Rezension: Führ mich Chef

Winfried Schröter –  Führ mich Chef. 5 ungewöhnliche Methoden für mehr Führungsstärke und bessere Menschenkenntnis
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  • Verlag: Goldegg Verlag
  • Seitenzahl: 230 + 10 Seiten Danksagung, Literaturempfehlungen und Stichwortregister
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Untertitel: „5 ungewöhnliche Methoden für mehr Führungsstärke und bessere Menschenkenntnis“ macht deutlich, dass das Buch nicht nur für Chefs interessant ist, die ihre Mitarbeiterführung verbessern wollen, sondern auch für den normalen Umgang mit Mitmenschen und mit sich selbst hilfreich ist. Die 5 beschriebenen Module sind alle unabhängig voneinander lesbar und umsetzbar. Es gibt folgende Schwerpunkte:Vorbild sein, Status – einmal anders überzeugen, Face-Reading, Bildanalyse, Manipulation. Im Anhang finden sich noch einmal komprimierte Thesen und ihre inhaltliche Erklärung in Form von Merkblättern (z.B. Bedürfnishierarchien).
  • Rezension: Um es vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist alles: informativ, spannend, gelungen und sehr anregend über sich selbst und seine eigene Persönlichkeit nachzudenken. Das Thema Menschlichkeit wird hier auf überaus kurzweilige Art dargestellt, ohne ins Banale abzugleiten. Auch die praktische Umsetzung ist sofort gewährleistet. Das Modul Face-Reading schreit geradezu danach, sich immer wieder vor den Spiegel zu stellen, die Merkmale herauszufinden und zu überprüfen, ob das Gesagte auf einen zutrifft. Manchmal lesen sich die Erkenntnisse wie Plattitüden! Großer Mund = hohe Kommunikationsfähigkeit, schmale Lippen = rational denkend, wenig sinnlich! Aber der Autor erwähnt auch, dass das Beschriebene zunächst nur eine grobe Einschätzung ist, die der Verifizierung durch Erfahrung, Beobachtung und Hinzufügung weiterer Merkmale bedarf. Besonders informativ und aufschlussreich fand ich die Bildanalyse, die ich an zahlreichen Mitmenschen ausprobiert habe, aber vor allem an mir selbst. Die Analyse sagt etwas Über den Ist-Zustand des Zeichners aus und hier ist sie wieder die Faszination, die das Buch ausmacht: die Methode (die natürlich geübt werden muss) kann sowohl zur Unterhaltung im Privaten als auch für berufliche Zwecke genutzt werden. Fazit: Ein für den Laien und Experten, für Privatperson oder Führungskraft höchst empfehlenswertes Buch.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Mo heute bestimme ich!

Bettina Zimmermann – Mo heute bestimme ich!

Mo heute bestimme ich!

  • Verlag: Baumhaus Verlag
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist das zweite Buch mit dem kleinen Mo in der Hauptrolle. Das Erste trägt den Titel „Mo ich bin jetzt wach!„.
  • Inhalt: Eines Sonntagmorgens wach Mo auf und teilt seinen Eltern mit, dass er heute der „Bestimmer“ sein möchte. Und er hat sich für den Tag jede Menge vorgenommen: besonderes Frühstück, Ausflüge, Eisessen und ein Zuhause Schnorcheln. Mo fehlt es nicht an verrückten Ideen. Mal schauen, wie der der Sonntag wirklich ablaufen wird…
  • Rezension: Den kleine Mo habe ich schon in seinem ersten Buch kennen gelernt und mich gleich in ihn verliebt. Man merkt einfach, dass die Autorin und Schauspielerin Bettina Zimmermann selbst Kinder hat. Mich hat schon das erste Buch sehr begeistert, wie es der Autorin gelungen ist, auf kinngerechte Art und Weise zu erklären, warum die Nacht so wichtig ist. Aber dieses Buch finde ich noch großartiger, es ist wohl ein weiteres zentrales Thema für Kinder, dass sie selbst einmal „Bestimmer“ zu sein und es ist unglaublich spannend welche Ideen sie dafür haben. Daher ist ein solches Buch sehr wichtig, mit Hilfe dessen man die Frage mit Kinder besprechen kann, wann Kinder wirklich bestimmen können und wann nicht und das es sogar Dinge gibt, wo die Erwachsenen auch nicht die „Bestimmer“ sind. Die Illustrationen sind wie auch schon im ersten Band unglaublich farbenfroh und laden zum entdecken ein. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht auf jeder Seite die Ameise zu entdecken. Ich kann euch allen dieses wunderschöne Bilderbuch absolut ans herz legen – vielleicht lest ihr es am nächsten Sonntag ja euren Kindern vor :-).
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Dein Yoga, dein Leben

Tara Stiles – Dein Yoga, dein Leben. Übungen, Meditationen, Rezepte. Mit sieben Tage Schnellstart Programm. 

dein yoga dein leben

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Yoga-Lehrerin Tara Stiles berichtet in diesem Buch davon, dass sie findet man solle das Leben mit mehr Spaß angehen, deshalb unterrichtet sie auch Yoga nach dem Prinzip, dass es keinen Stress bringen sondern Spaß machen soll. Für ein glückliches Leben sind ihrer Meinung nach drei Dinge nötig,  Yoga, Meditation und gesunde Ernährung. Nach einem Einführungsteil zum Umgang mit Regeln gibt sie zu allen drei Bereichen sehr konkretes Tipps, Übungen und Rezepte. Abgerundet wird das Buch durch ein „7-Tage-Schnellstart Programm“ und ihren „Dreißig-Tage-Transformatinsplan“ sowie ihre Wünsche für die Leser.
  • Rezension: Ich war kein wirklicher Fan von Yoga und habe es bisher nur einmal ausprobiert und es hat mir gar nicht gefallen. Das hat sich auch durch das Lesen dieses Buches nicht geändert – wie auch es hat mir ja nur theoretisches Wissen vermittelt und nicht gemeinsam mit mir Yoga gemacht. Doch trotzdem muss ich sagen, dass sich meine Einstellung dazu geändert hat. Ich kann jetzt deutlich besser nachvollziehen, warum so viele Menschen von Yoga begeistert sind. Wer Yoga ausprobieren möchte und dafür einen ganzheitlichen Ansatz sucht, der ist mit diesem  Buch schon mal auf einem guten Weg was die Theorie betrifft und auch für die Praxis gibt es viele konkrete Tipps und Übungen. Das finde ich toll, denn so regt es wirklich an sofort damit zu beginnen das eigene Leben zu ändern. Mich persönlich hat es aber trotzdem nicht überzeugen können. Doch für Menschen, die eine Sammlung von Yoga Übungen, Tipps zum Meditieren und Rezepte suchen und mal einen anderen Weg ausprobieren möchte, die werden sicher sehr begeistert von dem Buch sein. Vielen Dank an das Team von zeitdeck und dem Knaur Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: 3 Ratgeber von Madame Missou: 1. Heute ist das neue Morgen, 2. Finanz ABC, 3. Minimalismus

Madame Missou – 1. Heute ist das neue Morgen, 2.Das kleine Finanz ABC für Frauen, 3. Glücklich durch Minimalismus

Heute ist das neue Morgen Finanz ABCMinimalslismus

  • Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber
  • Seitenzahl: je ca. 40
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es gibt noch viele andere Ratgeber von Madame MIssou.
  • Inhalt:
    1. Immer wieder muss man gegen den inneren Schweinehund ankämpfen und unliebsame Dinge erledigen statt sie bis zum letzten Moment aufzuschieben. Doch das ist alles andere als leicht. Madame Missou gibt Tipps, wie man sich selbst austricksen kann und damit deutlich weniger Stress hat.
    2. Themen wie Altersvorsorge, Versicherungen und allgemeine Fragen zu finanziellen Themen sind nicht immer leicht zu durchschauen. Aber dem kann man Abhilfe schaffen, indem man diesen Ratgeber liest.
    3. Viele Menschen haben immer weniger Zeit, besonders weil sich Privat- und Berufsleben immer mehr vermischen und in allen Beriechen immer mehr Anforderungen und Möglichkeiten auf uns einprasseln. Doch man kann lernen, dass weniger häufig im wahrsten Sinn des Wortes mehr ist.
  • Rezension: Ich mag die Ratgeber von Madame Missou besonders wegen ihrer  perfekten Länge, um einen guten Einblick in die jeweilige Thematik zu bekommen.
    1. Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, dass mir das Buch sehr bekannt vorkommt – und richtig, ich habe es bereits im März letzten Jahres gelesen. Hier findet ihr meine Rezension:
    2. Obwohl ich eigentlich dachte, dass ich mich in den letzten Jahren schon gut in diese Themen „hineingefuchst“ habe, war dieser Ratgeber doch sehr hilfreich für mich. Am besten hat mir das ABC der wichtigsten Finalbegriffe gefallen, dass sicher nicht nur für Frauen, sondern auch für viele Männer sehr hilfreich sein kann und das ich bestimmt in Zukunft noch oft als Lexikon benutzen werden, wenn ich mal wieder nicht mehr genau weiß, was es mit einem Begriff auf sich hat.
    3. Es klingt so offensichtlich, dass man sich manchmal auf das Wesentliche beschränke sollte und das Minimalismus glücklicher machen kann. Bei den konkreten Idee und vor allem ihrer Umsetzung wird es dann aber schon schwieriger. In diesem Buch habe ich viele kleine hilfreiche Denkanstöße bekommen, etwas zum Einschlafen (das werde ich direkt heute Nacht ausprobieren) oder zu den verschiedenen Werten und deren individueller Wichtigkeit für jedes einzelne Individuum. Andere Details wurde aufgefrischt, wie z.B. die SMARTe Ziele. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, dieses Stunde zu investieren lohnt sich auf jeden Fall.
    Vielen Dank an die  Autorin Madame Missou, die mir diese eBooks freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Apfelsammler

Anja Jonuleit – Der Apfelsammler

Der Apfelsammler

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Nach dem Tod ihrer Tante Eli reist Hannah nach Umbrien in den Ort Castelnuovo, um dort das Erbe anzutreten. Beim Aufräumen des kleines Steinhaus merkt sie, dass dies voller Rätsel steckt – sie findet Teile eines Briefes, den Eli geschrieben hat und indem sie von ihrer Vergangenheit erzählt. Sie beginnt darin zu lesen… Gleichzeitig freundet sie sich mit dem „Apfelsammler“ an – einem etwas merkwürdigen Dorfbewohner, der es sich zum Ziel gesetzt hat möglichst viele Apfel- und Birnen Sorten in seinem Garten zu erhalten. Auch Eli hat im zu Lebzeiten schon bei der Ernte geholfen. Ist er das Verbindungsstück zwischen Vergangenheit und Gegenwart und damit zwischen dem Leben von Eli und dem vom Hannah.
  • Rezension: Ich kannte bereits das Buch „fremde Tochter“ von Anja Jonuleit und da ich von diesem sehr begeistert war, habe ich mich auch auf dieses Buch gefreut. Und ich bin nicht enttäuscht worden, denn „Der Apfelsammler“ ist einfach großartig. Immer abwechselnd erfahren wir einen teil aus dem Leben von Eli (in der Vergangenheit) und dem von Hannah (in der Gegenwart) – so liest man sozusagen zwei spannenden Lebensgeschichten gleichzeitig, die am Anfang völlig unabhängig voneinander sind, aber jede für sich von einer unglaublichen Frau erzählen und sehr fesselnd sind. Ich weiß gar nicht welche der beiden mir besser gefällt, sie sind so unterschiedlich und beide unglaublich liebenswert. Besonders spannend war für mich persönlich, dass das Buch in Umbrien, in der Nähe von Perugia spielt, wo ich selbst schon einmal einen sehr schönen Sommer verbracht habe – so konnte ich die Stimmung sehr gut nachvollziehen und da ich gerade in der Sonne gelegen habe, während ich den Großteil des Buches gelesen habe, war ich teilweise selber irgendwie in Umbrien. Die Geschichte oder besser die Geschichten sind wirklich unglaublich schon und irgendwie war es am Ende gar nicht mehr so wichtig, wie die beiden Lebensläufe genau zusammenhängen, mal davon abgesehen, dass Hannah ja bei Eli aufgewachsen und ihr naher sehr nahe ist. Ich kann euch allen das Buch wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Vielen Dank an das Team vom Dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Hier will ich bleiben

Claudia Dahinden – Hier will ich bleiben. Eine Wort- und Tonspur zum Ankerplatz unserer Seele (Buch und CD)

CD Hier will ich bleiben

  • Buch Hier will ich bleibenVerlag: Klare TöneKlare Töne Rec.
  • Seitenzahl: 142
  • Länge:  55 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Zu sich selbst finden, ist oft alles andere als leicht. Claudia Dahinten möchte mit ihrem Buch und der passenden CD mit 13 Tracks Hilfen für den Weg geben und zeigt dafür zehn Sackgassen auf, in denen man stecken bleiben kann auf dem Weg zum „Ankerplatz der Seele“ wie sie es nennt.
  • Rezension: Ich war sehr neugierig auf dieses Buch und die dazu passende CD. Das Cover hat mich sehr angesprochen und das Thema auch, also habe ich mich sehr darauf gefreut im Buch zu stöbern und die Musik zu hören. Leider ist das Buch nicht so ganz mein Fall – inhaltlich ist es gut und die Idee der Sackgassen auf dem „Weg  zum Ankerplatz der Seele“ – sehr schöner Ausdruck – zu thematisieren finde ich toll. Wenn man dann aber ins Detail geht, dann bleibt mir das Buch irgendwie zu „platt“ und teilweise zu sehr mit „Plattitüden“ gefüllt – so leicht ist es eben gerade manchmal nicht, wie es die Autorin schildert. Vielleicht bin ich da aber auch sehr kritisch – denn manchmal muss man auch das einfache gesagt bekommen, um es zu verinnerlichen – ich bin mir daher auch sicher, dass es vielen Menschen wirklich helfen kann, das Buch zu lesen. Die CD finde ich aber großartig – die ruhige Musik kann wirklich gut helfen zu sich selbst zu finden. Besonders spannend fand ich es dabei einmal ein Lied auf „Switzerdütsch“ – ist es doch, oder?! – zu hören. Daher möchte ich dieses Buch auch weiterempfehlen.  Vielen Dank an die Autorin, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Enders Spiel

Orson Scott Card – Enders Spiel

Enders Spiel

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch einen weiteren Teil: Enders Schatten.
  • Inhalt: Das Buch spielt in der Zukunft, die Erde hat gerade einen Krieg mit Außerirdischen, den sogenannten Krabblern hinter sich und rüstet sich nun für einen nächsten Angriff. Dafür bilden sie Kinder mit Hilfe von Computer-Simulations-Kampspielen zu Soldaten aus. Einer davon ist der sechsjährige Ender, dessen Ausbildung wir in diesem Buch verfolgen. Wird er die hohen Erwartungen erfüllen können, die an ihn gestellt werden?
  • Rezension: Ich glaube dies ist das erste Buch, das ich jemals nach seiner Verfilmung gelesen habe. Das lag daran, dass ich bevor ich den Film im Kino gesehen habe und das Buch im Abspann auftauchte,  gar nicht wusste, dass es dieses Buch gibt und der Film auf einem Roman basiert. Also habe ich sofort recherchiert und daraufhin das Buch beim Heyne Verlag angefragt. Ich war sehr gespannt, wie es mir gefallen würde und wo die Unterschiede zum Film liegen. Und ich bin wirklich begeistert von der Geschichte, denn sie bietet viel mehr als der Film. So erfährt man viel mehr über die Psyche von Ende und außerdem gibt es zusätzlich Infos darüber, was seine Geschwister auf der Erde während seiner Ausbildung erleben. Leider muss ich sagen, dass ich das Ende im Film besser fand und die Entscheidung die zusätzliche Problematik, was passiert währenddessen auf  der Erde, ebenso wie die Filmemacher zu viel für einen Film / Buch finde. Trotzdem bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Richtig überrascht war ich aber, als ich feststellte, dass das Buch aus dem Jahr 1977 stammt und somit diese ganze Technik vom Autor sehr wahrheitsgetreu vorher gesagt wurde. Im Film dachte ich „naja, ist klar, dass das alles auf einem hohen technischen Niveau abläuft“, jetzt bin ich aber fast ein wenig schockiert, wie realistisch es ist. Vielen Dank an den Heyne-Verlag, der mir die beiden Ender Romane freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne