Rezension: Rolfs Vogelhochzeit

R. Zuckowski und J. Ginsbach – Rolfs Vogelhochzeit

  • Verlag: Coppenrath
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Martha hat Geburtstag und auch schon alle ihre Geschenke bis auf eines ausgepackt: das Geschenk ihres „Bastelonkels“. Dieser schenkt ihr einen Baum mit Vogelbildergeschichte. Schnell kommen die Gäste auf die Idee, die Geschichte von der Vogelhochzeit nachzuspielen.
  • Rezension:
    Diese Bilderbuch-Bearbeitung von Rolfs Vogelhochzeit gefällt mir seht gut. Schon von Klein auf hat mich selbst die Geschichte und die Lieder von der Vogelhochzeit begleitet und ich finde sie sind auf wundervolle Art und Weise in dieses Bilderbuch eingebettet worden. Dabei wird diese Einbindung in die Rahmengeschichte sehr „echt“ und keinesfalls künstlich. Die Bilder sind sehr detailreich und laden zum entdecken und nachmachen ein und machen Lust auf die Lieder der Geschichte. Besonders gut gefällt mir, der Brief am Ende des Buches der Ausblick gibt auf ein anderes Vogelhochzeits-Lied. Ich werde das Buch sicher mit viel Freude und Begeisterung in meinem Unterricht einsetzten. Ein Highlight ist dabei sicher, dass der Onkel, von dem das Geschenk kommt, ausgerechnet in Hamburg wohnt. Ich kann das Buch nur wärmstens weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Rezension: Karl May.Der Winnetou-Autor und der christliche Glaube

Rainer Buck – Karl May.Der Winnetou-Autor und der christliche Glaube

  • Verlag: brendow
  • Seitenzahl: 189
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch findet man eine Biografie des Christen Karl May mit besonderem Augenmerk auf seine bekanntesten Werke, nämlich die Winnetou-Geschichten:
    1. Das Leben vonKarl May von Armut bis zum Triumph am Ende.
    2.  Die Werke von von Karl May von kleinen Anfängen bis Winnetou IV.
    3.  Die Wirkung von Karl May von denn Anfängen bis zur Danksagung.
  • Rezension:
    Von Klein auf war ich ein Fan der Geschichten von Winnetou und bin mehrmals zu den Karl May Festspielen gereist, weil ich nicht genug davon bekommen konnte die Abenteuer dieses genialen Autos hautnah zu erleben. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut als ich auf dieses Buch gestoßen bin, denn ich wusste bisher nur wenig über Karl May, sein Leben und Wirken, und habe es sofort „bestellt“. Das Buch ist meinen Erwartungen mehr als gerecht geworden, ich habe es verschlungen und war mehr als begeistert über die Fülle der neuen und interessanten Informationen und die übersichtliche Art und Weise der Darstellung sowie die besondere Art und Weise des Autors die Dinge zu erzählen. Besonders gut hat mir der erste Teil gefallen wahrscheinlich weil ich überrascht war über die Details des Lebens dieses bemerkenswerten Autors und Menschen Karl May. Aber auch die beiden anderen Teile waren sehr interessant zu lesen. Ich empfehle,ebenso wir Jens Böttcher in seinem wundervollen Vorwort,  dieses Buch allen Liebhabern von Karl May dieses Buch weiter und bin sicher, dass es ihnen gefallen wird.
    Vielen Dank an den brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Vorab-Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Das Evangelium des Verräters

Elaine Pagels & Karen L. King – Das Evangelium des Verräters

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 202
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Im Jahre 2006 wurde das Evangelium des Judas veröffentlicht und hat viele Rätsel aufgeworfen. Einigen davon wird in diesem Buch nachgegangen:
    1. Das Evangelium des Verräters
    – Judas: Verräter oder Lieblingsjünger?
    – Judas und die Zwölf
    – Opfer und das Leben des Geistes
    – Die geheimnisse des Königreiches
    2. Der Text des Judasevangeliums
    – Das Evangelium des Judas
    – Kommentar zur Übersetzung
    – Synopse der Stellenangaben
  • Rezension:
    Das Buch hat mein Interesse geweckt, besonders jetzt in der Passionszeit,denn ich hatte mich noch nie wirklich mit der Person des Judas auseinander gesetzt und keinerlei Wissen über das Judas Evangelium. Die Lektüre des Buches war deshalb sehr spannend für mich, so habe ich zum ersten Mal überhaupt des Text des Judasevangelium gelesen auch wurde viele neue Gedanken angestoßen. Leider war mir das Buch an vielen Stellen aber Inhaltlich zu schwierig. Vielleicht bräuchte ich dafür mehr theologisches Hintergrundwissen. Trotzdem kann ich das Buch allen an dieser Thematik interessierten Menschen nur empfehlen, denn es bietet eine theologisch fundierte und sehr ausführliche Auseinandersetzung anhand derer sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Prost & Mahlzeit

M. Frey und A. Wirthsohn – Prost & Mahlzeit. Gastronomische Gedichte

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 159
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch findet man eine bunte Sammlung von Gedichten verschiedener Autoren zu kulinarischen Themen:
    1. Lob der Schenken
    2. Von Köchen, Kellnern und gefährlichen Wirten
    3. Jeder Gast ein Kapitel für sich
    4. Speisen und Getränke
    5. Gaststuben in der Provinz (und anderswo)
    6. Letzte Runde
  • Rezension:
    Dieses Buchlein hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen und mir Gedichte noch einmal etwas näher gebracht. Die Vielfalt der Autoren und Themen hat für eine ausgewogenen und bunte Mischung gesorgt, die einem das Lesen in diesem Büchlein nie langweilig werden ließen. Ich hatte mir vorher nie vorstellen können, dass es so viele gute und unterschiedliche Gedichte über kulinarischen Themen gibt und bin deshalb auf das Buch aufmerksam geworden und es hat mich wirklich beeindruckt und von Gedichten als Textform überzeugt. Wenn man mich allerdings fragen würde, welches der Gedichte mir am besten gefallen hat, kann ich nicht antworten, denn die Antwort variiert ständig. Besonders gut hat mir aber das Kapitel mit den Gedichten über Gäste gefallen. Ich kann dieses Buchlein allen Liebhabern von Gedichten nur empfehlen und auch Menschen, die eigentlich dachten, Gedichte nicht zu mögen, denn dieses Buch mit seinen vielfältigen und kurzen Gedichten zu lebensnahen Themen machen einem das Lesen leicht.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:

Rezension: Mein Nidden

Frido Mann – Mein Nidden. Auf der Kurischen Nehrung

  • Verlag: mare (dtv)
  • Seitenzahl: 159
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    „Wie auf einem Schiff« fühlte sich Thomas Mann in seinem Niddener Ferienhaus. Und in der Tat können die drei Sommer 1930-1932, welche die Manns im Fischerdorf Nidden auf der Kurischen Nehrung verlebten, einer schmalen Halbinsel zwischen Ostsee und Kurischem Haff, als eine Art Vor-Exil gelten, bevor die Familie über den Ozean nach Amerika emigrierte. Zwei Generationen später entdeckt nun Frido Mann, der Enkel Thomas Manns, bei zahlreichen Besuchen sein Nidden: Dabei wandelt er nicht nur auf den Spuren seiner Vorfahren, sondern zeichnet auch die wechselvolle Geschichte der Kurischen Nehrung im 20. Jahrhundert nach – hin- und hergerissen zwischen Deutschem Reich, Sowjetherrschaft und der Unabhängigkeit Litauens. Mit Neugier, Empathie und Weitblick wirkt Frido Mann an der Zukunft des Niddener Hauses als eines Zentrums für interkulturellen Austausch mit. Nicht zuletzt entwirft er in seinem Buch ein eindrucksvolles Bild der überwältigenden Natur mit ihrer Mischung aus nördlichem und südlichem Charme und einem Himmel, der sich in fast endlosen Blautönen über dem Haff und der »europäischen Sahara« – dem berühmten Wanderdünenfeld – erstreckt.“ So fasst der  Klappentext des Buches den Inhalt zusammen. 
  • Rezension:
    Dieses Buch hat ebenfalls durch eine Verwechslung den Weg zu mir gefunden. Leider konnte es mich beim „Probelesen“ nicht wirklich überzeugen, obwohl ich die Idee einer historischen und literarischen Entdeckungsreise auf den Spuren von Thomas Mann aus Sicht seines Enkels grundsätzlich durchaus interessant und in diesem sehr gelungen umgesetzt finde, insofern ich das nach einem Querlesen beurteilen kann. Ich bin aber einfach kein Thomas Mann – Fan und werde dieses Buch deshalb wohl eher nicht komplett noch einmal lesen. Für Liebhaber von Thomas Mann ist dieses Buch aber sicherlich sehr interessant und ich kann mir vorstellen, dass es sie begeistern wird. Der ausführliche Anhang und das Kartenmaterial machen den Inhalt des Buches dabei sicher noch greifbarer und anschaulicher.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Väter

Dieter Thomä – Väter

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 367
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    „Wie hat sich die Vaterrolle gewandelt im Laufe der Zeit, welche Lebensmöglichkeiten gibt es heute? Aus der historischen Perspektive liefert Dieter Thomä, unter den Philosophen der Spezialist für Familienfragen, neue Argumente für die unverändert aktuelle Debatte über gutes und schlechtes Vatersein. Allen Vätern und jenen, die noch Väter werden könnten, empfiehlt er Gelassenheit. Denn aus Schlachten, die schon die Großväter und Väter geschlagen haben, kann man sich getrost heraushalten.“ So lautet der Klappentext auf der Rückseite des Buches und ich denke der sagt alles.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat durch eine Verwechslung den Weg zu mir gefunden. Eigentlich hat es mich angesprochen, ich habe es aber trotzdem sofort mit in die Sonne genommen und ein wenig darin gestöbert und es quergelesen. Ich war positiv überrascht von der Vielseitigkeit und Struktur des Buches, trotzdem kann ich mir momentan nicht vorstellen, es von vorne bis hinten an einem Stück zu lesen. Ich bin mir aber sicher, dass es an dieser Thematik Interessierten Menschen sehr gut gefallen wird.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Was sich liebt, das rächt sich

Sasha Wagstaff – Was sich liebt, das rächt sich

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 604
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Zwei Männer, die sich absolut nicht ausstehen können und deren Feindschaft nach 20 Jahren wieder auflebt: Judd Harrington und Lochlin Maguire. Sie bekämpfen sich auf allem Ebenen sowohl privat als auch geschäftlich. Ausgerechnet ihre eigenen Kinder verlieben sich ineinander, was von den Väter natürlich nicht gebilligt wird. Hat die Liebe trotzdem eine Chance?
  • Rezension:
    Mich persönlich hat diese aktuelle Version der Romeo und Julia Thematik nicht wirklich überzeugt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach zu verworren und lang – vielleicht hätte die Autorin besser zwei Teile machen sollen. Auch die Charaktere haben mich nicht wirklich überzeugt und die gesamte Handlung mich nicht wirklich fesseln können. Es ist unglaublich, wie viel Kraft der hass haben kann, dass macht das Buch deutlich, zum Glück aber auch, dass die Liebe noch mehr Kraft haben kann. Auch zeigt das Buch noch einmal, welche Gefahren Machtmissbrauch und Missgunst mit  sich bringen, dass macht durchaus nachdenklich. Trotzdem kann ich das Buch nicht wirklich weiter empfehlen, zumindest nicht für Leser, die eine schöne und romantische Lovestory erwarten. 
    Vielen Dank an den blanvalet-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: