Rezension: Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies

Michael Phillips – Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies 


  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 511
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Der Archäologe Adam Livingstone findet die Überreste der Arche und beginnt anschließend darüber nachzudenken, ob es stimmt was in der Bibel steht. So macht er sich auf die Suche nach dem Garten Eden. Doch es gibt Menschen, denen diese Suche nicht gefällt und die ihn mit allen Mitteln daran zu hindern versuchen.
  • Rezension:
    Hinter diesem Buch verbirgt sich ein sehr spannend geschriebener Abenteuerroman, der sehr mitreißend und fesselnd geschrieben ist und sich leicht lesen lässt. Einzigartig wird der Roman aber dadurch, dass sich Adam neben realen Reise auch auf eine innerliche und spirituelle Reise begibt und durch seine Forschungen zum Glauben an Gott findet. Als Leser wird man in diese Reise unmittelbar mit hineingenommen, bekommt einen neuen Zugang zur Archäologie und kommt selbst ins Grübeln, ob sich die historischen Objekte und Orte der Bibel, wie die Arche Noah und der Garten Eden wirklich finden lassen und man die Bibel so beweisen könnte. Besonders bereichernd ist deshalb auch das Nachwort des Buches, in dem der derzeitige Stand der Forschung skizziert wird.
  • Bewertung:  

Rezension: Der Traum

James Bryan Smith – Der Traum

  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 224
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Der Autor Tim muss innerhalb kurzer Zeit drei Schicksalsschläge verkraften : Seine Mutter, sein bester Freund und seine kleine Tochter sterben kurz nacheinander. Dadurch gerät sein Glaube ins wanken. Er nutzt ein Kloster als Rückzugsort und hat dort einen ganz besonderen Traum, in dem er Menschen begegnet, die ihn sehr im Glauben geprägt haben und noch anderen leiben Menschen.
  • Rezension:
    Eine sehr schön erdachte Geschichte darüber, wie ein Mensch nach einer Glaubenskrise sein inneres Gleichgewicht und sein Vertrauen in Gott wieder findet, aber auch darüber, wie sehr uns unsere Mitmenschen prägen. Auch ist es ein Buch über die Kraft der Träume – wirklich sehr empfehlenswert. Das Bild vom Himmel, dass in dieser Geschichte gezeichnet wird gefällt mir sehr gut und ich empfinde es als sehr tröstlich auch wenn es natürlich nur Fiktion ist. Besonders Gut gefällt mir die Szene, in der Tim auf seine kleinen Tochter Madeleine trifft und wie sehr ihn das tröstet.  Ein weiteres Highlight ist meiner Meinung nach der Schluss. wie Tim seiner nach dem Klostererlebnis geborenen Tochter den Namen „Hope“ gibt.  Dieser Teil des Buches beruht wie viele einzelne Aspekte des Buches auf einer wahren Begebenheit, denn der Autor hat ebenfalls eine Glaubenskrise nach dem Tot vom Mutter, Freund und Tochter durchgemacht und wurde durch seine eigenen Tagträume innerlich geheilt, so wie Tim durch seinen Traum im Kloster. Der Auto verarbeitet somit in dem Roman seine eigenen Erlebnisse, sehr beeindruckend und hoffnungsvoll wie ich finde. Dies zeigt sich auch in dem wundervollen und sehr gut passenden Untertitel : Eine Geschichte vom Himmel, die das Herz hielt.
  • Bewertung:  

Rezension: Briefe an Gott

Patrick Doughtie, John Perry – Briefe an Gott

  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 240
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch geht es um das Leben des  neunjährigen Jungen namens Tyler und seiner Familie. Er leidet an einem Gehirntumor und schreibt deshalb in seinem kindlichen Vertrauen Briefe an Gott – eine Idee seines verstorbenen Vaters. Der Postbote Brady McDaniels weiß nicht was er mit den Briefen machen soll, er mag sie nicht wegwerfen. Mit der Zeit zeigt sich die besondere Kraft die in Tylers Briefen steckt.
  • Rezension:
    Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit und ich finde es deshalb um so beeindruckender.  Man wird sprachlos, wenn man miterleben darf, wie Tylers Familie ihren schweren Alltag meistert,  besonders das Durchhaltevermögen seiner Mutter, die nie aufgibt und dieses starke Vertrauen von Tyler in Gott beeindrucken mich ungemein. Aber auch die Personen Olivia (Tylers Oma), die eine große Stütze für ihre Tochter ist, Ben (Tylers Bruder), der viel zurückstecken und verkraften muss, seinen kleinen Bruder aber trotzdem unendlich liebt und mit ihm mitleidet und Sam (Tylers Freundin) sind sehr gefühlvoll beschrieben und wirklich bewundernswert. Obwohl dieses Buch sehr traurig ist, macht es doch unglaublich viel Mut und sehr inspirierend für mich gewesen. Man kann von Tyler lernen, eine neue Art zu finden, mit Gott ins Gespräch zu kommen und neu auf eine vielleicht kindliche aber sehr ehrliche Art und Weise zu beten. Tyler war ein toller Junge mit einer genialen Idee, wie man mit Leid und seinen Fragen an Gott umgehen kann, die zum Nachahmen einlädt.
  • Bewertung:  

Rezension: Leih mir deine Flügel

Susan Meisner – Leih mir deine Flügel

  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 352
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Die zwei siebenjährigen Mädchen und Megan und Jen sind beste Freundinnen und unternehmen alles zusammen. Dann passiert etwas Furchtbares: Jen wird vor den Augen von Megan entführt. Megan gelingt es kam das Geschehen zu verarbeiten und dann meldet sich fünfzehn Jahre später eine Frau bei ihr und behauptet Jen zu sein.
  • Rezension:
    Es handelt sich um eine sehr rührende Geschichte mit sehr viel Tiefe und vielen Facetten – einfach lesenswert. Besonders beeindruckend finde ich es, wie die Gedanken und Gefühle von Megan und ihr Bewältigungsprozess auf so einfühlsame und gleichzeitig mitreißende Art und Weise geschildert werden. Dabei begegnen Megan viele sehr beindruckende Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen und kommt ins Grübeln darüber, was es heißt Menschen zu unterstützen, die schlimme Erfahrungen gemacht haben. Außerdem entfaltet sich im Laufe der Geschichte eine, wie ich finde, sehr schöne und sehr liebevoll geschilderte Liebesgeschichte, die wirklich ans Herz geht.  Aber am Besten gefällt mir, wie viel Hoffnung in dem Buch steckt, dass aus negativen Erlebnissen wundervolle Erfahrungen erwachsen können.
  • Bewertung:  

Rezension: Die unbeugsame Dame

Deeanne Gist – Die unbeugsame Dame 

  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 416
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Während des Goldrausches in San Francisco 1849 macht sich auch die Familie van Buren auf den Weg nach Kalifornien. Der Vater stirbt auf der Überfahrt und so sind die drei Kinder komplett verwaist und die älteste Tochter Rachel muss sich um den Lebensunterhalt kümmern. Dies gelingt, indem sie für ein Dach über dem Kopf , Nahrungsmittel und einen geringen Lohn bei dem Saloon-Besitzer Johnny Parker arbeitet. Doch bald muss sich Rachel eingestehen, dass er mehr ist als ihr Arbeitgeber und auch sonst gestaltet sich ihr Leben alles andere als einfach.
  • Rezension:
    Eine wundervolle Liebesgeschichte mit sehr viel Liebe zum Detail – einfach um dahinschmelzen. Der Roman lässt sich sehr leicht lesen und der Leser fiebert mit Rachel und John mit, die es nicht einfach haben zueinander zu finden und deren Liebesbeziehung sich sehr spannend entwickelt und vielfältige Momente zum Schmunzeln liefert. Auch das sonstige Leben von Rachel und ihren Geschwistern wird sehr liebevoll ausgeschmückt und vermittelt einen Eindruck der schwierigen Verhältnisse in denen eine Frau in den Verhältnissen rund um den Goldrausch in Kalifornien ausgesetzt war. Rachel ist einfach eine tolle Persönlichkeit mit vielen Facetten, die sich und ihren Idealen aber trotz aller Widrigkeiten treu bleibt und so nicht den einfachsten Weg im Leben geht, aber einen sehr schön zu lesenden.
  • Bewertung: