Rezension: Die Gefährtin des Vaganten

Andrea Schacht – Die Gefährtin des Vaganten

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 524
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    1415. Drei Päpste sorgen für Chaos. Bischof Hagen wird beinahe ermordet und taucht daraufhin bei einer Gruppe Vaganten unter. Gemeinsam mit der Wirtin Laure, die alles andere als eine normale Frau ist und seine Verbündete wird, versucht er Rätsel zu lösen und Verbrechen aufzuklären.
  • Rezension:
    Das Buch war eine Überraschung für mich, denn von zeit von Zeit bekomme ich einfach ein Buch zugesandt, ohne das ich vorher weiß um welchen Titel es sich handelt. Der Klappentext versprach einen spannenden historischen Roman aus der Welt des Mittelalters. Doch leider bin ich nicht richtig in das Buch gekommen. Obwohl die Handlung an sich spannend ist, wurde ich nicht davon gefesselt und es fiel mir leicht, das Buch aus der Hand zu legen. Woran das lag, kann ich aber nicht genau sagen. Das Buch bietet an sich viel, Liebe, Vertrauen und Verrat. Aber für mich war es trotz der guten Vorraussetzungen nichts. Ich denke ich kann es trotzdem weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Cyberworld. Thomas und Online in der verbotenen Zone

Eva Reichl – Cyberworld. Thomas und Online in der verbotenen Zone

  • Verlag: Papierfresserchen
  • Seitenzahl: 302
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Thomas ist ein zwölfjähriger Junge, der seine Zeit sehr gerne am Computer verbringt. Eines Tages geschieht etwas merkwürdiges, eine Stimme aus dem Computer niest und kurze Zeit später macht sich Thomas gemeinsam mit dem Mädchen Online auf seine Reise in die Welt im Computer bzw. der Weite des Internets. Dort kämpft er gegen Viren, Würmer und Trojaner.
  • Rezension:
    Auf das Buch bin ich durch die Autorin selbst aufmerksam gemacht worden. Vielen Dank an Eva Reichl! Und ich bin froh, dass ich nun endlich die Zeit gefunden habe, den zweiten Roman, diesmal ein Jugendbuch, zu lesen. Der Titel hatte mich zuerst etwas verwirrt, weil er falsch zu sein schien. Als ich dann aber verstand, dass „Online“ der Name des Mädchen ist, war es mir klar. Wieso diese aber keinen „normalen“ Namen, wie ihre Geschwister und Eltern, hat, ist mir nicht ganz klar. Die Geschichte an sich ist aber klasse, ich war auch sofort gemeinsam mit Thomas gefangen im WWW und habe gebangt, ob er es schaffen wird den großen, aggressiven Computervirus zu besiegen. Es hat mir Spass gemacht, „Fakten“ über die Welt der Computer innerhalb des Buches zu entdecken. Viele tolle Idee, besonders gut gefallen mir die flexiblen Programmierziffern, so welche hätte ich auch sehr gern. Ebenso würde ich doch glatt so einen Klammeraffen wie „At“ zum Haustier nehmen. Außerdem wüsste ich gerne, wie wohl mein Computer von innen aussieht und welche Farbe welches Betriebssystem hätte…. Ich glaube da ist noch jede Menge Raum für einen zweiten Teil. Neben dieses eher kreativen Gesichtspunkten des Buches gefallen mir aber auch die „ernsten“. Es befasst sich mit wichtigen Themen wie Freundschaft und Familie und regt außerdem ganz selbstverständlich zum Nachdenken über das Internet und die Datenflut an. Ich bin mir sicher, dass das Buch bei Jugendlichen sehr gut ankommt, vielleicht ist es gerade auch mal ein Buch für die Jungen. Ich kann es wirklich weiterempfehlen! Und „Papierfresserchen“ ist wirklich ein toller Name für einen Verlag und das Logo echt niedlich – Das musste ich noch loswerden ;-)!
  • Bewertung: 

Rezension: Flammen über Arcadion

Bernd Perplies – Flammen über Arcadion

  • Verlag: Egmond LYX
  • Seitenzahl: 528
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Band 1.
  • Inhalt: Carya lebt in Arcadion, einer Stadt, die den Menschen die letzte Zuflucht in einer ansonsten öden und verwüsteten Welt bietet. Doch über diesen Ort herrscht der religiöse Orden des Lux Dei und dieser unterstreicht seine Macht indem er Angst und Irrglauben verbreitet. Der Freund ihrer besten Freundin wird von den Iquisitoren verhaftet und Carya lässt sich zu einer verzweifelten Tat hinreißen, die sie nun selbst zur Gejagten macht. Wird ihr die Flucht gelingen und kann ihr der junge Templer Jonan dabei helfen?
  • Rezension: Das Buch ist klasse, es spielt in der Zukunft aber greift die Inquisition wieder auf und hat damit Züge des Mittelalters, wie ich finde. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und irgendwie beängstigend, weil sie so real anmutet. Ich mag mir nicht vorstellen, dass so etwas wirklich eintreten könnte. Und ich denke, dass ist auch ein Grund warum das Buch für Jugendliche sicher ähnlich fesselnd ist wie für Erwachsene. Daher könnte ich mir vorstellen, dass es sich auch als Schullektüre eignet, auf alle Fälle aber vielfältige Gesprächsanlässe bietet. Interessant ist auch wie die Themen, Technik und künstliches Leben aufgegriffen werden. Aber auch die Liebesgeschichte zwischen Carya und Jonan ist sehr besonders und zeichnet die wachsende Beziehung zweier starker Jugendlicher nach, die über sich selbst hinauswachsen um gegen Ungerechtigkeit und um das eigenen Überleben zu kämpfen. Das ist wirklich beeindrucken. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin sehr gespannt wie es weitergeht in Arkadien. Vielen Dank an den Egmond LYX Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Inka Gold

Clive Cussler – Inka Gold

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 608
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: Ein neues Abenteuer von Dirk Pitt und Al Giordino: Dieses Mal gerät kommt die NUMA zufällig einem illegalen Handel mit geraubten Kunstwerken der alten Andenvölker auf die Spur. Und wie immer geht es dabei alles andere als langweilig zu und wieder trotzen die beiden vielen Gefahren mit jeder Menge Einfallsreichtum.
  • Rezension: Durch meinen Vater bin ich auf die Romane von Clive Cussler aufmerksam geworden und habe schon einige gelesen. Dieser ist einer der besten, wie ich persönlich finde. Er bietet Aktion von der ersten bis zur letzten Seite und ist fast realistisch…. naja so realistisch , wie ein Abenteuerroman mit einem Helden wie Dirk oder Pit sein kann. Das Thema des Kunstraubes und dem damit verbundenen Wahn der Sammler war ein sehr interessanter Aufhänger für ein fesselndes Buch!
  • Bewertung: 

Rezension: Die Säulen der Erde

Ken Follett – Die Säulen der Erde

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Seitenzahl: 1151
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt:
    Tom Builder ist Steinmetz mit einem großen Traum: Er will eine Kathedrale bauen. Seine Frau stirbt auf tragische Weise bei der Geburt eines weiteren Sohnes, so zieht Tom allein mit seiner Tochter Martha und seinem Sohn weiter. Erneut treffen sie auf Ellen, die gemeinsam mit ihrem Sohn als verstoßene lebt. Sie werden Gefährten und es sieht so aus als könnte Tom mit Jacks Hilfe  seinen großen Traum eines Tages doch verwirklichen. 
  • Rezension:
    Da heute der Film im Tv läuft, wurde ich an das Original – das Buch – erinnert. Auch wenn ich den Film wirklich gelungen finde, gefällt mir persönlich das Buch noch im Klassen besser. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten, der weit über 1000 Seiten und hat mich viel über das Leben im Mittelalter und den Missbrauch von Macht gelehrt , aber auch über Hoffnung und Liebe. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, der sollte dies unbedingt nachholen, auch wenn er den Film schon kennt! Ken Follett ist einfach großartig und dieses Buch eines seiner besten Werke, vielleicht sogar das Beste!
  • Bewertung: 

Rezension: Kasparows Züge. Ein himmlischer Linz-Krimi

Eva Reichl – Kasparows Züge. Ein himmlischer Linz-Krimi

        

  • Verlag: Sutton
  • Seitenzahl: 280
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Vier Morde sorgen für ordentlich Arbeit für das Team der Polizei in Linz: Die Ehefrau eines Industriellen gemeinsam mit ihrem Geliebten, ein Versicherungsmensch und ein Zahnarzt, der nur Promis behandelt, sind die Opfer und jeder Mord geschieht auf eine unterschiedliche Art und Weise. Doch was haben diese Morde gemeinsam? Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Orgelspieler und der Schriftsteller, der immer wieder an den Tatorten auftaucht? Alle diese Fragen muss Chefinspektor Neuhorn gemeinsam mit seinem Team lösen. Begleitet werden sie dabei von einer himmlischen Schachpartie zwischen Petrus und dem Allmächtigen, bei der die Geschehnisse auf der Erde immer wieder thematisiert werden.
  • Rezension:
    Dieses Buch hatte einen weiten Weg hinter sich, bevor ich es endlich in Händen hielt, denn es hat sich bei seinem ersten Versuch nach Hamburg zu gelangen verlaufen, da es irrtümlich das falsche Ziel hatte. Um so größer war meine Freude, als ich es endlich zum ersten Mal durchblättern konnte und dann als Krönung auch noch die persönliche Widmung der Autorin, die mich überhaupt erst auf dieses tolle Buch aufmerksam gemacht hat, fand. Und es hat sich wirklich gelohnt, dass das Buch noch ein zweites Mal auf die Reise ging, denn es ist einfach großartig. Allein schon die Idee, dass sich die Geschehnisse auf der Erde immer mit einer einer himmlischen Schachpartie abwechseln , ja diese Schachpartie zwischen Petrus und dem Allmächtigen  an sich, ist einfach genial und macht diesen Krimi zu einem ganz besonderen Buch. Ich mag diesen humoristischen Umgang mit Petrus, den Engeln, Gott, und dem Teufel, auch wenn ich keine Ahnung von Schach habe und die Züge demnach nicht nachvollziehen kann. Die fiktiven Gespräche haben mich gleichsam zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht, über Gott und die Menschen. Und die Kriminalgeschichte an sich ist spannend von der ersten Seite an. Immer mehr Fragen tauchen auf und man stellt nach und nach eigenen Vermutungen über die Hintergründe der Tat und die Beteiligten an. Besonders spannend fand ich die Rolle des Orgelspielers, der mir noch einmal die Bedeutung von Musik für das Verarbeiten von Ereignissen und als Spiegel der Seele bzw. von Gefühlen deutlich gemacht hat. Auch die Figur dieses seltsamen Schriftstellers ist einfach klasse. Die Krönung ist aber der Charakter des Chefinspektors Neuhorn, der wirklich sehr authentisch und vielschichtig geschildert wird. Gewürzt wird die Geschichte zudem durch lustige Zwischenfälle wie den Unfall mit der Heugabel. Als ich am Ende dann endlich erfuhr, wie alles zusammen hängt war ich überrascht, da ich das nicht erwartet hatte. Das ist großartig, denn die meisten Krimis sind doch irgendwie leicht zu durchschauen und ich mag es gern von der Handlung überrascht zu werden. Ich kann das Buch daher nur wärmstens weiter empfehlen! Noch einmal vielen Dank an die Autorin Eva Reichl!
  • Bewertung: 

Rezension: Liberty 9. Sicherheitszone

Rainer M. Schröder – Liberty 9. Sicherheitszone

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 490
  • Teil einer Reihe?: Ich bin mir nicht sicher, ob eine Fortsetzung geplant ist.
  • Inhalt:
    Kendira ist eine der Jugendlichen, die für einen höheren Zweck ausgebildet werden und deshalb in der Lichtburg in Liberty 9 leben. Sie absolvieren ein sowohl geistig als auch körperlich sehr anstrengendes Training. Eines Tages trifft sich auf Dante, einen Servanten, der Zweifel an dem System in Kendira sät. Hat er recht mit seinen Vermutungen? Welche Konsequenzen wird das haben?
  • Rezension:
    Das Buch ist wirklich wahnsinnig fesselnd und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Zukunftsversion von R.M. Schröder ist erschreckend und beindruckend zu gleich. Kendira, Dante und die anderen jugendlichen Charaktere sind sehr authentisch mit ihren sich innerhalb des Buches wandelnden und nicht immer leicht zu durchschauenden Wesenszügen. Die Geschichte wirft Fragen nach der Selbstverständlichkeit von Klassenunterschieden und Obrigkeitshörigkeit auf. Außerdem wird deutlich, dass oftmals Dinge anders sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Auch der Aspekt, denn die Bibel und die Botschaft von Jesus Christus spielen, die in Vergessenheit geraden bzw. bewusst aus dem Horizont der Menschen entfernt wurden, weil sie zu viele Gefahren bergen, finde ich faszinierend.  Ich hoffe das dieses und viele andere Gedanken und Aspekte des Buches in einem zweiten Band weiter erforscht und beleuchtet werden. Ich kann dieses Buch bis dahin nur weiterempfehlen!
    Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: