Rezension: Die Bestimmung

 Veronica Roth – Die Bestimmung

  •  Verlag: cbt Verlag
  • Seitenzahl: 477
  • Teil einer Reihe?: Ja, 1 von 2.
  • Inhalt: Beatrice lebt in einer Welt, in der die Menschen im Alter von 16 Jahren ihre Bestimmung erfahren und damit zwischen einer der fünf möglichen Lebensformen wählen: Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und Ferox – die Furchtlosen. Die Wahl der sogenannten Fraktion, den es entscheidet darüber, wo Beatrice in Zukunft leben wird. Die Fraktion ist ihre neue Familie. Doch Beatrices Eignungstest, der ihr Auskunft über ihre Bestimmung geben soll,  ist nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte und das ist sehr gewährlich für sie. Sie entscheidet sich gegen ihre bisherige Fraktion und wählt ein Leben bei den Ferox und dort kommt sie Geheimnissen auf die Spur, die nicht nur für ihre eigenes Leben gefährlich sind, sondern auch für mich Menschen, die sie liebt.
  • Rezension: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, deshalb hatte ich es auch in 1,5 Tagen komplett gelesen. Das Thema ist sehr interessant und von der Autorin sehr spannend verarbeitet. Die Geschichte überrascht mit immer neuen unerwarteten Wendungen und gipfelt in einem großartigen Ende. Die einzelnen Charaktere gefallen mir sehr gut, besonders weil sie sehr vielschichtig sind und sich die Personen innerhalb der Geschichte entwickeln. Besonders gut gefällt mir Beatrice oder Tris, wie sie sich seit ihrem Wechsel zu den Ferox nennt. Es ist beeindruckend, wie sehr sie mit sich selbst ringt, um herauszufinden, wer  und wie sie sein möchte. Und natürlich finde ich Four auch einfach umwerfend – er ist eine tolle und interessante Persönlichkeit und man möchte Tris während des Lesen ständig erklären, wieso er sich ihr gegenüber auf eine bestimmte Art und WEise verhält und das er sie mit allem nur beschützen möchte. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden finde ich sehr gut gelungen. Das Buch regt an, selbst darüber nachzudenken, welche Werte im Leben wichtig sind und sich mit seinen eigenen Ängsten auseinander zu setzten und zu überlegen, wie man sie überwinden kann, aber trotzdem man selbst bleibt. Auch macht es nachdenklich über den Umgang mit Gruppenzwang und Autoritäten. Ich finde es ist ein rundherum gelungenes und sehr empfehlenswertes Buch und ich würde sofort den zweiten Teil lesen, wenn es denn irgendwann einen geben sollte.
    Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat noch bevor es im März offiziell auf den Markt kommt.
  • Bewertung:   

    Die Rezension  des zweiten Teils findest du hier! (anklicken)