Rezension: Meine ersten 18 Jahre

TDM Publishing (Hrsg.) -Meine ersten 18 Jahre. 

  • Verlag: TDM Publishing
  • Seitenzahl: 180
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt sehr viele Bände. (Bisher 1950-1985)
  • Inhalt: “Meine Ersten 18 Jahre ist randvoll mit Höhepunkten aus deiner Kindheit. Mit satten 180 Seiten voller schöner Erinnerungen und erstaunlicher Fakten ist es ein Spaß für alle! Wen wirst du mit dieser Zeitreise überraschen? Wirst du es verschenken oder für dich selbst kaufen?
    Und hast du Poster von Popstars aus der BRAVO ausgeschnitten, um sie dann in deinem Schlafzimmer aufzuhängen? Meine Ersten 18 Jahre ist für Menschen ab 40 Jahren gedacht. Die Buchreihe bietet für jedes Geburtsjahr ein eigenes Buch mit allem, was du über die ersten 18 Jahre deines Lebens wissen musst. Ideal als Geschenk! Lass einen besonderen Menschen seine Kindheit noch einmal erleben.(Quelle: s.u.)
  • Rezension: Ich bin richtig froh, dass ich gleich drei Bücher der Reihe testen durchtesten auch wenn ich natürlich zugeben muss, dass die Bücher für 1950 und 1954 sich nur sehr wenig unterscheiden und in weiten Teilen nahezu identisch sind. Ich bin mir aber sicher, dass sich meine Eltern sehr freuen werden, jeder ihr eigenes Jahres-Buch geschenkt zu bekommen. Für mich war es spannend so ein wenig in deren Vergangenheit einzutauchen und ich bin mir sicher sie werden auch begeistert sein, Und in meinem eigenen Buch von 1980 habe ich mich unendlich oft wirklich in meinen eigene Kindheit zurück versetzte gefühlt und immer wieder gedacht „echt… so lange ist das her?! – was bin ich alt…“ Besonders auch die Playlist am Ende eines jeden Jahres finde ich sehr gelungen und die große Bandbreite der Ereignisse und Dinge, die man in diesem Buch findet. Ich werde es sicher noch oft verschenken…. euch allen kann ich es auch sehr empfehlen – für euch selbst oder zum andere Menschen glücklich machen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: privat
Quelle  der Infos: https://meineersten18jahre.de/

ICH HABE Die TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLARe ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Escape – Der Schlüssel sind wir

Manfred Theisen – Escape. Der Schlüssel sind wir

  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: “Es sollte der krönende Abschluss einer Politik-Projektwoche sein: Sechs Schülerinnen und Schüler der achten Klasse, ein Escape Game zum Thema Demokratie und fünf Stunden Zeit, das Spiel zu gewinnen. Doch das Spiel verlangt nicht nur Wissen und Geschick von den Jugendlichen, sondern sie werden selbst Teil des Experiments, indem ihre tiefsten Überzeugungen auf die Probe gestellt werden. Nach und nach gewinnen Missgunst, Rivalität und Machtmissbrauch die Oberhand. Als auch noch private Konflikte hochkochen, steht die Gruppe an einem Scheidepunkt: Schaffen sie es, sich auf ihr gemeinsames Ziel zu besinnen, bevor die Situation völlig aus dem Ruder läuft?“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension: Das Buch hat mich gleich doppelt angesprochen, auch wenn ich nicht wirklich die Zielgruppe. Aber lese sehr gern Jugendbücher und als Lehrerin finde ich potentielle Unterrichtslektüre auch immer spannend. Ich muss zugeben, dass Politik eigentlich nicht mein Thema ist aber es ist unfassbar wichtig und die Werte der Demokratie jungen Menschen näher zu bringen erst recht. Die Idee mit dem Escape Room zur Demokratie finde ich großartig. das Setting an sich erinnert mich ein wenig an das Buch „Die Welle„. Die Jugendlichen Protagonisten im und außerhalb des Escape-Rooms haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Sie sind super authentisch und vielfältig. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und bietet -aus Lehrersicht- jede Menge Punkte zum nachdenken und diskutieren. Ich habe es in einem Rutsch in nicht mal einem Tag gelesen und das sehr gern. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes und der Infos:https://www.penguin.de/buecher/manfred-theisen-escape-der-schluessel-sind-wir/taschenbuch/9783570317310

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Rezension: Angela Merkel. Zwischen Legende und Wirklichkeit

Klaus-Rüdiger Mai – Angela Merkel. Zwischen Legende und Wirklichkeit

  • Verlag: Europa Verlag
  • Seitenzahl: 414
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Angela Merkel hat Deutschland entpolitisiert. Politik in diesen Zeiten ist die Wahrnehmung von Interessen, nicht von Werten. Verantwortliche Politiker und Wirtschaftslenker von Volkswirtschaften, die eng mit der deutschen verbunden sind, tritt der kalte Angstschweiß auf die Stirn, wenn sie auf die Daten der größten Volkswirtschaft Europas schauen. Sie fürchten, mit in den Abgrund gerissen zu werden. All die Missstände, mit denen wir heute zu kämpfen haben – die desaströse Energiewende, die Abhängigkeit von Russland, die verfehlte Migrationspolitik, der Abbau von Demokratie, Freiheit, die Einschränkung der Bürgerrechte, das Leben von der Substanz ohne Werterhaltung, der Zusammenbruch des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und der Infrastruktur –, ihre Ursache liegt in der viel zu langen Kanzlerschaft Frau Merkels. Sie hinterließ ein niedergehendes und tief gespaltenes Land. Nach Merkels Ausstieg aus der Politik wurden ihre Fehler unter großem Propagandaaufwand in Heldentaten umgemünzt – Klaus-Rüdiger Mai setzt in seiner kritischen Biografie der Ex-Kanzlerin Fakten gegen Legenden und widmet sich der Frage: Warum handelte Angela Merkel, wie sie handelte? Dabei geht es ihm nicht um die Dämonisierung eines Menschen, nicht um Verschwörungstheorie oder das Walten dunkler Mächte, sondern um eine kühle und glasklare historische Analyse. Vor allem aber geht es um die große Leidenschaft der Angela Merkel: ihre Liebe zur Macht und darum, diese zu durchschauen und zu entzaubern. Denn erst wenn Deutschland seine innere Merkel überwunden hat, wird es wieder gesunden und zu seiner einstigen Stärke und Zukunftsfähigkeit zurückkehren können.“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass ich mich nicht wirklich viel mit Politik beschäftige obwohl es sehr wichtig ist, aber sie erschließt sich mir oft einfach nicht. Das Handeln vielenger Politiker sowie viele politische Sachverhalte verstehe ich einfach nicht… Aber ich habe mir fest vorgenommen, dass zu ändern und da kam dieses Buch genau richtig. Mit Angela Merkel hatte ich mich selbstverständlich schon mehrfach gedanklich befasst, auch wenn ich mich bei Diskussionen darüber, was sie alles falsch gemacht haben könnte, eher heraushalte. Dieses Buch ist wirklich sehr informativ und vor allem so geschrieben, dass auch ein Laie wie ich vieles von dem versteht, um was es Angela Merkel nach Meinung des Autors ging, denn sie selbst kommt ja auch in dieser Biografie nicht wirklich zu Wort. So richtig begeistern konnte mich das Buch aber trotzdem nicht, aber das liegt einfach an dem Thema – das ich zwar wichtig finde, aber für das ich mich wohl nie wirklich begeistern werde. Ich kann euch allen das Buch aber trotzdem sehr empfehlen!
  • Bewertung:

Quelle des Bildes und der Infos: https://www.europa-verlag.com/Buecher/6694/AngelaMerkel.html

Ich habe den Titel als Rezensionsexemplar erhalten.

Rezension: Nachts im Kanzleramt

Sebastian Fitzek & Micky Beisenherz – Schreib oder Stirb
  • Verlag: Droemer HC
  • Seitenzahl:  336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Alles, was man schon immer über Politik wissen wollten. Von der bekannten Moderatorin des ZDF-heute journals. Verständlich, witzig, kenntnisreich: ein Politikbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene – von Star-Journalistin Marietta Slomka. Lohnt es sich überhaupt, wählen oder demonstrieren zu gehen? Ist der Rechtsstaat gerecht? Wer sind die wirklich Einflussreichen in Berlin? Und warum tagen Politiker oft bis in die frühen Morgenstunden? Die Vermittlung komplizierter Sachverhalte für ein breites Publikum ist Marietta Slomkas Beruf. In „Nachts im Kanzleramt“ erklärt sie unterhaltsam und gut gelaunt, wie Politik tatsächlich funktioniert. Sie nimmt ihre Leser mit auf eine Reise von den Grundlagen der Demokratie bis zu den großen Fragen der Weltpolitik und liefert dabei immer wieder praktische Beispiele, die den Politikbetrieb erklären – von Pandemiebekämpfung bis Greenwashing. Nebenbei bietet sie einen „Schnellkurs Wirtschaft“ und Einblicke in die heutige Medienwelt. Wer dieses Buch gelesen hat, ist fit für jede politische Debatte! “ (Quelle: s.u.)
  • Rezension:  Politik ist eigentlich nicht so meins, aber immer wieder nehme ich mir vor dass zu ändern, weil ich es eigentlich wirklich finde zu verstehen, was in der Politik vor sich geht. Dieses Buch hat es geschafft mich für Politik zu begeistern und was fast noch wichtiger ist, mir einige Dinge verständlich erklärt und die Comic haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. So ein Buch hätte ich mir damals in der Schule gewünscht und kann es daher allen Politik-Muffeln wärmstens ans Herz legen und wer Politik schon mag, der wird dieses Buch sicher lieben!
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.droemer-knaur.de/buch/marietta-slomka-nachts-im-kanzleramt-9783426278710

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Rezension: Wie hättet ihr uns denn gerne?

Özlem Topcu, Richard C. Schneider – Wie hätten Sie uns denn gerne? Briefwechsel zur deutschen Realität
  • Verlag: Droemer
  • Seitenzahl:  272 Seiten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Briefwechsel zur deutschen Realität.
    Muslimisch, jüdisch, deutsch – ein Erfahrungsbericht. 
    Deutsch oder nicht Deutsch, das ist hier NICHT die Frage.

    Özlem Topçu und Richard C. Schneider sind neben vielen Dingen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. In ihrem politischen, gesellschaftskritischen Sachbuch blicken sie auch als „Jude“ und „Türkin“ ein Jahr lang auf Deutschland, seine Debatten zu Integration, Rassismus, Antisemitismus und den Umgang mit dem „Anderen“, mal irritiert, mal überrascht, oft wütend. Es ist nicht nur die Sicht zweier Journalisten, die am Diskurs über das Verhältnis zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten teilnehmen, sondern die zweier Freunde, die sich ihre deutschen Geschichten erzählen. Und miteinander können sie auch über ihre Ganz-, Halb- und Viertel-Identitäten diskutieren, denn sie wissen, was es heißt, in unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften beheimatet zu sein.
    Ein Briefwechsel voller Humor, Einsichten und Geschichten aus zwei deutschen Welten.„(Quellen: s.u.)
  • Rezension:  Ich kannte die Autoren eher wenig und muss zugeben, dass ich mich auch viel zu weit mit Politik beschäftige. Auch das Cover fand ich nicht ansprechend, trotzdem hat mich dieses Buch sehr neugierig gemacht. Und es hat mir wirklich sehr gut gefallen und wirklich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe immer wieder einen der Briefe gelesen und dann ein wenig gewartet (und über das Gelesene nachgedacht) und dann weiter gelesen. Mir gefällt es sehr gut, wie die beiden sich unterhalten und dabei ganz sicher nicht immer einer Meinung nach sind, aber immer respektvoll. Da kann man sich wirklich ein Bespiel nehmen… Richtig bewegt hat sich das Buch aber, weil es deutlich macht wie sehr Menschen, die aus anderen Kulturen kommen immer noch darunter leiden, „anders“ zu sein. Ich kann euch dieses Buch gerade in der heutigen Zeit sehr ans Herz legen!
  • Bewertung:

Quelle der Bilder und Infos: https://www.droemer-knaur.de/buch/oezlem-topcu-richard-c-schneider-wie-haettet-ihr-uns-denn-gerne-9783426278673

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Rezension: Ich bin, was ich darf

Volker Kitz – Ich bin, was ich darf

ich bin, was ich darf

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt & Rezension: In seinem neuen Buch: „Ich bin, was ich darf“ hat der bekannte Wissenschaftler Volker Kitz wieder einen Volltreffer gelandet. Er erklärt auf sehr spannende und überaus vergnügliche Weise wie Recht und Gerechtigkeit funktionieren und das geschieht so anschaulich, dass auch der Nichtjurist die Gesetzgebung versteht, intelligente Belehrung über Gesellschaftspolitik inbegriffen.
    Schon die Widmung an die Mutter des Autors macht neugierig: „Meiner Mutter, die an einem Fall in diesem Buch beteiligt war. Sie hat gezeigt, das wir die Welt verändern können.“ Man möchte sofort loslegen und herausbekommen, um welchen der authentischen und wahren Fälle es sich wohl handeln könnte. Die Widmung zeigt auch, dass der Autor nicht nur theoretische Paragraphen-Reiterei betreiben wird, sondern sich mit dem Menschen beschäftigt, für den „Gerechtigkeit ins Recht“ kommen soll.  Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt, die sich mit Bevormundung, Selbstbestimmung, Freiheit, Familie, Strafe und Wert des Lebens befassen. Abgerundet werden diese Erörterungen durch eine sehr persönliche und neugierig machende Einleitung und einen umfangreichen Anhang, der den Leser in die Lage versetzt, die Fälle nachzuspüren und sich mit „Mehrwissen“ zu bereichern.
    Eigentlich ist in der Einleitung schon alles angedeutet, was in dem Buch zu finden ist.  Der Autor erinnert sich in einer Prüfungssituation an die juristische Leitthese, die ihn während des Studiums eingebläut wurde: Die einzig richtige Antwort gibt es nicht. Es kommt darauf an, Argumente für beide Seiten zu erkennen. Der Prüfling handelt danach und scheitert trotzdem, seine Arbeit wurde korrigiert mit der Frage: Wie entscheidet sich der Verfasser? Er wird von seinem Professor belehrt, dass ein Philosoph über einen Fall nachdenken kann, bis er die Wahrheit gefunden hat, er darf auch die Frage offen lassen. Aber ein Richter muss über ein menschliches Schicksal entscheiden, hier und jetzt. Das Recht kann keine Fragen offen lassen. Das Ganze ist so stimmig verpackt, das man das Gefühl hat, so habe man auch schon oft gedacht, aber keine Lösung gefunden. Wie der Rechtsstaat Lösungen findet und keine Entscheidung offenlägest erfahren wir aus dem Buch. Wie schon erwähnt: spannend und sehr informativ. Haben wir uns nicht auch schon oft gefragt, wo die Grenzen der Individualität sind, wo Gemeinwohl und damit Unterordnung anfängt, was gerecht ist und was der Einzelne dazu beitragen kann und wie wir Veränderungen erstreiten können? Der Autor wünscht uns viel Spaß beim Erspüren der Macht und den hat man! Es ist müßig, die einzelnen Kapitel darzustellen. Wie bereits erwähnt, kann man sie unter so vielen Gesichtspunkten lesen, wie man Stimmungen hat: philosophisch, juristisch, individuell, persönlich betroffen… immer bieten die Fälle alles für die verschiedenen Aspekte und regen zu vielfältigen Betrachten an. Aber auch Fragen werden angeregt und der Leser kann sich z.B. Gedanken machen, wie frei man eigentlich in einem freien Land sein kann, und mit welchen Vorraussetzungen darf der Staat Handlungsfreiheit einschränken? Betrachtet die Rechtssprechung die Intention einer Handlung oder das Ergebnis? Und wie steht es mit dem Grundsatz: Gnade vor Recht? Begnadigung geschieht nach Ermessen, es gibt keine geregelten Voraussetzungen. Und wie ist es mit dem Recht auf Religionsfreiheit, wenn eine Religion erlaubt Frauen zu schlagen? Darf der Staat mir den Rausch verbieten, wenn es mir dabei gut geht? Fragen über Fragen , zu denen das Buch eine gute Diskussionsgrundlage bietet. Gleichzeitig sollte man auch im Kopf behalten, dass die Gesetzte von Menschen gemacht, ausgelegt und angewendet werden, deren Geisteshaltung nicht immer kontrollierbar ist.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Tod des Patriarchen

Leif Davidsen – Der Tod des Patriarchen

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Adam Lassen ist gerade unterwegs, um einen Film zu drehen, als er vom Tod seines Zwillingsbruders Gabriel erfährt. Dieser hatte dort als  ein enger Vertrauter des russischen Patriarchen Bichon II gearbeitet, der nur weniger Tage vorher ebenfalls gestorben ist.  So schnell es ihm möglich ist, macht er sich gemeinsam mit seiner Mutter Anastasia auf den Weg nach Russland, wo diese aufgewachsen aber seit der Heirat nicht mehr gewesen ist.
  • Rezension: Ich lese sehr gern gut recherchierte Thriller, daher habe ich mich auch auf dieses Buch gefreut und gehofft, dass es aber nicht zu viel Politik enthält. Diese Sorge war allerdings glücklicherweise unbegründet. Die Mischung aus politischen Infos über das heutige Russland und dem zur Zeit des KGB sowie die Spannung der Geschichte stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Und ich hatte mich vorher noch nicht so oft mit Russland beschäftigt, daher war dies sehr interessant für mich und ich fürchte das die Verstrickungen der Mächtigen aus Politik und Kirche nicht so fiktional sind sondern durchaus jede Menge Wahrheit enthalten. Außerdem wird mal wieder deutlich, dass viele Familie doch sehr große Geheimnisse haben, die man so gar nicht erwarten würde und dass es sich durchaus lohnt seine Eltern und Großeltern sofern man noch welche hat einmal danach zu fragen, wie sie ihre Kindheit und Jugend verbracht haben. Wer einen spannenden Thriller lesen und zugleich etwas über Russland erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
  • Bewertung: 4 Sterne