Rezension: Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind

Boris Hänssler – Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind

Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind von Boris Haenssler

Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind von Boris Haenssler

  • Verlag: der Hörverlag
  • Länge: 2 CDs, Laufzeit: 2h 15
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mit diesem Hörbuch begibt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit, als es noch keine Navis und kein Facebook gab. Wer kann sich noch daran erinnern, wie man da überhaupt gelebt hat?! Soviel steht fest diese Dinge haben unser Leben entscheidend verändert.
  • Rezension: Ich bin erst Mitte dreißig und trotzdem gehöre ich bereits zu Minderheit derer, die sich wirklich noch daran erinnern können, dass man seinen Freunden Brief geschrieben hat (so richtig mit Papier und Stift) und weiß wie frustrierend es ist mit einer Karte auf dem Beifahrersitz allein einen unbekannten Ort finden zu müssen und nicht zu wissen, ob man es pünktlich zum Termin schaffen wird. Es ist kaum zu glauben, wie anders der Alltag noch vor 15 Jahren ausgesehen hat – irgendwie hatte es doch auch etwas Gutes nicht so sehr auf die Technik angewiesen zu sein – bei genauem Nachdenken sogar jede Menge. Aber mein Sohn wird mich wohl eines Tages mit großen Augen ansehen, wenn ich ihm erzähle, wie das Leben in meiner Kindheit ausgesehen hat. Gerade deshalb hat mir dieses Hörbuch so gut gefallen, es rüttelt auf humorvolle Art und Weise wach dafür, wie sehr sich alles verändert hat und wie absurd einige Dinge dadurch geworden sind, gerade im Umgang mit anderen Menschen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hast jede Menge Spaß beim hören, daher kann ich das Buch allen Menschen nur empfehlen, die jüngeren unter uns können noch etwas über die Vergangenheit ohne so viel Technik lernen ;-).
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Westermann & Fräulein Gabriele

Katharina Münk – Westermann & Fräulein Gabriele

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Richard Westermann arbeitet als IT-Vorstand und hat ein ungewöhnliches Hobby. Er geht gerne auf den Friedhof und nimmt an Beerdigungen teil – so auch an der eines Schriftstellers, zu dem er fälschlicherweise eingeladen wurde. Dort sieht er ein berühmtes Modell einer Schreibmaschine. Sie steht auf dem Sarg. Sofort reift in ihm der Plan, dass er auch eine solche besitzen möchte. Kurze Zeit später steht das Modell mit Namen „Gabriele“ in seinem Büro und natürlich ist sein berufliches Umfeld etwas verwirrt. Viele vermuten es ist nur Tarnung, um davon abzulenken, dass er eine ausspähsichere Krypta-Box entwickelt. Parallel zu Westermanns Rückkehr in die analoge Welt geht seine Mutter den entgegengesetzten Weg: Sie geht online.
  • Rezension: Da ich einen so großen SUB hatte, habe ich das Buch einer Freundin geliehen, bevor ich es selbst gelesen habe. Allerdings hat sie es mir sehr schnell zurück gegeben und sagte, es sein absolut nichts für sie, besonders wegen der vielen Begriffe aus der technischen Online-Welt. Deshalb war ich sehr skeptisch, wie mir das Buch gefallen würde. Und leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht hat überzeugen können. Obwohl mich die technischen Begriffe nicht so gestört haben, so fand ich das Buch trotzdem einfach langweilig. Ich kann es daher auch nicht weiter empfehlen.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Enders Spiel

Orson Scott Card – Enders Spiel

Enders Spiel

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch einen weiteren Teil: Enders Schatten.
  • Inhalt: Das Buch spielt in der Zukunft, die Erde hat gerade einen Krieg mit Außerirdischen, den sogenannten Krabblern hinter sich und rüstet sich nun für einen nächsten Angriff. Dafür bilden sie Kinder mit Hilfe von Computer-Simulations-Kampspielen zu Soldaten aus. Einer davon ist der sechsjährige Ender, dessen Ausbildung wir in diesem Buch verfolgen. Wird er die hohen Erwartungen erfüllen können, die an ihn gestellt werden?
  • Rezension: Ich glaube dies ist das erste Buch, das ich jemals nach seiner Verfilmung gelesen habe. Das lag daran, dass ich bevor ich den Film im Kino gesehen habe und das Buch im Abspann auftauchte,  gar nicht wusste, dass es dieses Buch gibt und der Film auf einem Roman basiert. Also habe ich sofort recherchiert und daraufhin das Buch beim Heyne Verlag angefragt. Ich war sehr gespannt, wie es mir gefallen würde und wo die Unterschiede zum Film liegen. Und ich bin wirklich begeistert von der Geschichte, denn sie bietet viel mehr als der Film. So erfährt man viel mehr über die Psyche von Ende und außerdem gibt es zusätzlich Infos darüber, was seine Geschwister auf der Erde während seiner Ausbildung erleben. Leider muss ich sagen, dass ich das Ende im Film besser fand und die Entscheidung die zusätzliche Problematik, was passiert währenddessen auf  der Erde, ebenso wie die Filmemacher zu viel für einen Film / Buch finde. Trotzdem bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Richtig überrascht war ich aber, als ich feststellte, dass das Buch aus dem Jahr 1977 stammt und somit diese ganze Technik vom Autor sehr wahrheitsgetreu vorher gesagt wurde. Im Film dachte ich „naja, ist klar, dass das alles auf einem hohen technischen Niveau abläuft“, jetzt bin ich aber fast ein wenig schockiert, wie realistisch es ist. Vielen Dank an den Heyne-Verlag, der mir die beiden Ender Romane freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne