen entdeckt. Unversehens gerät Kraus immer tiefer in die Ermittlungen der Gestapo gegen den brutalen Mörder – und mit ihm die Psychiaterin Minna von Hassel, die mit ganz eigenen Dämonen ringt. Gemeinsam müssen sie erkennen, dass das Böse bei Weitem nicht nur dort lauert, wo man es vermutet.“(Quelle: s.u.)
  • Rezension: Mir war schon klar, dass es sich bei diesem Buch um kein leichtes Buch handeln würde, aber dass es mich so sehr verschrecken, ja irgendwie sogar abstoßen würde hatte ich nicht erwartet. Ich mag historische Romane sehr gern und Thriller auch, aber dieser hier ist einfach viel zu heftig auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass die Realität nicht viel grausamer war möchte ich so ein Buch besonders im Urlaub nicht lesen, daher habe ich es abgebrochen. Euch kann ich es auch eher nicht empfehlen, es ist nicht nur inhaltlich einfach abstoßend (auch wenn man nach dem Klappentext einiges erwartet) sondern auch sprachlich schwierig.
  • Bewertung:

Quelle  der Infos: https://www.klett-cotta.de/buch/Literarischer_Krimi/Die_marmornen_Traeume/677962

ICH HABE Den TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

 

Rezension: Schwalbenwinter

Klaus Jensen – Schwalbenwinter. Die Geschichte der Familie Johansson
  • Verlag: Tradition
  • Seitenzahl:  508
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die älteren Generationen der Familie Johannson ist tief in Nationalismus und Faschismus verstrickt. Die Vergangenheit wird nach dem 2. Weltkrieg tabuisiert. Auch über die Herkunft der Familie wird die jüngere Genaration im Unklaren gelassen. Stück für Stück lüften die Geschwister Hermann und Josi die Geheimnisse und finden ungeahnte Abgründe, die weit über ihre Vermutungen hinausgehen. Die Familie wird beinahe durch Schuld und Tod auseinandergerissen. Drei verschiedene Erzählebenen über mehr als hundert Jahre, verweben sich im Laufe der Story immer stärker miteinander. Es entsteht ein Sittengemälde Deutschlands und der Stadt Hamburg von 1900 bis 1960.„(Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Das Buch hat nicht sehr angesprochen, gerade auch weil es in meiner Heimatstadt Hamburg spielt. Außerdem lese ich sehr gern Familienromane, in denen man das Schicksal einer kompletten Familie über lange Jahre hinweg verfolgen darf. Doch mit dieser Familie bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden. Auch wenn ich weiß, wie schwer es damals gewesen sein muss sich gegen das Nazi-Gedankengut zur Wehr zu setzen. Außerdem war das Lesen durch die unglaublich vielen (meiner Meinung nach nicht nötigen aber den Lesefluss sehr störenden) Absätze und die häufigen Zeiten- und damit verbundenen Perspektiv-Wechsel irgendwie mühsam. Eigentlich mag ich es wenn man immer wieder Dinge aus der Vergangenheit der Protagonisten erfährt um sie in der Gegenwart besser zu verstehen. Aber hier hat es mich irgendwie überfordert. Trotzdem ist es ein beeindruckendes Buch über eine ganz besondere Familie, die es es nicht leicht hatte im Leben.
  • Bewertung:

Quelle (Bilder & INfos): https://shop.tredition.com/booktitle/Schwalbenwinter/W-547-599-518

 

Rezension: Heul doch nicht, du lebst ja noch

Kirsten Boje – Heul doch nicht, du lebst ja noch

  • Verlag: Oetinger
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Hamburg, Juni 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Mittendrin leben Traute, Hermann und Jakob. Der nennt sich allerdings Friedrich, denn niemand soll erfahren, dass er Jude ist. Als Hermann ihm dennoch auf die Spur kommt, will er nichts mehr mit Jakob zu tun haben. Schuld, Wahrheit, Angst und Wut sind die zentralen Themen dieses Buchs, dessen jugendliche Hauptfiguren durch die Schrecken des Krieges und der Naziherrschaft miteinander verbunden sind. Und für die es doch immer wieder Lichtblicke gibt.„(Quelle: s.u.)
  • Rezension: Eine Freundin hat mir dieses Buch ausgeliehen und das Cover hat mich sofort gefangen genommen. Es passt so perfekt zum Buch und gibt die ganz besondere Stimmung perfekt wieder. Die Geschichte der drei Jugendlichen geht wirklich ans Herz – immer abwechselnd erfahren wir wie es ihnen geht und ab und zu berühren sich ihre Lebenswege.  Dieses Buch hat mich tief bewegt, weil es das Kriegsende in meiner Heimatstadt Hamburg aus einer für mich ganz neue Perspektive erzählt und gleichzeitig an die Erzählungen meiner Oma erinnert, die ihre Jugend auch in der Nachkriegszeit in Hamburg verbracht hat. Ich bin mir sichert, dass es viele Jugendliche anregen wird neu über das Thema Ende des zweiten Weltkrieges nachzudenken.
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.oetinger.de/buch/heul-doch-nicht-du-lebst-ja-noch/9783751201636

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.