Rezension: Westermann & Fräulein Gabriele

Katharina Münk – Westermann & Fräulein Gabriele

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Richard Westermann arbeitet als IT-Vorstand und hat ein ungewöhnliches Hobby. Er geht gerne auf den Friedhof und nimmt an Beerdigungen teil – so auch an der eines Schriftstellers, zu dem er fälschlicherweise eingeladen wurde. Dort sieht er ein berühmtes Modell einer Schreibmaschine. Sie steht auf dem Sarg. Sofort reift in ihm der Plan, dass er auch eine solche besitzen möchte. Kurze Zeit später steht das Modell mit Namen „Gabriele“ in seinem Büro und natürlich ist sein berufliches Umfeld etwas verwirrt. Viele vermuten es ist nur Tarnung, um davon abzulenken, dass er eine ausspähsichere Krypta-Box entwickelt. Parallel zu Westermanns Rückkehr in die analoge Welt geht seine Mutter den entgegengesetzten Weg: Sie geht online.
  • Rezension: Da ich einen so großen SUB hatte, habe ich das Buch einer Freundin geliehen, bevor ich es selbst gelesen habe. Allerdings hat sie es mir sehr schnell zurück gegeben und sagte, es sein absolut nichts für sie, besonders wegen der vielen Begriffe aus der technischen Online-Welt. Deshalb war ich sehr skeptisch, wie mir das Buch gefallen würde. Und leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht hat überzeugen können. Obwohl mich die technischen Begriffe nicht so gestört haben, so fand ich das Buch trotzdem einfach langweilig. Ich kann es daher auch nicht weiter empfehlen.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Wenn du noch lebst

Mary Higgins Clark  – Wenn du noch lebst

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  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 6h 09
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lane Harmon ist alleinerziehende Mutter und arbeitet als Innenarchitektin. Ihr aktueller Auftrag ist es, das Stadthaus der Bennett neu einzurichten. Doch dieses Familie hat ein dunkles Geheimnis. Der Vater Peter ist vor zwei Jahren spurlos verschwunden, nachdem er eine Menge Geld unterschlagen hat. Lane weiß nicht recht, was sie davon halten soll. Trotzdem fühlt sie sich sehr zu dem Sohn hingezogen und beginnt ihm immer mehr zu vertrauen, auch wenn alle sie vor ihm warnen. Wird sie das bereuen und sich vielleicht sogar  selbst  in Gefahr bringen?  Ist Peter wirklich tot und was hat sein Sohn mit alledem zu tun?
  • Rezension: Das Hörbuch klang sehr spannend. Doch leider muss ich sagen, dass es mich dann nicht wirklich hat überzeugen können. Zwar kommt man gut in die Handlung hinein und es gefällt mir auch sehr gut, dass man durch die unterschiedlichen Perspektiven schnell Einblick in die verschiedenen Charaktere bekommt, aber wirklich fesselnd ist das Ganze nicht. Ich hatte einen Thriller erwartet, der mich gefangen nimmt und bei dem ich mit den Personen „mitfiebere“, das war hier leider nicht der Fall. Die Geschichte plätschert so dahin und man möchte zwar wissen, was jetzt wirklich damals los war, wie alles zusammenhängt und vor allem wer etwas davon weiß, aber trotzdem kam zumindest bei mir nicht so richtig Spannung auf und das Ende war zu vorhersehbar. Die Handlung hast Potential, aber das wird nicht wirklich ausgeschöpft.  Daher kann ich das Buch eher nicht empfehlen, zumindest nicht, wenn man einen Thriller erwartet.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Theo Boone und der entflohene Mörder

John Grisham  – Theo Boone und der entflohene Mörder

Theo Boone und der entflohene Moerder von John Grisham

Theo Boone und der entflohene Moerder von John Grisham

  • Verlag: cbj
  • Länge: 4 CDs, Laufzeit: 5h
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der fünfte Band der Theo-Boone-Serie: 
    1. Theo Boone und der unsichtbare Zeuge 2. Theo Boone und das verschwundene Mädchen
    3. Theo Boone – Unter Verdacht
    4. Theo Boone – Der Überfall
  • Inhalt: In diesem Band macht sich Theo Boone gemeinsam mit seinem kompletten Jahrgang auf den Weg nach Washington, D. C. Und diese Klassenfahrt wird ihm wohl ewig im Gedächtnis blieben, denn er sieht in einer U-Bhan plötzlich Pete Duffy, der in seiner Heimatstadt des Mordes angeklagt wurde. Natürlich beginnt Theo ihn sofort zu verfolgen und hilft auch später der Polizei ihn endlich festzunehmen. Doch dann,  als es die Verhandlung beginnt, beginnt es Theo mit der Angst zu tun. Was wenn Pete Duffy sich an ihm rächen will?
  • Rezension: Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Am Anfang war es ein wenig verwirrend die Stimme der „???“ zu hören, aber dann habe ich mich schnell daran gewöhnt und irgendwie passt sie ja sehr gut zu Theo, der meiner Meinung nach durchaus mit den ??? mithalten kann. Die Handlung ist sehr spannend und ich persönlich finde Theo einfach klasse. Es gefällt mir auch sehr gut, dass man einiges aus seinem alltäglichen Leben mitbekommt und nicht nur, wie er den Fall löst. Es macht auch überhaupt gar nichts, wenn man so wie ich die ersten vier Fälle noch nicht kennt – obwohl dieser sicher auch sehr hörenswert sind – denn man versteht alles ohne Probleme. Allerdings wird durch einige Anspielungen schon die Neugier geweckt, auch die ersten Fälle zu kennen, besonders den Ersten, in dem es ja auch schon um Pete Duffy ging. Wer ein kurzweiliges, spannendes Hörbuch mit einem jugendlichen Charakter – und daher durchaus auch sehr gut geeignete für jüngere Zuhörer geeignet, sucht, der ist hier genau richtig. Ich kann Theo Boone wirklich empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Heule Eule. Ich will mein BUMM!

Paul Friester, Philippe Goossens – Heule Eule. Ich will mein BUMM!

Heule Eule

  • Verlag: NordSüd
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch mehr Bücher mit der kleinen „Heule Eule“ in der Hauptrolle.
  • Inhalt: Heute hat die kleinen „Heule Eule“ ein ganz besonderes Problem, sie hat das „BUMM“ gesehen und will es nun unbedingt haben. Also macht sie sich auf die Suche danach – es kann ja nicht weiter weg sein denkt sie. Doch leider verstehen die anderen Waldbewohner nicht, was sie mit „BUMM“ meint und geben ihr immer das Falsche, bis  der Rabe auftaucht und ihr endlich sagen kann, wo das „BUMM“ ist. Und dann macht es einmal ganz kaut „BUMM“ noch bevor sich die Anderen richtig die Ohren zuhalten können und die kleine „Heule Eule“ ist überglücklich.
  • Rezension: Ich kannte die kleine „Heule Eule“ bereits und habe mich daher sehr auf dieses Buch mit seinen wunderschönen Illustrationen gefreut. Allein schon die „Heule Eule“ mit ihre großen Augen ist so niedlich anzusehen. Toll finde ich, dass man ihr auch immer genau ansieht, wie sie sich gerade fühlt. Aber auch die anderen Waldbewohner sind sehr ansprechend illustriert. So macht das Entdecken des Waldes Spaß und Kinder lernen ganz nebenbei ein paar Waldbewohner kennen. Aber auch die Handlung des Buch es klasse und total aus der Lebenswelt der Kinder, denen oft der richtige Begriff für eine Sache fehlt und die sich dann selbst einen Namen ausdenken, der für sie völlig logisch ist, mit dem die Anderen – besonders Erwachsene – aber oft nichts anfangen können. Und genauso wie die kleine „Heule Eule“ sind sie dann verzweifelt, wenn man ihnen nicht das Richtige gibt und überglücklich, wenn es endlich gefunden wird. Auch finde ich kann das Buch zu einem Spiel anregen, bei dem man sich einen Gegenstand wie „BUMM“ ausdenkt und die anderen dann möglichst viele Vorschläge machen und es erraten müssen. Ich bin von dem Buch wirklich begeistert und kann es nur weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Bauer sucht Hahn

Kristina Anders  – Bauer sucht Hahn

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  • Verlag: NordSüd
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Bauer ein ein Problem: Seine Bühne sind einfach viel zu unordentlich und tun was sie wollen. Um der Lage Herr zu werden macht er sich auf die Suche nach einem Hahn, der endlich Ordnung in den Hühnerstall bringt. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Wird er am Ende eine Lösung finden?
  • Rezension: Auch wenn ich den Titel und die Idee des Buches sehr lustig fand, war ich ein bisschen skeptisch. Ich weiß gar nicht genau woran das liegt, vielleicht an der sofortige Verknüpfung zu „Bauer sucht Frau“ oder schlicht und einfach daran, dass ich die Illustration des Bauern nicht schön finde? Ich weiß es nicht. Leider muss ich aber sagen, dass mich das Buch dann auch nicht vollständig überzeugen konnte. Die Idee ist lustig und konsequent umgesetzt, auch wenn ich die Auswahl der potentiellen Hähne und ihrer Fehler etwas komisch fand und auch an die Illustrationen haben mir auf den zweiten Blick dann doch ganz gut gefallen – sie haben einen Wiedererkennungswert. Aber das Ende finde ich persönlich auch einfach doof.  Ich glaube ich würde das Buch meinen Kindern eher nicht vorlesen. Es gibt wesentlich schöne Bilderbücher zum Thema Bauernhof und Aufräumen. Daher kann ich es auch eher nicht empfehlen. Positiv hervorheben muss ich aber noch, dass es  zu diesem Bilderbuch gratis ein Hörbuch zum Dowload gibt über „Hörfux mp3“ und einen QR-Code im Buch.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Zuhause

Carson Ellis  – Zuhause

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  • Verlag: NordSüd
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Häuser sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die darin wohnen. Außerdem wohnen längst nicht alle Alle in einem Haus. Dieses Buch gibt stellt eine Reihe von Möglichkeiten vor und stellt die Frage, wo man selbst Zuhause ist.
  • Rezension: Schon das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Oft spricht man mit Kindern über das Wort „Zuhause“, weil es für sie ein sehr wichtiges und spannendes Thema ist und sie es mögen sich damit zu beschäftigen herauszufinden, wo die Anderen wohnen. Dieses Buch kann ein toller Gesprächseinstieg für eines dieser Gespräche sein. Was mir daran besonders gut gefällt ist die bunte Auswahl. Es gibt reale Abbildungen, wie groß und klein oder Stadt und Dorf, Häuser aus anderen Ländern aber auch lustiges Bespiele wie das Wohnen in einem Schuh. Diese Mischung regt viele Kinder sicherlich dazu an, selbst lustige Variationen zu erfinden und fragen zu stellen – kurz es weckt ihre Neugier,  fördert die Phantasie und macht sie sensibel für das Anderssein. Das finde ich großartig. Auch die Bilder finde ich toll, obwohl sie für mich zuerst etwas ungewohnt waren, aber sie laden wirklich zum Entdecken ein. Ich kann dieses Bilderbuch wirklich absolut weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das Dornenkind

Max Bentow  – Das Dornenkind

Dornenkind

  • Verlag: der Hörverlag
  • Länge: 1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 26
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der fünfte Band der Serie im Kommissar Nils Trojan :
    1. Der Federmann
    2. Die Puppenmacherin
    3. Die Totentänzerin
    4. Das Hexenmädchen
  • Inhalt: In Berlin werden drei Leichen gefunden, die eines gemeinsam haben. Allen Dreien wurde ein Wort in den Rücken geritzt. Nils Trojan hat sofort den Verdacht, dass es sich dabei um das Werk des Serienmörders handeln könnte, der unter dem Namen „Federmann“ bekannt ist, handeln könnte. Er hatte gehofft das dieser inzwischen tot ist, doch dann nimmt eine Frau mit ihm Kotakt auf, die sagt, sie sei die Tochter eben dieses „Federmanns“ und Nils Trojan wird klar, dass sie damit wohl Recht hat und das Töten somit weitergeht….
  • Rezension: Bevor ich mit dem Anhören begonnen habe, war mir nicht klar, dass es sich hierbei schon um den fünften Fall von Nils Trojan handelt. Doch da dann immer wieder Bezug zum „Federmann“ genommen wurde, habe ich  eine kurze Pause eingelegt und erstmal recherchiert. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen, auch ohne die ersten Bände zu kennen versteht man die Geschichte ohne Probleme. Alles was man wissen muss, erfährt man ganz nebenbei. Die Handlung ist sehr vielschichtig, trotzdem verliert man nie den Anschluss, auch wenn man ab und zu „vorspulen“ möchte, um erst zu erfahren wie es mit dem einen Handlungsstrang weitergeht, wenn dann plötzlich wieder mit dem anderen fortgesetzt wird. Dies liegt aber nicht daran, das diese Wechsel nicht stimmig sind, sondern einfach daran, dass alles so unglaublich spannend ist, und man halt nicht mehreren Personen gleichzeitig folgen kann. Die Handlung an sich ist stellenweise schon sehr heftig, aber ich habe dann einfach immer kurz meine „Phantasie gebremst“, dann ging es und unglaublich fesselnd ist es allemal. Unglaublich, wie nachher alles zusammenhängt, allerdings finde ich das Ende teilweise doof. (Warum verrate ich natürlich nicht!) Trotzdem kann ich das Hörbuch absolut weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne