Rezension: Jahrbuch 2018

Sandra Hünger – Jahrbuch 2018

  • Inhalt: Ein Kinderjahrbuch für Mädchen und Jungen im Altern von 7-11 Jahre. Es enthält ein buntes Sammelsurium aus Texten, Illustrationen und Mitmach-Elementen, liebevoll gestaltet auf über 400 Seiten. Die verschiedenen Inhalte orientieren sich an den Ereignissen des Kalenderjahres. Jeder Tag bekommt eine Seite. Dort werden Schneehöhen vermessen, Aprilscherze erdacht, Frühlingsrätsel gelöst, Sommerferienpläne geschmiedet, Mückenstiche gezählt, Weihnachtswünsche gesammelt, … Rätsel und Knobeleien wechseln sich ab mit Witzen, Gedichten und Märchen, Rezepten, Experimenten und Bastelanleitungen. Geburtstagstermine können eingetragen, Ferien und Schuljahre dokumentiert werden. Die eigenen Geburtstags-Seiten lassen sich individuell gestalten: Datum, Gäste, Geschenke, … Im Vorfeld kann man hier auch Geschenkewünsche sammeln. Es kann gezeichnet und ausgemalt, gelesen, gebastelt und ausprobiert werden. Außerdem gibt es Platz für Tagebucheinträge. So füllt sich Tag für Tag das Buch mit persönlichen Inhalten, bis es am Ende des Jahres zum ganz individuellen Jahrbuch für 2018 geworden ist.
  • Rezension:  Das Jahrbuch für Kinder ist wirklich eine total tolle Idee und so vielseitig, dass es nie langweilig wird. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken und da ist bestimmt für jeden Geschmack das Richtige dabei und am Ende des Jahres kann man sich dann noch einmal anschauen, was man so alles „gestaltet“ und erlebt hat im letzten Jahr. Ein ganz persönliches Erinnerungsstück ist entstanden. Das einzige , was ich ein wenig schade finde ist, dass dieses Buch eigentlich nur für Kinder ist. Ich würde mir so etwas auch für mich selbst wünschen. Bis dahin kann ich es nur allen Kindern ans Herz legen, vielleicht ja zu Weihachten – ich finde es ist ein super schönes und persönliches Geschenk.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Vorschul-Lernraupe Töne, Klänge und Musik & Erstes Englisch

Swantje Zorn – Die Vorschule-Lernraupe Töne, Klänge und Musik & Erstes Englisch

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: je 1 CDs, Laufzeit: ca. 1h 15
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt inzwischen 6 Bände der Vorschul-Lernraupe.
  • Inhalt: Diesmal entdecken der fünfjährigen Finn und seine Freundin Lernraupe Lilo erste englische Wörter und die Welt er Musik.
  • Rezension: Ich war bereits von den ersten vier CDs der Lernraupe begeistert und habe sie auch gerne mit Kindern angehört. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass es nun zwei neue Bände gibt. Da ich Musik über alles liebe, hat mich besonders die CD zu Tönen, Klängen und Musik sehr begeistert. Aber auch die andere ist wirklich toll. Wie immer wird es den Kindern durch die Einbindung in die Rahmengeschichte sehr leicht gemacht den Inhalten zu folgen und gemeinsam mit Finn etwas neues zu Lernen. Diese Art eines interaktiven Hörspiels finde ich wirklich genial und hoffe es wird noch viele weitere CDs geben. Ich kann sie allen Eltern und Pädagogen nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 

Rezension: Das Leben meines besten Freundes

Judith Grindl – Das Leben meines besten Freundes

  • Verlag: Knesebeck
  • Seitenzahl: 242
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Samir und Jacob sind sehr unterschiedlich und ihrer beider Leben sind sehr verschieden. Doch trotzdem sind sie beste Freunde. Weil sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen schmieden sie eines Tages einen verrückten Plan: Sie tauschen das Leben – Samir geht für Jacob aufs Internat und bliebt selbst in Berlin bei dessen Familie. So kann Samir von dort nach seinem verschwundenen Vater suchen und Jacob bei seiner Liebe Fine bleiben und endlich tun, was er möchte statt dem Druck seines Vaters zu folgen…
  • Rezension: Dieses Buch hat mich wirklich vollauf begeistert. Es gefällt mir sehr gut, dass man immer abwechselnd aus der Perspektive von Jacob und Samir erfährt wie unterschiedlich das Leben in Berlin aussehen kann, je nachdem wo man aufwächst. Dabei erfährt man nicht nur viel über die kulturellen Unterschiede, sondern auch sehr viel über die ganz besondere Freundschaft der beiden, die mit ihrem Tausch jede Menge riskieren, aber noch viel mehr gewinnen. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Die Geschichte ist sehr spannend und teilweise auch etwas erschreckend, besonders natürlich das von Samir aber auf den zweiten Blick genauso das von Jacob. Ich bin mir sicher, dass Jugendliche das Buch genauso wie ich verschlingen werden und das es sie sehr zum nachdenken über ihr eigenes Leben und die Bedeutung von Familie und Freundschaft anregen wird.
  • Bewertung: 

Rezension: Circus Baldoretti und der verborgene Schatz

A. Rossa – Circus Baldoretti und der verborgene Schatz

  • Verlag: A&A Publishing
  • Seitenzahl: 243
  • Teil einer Reihe?: Ja, ein zweiter Band ist in Planung.
  • Inhalt: Henrik Mutter muss spontan als Lehrerin in einem Wanderzirkus einspringen. So lernt Hendrik Loiza, die Tochter des Zirkusdirektors, kennen und freundet sich sofort mit ihr an. Aber auch die Welt des Zirkus zieht ihn sofort in seinen Bann. Deshalb kann er auch nicht anders als  Loiza und ihrem Cousin Pepe dabei zu helfen, den Zirkus zu retten. Sie müssen sehr vorsichtig sein und jede Menge Hinweise richtig entschlüsseln…
  • Rezension: Schon sehr lange habe ich kein Buch mehr an zwei Tagen gelesen. Doch dieses Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen und gestern Abend auch erst dann schlafen, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Die Welt des Zirkus und das Abenteuer von Loiza, Pepe und Henrik hat mich sofort gefesselt und ich wollte einfach wissen, wie alles ausgeht. Dabei war es für mich besonders spannend genau wie die Kinder immer mehr über Loizas Mutter zu erfahren aber auch gemeinsam mit Henrik in die Welt des Zirkus einzutauchen. Hier hätte ich mir vielleicht ein kurzes „Wörterbuch“ (vielleicht das von Loizas Papa) am Ende des Buches gefreut, das Fehlen hat der Lesefreude aber nur ganz am Anfang ein wenig Abbruch getan. Ich kann dieses wundervolle Buch wirklich allen Kindern aber auch Erwachsenen ans Herz legen, es ist sehr spannend. Ich freue mich schon auf den zweiten Band …
  • Bewertung: 

Rezension: Abschied von Mama

Tanja Wenz, Sigrun Eder, Eva Gasser – Abschied von Mama. Das Bilder-Erzählbuch zum Trösten und Erinnern für Kinder, die ihre Mama verlieren

  • Verlag: edition riedenburg
  • Seitenzahl: 64
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch viele weitere Bücher der Reihe „SOWAS!“ – Spezialthemen für Kinder.
  • Inhalt: Jules Mama hat Krebs und muss bald sterben, das macht das Mädchen sehr traurig. Jule will nicht dass ihre Mama weg ist. Eines Tages sagt diese zu ihr:„Wenn du sehr traurig bist, schicke ich dir einen bunten Schmetterling vorbei. Er bringt dir Freude und kommt aus dem Land hinter den Träumen. Dann weißt du, dass ich an dich denke.“ Und als Jules Mama dann gestorben ist weiß Jule oft nicht wie sie es aushalten soll. Zum Glück ist ihr Papa da, um sie zu trösten.
  • Rezension: Das Buch behandelt absolut kein leichtes, aber dafür sehr wichtiges Thema. Zum Glück kann ich nicht beurteilen, wie sich Kinde fühlen, wenn ihre Mama stirbt, aber ich glaube es ist wichtig, dass es solche Bücher gibt, die sie darauf vorbereiten und ihnen helfen Worte zu finden. Daher ist es sicher auch hilfreich, dass Jule selbst erzählt und das es zusätzlich zum Text die Bilder gibt. Sehr wertvoll ist sicher auch der Mitmach-Teil am Ende des Buches, in dem Kinder selbst vieles eintragen können, was sie selbst denken und fühlen. Man merkt insgesamt dass sehr viel Arbeit und Liebe in diesem Buch steckt. Daher finde ich es auch so schade, dass das Buch vom Format her so klein ist und eher ein Büchlein als ein Buch. Ich denke es hätte besonders auch den Seiten zum Selbstgestalten „gut getan“, wenn sie etwas größer wäre vom Format her. Ich denke ich kann das Buch aber trotzdem als einen Versuch empfehlen, wenn man Kindern bei ihrer Trauer helfen möchte, auch wenn es mir an manchen Stellen im „Anhang“ sehr anspruchsvoll erscheint und ich mir nicht sicher bin, ob Kinder das wirklich ausfüllen können. Aber man muss sie ja auch nicht alle nutzen und es kann schließlich auch selbst entscheiden – eine gute Hilfe kann es bestimmt sein.
  • Bewertung: 

Rezension: Straßburg und Umgebung

Stefan Woltersdorff – Straßburg und Umgebung

  • Verlag: Gmeiner
  • Seitenzahl: 188
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gehört zur Reihe „Lieblingsplätze zum Entdecken“
  • Inhalt und Rezension:Der Autor stellt 77 Lieblingsplätze in und um Straßburg und Kehl und Umgebung vor. Die Auswahl bezeichnet er als völlig subjektiv und oft sogar zufällig. Wichtig waren ihm die geografische Streuung, eine thematische Vielfalt sowie die Beschränkung auf Ausflüge von nicht mehr als 40 km im französischen und deutschen Umland.Der ungewöhnliche Reiseführer ist wirklich von der besonderen Art. Thematisch übersichtlich gegliedert, mit ästhetisch schönen Bildern bereichert- sowohl witzige Detailfotos als auch stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen und wunderschöne farbige (nicht bunte) Abbildungen von Sehenswürdigkeiten. Am Ende findet der Leser drei Übersichtskarten, die es ihm erleichtern, die beschriebenen Plätze einzuordnen, bzw. zu finden, wenn er nach der Lektüre des Buches sofort nach Straßburg fährt. Denn so ist es mir ergangen: Da muss ich sofort hin! Denn der Reiseführer ist mehr als eine Aneinanderreihung nüchterner Fakten über eine Stadt mit so wechselhafter Geschichte, es ist auch eine Anekdotensammlung, ein historische Aufklärung und Vorstellung der verschiedensten Persönlichkeiten, die dem Elsass ihren Stempel aufgedrückt haben – und vor allem eine Liebeserklärung!
    Aber auch praktische Empfehlungen kommen nicht zu kurz. Zwar gibt es keine Hotelliste, keine „ Do“ und „Don`t“ Empfehlungen keinen Sprachführer und keine Städtefahrpläne. Dafür aber ist jede linke Seite, die den Text auf der rechten illustriert, mit Erklärungen, Adressen und Telefonnummern versehen. Auf jeder rechten Seite befindet sich unten noch eine weitere praktische Information zum behandelten Thema wie Öffnungszeiten, Adresse für`s Abschlussbier, Empfehlungen für Veranstaltungen im Nebengebäude, Essenszeiten für schmalere Geldbeutel und vieles mehr.
    Man kann das Buch aufschlagen, wo man möchte, der Aufbau ist immer gleich: linke Seite Illustration mit genauer Adresse, rechte Seite Beschreibung des Lieblingsplatzes, angereichert mit historischen Hintergrundsinformationen, unten Zusatz mit praktischen Tipps. Das ist übersichtlich, informativ und kurzweilig. Also, wenn ich in der nächsten Zeit nichts lese oder schreibe, bin ich in Straßburg!!
  • Bewertung: 

Rezension: Das große Jahr

Alfred Munz – Das große Jahr

  • Verlag: Frieling Verlag Berlin
  • Seitenzahl: 116
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt und Rezension: Der Untertitel des Buches lautet: „ Tagebuchnotizen aus den Jahren 1951 bis 1971“, und der Autor lässt uns teilhaben an tiefsinnigen, philosophischen Gedanken und Fragen des Lebens, wie z.B. : Wozu leben wir eigentlich? Aber er hält auch in Gedankensplittern fest, was ihm in der Natur begegnet, welche Bücher er gelesen hat , und ob sie ihn mit ihrem Gedankengut bereichern. Fast nichts ist dem Autor zu banal, um es zu betrachten und darüber zu sinnieren Das tut er oft mit intelligentem und facettenreichem Tiefgang, oft aber auch recht vordergründig . ( Bsp: Habe das gestrige Wandererlebnis aufgeschrieben. Nun ist mir wie nach einem Stuhlgang, nämlich leichter.)
    Alles in allem ein kluges Buch, das man nicht hintereinander weg lesen kann. Manche Notizen sind sprachlich überfrachtet und wirken so, als wolle der Autor viele Adjektive besonders originell einsetzten um die Gedanken interessant zu machen. Das tut aber den Gedanken nicht allzu gut, denn manchmal muss man sie erst von der Sprachverliebtheit des Autors lösen, um sie zu verstehen. Dann aber bieten sie eine Reihe von klugen Anstößen zum Über- und Weiterdenken.
  • Bewertung: