Rezension: Liebende bleiben

Jesper Juul – Liebende bleiben. Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken

  • Verlag: BELTZ
  • Seitenzahl: 251
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Für die meisten Eltern ändert sich vieles in ihrer Paar Beziehung, wenn das Kind erstmal auf der Welt ist. Wichtig ist es aber dass sie nicht nur Eltern sind sondern auch ein Paar bleiben. In diesem Buch werden Schlüsselpunkte zur guten Beziehung trotz Kind vorgestellt.
  • Rezension:  Da ich den Autor Jesper Juul schon kannte war ich sehr gespannt auf dieses Buch gespannt und meine Erwartungen sind zwar nicht ganz erfüllt worden, aber es ist trotzdem absolut lesenswert. Es enthält sehr viele Fallberichten und Gesprächsprotokolle und letzteres hatte ich so nicht erwartet. Ich dachte es wäre nach „typischen“ Paarproblemen aufgebaut. Aber so hat es mir sehr viel besser gefallen und ich denke es ist so alles viel authentischer und sicher können sich viele Eltern in Teilen der Gespräche wiederfinden. Auch den Untertitel versteht man hinterher sehr gut, denn das Buch macht wirklich deutlich, warum es für die Kinder so wichtig ist, dass die Eltern nicht nur immer Eltern sind, sondern auch immer an sich selbst und ihre Beziehung als Paar denken. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen,
  • Bewertung: 5 Sterne

Ein ganz besonderes Buch über Erziehung – Rezension: In Liebe wachsen

Dr. Carlos Gonzales – In Liebe wachsen: Liebevolle Erziehung für glückliche Familien. 6. Auflage 2014

In Liebe wachsen

  • Verlag: La Leche Liga
  • Seitenzahl: 256
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der spanische Kinder-Arzt Dr. Carlos González macht auf seine ganz eigene Art und Weise deutlich welche Irrtümer sich seiner Meinung nach in die Erziehung von Kindern eingeschlichen haben.  Und er macht deutlich, dass die Erwachsenen ihre Ansichten dringend hinterfragen sollten. Darüber hinaus öffnet er den Blick dafür, Kinder mit ganz neuen Augen zu sehen und sie in Liebe aufwachsen zu lassen. Das Buch richtet sich dabei nicht nur an Eltern, sondern auch an alle anderen Erwachsenen, die viel mit Kindern zu tun haben.
  • Rezension: Eine Kollegin hat mir dieses Buch empfohlen und das war wirklich ein sehr guter Tipp. Ich finde das Buch großartig. Carlos González macht auf ganz besondere Art und Weise deutlich, was eigentlich klar sein sollte, nämlich das Babys auch schon fertige Menschen sind und wir sie auch so behandeln sollten. Sie brauchen jede Menge Nähe und Liebe. Das Buch hat mich darin bestärkt auf mein Herz zu hören, was den Umgang mit meinem Baby betrifft und nicht auf die vielen Tipps. Ein schönes Beispiel dafür ist die Tatsache, dass er deutlich macht, dass man ein Baby nicht verwöhnen kann. Ich finde das Buch einfach sehr hilfreich und freue mich darauf zu erleben, wie ich es im Alltag umsetzen kann. Spannend waren für mich persönlich auch die Passagen, in denen es klar um Kinderpsychologie geht. Sie untermauern das Ganze mit Theorie. Das Buch steckt voller Liebe für Kinder und kann meiner Meinung nach Eltern die Angst nehmen, bei der Kindererziehung zu viel falsch zu machen, wenn sie nur auf ihre Gefühle und ihr Herz vertrauen. Daher kann ich das Buch werdenden Eltern aber auch allen anderen Erwachsenen, die viel mit Kindern zu tun haben nur wärmstens an Herz legen, damit noch mehr Kinder „in Liebe wachsen“ könne.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das kleine Kaninchen, das so gerne einschlafen möchte

Carl-Johan Forssen Ehrlin – Das kleine Kaninchen, das so gerne einschlafen möchte

Kaninchen, das so gerne einschlafen möchte

  • Verlag: mosaik
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein, bisher nicht, allerdings ist eine ganze Kinderbuchreihe geplant.
  • Inhalt: Konrad Kaninchen möchte Kindern beim Einschlafen helfen, deshalb nimmt er sie mit auf seine Reise zum Schlafzauber. Unterwegs begegnet er jeder Menge unterschiedliche Wesen, die ihm alle Tipps geben, wie er selbst besser einschlafen kann. Das Vorlesen dieses Buches soll Kindern helfen selbst besser einzuschlafen.
  • Rezension: Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, denn es wurde sehr hoch gelobt: „Die vom Autor entwickelte Methode basiert auf Techniken des Autogenen Trainings sowie Neurolinguistischen Programmierens und wird von Psychologen und Therapeuten auf der ganzen Welt empfohlen.“ Doch leider muss ich sagen, dass mich persönlich dieses Buch überhaupt nicht angesprochen hat. Der Text ist viel zu lange, das Vorlesen dauert ca. eine halbe Stunde und das ständige Einbauen des Namens (eigentlich eine schöne Idee) nervt extrem genauso wie das häufige „Jetzt“. Allgemein gefällt mir der Text des Buches einfach gar nicht und genau darum soll es aber ja gehen. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass es Kindern hilft einzuschlafen, aber ausprobiert habe ich es bisher noch nicht. Trotzdem würde ich es eher nicht empfehlen, obwohl die Geschichte an sich niedlich ist und ein Buch als Einschlaf-Ritual finde ich auch toll, dieses Buch aber nicht.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Jungen brauchen klare Aussagen

Reinhard Winter – Jungen brauchen klare Ansagen

Jungen brauchen

  • Verlag: BELTZ
  • Seitenzahl: 112
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jungen brauchen klare Ansagen. Reinhard Winter gibt Tipps für die Erziehung von Jungen und geht dabei auf sehr viele verschiedene Aspekte ein, z.B. Anderssein von Jungen, Sexualität, Schule, Leistungsdruck, Computer, Pubertät. Im zweiten Teil gibt er dann in sieben Schritten durch, wie eine gelingende Jungen-Erziehung seiner Meinung nach aussehen kann.
  • Rezension: Ich habe zwar selbst keine eigenen Kinder, aber als Lehrerin habe ich doch viel mit Kindern  und vor allem auch ihren Eltern zu tun. Auch das Thema Erziehung ist dabei von großer Wichtigkeit. Daher habe ich diesen Ratgeber mit großem Interesse gelesen und kann ihn wirklich allen Eltern nur wärmstens ans Herz legen. Wer ein Buch für die Erziehung von Mädchen sucht, dem kann ich das Mädchenbuch sehr empfehlen. Vielen Dank an den BELTZ Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Schrei nach Geborgenheit

Gundula Göbel – Schrei nach Geborgenheit. Emotionale Begleitung bis in die Pubertät

Schrei nach Geborgenheit

  • Verlag: Briefgestöber
  • Seitenzahl: 133
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Kinder brauchen eine Menge Zuwendung und Geborgenheit, um „gesund“ aufzuwachsen, was das genau bedeutet hängt vor allem auch von ihrem Alter ab. Eines jedoch haben alle Kinder vom Baby bis zum Jugendlichen gemeinsam, sie brauchen ganz viel Geborgenheit. Wie die dafür nötige emotionale Begleitung aussehen kann, das will dieses Buch an Beispielen zu erklären versuchen. Dabei wird u.a. auf die Begriffe „Bonding“, „Bindung“, „Bildung“ und „Pubertät“ eingegangen, die auch die Entwicklungsphasen eines Kindes widerspiegeln.
  • Rezension: Ich war sehr gespannt auf das Buch, das mir als Erziehungsratgeber angekündigt worden war und ich bin nicht enttäuscht worden. Obwohl ich keine eigenen Kinder habe, so kann ich denke ich doch als Grundschullehrerin und Freundin einiger Mütter denke ich trotzdem ganz gut beurteilen, dass Kinder erben deutlich mehr brauchen als nur „Ruhigstellung“ und materielle Zuwendung, sie brauchen dringend eine wie es die Autorin nennt emotionale Begleitung durch ihnen nahe stehende Erwachsene (denn ich denke, es müssen nicht immer ihre Elters sein), um zu einem „gesunden“ und „glücklichen“ Erwachsenen heranwachsen zu können und eine behütete Kindheit zu verbringen. Die Ratschläge in diesem Buch finde ich sehr gelungen und den Aufbau sehr gut – ich bin mir sicher, dass viele Eltern sich gut darin wiederfinden können und hilfreiche Anregungen für die Erziehung ihrer Kinder mitnehmen. Dabei finde ich es toll, wie es der Autorin gelingt auch kompliziertere Sachverhalte einfach und vor allem anschaulich und authentisch zu erklären, ohne zu langatmig zu sein oder zu knapp zu bleiben. Daher kann ich dieses Buch allen Eltern und Pädagogen wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Vielen Dank an den den Briefgestöber Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das Mädchenbuch

Elisabeth Raffauf – Das Mädchenbuch. Die neuen Mädchen – was sie für ihren Weg ins Leben brauchen 0 – 18 Jahre

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  • Verlag: BELTZ
  • Seitenzahl: 280
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Dieser Elternratgeber richtet sich an alle die Wissen möchten, was Mädchensein heute heißt und wie man die Besonderheiten jedes Einzelnen entdecken und fördern kann. Dazu werden Eltern und deren Töchter selbst interviewt.  Darüber welche Themen genau behandelt werden gibt bereits das Inhaltsverzeichnis einen guten Überblick.
  • Rezension:  Obwohl ich selbst noch keine eigenen Kinder habe, fand ich es sehr spannend dieses Buch zu lesen, u.a. auch aus beruflichem Interesse. Ich arbeite als Lehrerin an einer Grundschule. Dabei hat mich der Aufbau des Buches wirklich überzeugt, erst einmal kann man zwei allgemeine Kapitel lesen, um sich auf das Thema einzustimmen und schließend dann mit der Altersspanne weiter machen, die einen am meisten interessiert. Besonders gut gefällt mir, dass immer wieder Experten aber vor allem Eltern und Mädchen selbst zu Wort kommen (die wahren Experten ;-) zum Thema denke ich). Auch die  an das Buch angeschlossen Tipps zum Weiterlesen und für Anlaufstellen gefällt mir sehr gut und rundet dieses tolle und hilfreiche Buch ab. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen Eltern ein hilfreicher Begleiter sein kann auf dem Weg ihre Mädchen zu begleiten und dabei immer besser zu verstehen. Vielen Dank an den BELTZ Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne