Rezension: Kyria & Reb 1. Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht – Kyria & Reb 1. Bis ans Ende der Welt

  • Verlag: Egmont INK
  • Seitenzahl: 381
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt:
    Wir befinden uns in der Zukunft: Die 17-jährige Kyria lebt in der komplett überwachten Welt von New Europe. Als sie mal wieder im Heilungshaus ist trifft sie auf Reb, eine Draufgänger, der in der Welt außerhalb der Bewachung lebt. Als sie zufällig erfährt, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, flieht sie gemeinsam mit ihm in die Reservate und lernt ein ganz neues Leben kennen…
  • Rezension:
    Das Buch ist klasse, ich habe es total verschlungen und am Abend gelesen, bis mir die Augen zugefallen sind. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und meine Begeisterung hat bis zum Ende nicht nachgelassen. In Kyria und Reb habe ich mich sofort verliebt und habe mit ihnen mitgefiebert, ob und wie ihnen ihre Flucht gelingt. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil und hoffe auf ein wenig Romantik für die beiden. Ich denke dieses Buch wird auch Jugendliche fesseln,begeistern und sie anregen über das Leben und die Eventualitäten einer anderen Welt nachzudenken, z.B. über das Thema Überwachung oder Männerrolle. Ich kann es nur weiterempfehlen, denn es ist wirklich klasse!
    Vielen Dank an den Egmont-INK-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Feste im Kirchenjahr

G. Schwikart und F. Weldin – Feste im Kirchenjahr

  • Verlag: Herder
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch mehr Bücher aus der Reihe „Kleiner Stern, erklär mir das!“.
  • Inhalt:
    In die Rahmengeschichte eines kleinen Mädchens names Pauline, dass ich einem Fotoalbum blättert und sich so an das vergangene Jahr erinnert, werden verschiedenen religiöse Feste kindgerecht erklärt.
  • Rezension:
    Das Buch gefällt mir sehr gut. Die Rahmengeschichte ist authentisch und die Texte kindgerecht und gut. Besonders gut gefallen mir auch die Erklärungen rund um die Ostertage und ich werde sie ab nächster Woche direkt in der Schule in den ersten Klassen einsetzten, um mit den Kinder die Fasten- und Osterzeit zu thematisieren und auch in der Zeit danach werde ich das Buch sicher viel nutzen und ich kann mir vorstellen, dass Kinder auch von sich aus immer wieder gern zu diesem Buch greifen. Durch seine bunten Bilder, die Rahmengeschichte mit der Möglichkeit zur Identifikation mit dem Mädchen und die kurzen Texte ist es meiner Meinung nach perfekt für Kinder. Ich halte das Buch für sehr gelungen und kann es von daher nur weiter empfehlen.
    Vielen Dank an den Herder-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Old Cursing Dry. Abenteuer mit Winnetou und Old Shatterhand

Rainer Buck (Karl May) –  Old Cursing Dry. Abenteuer mit Winnetou und Old Shatterhand

  • Verlag: brendow
  • Länge:  60 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Winnetou und Old Shatterhand wollen ein paar Jäger retten, die von eine anderen Indianer-Stamm entführt worden sind. Dabei begegnen Sie Old Crusing Dry – einem großem Indianerhasser –  und sie begreifen, dass er wohl in alles verwickelt ist, was die Rettung nicht unbedingt leichter macht.
  • Rezension:
    Ich bin von Klein auf ein sehr großer Karl May Fan und habe mich deshalb sehr auf diese Geschichte gefreut. Das Hörspiel hat mir sehr gut gefallen, es ist sehr spannend und die Stimmen passen meiner Meinung nach sehr gut zu den Darstellern. Die Handlung fesselt von der ersten Minute an und bleibt bis zum Ende interessant. Sehr gut gefällt mir auch das Musikstück von Jens Böttcher am Ende des Hörspiels – meiner Meinung nach eine geniale und sehr stimmige Abrundung. Deshalb kann ich dieses Hörspiel allen Karl May- uns Indianer-Fans wärmstens ans Herz legen!
    Vielen Dank an den brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Onkel Toms Hütte

Harriet Beecher Stowe – Onkel Toms Hütte

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 539
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Onkel Toms Hütte ist ein gesellschaftskritischer Roman Amerikas Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine Familie muss aufgrund finanzieller Probleme zwei seiner Sklaven verkaufen. Wir verfolgen das Schicksal dieser beiden Menschen. Erstens einem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter flieht, noch bevor es zum Verkauf kommt und zweitens Tom, der nicht flieht und somit einen neuen Herrn bekommt.
  • Rezension:
    Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten in das Buch und die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil war sehr ungewohnt für mich, wie alles sehr genau beschrieben wird, die Handlung sehr langsam voranschreitet und der Leser direkt angesprochen wird, wenn z.B. zwischen der Beschreibung der verschiedenen Personen gewechselt wird. Jetzt wo ich das Buch bis zum Ende gelesen habe, kann ich nur voller Überzeugung sagen, dass es sich bei „Onkel Toms Hütte“ wirklich um ein sehr gutes und wertvolles Buch handelt, dass mich wirklich bewegt hat. ich wusste vorher kaum etwas über die Sklaverei und dieses Buch hat mir sehr deutlich vor Augen geführt wie schlimm die Zustände wirklich gewesen sind. Es hat mir aber auch erst dazu verholfen, zu erkennen welche große Rolle die Kirche und der persönliche Glaube für die ganze Diskussion um die Rechtmäßigkeit der Sklaverei hatte und nicht nur Stütze für einige Sklaven sein konnte, sondern sowohl von Befürwortern als auch Gegnern der Sklaverei zur Rechtfertigung herangezogen worden sind. Besonders beeindruckt haben mich neben Tom die Kinder, die in der Geschichte auftauchen, besonders die kleine Eva (Tochter eines Sklavenbesitzers) und das Sklavenmädchen Toppsy. Es ist unglaublich wie das Mädchen Eva die Erwachsenen zum Nachdenken über die Sklaverei bringt und wie einfach und einfühlsam sie ihnen den Glauben erklärt und die Tatsache, dass Jesus alle Menschen lieb hat. Topsys Wandlung hat mich ebenfalls sehr bewegt. Tief beeindruckt war ich von Tom und wie ihm sein Glaube hilft alle Qualen der Sklaverei auszuhalten und wie er daran festhält, egal was ihm zustößt und wie er sogar bei seinem Herrn bleibt bis aus ihm ein Christ geworden ist, obwohl dieser ihn in die Freiheit entlassen wollte. Die Predigt en von Tom sind wirklich toll gerade in ihrer Einfachheit. Beim Lesen des Buches ist mit sehr deutlich geworden, welches Privileg es ist (die Bibel) selbst lesen zu können und nicht darauf angewiesen zu sein, dass einem vorgelesen wird. Auch war es sehr interessant für mich, um Nachwort mehr über die Autorin und die Entstehung des Buches zu empfehlen. Aus diesen Gründen kann ich das Buch nur weiterempfehlen, es hat trotz oder gerade wegen seiner „Langsamkeit“ eine unglaubliche Tiefe!
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Review: The amazing Maurice and his educaded rodents

Terry pratchett- The amazing Maurice and his educated rodents

  • Publisher: Gorgi Books
  • number of pages: 277
  • Part of a series: No
  • Contents:
    A Discoworld-Story about rats and pipers and the tomcat Maurice, who is streetwise and the leader of a band of educated rodents. They earn much money until someone playing a different tune is coming along and they learn that things can be different: evil.
  • Review:
    I liked all the books by Terry Pratchett, that I have read so far and I liked this one, too. I liked it very much, indeed. The story is real fun and I think I will never think about rats as I did before. And I think it is a wonderful example of the power education has and how strong little beings can be if they believe in themselves and work together. In my opinion it is a good book for young readers, to teach them about these topics, but for adults too. Children learn what being different means and that it is only in the way we think. I can recommend it to all people, who like the books of Terry Prachett and especially to those who don´t like rats, like I did too before reading this funny story.
  • Evaluation:

Rezension: Engelspapst

Jörg Kästner – Engelspapst

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 638
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Alexander Rosin ist Mitglied der Schweizer Garde. Als sein Onkel, ebenfalls Mitglied der Schweizer Garde, und dessen Frau unter mysteriösen Umständen umgebracht werden, begibt er sich auf Spurensuche. Alles scheint mit dem neuen, sehr liberalen Papst zu tun zu haben und mit Geheimnissen, die sie sich um seine Person und einen besonderen Edelstein der das wahre Gesicht Christi zeigen soll, drehen. Gemeinsam mit dern Journalistin Elena begibt sich Alexander auf eine gefährliche Suche und findet dabei Dinge auch über sich selbst und seine eigene Familie heraus, die er nie vermutet hätte. 
  • Rezension:
    Das Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen und ich frage mich rückblickend, warum ich so lange gewartet habe, bis ich mit dem Lesen angefangen habe. Die Geschichte fesselt von der ersten Seite an und Alexander und Elena sind einfach genial. Ich möchte zum Inhalt nicht mehr sagen, außer, dass ich selbst an einigen Stellen völlig baff über die Entwicklungen der Geschichte war und mit den beiden gemeinsam Vermutungen darüber angestellt habe, was wohl hinter allem steckt. Das Ende des Buches und die Offenbarung der wahren Gestalt Christi ist mir persönlich etwas weit hergeholt, aber immerhin mal etwas neues und sehr überraschend. Es ist kaum zu glauben, wie viele Legenden sich um das Bild da Vincis „das letzte Abendmahl“ ranken und allgemein um das Leben und Sterben Jesu. Ich kann das Buch wirklich nur allen Liebhabern von Vatikan-Thrillern ans Herz legen: meiner Meinung nach kann dieses Buch durchaus mit Dan Brown mithalten.
  • Bewertung: 

Rezension: Das Geheimnis eines Sommers

Yvonne Lehmann – Das Geheimnis eines Sommers

  • Verlag: GerthMedien
  • Seitenzahl: 381
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die drei Freundinnen Annette, Laura und Ruby kennen sich seit ihrer Kindheit. Auch als Erwachsene sind sie wieder befreundet, nachdem sie alle nach und nach wieder in den Heimatort zurückkehren, doch sie verbindet ein Geheimnis. Zwanzig Jahre nach dem Vorfall, der ihre Leben verändert hat, sind sie gezwungen sich noch einmal damit auseinander zu setzten, was damals passiert ist, als sie mit der sterbenskranken Eunice einen Ausflug ans Meer machen.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen und die Geschichte ist spannend konstruiert, denn erst ganz am Ende erfährt der Leser das letzte Puzzle-Stückchen des Geheimnisses, dass die drei Freundinnen verbindet. Die Art und Weise wie der Roman aufgebaut ist gefällt mir sehr gut. Es ist beeindruckend, wie Eunice beschrieben wird und was für eine starke Persönlichkeit sie ist und wie sie anderen zur Seite stehen kann, obwohl sie weiß, dass sie bald sterben wird. Auch der Umgang mit den Themen Schuld und Vergebung gefällt mir sehr gut. Das Buch macht auf wundervolle Art und Weise deutlich, was Schuld aus Menschen machen kann, wenn sie nicht verarbeitet und vergeben wird und macht zeigt auf, welche Kraft in einer Aufarbeitung von Problemen und der Vergebung stecken kann. Leider ist mir die Darstellung des Christsein in diesem Buch etwas zu konservativ und auch die Bedeutung des Glaubens im täglichen Leben finde ich etwas zu „übertrieben“ und plakativ geschildert, vielleicht typisch amerikanisch. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen, z.B. für einen Strandurlaub mit einer lieben Freundin.

  • Bewertung: