Rezension: Keine Angst, es ist nur Liebe.

Maries Zebinger – Keine Angst, es ist nur Liebe.

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  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Seitenzahl: 334
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Anna Maria Elisabeth Rogner beschreibt sich selbst als Angsthase, denn sie hat eigentlich vor fast allem Angst – besonders auch davor, sich auf andere Menschen einzulassen, nachdem sie sehr enttäuscht worden ist. Doch dann triffst sie Matt und lässt uns daran teilhaben, wie er versucht sie zu überzeugen, dass es sich „lohnt“ gegen die Angst anzukämpfen…
  • Rezension: Ich fand das Buch sehr interessant und das Cover wirklich wunderschön. Nun habe ich es auch endlich geschafft, dass Buch zu lesen und ich bin wirklich froh darüber. Die Geschichte von Anna ist einfach „was fürs Herz“ und sehr  schön gerade weil es manchmal auch traurig ist, wenn es Anna mal wieder so unglaublich schwer mit sich selber hat. Außerdem finde ich das dieses Buch wirklich Mut macht, seine Ängste anzugehen, besonders, weil es ja autobiografische Züge hat und die Autorin selbst mit Ängsten zu kämpfen hatte. Und die Liebesgeschichte von Anna und Matt ist natürlich auch einfach märchenhaft, was er sich alles einfallen lässt, um ihr zu helfen und wie unglaublich verständnisvoll und einfühlsam er dabei vorgeht, einfach traumhaft. Besonders authentisch ist das Buch, weil es aus der Perspektive von Anna selbst geschrieben ist und man so immer an ihren Gedanken teilhaben kann. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen.  Vielen Dank an die Autorin Maries Zebinger, die  mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat..
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Sie ging nie zurück

Emma Brockes – Sie ging nie zurück. Die Geschichte eines Familiendramas.

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Emmas Mutter Paula hat nie viel über ihre Vergangenheit in Afrika erzählt. Doch kurz vor ihrem Tod bricht sie ihr Schweigen und erzählt ihrer Tochter von ihren 7 Geschwistern und ihrem gewalttätigen Vater. Das Ganze lässt Emma keine Ruhe und so macht sie sich auf nach dem Tod ihrer Mutter auf den Weg nach Südafrika und beginnt eine Spurensuche in der Vergangenheit ihrer Mutter, spricht mit Verwandten und stöbert in Gerichtsakten.
  • Rezension: Dieses Buch hat mich durch sein Cover und den Klappentext sehr neugierig gemacht, da ich wusste es handelt sich um eine wahre Begebenheit wurde mein Interesse noch gesteigert. Emma berichtet auch unglaublich einfühlsame Art und Weise, wie sie endlich mehr über die Vergangenheit  ihrer Mutter erfuhr und gibt auch nicht auf, als sie auf erschreckende Details stößt.   Mehr möchte ich dazu auch nicht verraten, denn dann würde ich euch das Lesen irgendwie „kaputt machen“ und das möchte ich nicht, denn das Buch ist wirklich sehr lesenswert, wenn auch sicher keine „leichte Lektüre“. Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

 

Rezension: Mona Lisa dunkles Lächeln

 G. J. Rekel, D. Kresse – Mona Lisas dunkles Lächeln

Mona Lisas dunkles Lächeln

  • Verlag: styria premium
  • Seitenzahl: 208
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges: Die junge Kunstliebhaberin Anna hat einen ganz besonderen Auftrag, sie soll in einer Saline helfen Kunstschätze zu restaurieren, die dort gelagert werden, um sie vor ihrer Zerstörung zu bewahren. Doch dann kommt der Befehl, dass Alles vernichtet werden soll. Anna versucht dies zu verhindern, Unterstützung bekommt sie von Fred, einem Bergwerks-Arbeiter aus der Gegend.
  • Rezension: Auch wenn die Geschichte dieses Buch nicht die Wahrheit wiedergibt, so beruht sie doch auf einer wahren Begebenheit. Es  gab diese Saline und den Befehl, alles zu vernichten und was am Wichtigsten ist, es gab mutige Menschen, die sich widersetzt habe und versuchten einige Kunstwerke zu retten. Es war für mich sehr spannend, das Buch zu lesen und mit zu fiebern, ob und wie die Rettung gelingen wird. Doch am Schönsten fand ich den Epilog – daran wird so viel Liebe deutlich zur Kunst aber vor allem zu Menschen. Das Buch ist einfach toll und wirklich lesenswert, gleichsam für Kunst- und Geschichtsinteressiert. Vielen Dank an den styria premium Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Möge Allah dir Flügel verleihen

Thomas Bauer – Möge Allah dir Flügel verleihen. Per Liegerad durch die Türkei. 

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  • Verlag: Drachenmond
  • Seitenzahl: 202
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt inzwischen viele „Reisebücher“ von Thomas Bauer:
    – 2500 Kilometer zu Fuß durch Europa
    – Ostwärts – Zweitausend Kilometer Donau
    – Die Gesichter Südamerikas
    – Wie die Puszta den Himmel berührt
    Frankreich erfahren. Eine Umrundung per Postrad
    – Vientiane – Singapur
    – Nurbu – Im Reich der Schneeleoparden
    – Mush! Grönland per Hunderschlitten
    – Indien, wie wir es sehen
    – Australien, wie wir es sehen
  • Inhalt: Die Türkei aus der Perspektive eines Allein-Reisenden mit einem Liegerad betrachten – das wirft einen ganz neuen und anderen als den touristischen Blick auf dieses Land. Thomas Bauer nimmt den Leser mit auf seine Reise und berichtet von den vielen kleinen und großen Dingen, die er erlebt hat.
  • Rezension: Ich habe bereits einen anderes „Reisebuch“ von Thomas Bauer gelesen, nämlich, wie er „Mit dem Postrad durch Frankreich“ umrundet und habe mich gut unterhalten gefühlt. Daher habe ich mich gefreut, als mir ein weiterer „Reiseführer“ aus seiner Feder angeboten wurde. In der Türkei war ich selbst schon einmal im Urlaub aber ich habe dort nicht die Möglichkeit gehabt Das Land zu sehen, dass Thomas Bauer erkundet hat. Was eindeutig daran liegt, das ich als Tourist dort war. Aber sein Buch macht wirklich Lust auch die andere, die „echte“ (?) Seite der Türkei zu erleben und auf jeden Fall öffnet es die Augen für ein ganz besonderes Land zwischen Europa und Asien. Ich kann es nicht nur allen Türkeireisenden wirklich ans Herz legen. Vielen Dank an den Drachenmond  Verlag und der Autor des Buches, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Enthüllung

Michael Woodford –  Vom CEO zum Whistleblower bei Olympus. Enthüllung. Kaltgestellt. Gejagt. Bedroht.

WILEY VCH WEINHEIM GERMANY

  • Verlag: Willey-VCH
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Michael Woodford wird zum ersten europäischen CE in dem japanischen Großkonzern Olympus. Doch kaum ist er an der Spitze seines Erfolges beginnt er hinter die Fassade zu blicken. Er entdeckt Betrügereien und entscheidet sich zum Whitsleblower zu werden und alles aufzudecken – ein mutiger aber alles andere als ungefährlicher Weg beginnt.
  • Rezension: Als ich auf diesen Titel aufmerksam gemacht wurde, wusste ich sofort, dass mich eine sehr fesselnde Story erwarten würde und das unglaublichste daran ist ja, dass sie wahr ist. An machen Stellen mochte man kaum weiter lesen, weil es so spannend war und man wirklich mit Michael Woodford mitgefiebert hat. Ich ziehe wirklich den Hut vor dem Mut und der Courage dieses Mannes und konnte teilweise kaum glauben, was ich gelesen habe – echt heftig, was hinter so einem Megakonzern und seiner Macht steckt. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, bin mir aber sicher, dass es Menschen wie meinem Vater, die mehr Ahnung von den Hintergründen haben als ich, noch mehr begeistern wird als mich. Vielen Dank an den Wiley-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Erich Ohser alias e.o. plauen

Elke Schulze – Erich Ohser alias e.o. plauen. Ein deutsches Künstlerschickal

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  • Verlag: Südverlag
  • Seitenzahl: 114
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Erich Ohser hat unter dem Pseudonym e.o.plauen die Bildergeschichten von Vater und Sohn veröffentlicht.
  • Rezension: Ich habe schon früh die Bildergeschichten von Vater und Sohn kennen- und lieben gelernt. Doch erst jetzt habe ich auch mehr über den Künstler erfahren, zuerst in dem Sammelband mit den Bildergeschichten (Vater und Sohn – zwei die sich liebhaben) und dann in diesem Buch und ich war wirklich beeindruckt. Das Leben von Erich Ohser wird wirklich sehr detailliert und auf besondere Art und Weise beschrieben. Sehr gut gefallen haben mir die Originaldokumente, Fotos und Zeichnungen – die die Worte erst richtig zum Leben erweckt habe und mir dadurch den Schöpfer von Vater und Sohn sehr nahe gebracht haben – unglaublich, was er durchstehen musste, um seine nun überall bekannten Comics zu veröffentlichen. Ich kann diese Biografie wirklich weiter empfehlen. Vielen Dank an den Südverlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Briefe bewegen die Welt IV,V und VI

Hellmut Karasek – Briefe bewegen die Welt Band IV, V,VI
Band IV – Triumphe und Tragödien des Sport
Band V – Kunst und Kultur
Band VI – Feldpost

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  • Verlag: teNeues Verlag
  • Seitenzahl: je ca. 144
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch 3 weitere Bände der Reihen „Briefe bewegen die Welt„:
  • Inhalt: In den drei Bänden sind verschiedene Briefe zusammengestellt, die die Welt bewegt habe und sei es auch „nur“ für einzelne Menschen. Dabei wird deutlich, dass Briefe ein Kulturgut sind und mit ihrem Inhalt immer dazu beitragen und beigetragen haben, dass sich die Welt bewegt. Sie enthalten Worte, die für den Menschen an den sie gerichtet oft einen Unterschied machen und zu Veränderungen im Leben von Menschen beitragen. Die Bücher erhalten z.B. Briefe von: Maria Höfl-Riesch, Uwe Seeler, Wilhelm Busch, Albrecht Dürer, Heinrich Böll und Kurt Tucholsky. Ergänzt werden die Briefe durch viele farbige Abbildungen und Fotos.
  • Rezension: Mir sind die Bücher , genauso wie schon im Winter 2011 die ersten drei Bände, von der Stiftung Lesen ans Herz gelegt worden und ich war von Anfang an von der Idee begeistert und habe mich riesig gefreut, als ich erfuhr, dass es drei weitere Bände gibt. Ich persönlich fand besonders den Band über den Bereich Sport sehr spannend, weil mir die Menschen, die hinten den Briefen stecken so präsent sind. Sicher freuen sich auch viele Leser über den Band „Feldpost“.  Die Bücher sind wirklich sehr interessant und bewegend, ich finde es auch toll, dass man sie ja nicht in einem durchlesen muss, sondern nach Lust und Laune quer darin lesen und darin schmökern kann an einem Regentag wie heute. Außerdem regen zum Nachdenken an und rufen uns ins Gedächtnis, welche Kraft Briefe haben. Wie schon bei dem lesen der ersten Bände, erinnern die Bücher mich daran, dass man vielleicht mal wieder bewusst darauf achten sollte Briefe zu schreiben und nicht nur zu smsen, catten oder kurz zu mailen, sondern wirklich Briefe an den Anderen schreiben. Jeder von uns bekommt doch gerne Briefe und etwas in der Hand zu halten und die persönliche Handschrift eines Menschen zu sehen hat doch oft einen ganz anderen Wert als eine kurze getippte Worte. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der Stiftung Lesen und dem Verlag teNeues.
  • Bewertung: 5 Sterne