Rezension: Das meiste Buch der Welt (DMBDW)

C. Walther und N. Ming – Das meiste Buch der Welt (DMBDW)

  • Verlag: Beltz & Gellberg
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch findet sich eine bunte Mischung aus vielen humoristischen Beiträgen: Bestenlisten, kurze Geschichte, Grafiken, Lebensweisheiten. Anregungen zum Selbstgestalten… Kurz: Quatsch für alle Lebenslagen.
  • Rezension:
    Wovon handelt dieses Buch? Dieses Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Aber eines steht fest, dieses Buch ist klasse und vielseitig und irrsinnig komisch.  Ich habe mich köstlich amüsiert während ich in dem Buch geblättert habe und es hat mich sogar von dem Baulärm abgelenkt und mir gute Laube verschafft und das will doch wirklich etwas heißen. Ich kann mich nicht entscheiden, was mir am Besten gefällt, sagen wir einfach alles. Ein Highlight waren aber auf jeden Fall die besonders gestalteten Seitenzahlen und das Ende. Mein Fazit: Diese Buch muss man haben! Aber Vorsicht *g* – es kann Lachanfälle verursachen und schlechte Laune vertreiben ;-).
    Vielen Dank an den Beltz & Gellberg Verlag, der mir dieses Buch zur Rezension vorgeschlagen und dann zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Elmar

David McKee – Elmar

  • Verlag: Thienemann
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt viele Bücher mit Elmar.
  • Inhalt:
    Elmar ist ein ganz besonderer Elefant, denn er ist nicht grau wie seine Artgenossen, sondern bunt wie eine Patchworkdecke. Mit Elmar wird es nie langweilig und auch die anderen Elefanten lernen, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein. 
  • Rezension:
    Ich liebe die Geschichte von Elmar. Allein schon das Aussehen von Elmar macht ihn besonders und liebenswert, aber ach sein Wesen ist einfach total toll. Seine Geschichte ist ein wunderschönes Beispiel dafür wie schön es sein kann anders zu sein und das jeder etwas besonderes ist.  Kinder und Erwachsene lieben Elmar gleichermaßen und ich kann jedem, der ihn noch nicht kennt nur empfehlen ihn kennen zu lernen.
  • Bewertung:  

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Sündenzeit

Heather Graham – Sündenzeit

  • Verlag: Mira Taschenbuch
  • Seitenzahl: 380
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Eddie nimmt einen mysteriösen Gast auf seinem Boot mit. Kurz darauf ist er verschwunden, nur sein leeres Boot wird gefunden. Seit Freund Sean beauftragt daraufhin Zach herauszufinden, was passiert ist. Doch dieser Auftrag ist alles andere als einfach, das liegt vor allem an Seans Familie. Seine Tochter ist total misstrauisch, seine neue Ehefrau seltsam und die Tante behauptet sogar, dass im Haus eine Todesfee wohnt. Nur die Krankenschwester Cear ist hilfreich, doch auch sie scheint ein Geheimnis zu haben. 
  • Rezension:
    Das Buch hat mir am Anfang sehr gut gefallen. Es ist spannend und die Charaktere sind einfach toll. In Caer habe ich mich sofort verliebt, obwohl sie immer etwas geheimnisvoll erscheint und auch Zach ist einfach klasse, Aber auch die anderen Figuren gefallen mir besonders in ihrer Authentizität und Vielseitigkeit sehr gut. Die Handlung ist sehr spannend und man stellt als Leser selbst unweigerlich Vermutungen darüber an, wie die Geschehnisse zusammenhängen und wer hinter all dem steckt. Das Ende und die Auflösung des Ganzen sind dann auch sehr überraschend, das mag ich sehr gern. Leider gefällt mir das Ende an sich gar nicht. Ich finde, es passt nicht zu dem Buch, dass Caer eine Todesfee sein soll und das Buch so sehr, für meinen Geschmack zu sehr ins Mystische abgleitet. Trotzdem ist es natürlich ein tolles Happy End, dass Caer und Zach am Ende dann eine so schöne gemeinsame Zukunft haben können. Wenn man nichts gegen unerwartete übersinnliche Wendungen hat, dann kann ich das Buch empfehlen, ansonsten wird man wahrscheinlich ähnlich wie ich ein wenig enttäuscht sein.
    Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Das Buch der allerersten Male

Fabrice Devos – Das Buch der allerersten Male

  • Verlag: Herder
  • Seitenzahl: 197
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Dieses Buch beantwortet  viele verschiedene, ganz unterschiedliche allererste Fragen nach Anfängen: Wann und wie begann die Welt? Seit wann gibt es Steaks oder Steuern? Am Ende des Buches werden auch Fragen nach den allerletzten Dingen gestellt. Den Abschluss bildet ein Index, in dem man die behandelten Themen noch einmal in einer Übersicht findet. 
  • Rezension:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, schon das Cover und die Gestaltung bzw. der Aufbau des Buches finde ich sehr gelungen. Ich habe das Buch eher quer gelesen, immer mal wieder eine Zeitepoche. Es ist toll, dass die einzelnen Abschnitte kurze Überschriften haben und man so leicht im Buch umherspringen kann. Es ist aber auch möglich, dass Buch von vorne bis hinten in einem Rutsch durchzulesen. Schon die Überschriften fand ich sowohl lustig als auch informativ und ich habe eine Menge interessante Details dazugelernt, während ich dieses Buch gelesen habe und es wird in meine „Badezimmer-Bibliothek“ aufgenommen. Das Buch ist sehr kurzweilig und informativ und regt an einigen Stellen zwingend zum nachdenken an, besonders über die Zukunft der Erde. Ich kann dieses Buch allen Leuten empfehlen, es ist echt klasse, absolut lesenswert und man kann es auch  mehrfach lesen.
    Vielen Dank an den Herder Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Lucy

Laurence Gonzales – Lucy

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Lucy ist ein Mädchen das Mitten im afrikanischen Dschungel allein mit ihrem Vater, einem englischen Naturforscher, im verborgenen aufwächst. Nach dem Tod ihres Vaters findet sie die amerikanische Wissenschaftlerin Jenny und nimmt sie mit in die USA. Dort wird schnell deutlich, dass Lucy das Ergebnis eines Experimentes ist – sie ist eine Kreuzung zwischen Menschenaffe und Mensch. Sofort beginnt eine gnadenlose Jagd auf Lucy und es taucht die Frage auf welche (Menschen-) Rechte für sie gelten und wie ihr Leben in Zukunft aussehen wird.
  • Rezension:
    Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können. Die Geschichte an sich hat mir am Anfang gut gefallen, das Ende hat mich dann aber enttäuscht. Die Charaktere sind allesamt gelungen und sehr authentisch. Sie gefallen mir sehr gut, besonders Lucy ist einfach liebenswert und ihre Sicht auf die Welt hat mich beeindruckt und ins Nachdenken gebracht. Auch finde ich es toll wie geschildert wird, was in Lucy vorgeht, ich konnte es richtig gut nachvollziehen und es ist ergreifend, wie sie sich selbst in Gefahr begibt, um  die Menschen zu schützen, die ihr am Herzen liegen. Doch leider beginnt genau hier der Teil, der mir nicht so gut gefällt. Es ist unrealistisch, dass   Mutter und Freundin so lange in Ungewissheit leben und sie sich vorher kein anderes System zur Kommunikation überlebt haben. Auch finde ich, dass die  politische Seite dieser Problematik nicht ausreichend beleuchtet worden ist. Sowohl die religiösen Fanatiker als auch die Gesetzesvorlagen bleiben mir zu flach und einseitig. Das Ende ist mir dann irgendwie ebenfalls zu flach- warum sollten die Gegner von Lucy auf einmal Ruhe geben und ihre Spuren nicht weiterverfolgen. Die „Lösung“ dass der Besuch dann möglich wird, weil es „auf einmal“ von offizieller Seite „nicht weiter verfolgt werden will“ finde ich für so ein großes und schwieriges Thema zu einfach. Auch hätte ich mir ein Nachwort gewünscht, in dem zu dem Stand der Forschung Stellung genommen wird und dem Leser klar wird, was Realität und was nur Fiktion ist. Ich denke gerade für Jugendliche ist diese Aufklärung sehr wichtig. Schade, dass Buch hatte meiner Meinung nach großes Potential und einen starken Beginn sowie tolle Charaktere, aber es hat mich am Ende dann doch etwas enttäuscht. Ich kann es daher nur eingeschränkt weiter empfehlen.
    Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Was weißt du von den Weltreligionen?

Barbara Nau  und Katja Jäger – Was weißt du von den Weltreligionen?

  • Verlag: Herder
  • Seitenzahl: 64
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es gibt im Herder Verlag noch weitere Ringbüchlein aus der „Was weißt du?“ – Reihe.
  • Inhalt:
    Mit diesem Quiz-Spiel lernen Kinder spielerisch Details über die verschiedenen Weltreligionen. Bei insgesamt 60 Fragen gibt es jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Auf der Rückseite wird jeweils die richtige Antwort geliefert und durch eine Beschreibung mit Hintergrundinformationen ergänzt.
  • Rezension:
    Dieses Ringbüchlein hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es spannend herauszufinden, ob ich alle Fragen beantworten kann und so mein Wissen zu überprüfen bzw. zu erweitern. Genauso geht es auch den (Schul-) kindern. Sie lieben Quizspiele (Jungen gegen Mädchen, Fensterseite gegen Wandseite, die Klasse gegen Frau Müller, etc.) und lernen so spielerisch immer neue Fakten. Das Thema Weltreligionen ist für sie sehr wichtig, da sie in einer multikulturellen Gesellschaft leben und sie so von klein auf auch auf andere Religionen stoßen. Es ist wichtig, das sie dabei Wissen erwerben und sich nicht auf Vermutungen und Gerüchte stützen müssen. Besonders spannend ist es in Klassen, in denen es z.B. auch muslimische Kinder gibt. Diese sind dann sehr stolz wenn sie die Fragen zum Islam beantworten können. Ich werde das Quiz noch häufig im Unterricht einsetzen und ich kann es wirklich sehr empfehlen, für alle Kindergruppen aber auch für einzelne interessierte Kinder im häuslichen Umfeld. Das Büchlein ist wirklich klasse!
    Vielen Dank an den Herder Verlag der mir dieses Büchlein freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Fridoline Pappelspitz

Manuela Inusa – Fridoline Pappelspitz

  • Verlag: Zwiebelzwerg
  • Seitenzahl: 33
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Buch erzählt von einem 7-jährigen Mädchen mit Namen Fridoline Pappelspitz. Sie lebt in Hamburg und berichtet von ihrem Alltag z.B. der Schule, ihrer Familie und ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.
  • Rezension:
    Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, dies lag aber vor allem an den optischen Kriterien und nicht an der Geschichte an sich. Die Geschichte ist niedlich und Fridoline einfach liebenswert. Ich hatte eine Menge Spass beim Lesen und musste häufig schmunzeln, weil ich dachte „Ja das passt“. Besonders gut hat mir gefallen als Fridoline mit seinem kleinen Bruder in der Bank war, wie sie von England berichtet und was sie sich einfallen lässt um ihren kleinen Bruder zu trösten. Doch optisch ist das Buch meiner Meinung nach besonders für Kinder nicht wirklich ansprechend. Die Bilder sind in schwarz-weiß und in Aquarelltechnik das gefällt mir nicht so gut, auch sind einige Bilder denke viel zu klein und einfach nicht ansprechend. Ein weiterer Grund dafür, dass ich vermute, dass Kinder sich dieses Buch eher nicht zum Lesen aussuchen ist die „erwachsene“ Schrift und die knappen Überschriften, die wenig Neugier auf den Inhalt des folgenden Kapitels wecken. Zum Vorlesen ist das Buch aber sicher gut geeignet, denn die Geschichten sind phantasievoll und entspringen direkt der Lebenswelt von Kindern. Das Buch bietet vielfältige Gesprächsanlässe und die Kinder können sich mit Fridoline identifizieren, besonders denke ich die Mädchen. Schade, dass es mir optisch nicht so zusagt, sonst würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
    Vielen Dank an die Autorin Manuela Inusa, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: