Rezension: Wolkenvolk-Trilogie

Kai Meyer – Wolkenvolk Trilogie

  

  1.  Seide und Schwert
  2. Lanze und Licht
  3. Drache und Diamant
  • Verlag : Carlsen
  • Seitenzahl : 1. 405, 2. 383, 3. 413
  • Teil einer Reihe? :  Ja – Es ist eine Trilogie.
  • Inhalt:
    1. Niccolo ist ein Junge des Wolkenvolkes, der herab auf die Erden geschickt wird um dort den Aether zu finden, den sein Volk dringend für das Leben auf der Wolkeninsel braucht. Auf seiner Suche trifft er das Mädchen Nugua, die unter Drachen aufgewachsen ist und jetzt auf der Suche nach diesen ist. Auf ihrem gemeinsamen Weg bekommen sie noch mehr Gesellschaft und erleben spannende Abenteuer.
    2.  Niccolo und Nugua suchen getrennt weiter, denn Niccolo hat sich in Mondkind verliebt und folgt ihr bedingungslos. Die Bedeutung des Aethers steht in diesem Band im Mittelpunkt: Wer/ was ist er?  Was sind seine Beweggründe?
    3. Alle Wege führen zu den Drachen und dort findet dann auch die letzte alles entscheidende Schlacht. Diese wird entscheidend dadurch beeinflusst, dass ein altes Wesen erwacht und sich auf die Seite des Feindes schlägt.
  • Rezension:
    Die drei Bänder bauen so stimmig und lückenlos aufeinander auf, dass man kaum merkt, wo ein Band thematisch endet und der neue beginnet und auch die selben Hauptfiguren spielen von Anfang bis Ende eine wichtige Rolle, deshalb schreibe ich eine gemeinsame Rezension der drei Bände. Es ist eine sehr spannende, liebevoll bis ins kleinste Detail erdachte Geschichte mit vielen verschiedenen und interessanten Charakteren. Besonders gut gefallen mir neben Niccolo, Nugua und Mondkind der Drache Feiqing und der Wisperwind, die von Band 1 bis 3 ebenfalls dabei sind und innerhalb der drei Bücher viele Wandlungen durchmachen und sich zu sehr spannenden Persönlichkeiten entwickeln. Auch die Idee des Seelenschlunds in Band 2 gefällt mir sehr gut. Auch die Xian, sind sehr interessant erdachte Wesen und immer wieder für eine unerwartete Wandlung innerhalb der Geschichte mit verantwortlich. Am besten gefallen mir aber die sehr liebevoll beschriebenen Drachen. Für das wie ich finde sehr aufregende und interessante Finale sorgt u.a. das Erwachen des Ur-Riesens, der damit droht die Welt komplett zu zerstören. Besonders interessant  sind die Bücher meiner Meinung nach deshalb, weil sich immer wieder verschiedenen Erzählstränge und Einzelschicksale verweben und auseinander laufen, um sich aber weiterhin gegenseitig zu beeinflussen: die verschiedenen Schicksale auf und unter der Wolkeninsel, sowie der einzelnen Gefährten. Das Buch wirft außerdem viele Fragen auf zu den Themen, Loyalität, Verrat,  Freundschaft und Liebe. Die Geschichte ist nicht vorhersehbar und überrascht den Leser durch immer wieder neue Wendungen.
  • Bewertung:   

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Die Chroniken von Narnia

C.S. Lewis – Die Chroniken von Narnia

  1. Das Wunder von Narnia
  2. Der König von Narnia
  3. Der Ritt nach Narnia
  4. Prinz Kaspian von Narnia
  5. Die Reise auf der Morgenröte
  6. Der silberne Sessel
  7.  Der letzte Kampf
  • Verlag : Brendow
  • Seitenzahl : 1. 176, 2. 153, 3. 177, 4. 182, 5. 199, 6.202, 7. 160
  • Teil einer Reihe? :  Ja – Die Chroniken von Narnia bestehen aus sieben Büchern.
  • Inhalt:
    1.  Polly und Digory finden zwei Ringen, die sie nach Narnia bringen, wo sie nach einigen hin und her die Entstehung von dieser wundervollen Welt durch ein Lied des Löwen Aslan miterleben dürfen.
    2. Lucy gerät durch einen Zufall nach Narnia, als sie sich in einem Wandschrank verstecken will. Als nächstes betritt ihr Bruder Edmund diese wundervolle Welt. Auch die beiden Großen, Susan und Peter kommen nach Narnia und zu gemeinsam erleben die Kinder dort ein riesiges Abenteuer.
    3. Der Junge Shasta flieht mit seinem sprechenden Pferd Bree und gemeinsam mit dem Mädchen  Aravis und dessen ebenfalls sprechenden Pferd Hwin nach Narnia.  Dort erfährt er, dass er ein entführter Prinz von Archenland ist, eigentlich Cor heißt und einen Zwillingsbruder mit Namen Corin hat.
    4. Die vier Pevensies sind zurück in ihrer Welt als in Narnia Prinz Kaspian der rechtmäßige Thronfolger gegen seinen Onkel Miraz kämpfen muss.  Er ruft Lucy und ie anderen zu Hilfe und so kommen sie zurück nach Narnia.
    5. Edmond und Lucy reisen mit ihrem Cousin Eustachius durch ein Bild völlig unerwartet zurück nach Narnia und helfen dort bei der Suche nach den verschwundenen sieben Lords. Eine sehr abenteuerliche Reise beginnt.
    6. Eustachius und seine Mitschülerin Jill bekommen den Auftrag den verschwundenen Prinz Rilian zu suchen und aus den Fängen der grünen Schlange zu befreien.
    7. In Narnia hat sich viel zum Bösen verändert. Der Affe Listig verkleidet den Esel Wirrkopf und gibt ihn als Aslan aus. Der wahre Aslan bringt Eustachius und Jill zurück nach Narnia, das am Ende zerstört wird. Doch dann passiert noch etwas völlig unerwartetes.
  • Rezension:
    1. Ein sehr tolles Buch über die Entstehung von des Landes Narnia. Es macht gleich von Anfang an deutlich, dass mit dem Guten (Aslan) immer auch ein Gegenpart (die Hexe Jadis) dort herrschen.  Die einzelnen Charaktere sind dabei sehr liebevoll gestaltet. Die Idee, dass eine Welt durch das Singen eines Liedes entsteht finde ich total schön.
    2. Die Idee das Reich der bösen Hexe Jadis mit dem kalten Winter gleichzusetzen finde ich toll, besonders weil sich somit der Frühling gleichzeitig mit dem Neuanfang in Narnia beginnt. Außerdem steckt in dieser Geschichte ein schönes Beispiel von Vergebung nach einem Verrat. Das Highlight ist aber meiner Meinung nach die Schilderung, wie sich Aslan opfert und stellvertretend den Tot auf sich nimmt – eine sehr schöne und gefühlvoll inszenierte Analogie zum Opfer Jesu in der Bibel. Deshalb ist dies mein Lieblingsbuch der Chroniken von Narnia.
    3. Eine hübsche Geschichte, die mit den „eigentlichen“ Chroniken von Narnia aber kaum etwas zu tun hat, denn Lucy und ihre Geschwister tauchen nur am Rande auf.  Das Buch ist aber trotzdem durchaus lesenswert.
    4. Diese Fortsetzung der Geschichte gefällt mir sehr gut und findet eine schöne und stimmige Fortführung im nächsten Band. Es ist toll mitzuerleben, wie Lucy nicht aufgibt, als die anderen ihr zuerst nicht glauben, dass sie Aslan sieht und er ihnen hilft. Leider endet hier für die beiden großen Peter und Susan die Zeit in Narnia, eine wie ich finde sehr schöne Idee, dass man nur als Kind nach Narnia kommen kann, welches die besondere Kraft von Kindern deutlich macht.
    5. Auch dieses Buch finde ich sehr gelungen, besonders gut gefällt es mir durch die vielseitigen Erlebnisse und Herausforderungen die es aufgrund seines in der Art eines Reiseberichtes geschriebenen Charakters bekommt.  Ein besonderes Highlight sind meiner Meinung nach die Tölpenbeiner und die Maus Riepischip, aber auch die Verwandlung von Eustachius in einen Drachen, die bei ihm eine innere Wandlung mit sich bringt finde ich sehr gelungen. Sehr beeindruckt hat mich auch das Ende, als Aslan erst als Lamm auftritt und sich dann sehr einfühlsam von Lucy und Edmund verabschiedet, deren Zeit in Narnia mit diesem Buch endet.
    6. Dieses Buch ist sehr spannend zu lesen, gefällt mir persönlich aber trotzdem nicht so gut. Es ist aber ein schönes Beispiel dafür wie man große Dinge schaffen kann, wenn man an sich glaubt und zusammenhällt. Und der Moorwackler Trauerpfützler ist wirklich eine sehr liebeswerte Person, besonders weil er auf eine so depressiv gestimmt ist.
    7. Ich fand es sehr schade, wie Narnia endet und von Aslan zerstört wird. Auch das Wissen, dass es nicht das wahre Narnia, sondern nur eine Schattenwelt war macht es nicht besser. Und obwohl ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, bzw. „schöner“ gefunden hätte, denke ich, dass gerade dieses unerwartete Ende Narnias das Buch besonders wertvoll macht. Zum Glück endet das Buch ja auch noch nicht mit der Zerstörung (des Schattenwelt-) Narnias, sondern geht noch weiter mit dem Leben im „echten“ Narnia. Die Konstruktion Lewis eine Schattenwelt vor der echten Welt gefällt mir sehr gut. Auch die Idee, das die Kinder Lucy, Edmund, Digory, Polly und Eustachius nach ihre Tot in der realen Welt in Narnia aufwachen finde ich sehr schön. Eine wie ich finde sehr tröstliche Vorstellung für das Leben nach dem Tot.
    Insgesamt  gefallen mir die sieben Bücher sehr gut und ich habe sie schon mehrfach gelesen und finde sie sind absolut nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für Erwachsene und regen, z.B. durch die vielen versteckten Hinweise und Parallelen, wie von Lewis beabsichtigt, zum Nachdenken unter anderen auch über Gott und den christlichen Glauben ein. Sehr empfehlenswert!
  • Bewertung:  

Rezension: Oksa Pollock. Die Unverhoffte

Anne Plichota und Cendrine Wolf – Oksa Pollock. Die Unverhoffte

  • Verlag : Oetinger
  • Seitenzahl : 591
  • Teil einer Reihe? :  Ja – Es ist der erste Teil der Oksa Pollock Reihe.
  • Inhalt:
    Oksa Pollock ist ein Mädchen, dass gern schnell Inliner fährt und in ihren Träumen Ninja- Kriegerin spielt. Dort kann sie es auch mit ihrem gemeinen Klassenlehrer McGraw aufnehmen. Eines Tages stellt sie fest, dass sie wirklich magische Fähigkeiten hat und wir in ein riesiges Familiengeheimnis eingeweiht. Diese Tatsache verändert ihr Leben grundlegend und bringt sie, ihre Freunde und Familie in Gefahr.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, und das, obwohl ich wohl nicht zur primären Zielgruppe gehöre. Es überrascht den Leser mit immer wieder neuen und unerwarteten Wendungen und man fiebert mit Oksa mit, während sie ihre magischen Fähigkeiten verbessert und immer mehr über Edefina erfährt und ihre eigene Bedeutung für diese Welt. Immer wieder fügen sich neue Puzzlestücke in ein Gesamtbild ein und machen das Buch so besonders spannend. Dabei wird Oksa als eine Person mit einem interessanten, vielperspektivischem  Charakter gezeichnet und man kann mit ihr mitfühlen, wie schwer sie es hat mit den Neuigkeiten fertig zu werden, die auf sie einstürmen. Dabei sind ihre neben ihren Eltern besonders ihre Oma Dragomira und ihr Freund Gus eine große Unterstützung. Besonders gut gefallen mir auch die sehr liebevoll erdachten magischen Geschöpfe aus Edofina wie die Plempens und Kapiernix. Das Buch endet noch einmal mit einem sehr spannenden Höhepunkt und macht sehr neugierig auf den nächsten Band.
    Diese Jugendbuch habe ich vom Oetinger Verlag geschenkt bekommen: Vielen Dank dafür!
  • Bewertung:  

Start: Die Töchter der Wälder

Dieses Buch handelt von dem Leben eines Mädchens mit Namen Sorcha und ihren sechs Brüdern. Es spielt  im 9. Jahrhundert während der Zeit, in der die keltischen Fürsten gegen die Briten kämpfen. Sorcha fällt die Rolle zu ihre Brüder vor den Folgen eines Fluches zu retten. Es handelt sich bei diesem Buch um den ersten Teil der Sevenwaters -Saga und ich finde diese beginnt sehr vielversprechend und spannend.

Rezension: Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies

Michael Phillips – Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies 


  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 511
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Der Archäologe Adam Livingstone findet die Überreste der Arche und beginnt anschließend darüber nachzudenken, ob es stimmt was in der Bibel steht. So macht er sich auf die Suche nach dem Garten Eden. Doch es gibt Menschen, denen diese Suche nicht gefällt und die ihn mit allen Mitteln daran zu hindern versuchen.
  • Rezension:
    Hinter diesem Buch verbirgt sich ein sehr spannend geschriebener Abenteuerroman, der sehr mitreißend und fesselnd geschrieben ist und sich leicht lesen lässt. Einzigartig wird der Roman aber dadurch, dass sich Adam neben realen Reise auch auf eine innerliche und spirituelle Reise begibt und durch seine Forschungen zum Glauben an Gott findet. Als Leser wird man in diese Reise unmittelbar mit hineingenommen, bekommt einen neuen Zugang zur Archäologie und kommt selbst ins Grübeln, ob sich die historischen Objekte und Orte der Bibel, wie die Arche Noah und der Garten Eden wirklich finden lassen und man die Bibel so beweisen könnte. Besonders bereichernd ist deshalb auch das Nachwort des Buches, in dem der derzeitige Stand der Forschung skizziert wird.
  • Bewertung: