Rezension: Zerstöre mich

Tahereh Mafi – Zerstöre mich

zerstöre mich

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: ca. 87
  • Teil einer Reihe?: Ja. es ist ein „Zwischenteil“, dessen Handlung zwischen Band 1 („Ich fürchte mich nicht“) und Band 2 („Rette mich vor dir“) spielt, der exklusiv nur als eBook erhältlich ist.
  • Inhalt: Warner hat eine Kugel in der Schulter, weil Juliette auf ihn geschossen hat. Eine Frau die er liebt, die ihn aber offensichtlich hasst. Er ist hin und her gerissen zwischen den Anforderungen des Reestablishments und ins besondere seines Vater und auf der anderen Seite seinen Gefühlen für Juliette.
  • Rezension:  Leider habe ich den ersten Band noch nicht gelesen. Das muss ich unbedingt nachholen. Trotzdem kann ich sagen, dass mich diese Kurzgeschichte aus Sicht von Warner sehr beeindruckt hat und ich und sehr gespannt, wie das alles aus der Sicht von Juliette aussieht. Das Buch besteht zu einem Großteil aus Gedanken und Tagebucheinträgen, aber gerade deshalb ist es so besonders. Allerdings ist es wirklich heftig, vielleicht zu heftig für einige Leser. Ich denke, dass dieses Buch auf jeden Fall klare Meinungen herausfordert, entweder man mag es oder nicht, ein dazwischen gibt es irgendwie nicht, denke ich. Lest selbst, wenn es morgen erscheint, ich denke es ist absolut lesenswert, besonders , wenn man schon den ersten Band „Ich fürchte mich nicht“ gelesen hast.  Vielen Dank an den Goldmann Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere

Marina Lewycka – Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere

9783423280068

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 460
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Clara und Serge sind zwei Geschwister wie sie unterschiedlicher wohl nicht sein können: Sie ist Lehrerin und er arbeitet nicht, wie er seiner Familie Glauben machen will an seiner Doktorarbeit sondern als Investmentbanker. Doch Eines verbindet die beiden und das ist ihre Kindheit in einer Hippie-Komune. Ihre Eltern Doro und Marcus beschließen etwas unerwartet nun doch noch zu heiraten und das ist nicht das einzige skurrile Ereignis im Leben der Geschwister.
  • Rezension:
    Der Titel des Buches und das Cover im allgemeinen hat mich sehr neugierig gemacht auf dieses Buch. Nun habe ich diesen etwas ungewöhnlichen Titel zu Ende gelesen und weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall ist es sehr unterhaltsam und kurzweilig, es hat mich gleichsam zum lachen und zum nachdenken gebracht. Besonders gut gefällt mir, wie sich jeweils die Kapitel über einen der beiden Geschwister Serge bzw. Clara abwechseln und man dabei nach und nach immer mehr über ihre Eltern, ihre kleine Schwester und ihre Vergangenheit sowie die Erlebnisse der Gegenwart erfährt. Nebenbei lernt man die Finanzwelt und den Alltag einer Grundschullehrerin aus der persönlichen Perspektive zweier Menschen kennen – sehr interessant und unterhaltsam. Das Buch ist wirklich sehr abwechslungsreich und daher kann ich es weiterempfehlen, auch wenn es kein Roman im „gewöhnlichen“ Sinne ist.
    Vielen Dank an den dtv -Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4

Rezension: Das Washington-Dekret

Jussi Adler-Olsen – Das Washington-Dekret

das_washington-dekret-9783423280051

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 656
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Alles beginnt mit einer Reise nach China. Jahre später treffen der inzwischen Präsidentschafts-Kanditat gewordene Bruce Jansen und seine mittlerweile  zu seiner Mitarbeiterin aufgestiegene  Doggie Rogers naxch und nach alle Mitglieder der damaligen Reise wieder. Doch alles ist anders, denn der Mord an seiner zweiten Ehefrau stürzt Bruce Jansen in eine persönliche Krise. Er verfasst einen Erlass – das Washington-Dekret, der das ganze Land erschüttert und mehr als ein Leben gefährdet und jede Menge Chaos mit sich bringt. Doggie Rogers versucht Licht in das Dunkel der Geschehnisse zu bringen…
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach genial- die Spannung nimmt nie ab, bis man (endlich) auf der letzten Seite angekommen ist und versteht, was hinter allem steckt. Immer wieder wird man als Leser von neuen Vermutungen und Ereignissen überrascht und beginnt sich nach und nach zu fragen, wie diese einzelnen Fakten zusammenhängen könnten und ob es eine Verschwörung gegen den Präsidenten gibt – so denkt man dann auch irgendwie gemeinsam mit Doggie und den anderen das große Komplott auf. Die einzelnen Charaktere gefallen mir dabei sehr gut, sie sind sehr vielschichtig erdacht und machen innerhalb der Geschichte mehr als eine große Wandlung durch. Besonders gut gefällt mir, das deutlich wird wie Einzelne etwas tun können, gegen das große mächtige System in den USA und das sie nicht aufgeben und sogar bereit sind ihr Lebens aufs Spiel zu setzen. Aber auch vermeintliche   Feiglinge und Mitläufer bekommen ihren wichtigen Platz innerhalb der Geschichte und sind teilweise ebenfalls genauso liebenswert, gerade weil sie nicht so mutig sind. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und kann es wirklich nur weiter empfehlen!
    Vielen Dank an den dtv-verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 

Rezension: Der kleine Prinz in uns

Mathias Jung – Der kleine Prinz in uns

  • Verlag: Karl Rauch
  • Seitenzahl: 155
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch wird „der kleine Prinz“ unter verschiedenen Aspekten neu beleuchtet, als Parabel über Kindheit und Erwachsensein, Freundschaft und Liebe, Krise, Tod und Hoffnung.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es sehr spannend, die Geschichte des kleinen Prinzen unter so vielen verschiedenen Aspekten zu betrachten. Auch hat mir das Buch tiefe Einblicke in die Hintergründe des Buches und des Lebens von Antoine de Saint-Exupéry sowie einiger seiner anderen Werke. Das Buch ist sehr kurzweilig zu lesen und regt das Nachdenken über viele verschiedene Dinge an. Besonders gut hat mir das Kapitel über „das Kind in mir gefallen“ und generell die Behandlung des Themas „Kindsein“ – es hat mich noch eimal darin bestärkt, wie wichtig es ist, sich das Kind in sich selbst zu erhalten, aber besonders auch, wie wichtig es ist, dass Kinder sie selbst sein dürfen und nicht von uns Erwachsenen „verbogen“ werden. „Kindsein“ ist das entscheidende an der Kindheit und KInder haben ihre ganz besondere Sicht auf das Leben und das sollten wir ihnen nicht nehmen, denn es ist wichtig, dass sie sich selbst finden und „einsortieren“ können.  Als Kind „verbogenen“ Erwachsenen fehlt später ihr inneres Kind und somit ein Teil ihrer Selbst. Genau das macht dieses Buch sehr deutlich – das gefällt mir sehr gut. Ich finde auch den Umgang mit dem Thema Selbstfindung aber auch (Sehn-) Sucht sehr gelungen. Auch die Gedanken zu den Themen Politik, Wissenschaft, Stress und Tod regen durchaus zum nachdenken an. Ich werde die Geschichte des kleinen Prinzen von jetzt an in einem ganz anderen Licht sehen, denn es ist durch die Lektüre dieses Buches noch wertvoller geworden. Ich kann dieses wundervolle Buch deshalb nur allen Liebhabern des kleinen Prinzen empfehlen.
    Vielen Dank an den Karl Rauch Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Briefe bewegen die Welt Band I, II und III

Helmut Karasek – Briefe bewegen die Welt I, II  und III
Band 1 – (ohne Untertitel)
Band 2 – Liebe, Schicksal, Leidenschaft
Band 3 – Politik und Geschichte

  

© teNeues Verlag              © teNeues Verlag            © teNeues Verlag

  • Verlag: teNeues
  • Seitenzahl: 140 – 160
  • Teil einer Reihe?: Ja – es sind drei verschiedene Bände.
  • Inhalt: In den drei Bänden sind verschiedene Briefe zusammengestellt, die die Welt bewegt habe und sei es auch „nur“ für einzelne Menschen. Dabei wird deutlich, dass Briefe ein Kulturgut sind und mit ihrem Inhalt immer dazu beitragen und beigetragen haben, dass sich die Welt bewegt. Sie enthalten Worte, die für den Menschen an den sie gerichtet oft einen Unterschied machen und zu Veränderungen im Leben von Menschen beitragen. Die Bücher erhalten z.B. Briefe von: Sophie Scholl, Königin Louise, Romy Schneider, Konrad Adenauer, Berthold Brecht, Friedrich der Große, Willy Brand, Martin Luther, Ludwig van Beethoven und Erich Kästner. Ergänzt werden die Briefe durch viele farbige Abbildungen und Fotos.
  • Rezension: Mir sind die Bücher von der Stiftung lesen ans Herz gelegt worden und ich war von Anfang an von der Idee begeistert. Deshalb habe ich auch gleich ungesehen eines davon ausgewählt, um es als Weihnachtsgeschenk für meinen Papa zu kaufen. Dies ist auch der Grund, warum die Rezension erst heute und nicht schon am 16.12.2011 veröffentlich wurde. Als ich dann aber hereinschauen und darin schmökern konnte war ich mir hundertprozentig sicher, eine gute Wahls getroffen zu haben. Die Bücher sind wirklich sehr interessant und bewegend. Sie regen zum Nachdenken an und rufen uns ins Gedächtnis, welche Kraft Briefe haben. Vielleicht sollte man gerade zu Weihnachten mal wieder bewusst darauf achten und nicht nur smsen und mailen, sondern wirklich Briefe an den anderen schreiben. Jeder von uns bekommt doch gerne Briefe und etwas in der Hand zu halten und die persönliche Handschrift eines Menschen zu sehen hat doch oft einen ganz anderen Wert als eine kurze getippte Worte. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der Stiftung Lesen und dem Verlag teNeues.
  • Bewertung: