Rezension: Das unerhörte Leben des Alex Wood oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence  – Das unerhörte Leben des Alex Wood oder warum das Universum keinen Plan hat

Alex Wood

  • Verlag: Limes
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Alex Woods ist anders als andere Kinder und das schon bevor er im Alter von zehn Jahren von einem Meteor getroffen wird. Doch dieses Ereignis macht ihm deutlich, dass unwahrscheinliche Dinge eintreten können, außerdem leidet er seit dem Unfall an Epilepsie.  Diese Tatsachen und seine hellseherische Mutter machen ihm das Leben nicht leichter, aber er findet in dem alten Mr. Peterson einen Freund, der ihn und seine Andersartigkeit versteht. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist, dass diese Freundschaft dazu führt, dass er im Alter von 17 Jahren an der Grenze mit einer Urne auf dem Beifahrersitz und Marihuana im Handschuhfach festgenommen wird.
  • Rezension: Dieses Buch hat mich letzte Woche völlig umplanmäßig erreicht und damit meinen Leseplan etwas durcheinander gebracht, denn hat sofort mein Interesse geweckt und ich wusste schnell, dass ich es schnell lesen wollte und die Rezension dazu so schnell wie möglich veröffentlichen. Die Sperrfrist dafür endet nun heute (am 24.02.14)  obwohl das Buch erst am 03.03.14 offiziell erscheinen wird. „Das unerhörte Leben des Alex Wood oder warum das Universum keinen Plan hat“  beginnt mit dem Ende und macht dadurch total neugierig, denn man möchte unbedingt wissen wie es dazu gekommen ist und möchte Alex am liebsten auffordern schneller zu erzählen. Zudem ist es wirklich ein ganz besonderes Buch über einen ganz besonderen Jungen und sein ungewöhnliches Leben und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Jungen und einem alten Mann. Dabei sind die beiden Charaktere jeder auf seine Art und Weise bezaubernd, gerade weil die beiden so anders sind und sich trotzdem irgendwie ähnlich sind. Dabei werden spannende Fragen nach dem Sinn und Unsinn des Lebens thematisiert, aber eben auch auf eine ganz besondere Art und Weise. Ich denke dieser Aspekt hat dazu geführt, dass der „Guardian“ es als ein „Märchen für Realisten“ betitelt. Ob ich das so unterschreiben würdet weiß ich nicht, aber das Buch ist auf jeden Fall genauso großartig und ungewöhnlich wie sein Untertitel „… oder warum das Universum keinen Plan hat“ und die Grundidee dass Alex von einem Meteoriten getroffen wird und das überlebt und daraufhin eine ganz besondere Freundschaft mit einem ihm völlig Fremden eingeht, den er auch nur aufgrund eines sehr unglücklichen Ereignisses und seinem Umgang damit kennenlernt. Auch das an sich sehr schwierige Thema Sterbehilfe wird hier auf eine sehr besondere Art und Weise thematisiert. Das Buch ist anders – ganz anders, aber gerade deshalb ist es großartig, aber eben auch keine einfach Lektüre für zwischendurch – trotzdem ist es absolut zu empfehlen. Vielen Dank an den LIMES Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Sechs Richtige und eine Falsche

Birgit  Haselbusch – Sechs Richtige und eine Falsche

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jule liebt Männer und sie liebt Schuhe. Eines Tages verschwinden nicht nur ihre Lieblingsschuhe aus dem Schaufenster sondern auch ein Mann aus ihrem Bett, aber das hällt sie nicht davon ab weiter an ihrem Bericht über die Wünsche von Lotto-Millionären zu arbeiten. Doch plötzlich erfüllen sich auffällig viele Wünsche ihre Freundinnen und alle halten Jule für die Glücksfee….
  • Rezension: Ich habe mich anfangs etwas über den Titel gewundert aber jetzt, da ich das Buch gelesen habe, erscheint er mir ganz logisch. Auch war ich mir nicht sicher, was die auf dem Klappentext versprochene „lies-dich-glücklich Garantie“ betraf. Diesbezüglich kann ich nur sagen, dass dieses Buch über das Glück wirklich glücklich macht, allein schon die Zitate zum Thema Glück am Anfang eines jeden Kapitels haben mich zum Nachdenken angeregt und mir noch einmal deutlich gemacht, dass ich in meinem Leben wirklich jede Menge Glück habe. Und die Geschichte von Jule und dem Lottogewinn ist einfach großartig: lustig und unterhaltsam zugleich und kein bisschen vorhersehbar. Einfach klasse, wie sich am Ende als aufklärt. Die von Birgit Haselbach erschaffenen Charaktere sind auch einfach liebenswert, allen voran natürlich Jule, aber auch Verena, Carl, Kaschi und Markus – Ulf nicht, aber das soll er ja auch gar nicht sein. Aber da wären wir bei einem weiteren Punkt der dieses Buch so genial macht, Jules Liebesleben – so unglaublich typisch weiblich und dabei unwahrscheinlich authentisch – einfach toll. Ich bin mir sicher, dass viele Frauen dieses Buch so wie ich lieben und verschlingen werden und kann es daher nur hundertprozentig weiterempfehlen. Vielen Dank an den DTV-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: City Chicken Blues

Ivy von Kuctic  – City Chicken Blues

City Chicken

  • Verlag: Carlsen instant books
  • Seitenzahl: 398
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mona ist das Chaos in Person – aber sie hat auch viel zu tun, denn sie hat neben dem Studium noch zwei sehr unterschiedliche Nebenjobs und auch ihr Privatleben ist alles andere als einfach, was nicht nur an den Männern, sondern auch ihren teilweise ebenfalls sehr chaotischen Freundinnen. Insgesamt lässt sich sagen, dass Monat Leben alles andere als langweilig ist…
  • Rezension: Das Buch klingt sehr unterhaltsam – ein typisches Frauenbuch, dachte ich. Doch leider bin ich ein wenig enttäuscht worden. Es viel mir sehr schwer, in das Buch hineinzufinden und so richtig fesseln konnte es mich nicht. Es hat einfach häufig zu viele unwichtige und zuweilen langweilige Details für einen ungeduldigen Menschen wie mich. Ich wollte wissen, wie es denn jetzt weitergeht und nicht 1000 kleine Details wissen, die man sofort wieder vergisst. Trotzdem musste ich häufig über Mona und ihre Treffsicherheit was Fettnäpfchen betrifft lachen – sie ist großartig und auf ihre Art wirklich extrem multi-taskingfähig.  Empfehlen würde ich das Buch denke ich trotzdem eher nicht. Vielen Dank an den Carlsen Instant Books Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezensionen: Eva und die Apfelfrauen

Tanja Krätschmar – Eva und die Apfelfrauen

Apfelfrauen

  • Verlag: Blanvalet
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Fünf Frauen – ein ungewöhnlicher Plan: Eva und ihre vier besten Freundinnen haben bei einer Geburtstagsfeier eine verrückte Idee, um nicht allein wohnen  und alt werden zu müssen, wollen sie eine WG gründen. Doch da ihnen leider das Geld für das Haus fehlt geben sie eine Anzeige auf. Und es meldet sich tatsächlich jemand, sie erben ein Haus allerdings unter der Bedingung, dass sie sich auch um den dazugehörigen Apfelgarten kümmern.
  • Rezension: Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht auf das Buch und bereits nach den ersten Seiten wusste ich, dass mir „Eva und die Apfelfrauen“ gut gefallen würde. Die fünf Freundinnen und ihre Idee sind einfach großartig. Die Handlung ist vielseitig und abwechslungsreich, am Ende für mich vielleicht ein kleines bisschen zu viele Aspekte… Ich glaube ohne die Lovestory hätte es mir ein bisschen besser gefallen – einfach als reine Geschichte einer Freundschaft. Trotzdem kann ich das Buch wirklich weiter empfehlen. Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Die verborgenen Insignien des Pan

Sandra Regnier – Die verborgenen Insignien des Pan

insignien des pan

  • Verlag: Carlsen impress
  • Seitenzahl: 275
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Band einer Pan-Trilogie.
    Band 1: Das geheime Vermächtnis des Pan
    Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan
  • Inhalt: Felicity hat es alles andere als leicht, ständig begibt sie sich unfreiwillig auf Zeitreise und das ist wirklich nicht angenehm, oft sogar lebensgefährlich. Nebenbei muss sie zur Schule gehen und dort stehen plötzlich alle Jungs auf sie. Und dann ist da ja noch die Sache mit dem „Auserwählte“ sein…
  • Rezension: Lange habe ich auf den letzten Teil gewartet und mich dann sehr gefreut  als der dritte Teil den Weg zu mir gefunden hat. Warum ich dann nicht sofort mit dem Lesen begonnen habe, weiß ich auch nicht mehr so genau. Aber als ich das Buch dann am Wochenende endlich begonnen habe, war ich sofort wieder drin in der Geschichte und sehr gespannt darauf, wie es weiter geht, man könnte sogar sagen ich war in freudiger Erwartung. Und ich bin nicht enttäuscht worden, endlich beantworten sich alle Fragen aus den ersten beiden Teilen. Dabei ist die Geschichte aber keineswegs vorhersehbar und wirklich spannend bis zur letzten Seite. Felicity ist einfach großartig, wie sie sich von dem ganzen Chaos und Stress nicht komplett verunsichern lässt und einen klaren Kopf behält und trotzdem in Herzens-Angelegenheiten herrlich authentisch und emotional ist. Ich liebe sie! „Die verborgenen Insignien“ ist meiner Meinung nach ein großartiger Abschluss dieser fantastischen Trilogie. Ich kann alle drei Bände wirklich nur weiterempfehlen, allerdings muss man sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen. Vielen Dank an den Carlsen impress Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Für immer Ella & Micha

Jessica Sorensen – Für immer Ella & Micha

Für immer Ella & Micha

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite von  drei  Bänden, der erste trägt den Titel „Das Geheimnis von Ella & Micha“ und der dritte „Verführt. Lila & Ethan“.
  • Inhalt: Ella und Micha kennen sich seit sie kleine Kinder sind, doch es dauert lange, bis sie ein Paar werden. Ihre Beziehung hat einen schweren Start, den Micha ist mit seiner Band auf Tour während Ella studiert und so sehen sich die beiden nur sehr wenig. Außerdem hat Ella immer noch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und so trifft sie eine folgenschwere Entscheidung…
  • Rezension: Vor nicht einmal einer Woche habe ich den ersten Teil („Das Geheimnis von Ella & Micha„) dieser wunderschönen Liebesgeschichte gelesen und wusste sofort, dass ich direkt im Anschluss den zweiten Band lesen muss, denn ich wollte einfach wissen, wie es mit den beiden weiter geht und ob sie trotz aller Widrigkeiten glücklich werden. Ich hatte mich ja schon im ersten Band in die vier Jugendlichen verliebt aber spätestens jetzt ist es völlig um mich geschehen, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin einmal sogar während des Lesens eingeschlafen. Die Geschichte von Ella hat mich persönlich tief berührt, besonders, weil sie es sich so schwer macht mit ihrer Vergangenheit, ihrer  psychisch kranken Mutter,  sich an so vielem die Schuld gibt und nicht an ihr eigenes Glück glaubt, ja sogar denkt sie hätte es nicht verdient. Wenn ich nicht lesen konnte habe ich sehr viel darüber nachgedacht, wie schlimm es ist, wenn Unsicherheiten, fehlendes Selbstwertgefühl und unverarbeitete Erlebnisse in der Vergangenheit einem das Leben schwer machen. Dieses Buch ist viele mehr als eine normale Liebesgeschichte, aber ich finde sie gerade deshalb so großartig. Sie ist ein tolles Plädoyer dafür, dass eine Beziehung / Freundschaft sehr viel aushalten kann, das man die Schatten seiner Vergangenheit hinter sich lassen kann und das wirklich jeder Mensch sein persönliches Glück verdient. Außerdem macht es noch einmal deutlich wie wichtig Freunde sind und der Glaube an sich selbst. Daher kann ich das Buch, auch wenn es an manchen Stellen nicht ganz leicht ist (oder gerade  deshalb) wirklich nur ans Herz legen. Vielen Dank an den Heyne Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das Geheimnis von Ella & Micha

Jessica Sorensen – Das Geheimnis von Ella & Micha

Ella & Micha 1

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste von Band einer Trilogie, der zweite  Band trägt den Titel „Für immer Ella & Micha“ und der Dritte „Verführt. Lila & Ethan“.
  • Inhalt: Ella und Micha kennen sich seit sie kleine Kinder sind. Eines Abend passiert etwas schreckliches und daraufhin macht sich Ella über nach aus dem Staub, ohne das Mich weiß, wo sie ist. Als sie nach fast einem Jahr nach Hause zurückkehrt ist sie eine andere geworden, aber Micha ist noch immer da…
  • Rezension: Ich habe mich sehr darauf gefreut mal wieder eine Lovestory zu lesen, besonders weil ich bereits beide Teil bei mir im SUB habe. Jetzt, da ich das erste der beiden Bücher gelesen habe, weiß ich, dass die Freude berechtigt war. Ella und Micha sind einfach großartig und ihre Liebe sehr tragisch, denn es ist kaum zu glauben, wie schwer sie es haben endlich zueinander zu finden. mir gefällt die Art und Weise wie die Autorin schreibt mit den Rückblenden und einer irgendwie sehr ungewöhnlichen aber trotzdem sehr berührenden Rahmengeschichte von jungen Erwachsenen, die es nicht leicht haben, sie ihrer Vergangenheit und sich selbst zu stehen. Nicht nur deshalb hin ich mir sicher, dass es bei Mädchen und Frauen auf große Begeisterung stoßen wird.Das Buch ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen und ich beginne noch heute die Fortsetzung „Für immer Ella & Micha“ zu lesen.
  • Bewertung: 5 Sterne