Rezension: Hipsterfreie Zone

Thomas Kunow – Hipsterfreie Zone. Keine Macht den Jutebeuteln. Ein berliner Kiez-Krimi

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  • Verlag: jiffystories
  • Seitenzahl: 194
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Neukölln trifft auf Wedding. Das neue Zukunftsprojekt von Herrn Werning und Frau Paul ist der Besuch des Yogakurses in Berlin Mitte, doch eines Tages verschwindet die Yoga-Lehrerin Vasaa. Was war geschehen? Ist die Weddinger Untergrund Fraktion an diesem mysteriösen Verschwinden beteiligt? Und was soll eine Hipsterfreie Zone sein? Auf amüsante, ironische und spannende Weise verstricken sich zwei junge Berliner auf der Suche nach der richtigen Lebensform, ihrer Yogalehrerin und Antworten in immer neue Abenteuer und Kneipentouren. Der Nord-Süd-Konflikt neu gedacht: die ultimative Unterhaltung!
    (Quelle: http://jiffystories.com/buecher/hipsterfreie-zone/)
  • Rezension: Selten ist es mir so schwer gefallen, meine Meinung zu einem Buch zu äußern, wie bei diesem Titel. Irgendwie bin ich nicht richtig in das Buch „hinein gekommen“, das lag denke ich hauptsächlich daran, dass die Geschichte immer von „Philosophien“ zum Thema Hippster unterbrochen wird. Dies macht das Buch zu etwas Besonderem, stoppt aber auch den Lesefluss. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Die „Basis-Geschichte“ ist einfach sehr lustig, unglaublich, was die beiden berliner Protagonisten alles erleben. Allerdings glaube ich, dass ich hier noch wesentlich mehr Spaß gehabt hätte, wenn ich Berlin wirklich kennen würde. Ich glaube echte Berliner werden dieses Buch lieben – sie sollten es denke ich auf jeden Fall lesen. Aber wie bereits erwähnt, ich weiß nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Also verlasst euch nicht auf mein Urteil, sondern macht euch selbst einen und lest dieses Buch!!! (Die schnellsten 5 bekommen einen Gratis-Exemplar-Gutschein-Code und sparen den aber ansonsten meiner Meinung nach angemessenen Preis von 8,99 €)  Vielen Dank an den Verlag jiffystories der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Nicht schwindelfrei

Jürg Schubiger – Nicht schwindelfrei

Nicht schwindelfrei

  • Verlag: Haymon
  • Seitenzahl: 122
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Paul, erfolgreicher Journalist, ist etwas zugestoßen (was erfährt der Leser nicht) das in seinem Gedächtnis Lücken hinterlassen hat. „Seine Erinnerung ist zwar nicht verdunkelt oder erloschen, sondern bloß ein wenig defekt“ und so kann er die Welt staunend und neugierig wie ein Kind neu entdecken. Er unternimmt lange Wanderungen durch die Stadt und die Wälder und kommt dabei zu völlig neuen Sichtweisen, die freundlich und naiv sind und frei von eineigenden Kategorien.
  • Rezension: Schade, dass der Leser nur einen kleinen Ausschnitt aus Pauls Leben erfährt. Denn die wunderschöne, zarte Sprache des Autors macht fast süchtig und die Leichtigkeit , mit der ein gemeinhin als bedrohlich empfundener Zustand beschrieben wird, auch.Diese Zwischenzone, in der Paul sich befindet, zwischen dem Ende des Erinnerns und dem Anfang des Vergessens birgt offensichtlich mehr als Beängstigung, wenn man sich darauf einlässt. Der Leser begleitet Paul in seinem Alltag, lernt mit seinen Augen zu sehen, erfährt was Pauls Anderssein für seine Familie bedeutet und sinniert mit ihm völlig unverstellt über die Seltsamkeiten und Skurrilitäten des Lebens, der Kunst und der Liebe. Das Buch regt an, eine neue Balance zu finden zwischen notwendigem Erinnern und unbelastetem „Verlieren“ im Augenblick. Paul geht den Dingen auf den Grund, auch sprachlich, somit kommen auch Sprachliebhaber wegen der poetischen Sprache voll auf ihre Kosten. Das Buch ist absolut zu empfehlen. Vielen Dank an den Haymon Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

Sebastian Niedlich – Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

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  • Verlag: dot.books
  • Seitenzahl: 372
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Martin hat einen besonderen Freund. Es ist der Tod, er hat ihn als Kind am Bett seiner sterbenden Großmutter kennengelernt, denn er kann ihn anders als  normale Menschen sehen. Von nun an trifft er ihn immer wieder. Aber langsam beginnt sich Martin zu fragen, ob es wirklich so toll ist, ständig zu wissen, wann jemand stirbt und ob es sich im Angesicht des Todes überhaupt zu leben und zu lieben lohnt.
  • Rezension:  Das Buch ist, wie ja zu erwarten war, voller schwarzen Humor. Ich glaube für mich war das ein bisschen zu viel des Guten… Daher musste ich immer wieder Pausen machen beim Lesen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es sehr viele Leser gibt, die dieses Buch und seinen speziellen Humor lieben und es deshalb nahezu verschlingen werden. Trotzdem kann ich persönlich das Buch eher nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an den dot.books Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Die Wunschliste

Jill Smolinski – Die Wunschliste

Wunschliste

  • Verlag: Droemer Kanuer
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: June nimmt eine ihr unbekannte Frau mit Namen Marissa im Auto mit. Kurz darauf haben die beiden einen Autounfall, bei dem Marissa stirbt. June leidet sehr unter ihren Schuldgefühlen und so beschließet sie, dass sie Marissas Wunschliste, was sie noch alles erledigen wollte bevor sie 25 wird, abzuarbeiten. Es beginnt damit, dass June einen fremden Mann küssen muss. Doch es gibt noch wesentlich kniffligere Aufgaben, wie etwas das Leben eines anderen Menschen zu verändern oder ins Fernsehen zu kommen.
  • Rezension: Ich habe das Buch im Urlaub auf dem „Fundstücke-Tisch“ gefunden und das wunderschöne Cover hat mich sofort angesprochen und der Titel mit sehr neugierig gemacht. Als ich dann den Klappentexte gelesen hatte, wusste ich, dass ich mir dieses Buch für ein paar Tage ausleihen muss…. Jetzt, nicht einmal 24 Stunden später habe ich das Buch komplett durchgelesen und bin total begeistert. Es ist so schön- einfach wundervoll und absolut lesenswert!!!! June ist klasse und ihre Art und Weise mit der Liste und ihrem Leben umzugehen sehr authentisch und einfach liebenswert. Ich kann allen Leserinnen dieses Buch wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Und damit es noch viele andere Menschen lesen, habe ich es auch sofort wieder zurück zu dem Tisch gebracht….
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Was im Leben wirklich zählt

Madame Missou – Was im Leben wirklich zählt – 10 Ratschläge von Sterbenden, die erfüllt zurück blicken

Was wirklich

  • Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber
  • Seitenzahl: 34
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch viel mehr Ratgeber aus der Reihe „Madame Missou KOMPAKT – Wissen in 45 Minuten“.
  • Inhalt: Madame Missou hat alte dazu Menschen befragt, was sie anders machen würde im Leben, wenn sie noch einmal die Gelegenheit dazu hätten. Dabei wird deutlich, was für diese Menschen im Leben wirklich zählt und das die Antworten darauf so vielfältig sind wie die Menschen selbst. Neun dieser Geschichten, die sie dabei zu hören bekam,  stellt sie beispielhaft vor und fasst anschließend alle Gespräche in einem kurzen Fazit zusammen.
  • Rezension:  Zuerst fand ich das Cover mit dem Schmetterling und den Titel des Targebers etwas komisch. Aber jetzt wo ich das Buch gelesen habe, finde ich es einfach total schön und die Idee einen Schmetterling auf die Reuse zu den Menschen zu schicken einfach wundervoll. Mehr als einmal sind mir beim Lesen die Tränen gekommen und ich werde sicher noch oft an das Buch denken und habe mir feste vorgenommen mein Leben noch etwas bewusster zu leben und mich meinen Freunden und der Familie  zu widmen statt mich stressen zu lassen. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, es ist echt schön und macht mal wieder deutlich, was  für einen im Leben wirklich zählt. Vielen Dank an Madame Missou, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Mantel

Stephan Goetz – Der Mantel

Mantel

  • Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
  • Seitenzahl: 254
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ulrich Schmidt, die Hauptfigur des Romans, ist Rechtsanwalt aus Ratlosigkeit mit einer eigenen eher mittelmäßig laufenden Kanzlei. Ebenso mittelmäßig und ereignislos verlaufen sein kinderlos gebliebene Ehe und der Rest seines Lebens, da er sich stark von Emotionen distanziert und Probleme lieber beharrlich aussitzt anstatt sie anzupacken. Das ändert sich, als er ungewollt Besitzer eines kleinen indischen Hundes wird und zeitgleich verstörende Enthüllungen über seine Vergangenheit zutage kommen, mit denen er sich gefühlsmäßig auseinandersetzen muss, was ihn dazu zwingt, aus der Betrachterperspektive in die Rolle des Reagierenden zu wechseln.
  • Rezension: Die Handlung des Romans erstreckt sich über einen Zeitraum von 10 Jahren – die Jahre, die das Leben von Ulrich Schmidt strak verändert haben. Weniger äußerlich als vielmehr innerlich, beginnend mit einer eigentlich ungewollten Beziehung zu einem jungen Hund namens Shiva, der ihm von einem ehemaligen Freund regelrecht aufgedrängt wird und der in ihm ungeahnte Gefühle freisetzt. Kurze Gegenwartshandlungen wechseln mit langen Schilderungen aus der Vergangenheit ab, die den Leser zunehmend in den Bann ziehen, wird er doch Zeuge einer erstaunlichen emotionalen Öffnung und einer schonungslosen Auseinandersetzung mit eigenen Bedürfnissen. Am Ende ist Schmidt bereit Risiken einzugehen und somit auch Schmerz und Enttäuschung in Kauf zu nehmen. Das alles ist vielschichtig und nachvollziehbar geschildert. Die Geschichte ist retrospektiv erzählt und beginnt mit dem Ausheben eines Grabes für einen Hund irgendwo am Ufer der Isar. Das macht neugierig. Es folgen abwechselnd die schon erwähnten langen Passagen über Schmidts Leben und kurze Schilderungen seiner mühseligen Grabungen, begleitet von inneren Monologen. Dieses Stilmittel hält die Spannung aufrecht, da äußerlich sonst nicht viel passiert und dem Leser hier eine kleine Verschnaufpause gegönnt wird. Die Sprache des Romans ist erfrischend anspruchsvoll und erhellt dem Leser nicht nur Schmidts Leben, sondern regt auch zum Überdenken eigener Lebensbaustellen an. Fazit: Unbedingt lesenswert! Vielen Dank an den Verlag Frankfurter Verlagsanstalt, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Hallo ist da jemand?

Jostein  Gaarder – Hallo, ist da jemand

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 101
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Joakim schreibt seiner Nicht Camilla einen Brief darüber, was er erlebt hat in der Nacht bevor er (wie sie jetzt) ein Geschwisterlichen bekommen hat. Er war allein zuhause und bekam Besuch von Mika, der kopfüber über Apfelbaum landet und von einem anderen Planeten stammt und ihm jede Menge Frage über die Welt und das Leben auf der Erde stellt. So gehen die beiden auf Spurensuche nach den Geheimnissen des Lebens.
  • Rezension: Meine Schwester hat mir dieses Buch heute ausgeliehen und nachdem ich einmal mit dem Lesen begonnen hatte, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Es ist wirklich ein sehr schönes Buch, das nicht nur Kindern hilft über die Fragen des Lebens neu nachzudenken. Joakim und Mika sind einfach zwei wundervolle Individuen und die Fragen die sie stellen so besonders und einfach zu gleich, wie ihre Antworten. Sie regen wirklich dazu an, darüber nachzudenken, was hinter den alltäglichen Geheimnissen unseres Lebens steckt. Daher kann ich die Geschichte auch Kindern und Erwachsenen gleichermaßen empfehlen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, es Kindern vorzulesen und mit ihnen gemeinsam über die Fragen des Buches zu philosophieren. Besonders gut eignet es sich sicher auch für Kinder, die selbst bald ein kleines Geschwisterlichen bekommen, dem sie die Welt erklären möchten. Zusammenfassend lässt sich sage „Hallo ist da jemand?“ ist wirklich toll!
  • Bewertung: 5 Sterne