Rezension: Wer ohne Liebe ist

Mechthild Lanfermann – Wer ohne Liebe ist

Wer ohne Liebe ist

  • Verlag: btb
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Fall für Emma  und Edgar.
  • Inhalt: Berlin Zehlendorf: Ein toter Grundschullehrer uns mysteriöse Codes im Internet rufen Kommissar Edgar Blume und seine Partnerin Emma Vonderwehr auf den Plan. Diese muss sich nun auch entscheiden, was ihr wichtiger ist, ihre Entdeckungen zu veröffentlichen oder die Loyalität zu ihrer großen Liebe.
  • Rezension:   Das Buch war wirklich spannend. Besonders gut hat es mir gefallen die Geschichte immer gleichzeitig aus der Perspektive eines Kommissars und einer Journalistin zu lesen. Ein weiteres Highlight ist, dass die beiden privat ein Paar sind und es so zwangsläufig zu Loyalitäts-konflikten kommt. Leider fand ich das Thema Rechtsradikalismus etwas zu „schwer“ (anders kann ich es nicht in Worte fassen). Dies ist vielleicht auch der Grund warum ich das Buch trotz meiner Begeisterung  spontan nur eingeschränkt weiter empfehlen würde, obwohl mir das Buch eigentlich gut gefallen hat. Vielen Dank an den btb Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Lied der Wale

Daniel Thomas – Lied der Wale

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: David McGregor scheint sein Leben radikal geändert zu haben vom Investmentbänker an der Börse zum Wal-Beschützer auf einem kleinen Schiff. Die Journalistin Leah Cullin kennt ihn bereits aus seinem ersten Leben und versucht nun herauszufinden, was hinter seinem Sinneswandel steckt und ob er vielleicht Spendengelder veruntreut. Dafür begibt sie sich auf sein Boot, doch schnell wecken die Ereignisse nicht nur ihr berufliches Interesse.
  • Rezension: Die beiden Männer, die sich hinter dem Pseudonym Daniel Thomas verbergen haben wirklich ein großartiges Buch geschrieben. Obwohl ich Anfang August wenig Zeit hatte, habe ich die mehr als 400 Seiten wirklich verschlungen und jeden freie Minute zum Lesen benutzt. Eigentlich dachte ich, ich weiß, was mich erwartet und das ist dann irgendwie auch passiert. Natürlich ist alles anders als man zuerst denkt und Leah verliebt sich in David. Doch trotzdem ist das Buch unglaublich fesseln, das lieht denke ich vor allem daran, wie feinfühlig die Ereignisse an Bord und vor allem auch das Schicksal der Wale geschildert wird. So ging es mir nicht unbedingt darum zu erfahren, wie es weiter geht, obwohl auch das natürlich interessant ist, sondern um die Art und Weise wie es passiert und welche Worte die Autoren dafür finden. Ich kann dieses Buch daher nur weiter empfehlen. Vielen Dank an den DTV -Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Was mit Rose geschah

Stef Penney – Was mit Rose geschah

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ray ist Privatdetektiv. Sein neuer Fall verlangt ihm sehr viel ab. Er soll Rose finden, ein Mitglied einer Roma-Familien, die bereits vor sechs Jahren verschwunden ist. Doch nur der 14-jährige JJ scheint zur Mitarbeit bereit zu sein und Ray selbst gerät in Gefahr,als er zu viele Fragen stellt.
  • Rezension: Ich mag Bücher, bei denen parallele Erzählstränge sich am Ende zu einem großen Ganzen fügen, so wie dieses hier. Das Buch beginnt im Krankenhaus und schnell war mit klar, dass es mit Ray Fall zu tun haben muss, das er dort gelandet ist, doch die Zusammenhänge verstand ich erst ganz am Ende. Großartig, wie die Autorin bis zum Ende die Spannung hält und den Leser mit  immer neuen Wendungen innerhalb der Geschichte überrascht.  Dieses Ende hätte ich niemals erwartet. Ray ist ein beeindruckender Charakter aber auch JJ ist mir sehr ans Herz gewachsen und am Anfang habe ich die Kapitel in denen er zur Sprache kommt wesentlich lieber gelesen als die von Ray.  Das lag sicher auch daran, dass ich dabei viel über das Leben der Roma aus Sicht eines Jugendlichen erfahren habe. Nicht nur deshalb kann ich das Buch wirklich nur weiter empfehlen! Vielen Dank an den DtvTaschenbuch Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne     jetzt bestellen

Rezension: Die da kommen

Liv Jensen – Die da kommen

Die da kommen

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl:320
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein kleine Mädchen bringt seine Oma um und sie ist nur die Erste von vielen Kindern, die sich plötzlich sehr gewalttätig benehmen. Parallel dazu werden einige große Firmen sabotiert und die Schuldigen begehen immer unter mysteriösen Umständen Selbstmord. Gibt es einen Zusammenhang? Anthropologe Hesketh Lock ermittelt.
  • Rezension: Eine wirklich unheimlich und teilseise beklemmende aber wirklich großartige Geschichte, ein richtiger Thriller im wahrsten Sinne des Wortes. Hesketh ist aufgrund seines Asperger-Syndroms anders als „normale“ Menschen, aber gerade das macht in so besonders und ermöglicht ihm die Dinge anders zu betrachten. Das fand ich großartig, einmal ein Ermittler, der aus dem Rahmen fällt. Er hat es mir echt angetan, besonders seine Eigenschaft ständig Diagramme zu zeichnen und in Gedanken Origamis zu falten. Die Autorin schafft es zudem die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten, noch 20 Seiten vor dem Schluss hatte ich nicht die geringste Vermutung wie das Buch ausgehen könnte. Solche Bücher liebe ich. Leider war es mir dann ab Ende auch nicht so ganz klar, was das alles sollte. Daher kann ich das Buch mit diesem kleinen Abstrich  weiterempfehlen und es ist nicht halb so blutrünstig wie es der Titel und das Cover erwarte lassen, es ist „nur“ sehr gruselig. Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4     jetzt bestellen

Rezension: Twilight Saga

Stephenie Meyer – Twilight

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  • Verlag: Carlsen
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt vier Teile, plus einen weiteren Band, der aber eigentlich eine Randgeschichte erzählt:
    1. Biss zum Morgengrauen
    2. Biss zur Mittagsstunde
    3. Biss zum Abendrot
    4. Biss zum Ende der Nacht
    + Biss zum ersten Sonnenstrahl
  • Inhalt: Bella und Edward verlieben sich. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Edward ist ein Vampir. Und dann ist da ja auch noch Jack, ein guter Freund von Bella und ein Werwolf.
  • Rezension: Ich hatte sehr viel von den Twilight Büchern gehört und so habe ich sie mir von einer Freundin ausgeliehen, obwohl ich eigentlich so Vampir Bücher nicht so mochte. Und ich wurde mehr als positiv überrascht. Ich habe die Bücher förmlich verschlungen. Bella ist einfach wundervoll und man möchte einfach wissen wie es mit ihr weitergeht, da stören dann auch die Vampire irgendwie nicht ;-). Ich glaube hauptsächlich sind die Bücher etwas für Mädchen (und Frauen) aber ich weiß auch von Männern, die sich dafür begeistern konnten – mindestens für die Filme. Wobei ich auch hier die Bücher eindeutig besser finde als deren Verfilmungen. Sind die Bücher jetzt weiter zu empfehlen, wenn man sie wirklich noch nicht gelesen hat? Ich finde auf jeden Fall!
  • Bewertung: 5

Rezension: Nacht ohne Angst

Angelique Mundt – Nacht ohne Angst

Nacht ohne Angst

  • Verlag: btb
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Start einer neuen Buchreihe mit der Psychotherapeutin Tessa Ravens in der Hauptrolle.
  • Inhalt: Tessa Ravens arbeitet als Psychotherapeutin am Hamburger Universitätskrankenhaus. Eine ihre Patientinnen stirbt und sofort stellt sich die Frage, war es Selbstmord? Tessa kann sich das nicht so wirklich vorstellen, besonders nachdem noch eine weitere Patientin stirbt.
  • Rezension: Als ich zum ersten Mal über dieses Buch gelesen habe wusste ich sofort, dass ich es gerne lesen möchte. Es klang unglaublich spannend und außerdem mag ich sehr gern Bücher, die in meiner Heimatstadt Hamburg spielen. Zudem fand ich es sehr interessant ein Buch über Psychotherapie zu lesen von einer Autorin, die selbst als Psychotherapeutin arbeitet. Und meine hohen Erwartungen sind nicht nur erfüllt, sondern wirklich übertroffen worden. Ich habe das Buch verschlungen und würde am liebsten jetzt sofort die Forsetzung lesen um zu erfahren wie es mit Tessa weiter geht sowohl beruflich als auch privat. Tessa Ravens ist eine unglaubliche Frau, ich mag sie so gern, weil sie so impulsiv handelt in der Fürsorge für ihre Patienten und einfach ein sehr sympathisches Wesen hat. Aber auch den Kommissar Torben Koster finde ich großartig und ich hoffe darauf, dass er in dem nächsten Buch wieder eine wichtige Rolle spielen wird. Nicht zu letzt gefällt mit das Buch aber so gut weil es nicht nur spannend ist, sondern schwierigeThemen wie die Arzneimittellobby, psychische Erkrankungen und Schuld aufgreift auf eine Art und Weise die mir sehr gut gefällt und die ich in einem so guten Krimi nicht hatte erwartet hätte.  Fazit: Das Buch ist genial – unbedingt Lesen!!! Das  Vielen Dank an an den blanvalet Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5

Rezension: Nicht ohne meine Tochter

Ich bin gestern Abend zufällig im Fernsehen auf den gleichnamigen Film gestoßen und dieser hat mich wirklich tief bewegt ,auch wenn ich ihn schon zum wiederholten Male angesehen habe und  nur die letzte halbe Stunde verfolgen konnte.

Betty Mahmoody – Nicht ohne meine Tochter

nicht ohne meine Tochter

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Seitenzahl: 543
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der fünfte von (bisher) fünf Teilen.
  • Inhalt: Nichtsahnend fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann für einen zweiwöchigen Aufenthalt in den Iran. Bereits nach wenigen Tagen muss sie feststellen, dass ihr Mann sich immer mehr verändert. Er schlägt sie und ihre Tochter und sperrt sie ein. Von einer Rückkehr in die USA ist nicht mehr die Rede. Als es Betty gelingt, Kontakt zur Schweizer Botschaft aufzunehmen, erfährt sie, dass sie das Land nur ohne ihre Tochter verlassen kann. Das aber will sie unter keinen Umständen … (Quelle: http://www.luebbe.de/Buecher/Sachbuch/Details/Id/978-3-404-61130-0)
  • Rezension: Ich bin mir gar nicht sicher, wann ich diese Geschichte zum ersten Mal gelesen bzw. gehört habe, aber eines weiß ich sicher, es hat mich von Anfang an sehr berührt, wie stark Betty ist und was sie alles auf sich nimmt bzw. nehmen muss, um ihre Tochter zu retten. Ich finde das Buch hat wirklich das Potential Menschen für eine schwierige Thematik zu sensibilisieren. Ausnahmsweise kann ich hier auch einmal die Verfilmung empfehlen, wobei ich das Buch besser finde, da man da mehr Zeit zum verarbeiten der Geschehnisse hat.  Wer es noch nicht kennt, dem kann ich ihn es wirklich nur empfehlen, nicht umsonst wurde es seit dem Erscheinen in den 1987 schon mehrfach neu aufgelegt.
  • Bewertung: