Rezension: Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde

Michael Greenberg – Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde

  • Verlag : dtv
  • Seitenzahl : 283
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Der Schriftsteller Michael Greenberg erzählt in seinem Buch von einer wahren Begebenheit aus seinem Leben: dem Sommer, in dem seine 16-jährige Tochter Sally unter einer Psychose litt. Dadurch ändert sich sein Leben schlagartig von einem Tag auf den anderen. Er beschreibt die Zeit in der Klinik und die erste Phase nach der Entlassung mit ambulanter Therapie. Das Buch endet mit einer Zusammenfassung der darauffolgenden Jahre im Leben seiner Tochter.
  • Rezension:
    Auf eine sehr behutsame, einfühlsame und trotz des schweren Themas leicht lesbare Art und Weise beschreibt der Autor in seinem Buch, wie es ihm ging in dem Sommer, in dem wie er selbst sagt, seine Tochter verrückt wurde, ohne dabei sentimental zu wirken. Man bekommt einen guten Einblick darin, wie es sich für ihn als Vater angefühlt haben muss und welche Hilflosigkeit er gespürt hat, wie er aber trotzdem sehr um Verständnis für die Situation seiner Tochter und ihre „Rückkehr in eine normales Leben“ kämpft. Dadurch bekommt der Leser Informationen über das Leben mit einer Psychose ohne hochwissenschaftliche Ausdrücke und sentimentales Drumherumgerede. Die Art und Weise des Autors mit dem Thema aus Sicht eines Vaters umzugehen gefällt mir sehr gut und ich denke, dass die Leser dieses Buches ein Verständnis für das Leben von Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen entwickeln, dass mehr ist als Mitleid. Außerdem empfinde ich es als ein sehr mutmachendes Buch, dass vielleicht auch dazu beitragen kann Vorurteile und Ängste aus Unwissenheit abzubauen. Es ist meiner Meinung nach ein rundherum gelungenes Buch.
  • Bewertung:  

Rezension: Ashes. Brennendes Herz

Ilsa J. Bick  – Ashes. Brennendes Herz

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  • Verlag : Egmond INK
  • Seitenzahl : 502
  • Teil einer Reihe? :  Ja  – Teil 1 einer geplantenTrilogie
  • Inhalt:
    Die schwerkranke Alex macht sich auf den Weg in eine Naturschutzgebiet, doch schon nach kurzer Zeit ändern sich ihre Plänen, denn die Welt hat sich von einer Sekunde auf die andere verändert. Die Natur spielt plötzlich verrückt und einige Menschen fangen sofort an sich sehr seltsam, ja sogar lebensgefährlich, zu verhalten. Und inmitten dieses Chaos trifft Alex auf ein kleines Mädchen namens Elli und einen Jungen Namens Tom. Gemeinsam versuchen die drei Jugendlichen zu überleben, doch dann wird zuerst Ellie entführt und dann verschwindet auch noch Tom. Alex flüchtet in ein Dorf, in dem das Leben aber auch alles andere als normal verläuft und dann ist da auch noch die Liebe… Obwohl Alex auch im Dorf nette Menschen kennenlernt hat sie sich doch unsterblich in Tom verliebt und weiß, dass er lebt und das sie ihn finden muss….
  • Rezension:
    Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und es innerhalb von nur knapp zwei Tagen komplett gelesen. Der Erzählstil gefällt mir sehr gut und es hört nie auf spannend zu werden. Man fiebert regelrecht mit Alex und ihren Weggefährten mit und kann erst dann aufhören zu lesen, wenn einem die Augen zu fallen… . Auch wenn die Idee nicht neu ist, dass sich Jugendliche plötzlich in Zombies verwandeln und sich eine kleine Gruppe trotzdem irgendwie durchschlägt, so ist dieses Buch trotzdem kein bisschen langweilig, da die Story einen komplett mitreist und man mit den Protagonisten „mitgeht“ und „zittert“, wie es mit ihnen weitergeht. Viele ungeahnte Wendungen halten das Buch spannend und die „Verstrickungen“ des Lebens (wie z.B. das Hin-und Hergerissensein von Alex) machen es zu etwas ganz Besonderem. Es ist viel mehr als eine Teenie-Liebesgeschichte in schweren Zeiten. Leider endet das Buch an einer sehr spannenden Stelle! Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Alex, Tom und den anderen weitergeht!
  • Bewertung: