Rezension: Wie ist das mit dem Krebs?

Dr. Sarah R. Herlofsen, Dagmar Geisler – Wie ist das mit dem Krebs

  • Verlag: thienemann esslinger Verlag
  • Seitenzahl: 96
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Kinderbuch über die Krankheit Krebs für Kinder ab 6 Jahren und ihre Familien. In Kooperation mit der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Mit einem Nachwort für die Eltern.
    Wenn Kinder auf Krebs treffen – weil sie selbst erkrankt sind oder ein Familienmitglied  – haben sie meist viele Fragen. In diesem Buch gibt Dr. Sarah Herlofsen ehrliche und offene Antworten. Anschaulich und kindgerecht erklärt sie, wie ein Tumor ensteht, was bei der Krankheit im Körper passiert. Kinder erfahren, wie Zellen krank werden und wie wir dem Körper helfen können, wieder gesund zu werden. Dabei werden auch schwierige Fragen nach dem Tod und Sterben nicht ausgeklammert.
  • Rezension: Das Buch ist wirklich großartig und so wichtig. Kinder nimmt es sehr mit, wenn sie selbst oder ein naher Angehöriger schwer krank werden. Besonders schlimm ist für sie, dass sie es nicht verstehen. Es ist toll, dass dieses Buch dabei helfen möchte fragen über Krebs kindgerecht zu beantworten. Ich bin mir sicher, es wird vielen Kindern und ihren Eltern helfen mit diesem schwierigen Thema etwas besser klar zu kommen. Besonders gut gefällt mir, dass es so bunt und fröhlich ist und einem deutlich macht, dass es keine „blöden“ Fragen gibt und man Kinder immer ermutigen sollte Fragen zu stellen und den Mut haben kann ehrlich zu ihnen zu sein. Ich kann euch das Buch allen sehr empfehlen, auch wenn ich natürlich hoffe, dass ihr es nicht benötigt!
    Richtig genial finde ich, dass es zusätzlich zum Buch auch noch einige Animationsfilme gibt, in denen Fragen zum Thema Krebs beantwortet werden: https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/wie-ist-das-mit-dem-krebs/
  • Bewertung:

Quelle DEr INfos und des Bildes: https://www.thienemann-esslinger.de/produkt/wie-ist-das-mit-dem-krebs-isbn-978-3-522-30504-4/

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Wenn du das hier liest

Mary Adkins – Wenn du das hier liest

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Iris Massey hat nach ihrer Krebsdiagnose ihren Weg bis zum Tod in einem Blog beschrieben. Doch das wusste kaum jemand. Nach ihren Tod wird  ihr Chef darauf aufmerksam und möchte ihn veröffentlichen. Deshalb wendet er sich an Iris Schwester Jade. Zuerst ist diese sehr skeptisch, doch dann merkt sie, dass Smith Iris so sehr vermisst, dass er ihr nach dem Tod weiterhin Mails geschrieben hat und ändert ihre Meinung über ihn…Das Buch besteht komplett aus dem  E-Mail-Verkehr zwischen Smith, seinem Praktikanten Carl, den Firmenkunden, Jade und einigen anderen wie z.B. dem Pizzadienst.
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht, weil es komplett aus Mails besteht und so habe ich mich entschieden es zu lesen, auch wenn das Thema an sich eher „schwer“ ist und mich sonst wahrscheinlich eher abgeschreckt hätte, besonders im Urlaub. Und das war eine sehr gute Entscheidung, denn das Buch ist wirklich etwas ganz besonderes, sehr tiefgründig aber an manchen Stellen auch lustig und einfach schön. Natürlich macht es nachdenklich, aber es ist keineswegs „zu deprimierend“ und dafür ist auch Carl verantwortlich. Doch auch Jade und Smith sind mir sehr ans Herz gewachsen. Okay, ihre Geschichte ist etwas vorhersehbar. Aber das ist nicht so schlimm. Das Buch ist trotzdem wirklich lesenswert, man muss sich aber etwas Zeit dafür nehmen und damit rechnen, dass man an der einen oder anderen Stelle ein wenig schlucken muss. Ich finde allerdings, dass die Mails es zwar ausmachen, den Lesefluss manchmal aber etwas gestoppt haben.. und ich glaube nicht, dass es als „normaler“ Roman „funktioniert“ hätte. Aber macht euch am besten selbst ein Bild.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes:https://www.rowohlt.de/hardcover/mary-adkins-wenn-du-das-hier-liest.html

Rezension: Sechs Jahre

Charlotte Link – Sechs Jahre. Der Abschied von meiner Schwester. 

  • Sechs JahreVerlag: Blanvalet Verlag
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Charlotte Link erzählt in diesem sehr persönlichen Buch davon, wie sie und ihre Familie die Krankheit und das Sterben ihrer Schwester Franziska begleitet haben. Dabei gibt sie nicht nur Einblick in ihr eigenes Leben und Fühlen, sondern sie beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten zweifeln lässt. Und Sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben, denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.
  • Rezension:  Als ich von dem Buch und dem damit verbundenen LiveTalk hörte, wusste ich sofort, dass mich dieses Buch sehr bewegen würde. Zuerst war ich mir unsicher, ob ich es lesen möchte oder ob es mir wohl zu nah gehen wird. Doch dann habe ich mich schnell dafür entschieden, denn es war irgendwie klar, dass es mich nicht wieder loslassen würde und ich – auch wenn es sicher für viele irgendwie seltsam klingen mag –  große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt habe. Vor zwei Stunden habe ich nun mit Tränen in den Augen die letzten Seiten gelesen und das Buch hat mich wie erwartet sehr tief bewegt. Auch in meiner Familie mussten wir Bekanntschaft mit Krebserkrankungen, die immer wieder zurück kommen und das kompletten Leben verändern. Dabei meine ich nicht nur das Leben der Betroffenen selbst, sondern auch der nahen Angehörigen. Ich habe mich an so vielen Stellen in den Worten von Charlotte wieder gefunden – das war irgendwie ein unglaublich tröstendes Gefühl, dass es Menschen gibt, die meine Gedanken nachvollziehen können. Und auch wenn unsere Geschichte eine ganz andere ist und ich jetzt nicht persönlicher werden möchte würde ich jetzt am liebsten Charlotte Link einen Brief schreiben und mich bei ihr für dieses Buch bedanken – aber ich könnte es wahrscheinlich nicht in Worte fassen, wie großartig ihr Buch für mich ist… und auch diese Rezension kann es nicht Worte fassen, was ich gerade denke. Auf jeden Fall finde ich dieses Buch einfach großartig und kann es wirklich allen Menschen empfehlen. Ich habe kurz überlegt, ob ich denke, dass es Menschen Angst machen könnte die gerade in einem „Krebs-Kampf“ stecken, habe dann aber schnell entschieden, dass dies absolut nicht der Fall ist, denn diesen Menschen ist ohnehin schon klar, was alles noch passieren kann. Und vielleicht können sie aus diesem Buch Kraft ziehen, weil sie sich verstanden fühlen und ganz vielleicht kann es ja helfen, dass die eine oder andere Familie sich früher traut etwas zu sagen und eine Behandlung zu hinterfragen.  Allen anderen kann es vielleicht die Augen dafür öffnen, was ich den Angehörigen von schwerkranken Menschen oft vor sich geht. Und zuletzt macht dieses Buch einfach deutlich wie wertvoll das Leben ist und das man  jeden Tag davon nutzen sollte und seine Lebenszeit nicht mit unnötigen Dingen und Ärgernissen verschwenden sollte. (Das meine ich absolut nicht so trivial wie es klingen mag – ich kann es nur nicht treffender formulieren.)  Vielen Dank an das Team vom Blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne 

Rezension: Jung. Schön. Krebs

Barbara Stäcker, Dorothea Seitz, Sandra Kader  – Jung. Schön. Krebs. Schönheit., Selbstbewusstsein und Sexualität in der Krebserkrankung

Jung.Schön.Krebs

  • Verlag: Irsiana
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist die Fortsetzung des Buches „Nana und der Tod trägt Pink“.
  • Inhalt: Mit der Diagnose „Du hast Krebs“ verändert sich das Leben komplett. Der Körper reagiert extrem und auch an der Psyche geht es natürlich nicht spurlos vorüber. Dieses Buch möchte Tipps für den Alltag geben zu „typischen Frauenthemen“ wie Selbstbewusstsein, Schminken, Kinderwunsch, Mutterschaft und Beziehung. So sollen den Patientinnen ihre ganz eigenen Wege gezeigt,wie das Leben mit dem Krebs weitergehen kann und die Frauen dazu ermutigt werden sie  zu gehen.
  • Rezension: Als ich von der Fortsetzung bzw. dem zweiten Band zu „Nana und der Tod trägt Pink“ gehört habe, wusste ich sofort, dass ich „Jung.Schön.Krebs“ auch unbedingt lesen und hier vorstellen möchte. Schon das erste Buch hat mich sehr tief bewegt und dieses zweite bietet eine  wunderbare Fortsetzung, die sicher vielen Betroffenen und ihren Angehörigen helfen kann mit der Krebserkrankung besser klar zu kommen. Ich finde es toll, wie dieses Buch auf die Themen junger Frauen aufmerksam macht, die automatisch mit einer Krebserkrankung einher gehen und auf welche besondere Art und Weise es Mut machen möchte. Ich kann es daher wirklich nur empfehlen, auch wenn ich natürlich alles Lesern wünsche, dass sie es nie  brauchen mögen. Vielen Dank an den Irsiana Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne