Rezension: Das Mädchen am Klavier

Rosemarie Marschner –  Das Mädchen am Klavier

das_maedchen_am_klavier-9783423249447

  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 509
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Clara Schuhmann ist ein ganz besonderes Kind – ein musikalisches Wunderkind, von ihrem eigenen Vater dazu gemacht, der von Geburt an den Plan verfolgt, dass seine Tochter einmal eine berühmte Pianistin werden soll. Der Plan geht auf , doch ihr Leben läuft nicht immer harmonisch. Mit sechzehn verliebt sie sich in den charmanten Rebellen Robert Schuhmann, der bei ihrem Vater Unterricht nimmt.
  • Rezension:
    Ich habe mich sehr über das Buch gefreut und war mir sicher, dass es mir gefallen würde, denn ich mag historische Romane, Musik und starke Frauen sehr gern. Ich nin nicht enttäuscht worden. Das Buch und damit die Lebensgeschichte der frühen Clara Schumann haben mich sofort gefesselt. Teilweise ist mir das Buch allerdings ein bisschen zu ausführlich bzw. langatmig. Ich kann es aber trotzdem besonders allen Liebhaber von Musik weiter empfehlen, die etwas über das Leben dieser besonderen Frau Lesen möchten.
    Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch vorgeschlagen und   freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4

Rezension: Nana… der Tod trägt Pink

Barbara Stärker, Dorothea Seitz – Nana… der Tod trägt Pink. Der selbstbestimmte Umgang einer jungen Frau mit dem Sterben

360277_72dpi_xl

  • Verlag: Irisiana
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Nana  ist ein junges Mädchen, dass Krebs erkrank ist, sich aber nicht einfach ihrem Schicksal ergibt, sondern versucht, trotzdem das Schöne im Leben zu sehen und beginnt sich zu schminken und fotografieren zu lassen. Nach ihrem Tod schreibt ihre Mutter Barbara Stäcker gemeinsam mit Dorothea Seitz ein Buch über diese starke und einzigartige junge Frau.
  • Rezension: Vor ein paar Wochen habe ich im Fernsehen einen Bericht über krebskranke Frauen gesehen, die sich fotografieren lassen. Im Rahmen dieser Reportage erfuhr ich auch von einer jungen Frau mit dem Namen Nana, der Schöpferin dieser Idee und ihrer Mutter, die ein bewegendes Buch über das Leben ihrer inzwischen verstorbenen Tochter geschrieben hat. Sofort wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte und so habe ich den Verlag angeschrieben. Und schon nach einer Woche hatte ich das Buch vor meiner Tür liegen.  Ich war tief bewegt von dem Buch und Nana. Immer wieder musste ich das Buch aber aus der Hand legen und eine „Nachdenk-Pause“ zum verarbeiten machen und nicht nur einmal kamen mir die Tränen. Trotzdem oder gerade deswegen kann ich das Buch aber nur weiter empfehlen und irgendwie finde ich macht es richtig Mut, trotz allem das Schöne im Leben finden zu können. Danke! Vielen Dank an Irisiana Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5

Rezension: Chill mal, Frau Freitag

Frau Freitag – Chill mal, Frau Freitag

Chill mal Frau Freitag

  •  Verlag: ullstein
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt bereits eine Fortsetzung. Band zwei trägt den Titel „Voll streng, Frau Freitag“.
  • Inhalt:
    Frau Freitag lebt in einer deutschen Großstadt und ist die Klassenlehrerin einer 9. Klasse. Ihre Schüler sind ziemlich leistungsschwach. In diesem Buch berichtet Frau Freitag von ihrem ganz normalen, aber zugleich komischen wie anrührenden Alltag. So erzählt sie z.B. von einer der Lieblingsschimpfwörter ihrer Schüler: Du Spatz! Was es damit auf sich hat und viele weitere kurze, lustige Begebenheiten findet man in diesem Buch.
  • Rezension:
    Ich hatte schon viel über dieses Buch gehört und auch immer wieder Auszüge daraus gelesen, aber irgendwie habe ich mir nie die Zeit genommen, es mir selbst zu kaufen und es komplett zu lesen, Das habe ich nun endlich in den Schulferien nachgeholt. Mein Fazit: „Chill mal, Frau Freitag“ ist einfach genial und genau das richtige Buch für den Schulanfang! Ich habe es geliebt und musste eugentlich auf jeder Seite Schmunzeln. Das Lehrerdasein ist doch einfach wunderbar und Frau Freiatg versteht es auf besondere Art und Weise dieses normale Chaos einzufangen- einfach großartig! Ich kann es nur weiterempfeheln und das ganz sicher nicht nur für Lehrer. Ich bin mir sicher, dass nahezu jeder Leser daran Freude habe wird. Es ist ein gutes Buch, auch gerade für so triste und graue Regentage, dass kurzweilig Ablenkung und Schmunzel-Momete schafft.
  • Bewertung: 5

Rezension: Sieben Brücken

Ralf Arndt – Sieben Brücken 

sieben Brücken

  • Verlag: Asaph Verlag
  • Seitenzahl: 188
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ralf Arndt beschreibt in diesem Buch seinen eigenen Lebensweg dar, der jeden Menge mit Drogen zu tun hat und alles andere als leicht war. Er kommentiert es selbst mit folgenden Worten: Drogensucht akzeptieren heißt, die Verelendung hinzunehmen—Wer hilft mir, wenn mir keiner mehr hilft!
  • Rezension: Ich habe das Buch während des Kirchentag 2011 in Dresden geschenkt bekommen und direkt während der Tage in der Sonne komplett durchgelesen. Leider hat es mich nicht wirklich überzeugt, obwohl ich es wirklich sehr mutig finde ein solches Buch zu schreiben. Auch halte ich es nach wie vor sehr wichtig über das Thema Sucht, insbesondere Drogensucht zu schreiben und somit aufzuklären. Der Autor nimmt dabei auch kein Blatt vor den Mund, nur leider hat es mich in der Art und Weise wie es geschrieben ist nicht wirklich überzeugt. Trotzdem ist mir das Buch natürlich unter die Haut gegangen und ich denke es ist gut geeignet um für das Thema zu sensibilisieren.
  • Bewertung: 4

Rezension: Für immer Liebe

Kim & Krickitt Carpenter – Für immer Liebe

Für immer Liebe

  • Verlag: GerthMedien
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Kim und Kricket Carpenter sind gerade erst ein paar Wochen verheiratet als sie einen schweren Autounfall haben, in Folge dessen Krickitt ihr Gedächtnis  verliert. Doch ihr Mann Kim gibt sie nicht auf, er steht zu ihr und seinem Eheversprechen. In diesem Buch erzählen die beiden ihre Geschichte.
  • Rezension:
    Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass es einen Kinofilm mit genau dieser Geschichte gab, aber als ich das Buch im Katalog entdeckte habe ich es sofort bestellt. Es ist unglaublich schön zu lesen, wie die beiden ihren Weg zurück ins gemeinsame Leben finden und wie sehr den beiden und ihren Freunden und Familien ihr Glaube an Gott hilft, die schwere Zeit zu überstehen. Okay, es ist eindeutig eine Lovestory und ein absolutes Frauenbuch, aber es ist sehr schöööön und unbedingt lesenswert.
  • Bewertung: 

Rezension: Zementfasern

Mario Desiati – Zementfasern

  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 285
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Mimi lebt führt kein leichtes Leben. Ihre Kindheit ist alles andere als leicht und auch als Erwachsene hat es Mimi nicht einfach. Sie ist eine der Frauen, die in einem kleinen Dorf im Süden Italiens wohnt, in dem nach und nach fast nur noch Frauen und Kinder leben. Doch trotzdem sind Mimi und ihre Tochter Arianna beim nächsten Patronenfest nicht allein und unterkriegen lassen sie sich auch nicht.
  • Rezension:
    Das Buch bzw. deren Inhalt beruht auf einer wahrend Begebenheit. Lange Zeit mussten viele italienische Gastarbeiter in einer Asbestfabrik in der Schweiz, was schwere gesundheitliche Folgen für dieses Männer und ihre Familien hatte. Diese Tatsache hat mich sehr berührt, besonders dadurch wie sie zu Beginn des Buches aus der Sicht eines Kindes bzw. jungen Mädchens geschildert wird. Generell finde ich es beeindruckend wie stark Menschen und insbesondere Frauen sein können, wenn sie kämpfen müssen. Der Autor schildert die Geschehnisse auf eine ganz besondere Art und Weise, aber irgendwie konnte er mich nicht ganz erreichen, obwohl der Inhalt an sich mich durchaus berührt, kamen sie Worte nicht richtig bei mir an. Seine Ausdrucksweise ist mir irgendwie fremd. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Buch durchaus das Potential hat Menschen zu berühren und zu fesseln, auch wenn das bei mir nicht der Fall war. Daher kann ich das Buch trotzdem weiter empfehlen.
    Vielen Dank an den Wagenbach-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Genial gescheitert

Thomas Bührke – Genial gescheitert

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Erfinder sind besonders geniale Menschen, doch viele von ihnen sind zu Lebzeiten mit ihren Ideen und Erfindungen gescheitert, obwohl sich ihr Wissen später als sensationell herausgestellt hat. Folgende Personen werden dabei näher beleutet:
    – Aristarch von Samos (ca. 310 – 230 v. Chr.) wurde für seine revolutionäre Hypothese, dass die Sonne im Zentrum der Welt stehe, wegen Gottlosigkeit angeklagt.
    – Charles Babbage (1791 – 1871) versuchte vergeblich, den ersten mechanischen Computer zu bauen und für das damals größte zivile Forschungsprojekt in England Geld aufzutreiben.
    – Ludwig Boltzmann (1844 – 1906) stieß mit seiner Theorie von der Existenz der Atome auf rabiaten Widerstand.
    – Albert Einstein (1879 – 1955) suchte jahrzehntelang nach der Weltformel und wurde von vielen Kollegen dafür belächelt.
    – Otto Lilienthal (1848 – 1896) legte die Grundlagen für das Fliegen und verunglückte bei einem seiner Flugversuche tödlich.
    – Philipp Reis (1834 – 1874) entwickelte das Telefon, aber Alexander Graham Bell vermarktete das revolutionäre Kommunikationsgerät.
    – Ignaz Semmelweis (1818 – 1865) entdeckte die Ursache für das Kindbettfieber und wurde von den meisten Kollegen wütend angegriffen.
    – Nikola Tesla (1856 – 1943), Erfinder des Wechselstromgenerators, scheiterte an der Vision, Energie weltweit in Form von Wellen zu verbreiten.
    – Alfred Wegener (1880 – 1930) wurde für seine Theorie der Kontinentalverschiebung ausgelacht und verhöhnt.
  • Rezension:
    Der Titel hat mich sofort neugierig gemacht, als ich ihn im Programm des dtv Verlages entdeckt habe und so war die Freude groß, als das Buch nur wenige Tage später schon den Weg zu mir gefunden hatte. Nach einem ersten darin blättern stand fest, dass ich dieses Buch schnell lesen muss und das es genau das ist, was ich erwartet hatte. Und der erste Eindruck hat nicht getäuscht. Das Buch ist echt klasse. Es war sehr spannend für mich, mehr über das Leben berühmter Persönlichkeiten zu erfahren, die zu Lebzeiten irgendwie gescheitert sind. Ein klitzekleiner Wermutstropfen ist die Auswahl der Genies, die doch sehr naturwissenschaftlich ist. Ich hätte mir noch einen Maler, Musiker oder Autor gewünscht, um das Ganze abzurunden. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann einen zweiten Teil. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und habe dies auch schon getan. Momentan liest ein Freund das Buch!
    Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: