Rezension: Virals. Nur die Tote kennt die Wahrheit

Kathy Reichs – Virals. Nur die Tote kennt die Wahrheit

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl:510
  • Teil einer Reihe?: Ja. Es ist der zweite Teil der Virals-Serie. Der erste Teil heißt Virals. Tote können nicht mehr reden.
  • Inhalt: Tory Brennan ist die Nichte der bekannten forensischen Anthorpologin Tempe Brennan und sie ist ein Viral, d.h. durch einen Virus wurde ihre DNA umgewandelt und sie hat hat manchmal „Schübe“ während denen sie erstaunliche Fähigkeiten entwickelt, die aus ihrer Wolfs-DNA resultieren. Ihren Freunden Hi, Shelton und Ben geht es ebenso. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Piratenschatz, als die Arbeitsplätze ihrer Eltern und somit ihr „Rudel“ gefährdet sind.
  • Rezension: Direkt nachdem ich den ersten Band gelesen hatte und erfuhr, dass im März eine Fortsetzung erscheint habe ich gewusst, dass ich dieses Buch ebenfalls lesen muss. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Auch der zweite Teil hält, was er verspricht und gefällt mir fast noch etwas besser als der Beginn der Geschichte der Virals. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von den Abenteuern der Jugendlichen und vor allem der „Power“ der „Leitwölfin“ des „Rudels“ Tory, die sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lässt und immer an die Umsetzung ihres Planes glaubt, den Piratenschatz finden und somit die Jobs der Eltern retten zu können. Die Geschichte bringt immer wieder neue Wendungen mit sich und war für mich nicht vorhersehbar. Auch ist die Handlung sehr spannend und man möchte sich ständig einmischen und den Jugendlichen zurufen, dass sie vorsichtig sein sollen, denn man fiebert ständig mit den Vieren mit. Dies sind nur einige der Gründe, warum mir das Buch an sich so gut gefallen hat. Ich kann es allen Menschen empfehlen, die gerne  spannende Jugendbücher lesen und nicht dagegen haben, dass die Helden nicht ganz von dieser Welt sind. Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Der Lucas ist los!

Jeff Lucas- Der Lucas ist los! Was passiert, wenn man den Sonntagsglauben von der Leine lässt

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 157
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Jeff Luca ist Pastor und Autor, in seinem Buch stellt er eine bunte Mischung aus vielen kurzen Alltagserlebnissen zusammen, bei denen er „seinen Sonntagsglauben von der Leine gelassen“ hat, z.B. ein ganz besonderes Ständchen, Weinachten im Frühjahr oder das Thema Veränderung.
  • Rezension:
    Ich bin auf dieses Buch in einem Neuerscheinungskatalog des Brendow- Verlages aufmerksam geworden und es hat sofort mein Interesse geweckt. Seit das Buch vor etwa einem Monat den Weg zu mir gefunden hat, habe ich es immer mal wieder zur Hand genommen, um eine der Begebenheiten zu lesen, die einen gleichzeitig zum schmunzeln wie zum nachdenken anregen und auf alle Fälle alles andere als langweilig sind und sehr deutlich machen, „was passiert, wenn man den Sonntagsglauben von der Leine lässt“, wie es schon der Titel verspricht. Ich kann schwer sagen, welche der Geschichten mir am Besten gefällt, das variiert je nach eigener Stimmung aber ich fand das Buch sehr kurzweilig und besonders die Anregungen des Autors am Ende der Anekdoten gefallen mir sehr gut. Ich werde das Buch auf jeden  Fall in meine „Badezimmer-Bibliothek“ aufnehmen und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen – es eröffnet einen neuen, spannenden Blick auf den (eigenen) Glauben.
    Vielen Dank an den Brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Kim kann stark sein

Elisabeth Zöller – Kim kann stark sein 

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Kim ist auf dem Weg in den Kindergarten und wieder einmal bedrohen Sie auf dem Weg die große Grit und der fiese Fritz, zwei Kinder aus ihrem Kindergarten. Kim macht sich klein und erzählt nix, weil sie denkt ja doch nix machen zu können. Doch als die beiden ihre „Schatzkiste“ kaputt machen ändert sich etwas: Kim merkt dass sie doch etwas tun kann, nimmt allen ihren Mut zusammen und springt über ihren Schatten.
  • Rezension:
    Dieses Buch ist einfach toll, die Illustrationen einfach wundervoll und die Geschichte sehr gut und passend für Kinder. Ich habe das Buch in der vergangenen Woche im Rahmen einer Projektwoche mit meiner ersten Klasse bearbeitet und bin jetzt, wenn das überhaupt möglich ist, noch mehr von dem Buch begeistert als ich es vorher ohnehin schon war. Besonders gut gefällt mir die Aktion mit den Schatzkisten, bei der sich die Kinder auf die Suche nach ihren inneren Schätzen machen. Die Geschichte macht auf sehr kindgemäße und einfühlsame Art und Weise deutlich wie viel Mut es kostet mal über seinen Schatten zu springen aber ermutigt die Kinder gleichzeitig genau dies zu tun. Auf den Doppelseiten am Anfang und Ende des Buches finden sich zudem viele weitere tolle und leicht umzusetzende Tipps zum Umgang mit kindlichem Mobbing und Konfliktlösungen. Meine Kids waren von der Geschichte genauso begeistert wie ich und hatten viel Freude daran Bilder dazu zu malen, die Geschichte nachzuspielen und eigene innere Schätze zu suchen, zudem haben sie gelernt Dinge bei sich selbst und anderen zu entdecken, die toll sind und Möglichkeiten kennengelernt, mit Problemen und Streit umzugehen. Ich würde das Buch jederzeit wieder einsetzen und kann es Eltern, Erziehern und Lehrkräften nur wärmstens ans Herz legen und bin froh, von einer Kollegin auf dieses wundervolle Buch aufmerksam gemacht worden zu sein.
  • Bewertung: 

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Das Stonehenge-Ritual

Sam Christer – Das Stonehenge-Ritual

  • Verlag: Fischer
  • Seitenzahl: 528
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Einige Tage vor der Sommersonnenwende wird ein Mann Opfer eines Ritualmordes. Zur selben Zeit begeht ein Archäologe Selbstmord. Wie hängen dieses beiden Ergebnisse zusammen und welche Rolle spielt Gideon, der Sohn des toten Archäologen? Wird es der Polizei rund um die Ermittlern Megan die mysteriösen Geschehnisse aufzudecken, vermisste zu finden und weitere Moder zu verhindern und welche Rolle spielt Stonehenge ei der ganzen Sache?
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach klasse! Ebenso wie der Autor hat mit Stonehenge sofort in seinen Bann gezogen, als ich es mit eigenen Augen gesehen habe. Ich liebe mysteriöse Thriller im Stil von Dan Brown und war deshalb sofort begeistert als ich von diesem Buch hörte. Und meine Erwartungen sind voll auf erfüllt worden. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und hat mich mit immer neuen Verwicklungen überrascht. Besonders habe ich mit den Frauen Caitlyn und Megan mitgefiebert und immer gehofft das für die beiden alles gut ausgeht. Aber auch Gideon ist eine beindruckende Figur. Die Geschichte hat mich vollends in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch am Ende kaum aus der Hand legen. Ich kann es allen Liebhabern von spannenden Thriller mit religiösem bzw. mystischem Hintergrund uneingeschränkt weiterempfehlen und bin mir sicher sie werden es lieben.
  • Bewertung: 

Rezension: Der Hals der Giraffe

Judith Schalansky – Der Hals der Giraffe

  • Verlag: Suhrkamp
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Inge Lohmark ist Lehrerin an einer Schule einer schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland, die in wenigen Jahren aufgrund Schülermangels geschlossen werden soll. Sie glaubt an den Lauf der Natur und eben dem soll auch ihr Unterricht folgen und vor allem die Schüler, von denen sie kein besonders gutes Bild hat. Doch plötzlich muss sie sich mit ihrem Weltbild und dem Glauben an Darwin auseinander setzten… 
  • Rezension:
    Der Roman wurde mir von einer Kollegin empfohlen und hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Schon das Cover hat mich durch sein besonderes „Retro-Design“ , dass sich von der Masse abhebt, davon überzeugt, dass dieses Buch sicher lesenswert ist. Und die Geschichte ist wirklich interessant zu lesen, besonders gut hat mir dabei u.a. der kommentierte Sitzplan der Klasse gefallen. Auch die Art des Humors der Autorin gefällt mir sehr gut. Das Highlight des Buches sind aber die (naturwissenschaftlichen) Abbildungen die in das Buch eingebunden werden. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen, es ist mal etwas ganz anderes.
  • Bewertung: 

Rezension: Artemis Fowl

Eoin Colfer – Artemis Fowl

  • Verlag: List
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der ersten von sieben Bänden.
  • Inhalt:
    Der zwölfjährige Artemis Fowl ist ein Meisterdieb, dem es mit einer List gelingt an das Buch der Elfen zu gelangen und der daraufhin eine Menge über Magie und die Unterirdischen: Elfen, Gnome, Feen und Kobolde erfährt. Er entführt eine der Feen, Holly Short, die Mitglied des Polizeikorps der Unterirdischen ist, um Feengold zu erpressen und so die Ehre der Familie zu retten. Doch das alles gestaltet sich als wesentlich gefährlicher als erwartet…
  • Rezension:
    Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen und zuerst dachte ich, es ist etwas seltsam, aber dann habe ich es förmlich verschlungen. Es ist unglaublich spannend, lustig und irgendwie magisch. Wenn ich auch den zweiten Band ausgeliehen hätte würde ich sofort weiterlesen, um zu erfahren wie es mit Artemis, Holly und den anderen weitergeht. Die Figuren sind märchenhaft und auf ihre Art und Weise alle liebenswert. Ich kann die Abenteuer von Artemis Fowl Liebhabern von Magie nur an Herz legen.
  • Bewertung: 

Rezension: Das verborgene Haus

Maria Ernestam – Das verborgene Haus

  • Verlag: btb
  • Seitenzahl: 377
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Viola verreist mit ihren zwei jugendlichen Töchtern und ihrem Mann Axel in ein Ferienhaus. Bei einem Besuch bei ihrer Schwiegermutter in einem Altersheim trifft sie auf die 90-jährige Lea, die ihr viel von ihrem Leben erzählt und ihr eine Sammlung von kurzen Gesichten gibt, die sie zum Nachdenken anregen über die Liebe und das Leben. Dabei merkt sie nach und nach, wie sie sich immer mehr von ihrem Ehemann entfernt, der schwer krank ist und sich seitdem sehr verändert hat. Am Ende steht Viola vor einer schwierigen Entscheidung…
  • Rezension: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl sich seine Handlung in nur wenigen Sätzen zusammenfassen lässt. Es ist einfach sehr bewegend mitzuerleben, wie sich Viola und ihr Mann immer mehr entfernen und sich Viola gleichzeitig immer mehr Lea oder vielmehr ihren Geschichten annähert. Genau diese Kurzgeschichten innerhalb der großen Gesamtgeschichte sind es, die das Buch für mich so wertvoll gemacht habe, denn gemeinsam mit Viola haben sie mich zum Nachdenken über die Liebe und den Sinn des Lebens und die Frage nach der Ewigkeit nachdenken lassen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
    Vielen Dank an den btb-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Vorab-Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: