Tipp: Das Eltern Buch

IMG_2996Ich habe mal wieder einen Bücher Tipp für euch. Nachdem ich euch hier auf stephienchen.de schon einige Erziehungsratgeber vorstellt habe, möchte ich euch heute diesen hier ans Herz legen… Er gibt einen kompletten Überblock mit konkreten Tipps zu sehr vielen Fragegestellungen, ohne dabei platt zu sein oder schnelle Lösungen zu versprechen, die aber nicht zum „echten“ Leben passen…

Rezension: Jungen brauchen klare Aussagen

Reinhard Winter – Jungen brauchen klare Ansagen

Jungen brauchen

  • Verlag: BELTZ
  • Seitenzahl: 112
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jungen brauchen klare Ansagen. Reinhard Winter gibt Tipps für die Erziehung von Jungen und geht dabei auf sehr viele verschiedene Aspekte ein, z.B. Anderssein von Jungen, Sexualität, Schule, Leistungsdruck, Computer, Pubertät. Im zweiten Teil gibt er dann in sieben Schritten durch, wie eine gelingende Jungen-Erziehung seiner Meinung nach aussehen kann.
  • Rezension: Ich habe zwar selbst keine eigenen Kinder, aber als Lehrerin habe ich doch viel mit Kindern  und vor allem auch ihren Eltern zu tun. Auch das Thema Erziehung ist dabei von großer Wichtigkeit. Daher habe ich diesen Ratgeber mit großem Interesse gelesen und kann ihn wirklich allen Eltern nur wärmstens ans Herz legen. Wer ein Buch für die Erziehung von Mädchen sucht, dem kann ich das Mädchenbuch sehr empfehlen. Vielen Dank an den BELTZ Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Vulkanjäger

Katja Brandis – Vulkanjäger

Vulkan

  • Verlag: BELTZ & Gelberg
  • Seitenzahl: 365
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jan hat wenig Kontakt zu seinem Vater und sieht ihn so gut wie nie, bis dieser ihn einlädt gemeinsam mit ihm einen Film über Vulkane zu drehen. Er ist nämlich Dokumtarfilmer und hat sich auf Vulkane spezialisiert. So erlernt Jan sehr aufregenden Sommerferien. Und das liegt nicht nur an den feuerspukenden Ungetümen, sondern auch an Giulia, der er in Neapel begegnet und die ihn daraufhin in Gedanken durch die halbe Welt begleitet. Doch das es richtig gefährlich ist merkt Jan erst als es schon fast zu spät ist….
  • Rezension:  Am Anfang (nach dem ersten Seiten) dachte ich, dass Buch gefällt mir nicht und wollte es schon fast wieder zur Seite legen. Doch zum Glück habe ich weiter gelesen und dann hat mich die Geschichte sehr schnell in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch dann kaum noch aus den Händen legen. Jans Sommerferien sind unglaublich spannend und das gleich auf mehreren Ebenen: Zuerst natürlich das Offensichtliche, nämlich die Abenteuer im Zusammenhang mit Vulkanen und deren unmittelbaren Gefahren. Aber da sind auch noch die tieferen Ebenen, in denen Jan sich selbst besser kennen lernt, sein eigenes Leben hinterfragt und die Beziehungen zu seinen Mitmenschen, völlig Fremden, seiner Mutter, seinem Vater und Giulia. Dabei stellt er fest, das ihm Menschen und deren Schicksal sehr am Herzen liegen, auch wenn er sie kaum kennt. Ich kann die Geschichte wirklich nur wärmstens weiterempfehlen, besonders für Jugendliche, die sich ja selber gerade wie Jan in der Phase des Erwachsenwerdens befinden – dabei ist es denke ich für Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechend und kann vielleicht daher sogar als Klassenlektüre gelesen werden. Vielen Dank an den BELTZ & Gelberg Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Enders Spiel

Orson Scott Card – Enders Spiel

Enders Spiel

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch einen weiteren Teil: Enders Schatten.
  • Inhalt: Das Buch spielt in der Zukunft, die Erde hat gerade einen Krieg mit Außerirdischen, den sogenannten Krabblern hinter sich und rüstet sich nun für einen nächsten Angriff. Dafür bilden sie Kinder mit Hilfe von Computer-Simulations-Kampspielen zu Soldaten aus. Einer davon ist der sechsjährige Ender, dessen Ausbildung wir in diesem Buch verfolgen. Wird er die hohen Erwartungen erfüllen können, die an ihn gestellt werden?
  • Rezension: Ich glaube dies ist das erste Buch, das ich jemals nach seiner Verfilmung gelesen habe. Das lag daran, dass ich bevor ich den Film im Kino gesehen habe und das Buch im Abspann auftauchte,  gar nicht wusste, dass es dieses Buch gibt und der Film auf einem Roman basiert. Also habe ich sofort recherchiert und daraufhin das Buch beim Heyne Verlag angefragt. Ich war sehr gespannt, wie es mir gefallen würde und wo die Unterschiede zum Film liegen. Und ich bin wirklich begeistert von der Geschichte, denn sie bietet viel mehr als der Film. So erfährt man viel mehr über die Psyche von Ende und außerdem gibt es zusätzlich Infos darüber, was seine Geschwister auf der Erde während seiner Ausbildung erleben. Leider muss ich sagen, dass ich das Ende im Film besser fand und die Entscheidung die zusätzliche Problematik, was passiert währenddessen auf  der Erde, ebenso wie die Filmemacher zu viel für einen Film / Buch finde. Trotzdem bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Richtig überrascht war ich aber, als ich feststellte, dass das Buch aus dem Jahr 1977 stammt und somit diese ganze Technik vom Autor sehr wahrheitsgetreu vorher gesagt wurde. Im Film dachte ich „naja, ist klar, dass das alles auf einem hohen technischen Niveau abläuft“, jetzt bin ich aber fast ein wenig schockiert, wie realistisch es ist. Vielen Dank an den Heyne-Verlag, der mir die beiden Ender Romane freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Asphaltsommer

Karin Bruder – Asphaltsommer

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 317
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Viebke ist genervt von ihrem Leben: ihre Mutter, dem Sozialdienst im Altersheim allgemein und ihrem Freund der einfach ohne sie in den Urlaub fährt. Nachdem sie bei der Arbeit auch noch einen Ball an den Kopf bekommt, rennt sie weg und steigt, wie für sie typisch, ohne nachzudenken spontan in einen Campingbus. Dort schläfst sie fast sofort ein und als sie aufwacht findet sie sich auf dem Weg nach Frankreich mit dem nervigsten Alten aus dem Altersheim am Steuer. Der Beginn einer aufregenden Zeit und vielleicht auch einer neuen Freundschaft?
  • Rezension:
  • Ich bin mir nicht sicher, wie ich diese Buch beschreiben soll.Es war ganz anders als ich erwartet hatte, aber auf seine eigene Art und Weise wirklich gut. Viebke und Langhans sind einfach unglaublich interessant Charaktere die dieses Buch unverwechselbar machen. es gefällt mir sehr gut, wie sich die beiden innerhalb des Buches verändern, gegenseitig öffnen und so annähern. Ein weiterer spannender Erzählstrang sind die Informationen über Langhans Vergangenheit, besonders die Brief rund um Henny und die Tagträume von Viebke ihren (Ex-) Freund Constantin betreffend. Das Buch ist gleichsam eine Reise zurück in die Vergangenheit wie eine Reise hin zum Erwachsenwerden. Diese Mischung macht es so besonders. Ich kann das Buch weiterempfehlen, ich denke besonders auch Jugendlichen kann es einen ganz anderen Blick eröffnen für die Themen , Vergangenheit, Liebe, Älterwerden, Erwachsensein, Freundschaft, Vertrauen.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Eine Insel

Terry Pratchett – Eine Insel

  • Verlag: Manhattan
  • Seitenzahl: 347
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Der Junge Mau hat einen Monat auf einer einsamen Insel gelebt, um anschließend in einem selbstgebauten Kanu auf seine Heimatinsel zurück zu kehren und somit zum Mann zu werden. Doch als er dort ankommt, nachdem er eine riesige Welle überlebt hat, muss er feststellen, dass dort niemand der früheren Bewohner mehr am Leben ist. Doch ganz allein ist er nicht, denn plötzlich steht er dort einem weißen Mädchen gegenüber , Daphne, ein Mitglied der königlichen Familie, das dort gestrandet ist. Gemeinsam beginnen sie einen Neuanfang und ein großes Abenteuer…
  • Rezension:
    Das Buch ist ganz anders als die anderen Bücher von Terry Pratchett, die ich bisher gelesen habe. Irgendwie war es schwieriger zu lesen, obwohl es auf deutsch war und nicht in englisch, wie die Bücher der Tiffany-Aching Serie, die ich bisher kannte. Trotzdem hat mir das Buch wirklich gefallen, es greift die Themen Begegnung verschiedener Kulturen, Erwachsenwerden und Glaube an Gott bzw. Götter auf eine sehr interessante Art und Weise auf und regt somit auf jeden Fall zum Nachdenken kann. Leider kommt die Religion und der Glaube dabei nicht besonders gut weg. Wie die Annäherung der beiden Jugendlichen vor sich geht gefällt mir aber sehr gut. Auch die Idee einer Geschichte innerhalb einer Geschichte gefällt mir sehr gut, ebenso die Art und Weise wie mit Vorurteilen gespielt wird und die Konsequenz in der an den Ideen und Vorstellungen innerhalb des Buches festgehalten wird. Mir persönlich ist das Buch dann aber trotzdem etwas „zu anstrengend“ und „verdreht“ besonders am Ende, trotzdem kann ich es Liebhabern von Terry Pratchett wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: