Rezension: Heidi

Johanna Spyri & Maja Dusíková  – Heidi

Heidi

  • Verlag: NordSüd
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die kleine Heidi hat es nicht leicht. Erst bringt ihre Tante sie zu ihrem Großvater, den sie gar nicht kennt,  auf die Alp. Und kaum hat sie sich dort eingewöhnt und ihr neues Leben lieben gelernt, da beschließt Date, dass Heidi auch nach Frankfurt kommen soll, um dort lesen und schreiben zu lernen und der kranken Klara Gesellschaft zu sein. Trotz ihres großen Heimwehs und einiger Startprobleme findet sich Heidi aber auch hier schnell zurecht und wird Klara eine gute Freundin. Doch die Sehnsucht nach den Bergen verschwindet nicht und Heidi leidet sehr darunter…
  • Rezension: Ich bin mit den Geschichten von Heidi großgeworden und habe es geliebt sie mir im Fernsehen anzuschauen. So habe ich mich sehr gefreut, als ich dieses besondere Ausgabe von „Heidi“ in Händen hielt. Sie sieht sehr edel aus und wird so dem „Klassiker – Status“  absolut gerecht. Mir war allerdings gar nicht bewusst, wie alt das Buch eigentlich ist und das die Autorin dieses schon 1880 also ganz 100 Jahre vor meiner Geburt geschrieben hat. das hätte ich nie erwartet, denn die Handlung ist so unglaublich aktuell und einfach total schön. Erst auf der Homepage des Verlages bin ich auf den Vermerk „Zudem wurde der Text sanft modernisiert.“ aufmerksam geworden. Da ich das Original nicht kenne, bzw. zum Vergleich heran ziehen kann, bin ich mir nicht sicher, wie viel geändert wurde. Die Geschichte liest sich aber (nach wie vor) sehr flüssig – nur eine Sache hat mich „verwirrt“ für mich war der Großvater immer der „Almöhi“ satt „Alpöhi“.  Das tut dieser wundervollen Geschichte aber keinen Abbruch. Heidi ein ganz besonderes Mädchen, das Mut macht und das man einfach lieben muss. Und die Illustrationen finde ich auch sehr gelungen. Ich kann euch allen diese Ausgabe von leid wirklich sehr ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Tief im Herzen

Nora Roberts – Tief im Herzen

Tief im Herzen von Nora Roberts

Tief im Herzen von Nora Roberts

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 5 CDs, Laufzeit: 6h 15
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der Quinn-Saga:
    2. Gezeiten der Liebe
    3. Hafen der Träume
    4. Ufer der Hoffnung
  • Inhalt: Cameron Quinn verspricht seinem Vater auf dem Sterbebett, sich um den kleinen Seth zu kümmern. Deshalb kehrt er zurück an die stürmische Küste Maryland. Von da an ist das Leben des ehemaligen Draufgängers sehr turbulent und aufregend und das liegt nicht nur an dem Jungen, sondern auch an einer Frau, die Cameron den Kopf verdreht.
  • Rezension: Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich freue mich immer, wenn eine neue Saga beginnt. Und die Quinns sind wirklich großartig – ich habe mich sofort in die vier Brüder verliebt – in Anna natürlich auch… Ihre Geschichte macht Mut, dass Veränderungen uns manchmal wirklich gut tun können und das aus schlimmen Situationen etwas sehr Gutes erwachsen kann. Nicht zuletzt ist es aber ein wunderschönes Beispiel für die Kraft der Liebe innerhalb einer Familie und dafür, dass man mehr „schaffen“ kann als man denkt, wenn man zusammenhält und ehrlich ist. Ich kann euch dieses Hörbuch absolut ans herz legen und freue mich auf die nächsten drei Teile.
  • Bewertung: 5 Sterne

Achtung, dieser Titel erscheint offiziell erst am Montag, den 08.02.2016. 

Rezension: Kai & Annabell, Band 2: Von dir besessen

Veronika Mauel – Kai & Annabell, Band 2: Von dir besessen

Kai und Anabell 2

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 289
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil einer Reihe. Der erste Band heißt „Kai & Annabell, Band 1: Von dir verzaubert
  • Inhalt: Kai und Anabell haben gerade begonnen ihre Liebe zu genießen, da erfährt Kai von einem großen Familiengeheimnis und beendet darauf die Beziehung. Anabell versteht ihn nicht und ist am Boden zerstört. Sie bekommt Kai einfach nicht aus dem Kopf und auch ihm gelingt es nicht sie zu vergessen. Wird er ihr das Geheimnis offenbaren und wie wird es danach mit den beiden weitergehen?
  • Rezension: Ich habe mich sehr auf dieses Fortsetzung gefreut, denn das Ende des ersten Bandes ist einfach zu „krass“. Man muss einfach weiterlesen. Doch leider fand ich den zweiten Band dann zwar sehr stimmig, doch irgendwie auch zu düster und dramatisch. Obwohl gerade dadurch erst deutlich wird, was in den beiden Jugendlichen vor sich geht und andere es wahrscheinlich genau deshalb als sehr gelungen bezeichnen würden. Mir persönlich hat der erste band aber besser gefallen. Trotzdem kann ich die beiden Bücher wirklich empfehlen, besonders auch zum Thema Gewalt in der Familie. Denn es macht erschreckend deutlich, was für schlimme Auswirkungen diese hat. 
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Schwamm drüber

Ursula Schröder – Schwamm drüber

schwamm_drueber-

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Frida ist eine 40-jährige, geschiedene Lehrerin, die eigentlich mit ihrem Leben ganz zufrieden ist. Doch unter der Fassade verbregen sich ein paar Probleme und es zeigt sich, dass sie nicht ganz so stark ist, wie es scheint. Einigen davon muss sie sich stellen, als sie ihrem Bruder auf dem Sterbebett verspricht, sich um seine Frau Louise zu kümmern.  Sie zieht zu ihr auf das Landgut Wernebeck und auf einmal lassen sich die Probleme nicht mehr mit einem einfachen „Schwamm drüber“ besiegte schieben, sondern Frida muss beginnen sich mit dem Leben auseinander zu setzen…
  • Rezension: Leider muss ich sagen, dass ich das Cover und den Titel ein wenig langweilig fand und mich das Buch daher nicht so wirklich angesprochen hat. Dieser Eindruck hat sich dann auch beim Lesen nicht wirklich verändert. Das Buch „plätschert“ so dahin, wirklich mitreisen hat mich das Leben von Frida nicht können. Das Buch ist auch nicht wirklich schlecht, aber eher was für zwischendurch und so richtig vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Daher kann ich es auch nur eingeschränkt weiterempfehlen an Menschen, die sich dafür interessieren und keinen spannenden Roman erwarten. 
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Kai & Annabell, Band 1: Von dir verzaubert

Veronika Mauel – Kai & Annabell, Band 1: Von dir verzaubert

Kai und Anabell 1

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 289
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer Reihe. Der zweite Band heißt „Kai & Annabell, Band 2: Von dir besessen“
  • Inhalt: Das Leben von Kai und Anabell könnte auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein, doch sie sind sich ähnlicher als sie denken. Sie ist eine reiche Arzttochter, die versucht allen das heile Leben vorzuspielen. Und er versucht seine kaputte Familie mit coolen Sprüchen und Punker-Look von allen fern zu halten. Doch ab dem Zeitpunkt, an dem sie das erste Mal zusammen sprechen spüren sie, dass sie etwas verbindet und sie sich gegenseitig brauchen…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass ich zuerst etwas skeptisch war, weil ich dachte mich erwartet die übliche „Prinzessin“ verliebt sich in „Bad Boy“ Geschichte und auch das Cover hat mich nicht angesprochen. Ich hatte aber Lust mal wieder eine Lovestory zu lesen und schnell war ich von der Geschichte von Anabell und Kai gefangen genommen, die wesentlich mehr  Tiefe hat, als ich erwartet hätte. Das Thema Gewalt in der Familie ist ein sehr wichtiges und ich finde, dass die Autorin es auf sehr besondere Art und Weise zur Sprache bringt, die sicher einige Jugendliche zum Nachdenken anregen und vielleicht sogar Mut machen wird, nicht länger darüber zu schweigen. Besonders toll ist, dass man sehr genauen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Beiden bekommt, denn es wird immer abwechselnd aus der Perspektive von Anabell bzw. Kai geschrieben. Es ist schon unglaublich, was Jugendliche alles tun, damit niemand hinter ihre Fassade schauen kann und erschreckend was sie teilweise erleben müssen, denn dieses Buch ist sicher nicht nur Fiktion. Daher kann ich es auch absolut empfehlen. Nur das Ende finde ich dann doch etwas heftig, aber zum Glück kann man ja direkt den zweiten Band lesen. 
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Frau am See

Sara Gruen – Die Frau am See

Die Frau am See

  • Verlag: Kindler
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die reiche Maddie, eine junge Frau aus der amerikanischen Oberschicht, reist mit ihrem Ehemann Ellis und dem gemeinsamen Freund Hank im Januar 1945 aus den Staaten ins ferne Schottland in ein abgelegenes Dorf im schottischen Hochland an den „Loch Ness“, um das sagenumwobene Ungeheuer zu finden und dessen Existenz per Foto zu belegen. Ungeachtet des Krieges begeben sie sich auf die gefährliche Reise über den Ozean, w sie zum ersten Mal mit Kriegsopfern konfrontiert werden. Diese Konfrontation wird Maggie Leben später beeinflussen, doch davor liegt ein langer Weg der Selbstfindung. Denn am Zielort verändert sich Maggies Leben zunächst durch die egoistische Besessenheit ihres Gatten, das Ungeheuer zu finden. Ihnen geht es auch um die Rehabilitierung seiner Vaters der ebenfalls früher die Existenz zu beweisersuchte und dem dabei Manipulationen unterstellt wurden. Bei den Exkursionen der beiden unzertrennlichen Freunde Elli und Hank stellt sich immer mehr deren Unfähigkeit heraus, sich auf ihnen fremde Menschen einzulassen, neuen Situationen mit Flexibilität zu beginnen und Maggie in ihr Unternehmen mit einzubeziehen, denn schließlich ist sie nicht ganz freiwillig mitgekommen, sondern in der Hoffnung ihr Gatte möge durch den Nachweis des sagenumwogenden Tieres den Konflikt mit seinem Vater lösen und wieder zum dem Charmanten, leichtlebigen Tunichtgut werden, den sie geliebt und geheiratet hat. Alleingelassen in der gemeinsamen Pension beweist sie den eigentlichen Mut, sich Menschen zu nähern, die eigentlich nicht zu ihrer Schicht gehören. Die Annäherung verändert Maggie und lässt die Beziehung zu Ellis und Hank explodieren.
  • Rezension:
    Die Autorin erzählt die Geschichte aus Maggies Sicht in der Ich-Form und ermöglicht dem Leser damit, sich ganz auf die junge Frau einzulassen. Dabei erlebt man die Wandlung der Protagonistin hautnah mit, wie aus der ehemals oberflächlichen, snobistischen Maddie eine mitfühlenden, emphatische und zupackenden Frau wird, die eben nicht nur reich und verwöhnt durch´s Leben geht, sondern ihrem Leben einen tieferen Sinn gibt. Wie sich diese Wandlung im einzelnen vollzieht, welche Überraschungen das Schicksal für Maddie bereithält sei hier nicht verraten. Nur soviel: die Schilderung der Ereignisse ist voller geballter Erzählkraft, das Porträt von Maddie ist sorgfältig und überzeugend. Die Freundschaft der beiden Männer ist sehr subtil geschildert und hauptsächlich in Handlung und Worte verpackt, ohne Erklärung, aber es verdichtet sich beim Leser langsam das Gefühl, das zwischen die beiden gar keine Frau passt, sondern dass sie zwei Hälften eines Charakters sind. Das alles ist mit geballter Erzählkraft geschriebenen fesselt den Leser nicht nur mit einer weiblichen Emanzipationsgeschichte, sondern auch mit den Facetten der Liebe, Abenteuerlust, Kindheitstraumata und Selbstbestimmung. Der Krieg selbst spielt in der Geschichte nur eine untergeordnete Rolle. Es sind eher die Schicksale der Menschen, die durch diesen Krieg Verluste und Prägungen erlebt haben. In einem Nachwort wird von der Autorin erklärt, wie es sich mit den Anteilen von Fiktion und Wahrheit verhält. Das alles ist aufschlussreich aber nicht wirklich wichtig, da es sich bei dem Roman nicht um historische Korrektheit handelt, sondern um einen Liebesroman, gespickt mit Abenteuer, Familienkonflikt und Mystik. Das Ganze ist Lesern zu empfehlen, die gerne eher leichte Kost bevorzugen, die aber mit realistischen Charakteren geschildert wird, die vielschichtig sind und wandlungsfähig. Das Stil ist angenehm flüssig und verlockt, das Buch erst gar nicht aus der Hand zu legen, bevor man die Lösung der Konflikte erfährt. Danach ist man zufrieden und hat ein schönes Leseerlebnis gehabt ohne zu stark gefordert zu sein. Trotzdem sei nicht unerwähnt, dass mich manche Passagen wirklich in eine andere Welt eintauchen ließen.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Spiegelsplitter

Ava Reed – Spiegelsplitter

Spiegelsplitter

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 438
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der Spiegel-Saga.
  • Inhalt: Caitlin Leben unterscheidet sich sehr von dem anderer Menschen, denn wenn sie in einen Spiegel schaut, sieht sie nichts. Was das bedeutet weiß sie allerdings nicht. Doch dann trifft sie in einem Bücherladen auf den mysteriösen Finn und ihr wird auf einmal einiges klar, auch wenn sie anfangs gar nicht verstehen kann, warum er sie so anzieht…
  • Rezension: Diese neue Serie hat mich sofort neugierig gemacht, denn natürlich wollte ich wissen, welches Geheimnis sich hinter dem fehlenden Spiegelbild von Caitlin verbirgt. Und ich muss sagen, dass mich die Idee dieser neuen Fantasy-Saga wirklich begeistert hat. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber die Welt in der dieses Buch spielt ist wirklich etwas ganz besonderes und die Rolle der Spiegle ist wie zu erwarten war eine ganz Besondere. Ich mag es sehr, dass das ganze Buch so geheimnisvoll ist, ständig fragt man sich genau wie Cat was es mit Finn und den anderen auf sich hat. Es ist großartig, wie sich am Ende alles zusammenfügt und ich freue mich schon auf den zweiten Band.
  • Bewertung: 5 Sterne