Rezension: Ein Krokodil für Mma Ramotswe

Alexander McCall Smith  – Ein Krokodil für Mma Ramotswe: Der erste Fall der „No.1 Ladies‘ Detective Agency“

Ein Krokodil für

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Seitenzahl: 269
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch weiter Fälle von Mma Ramotswe und der „No.1 Ladies‘ Detective Agency“.
  • Inhalt: Mma Ramotswe ist eine sehr ungewöhnliche Frau. Sie lebt in Botswana und betriebt die erste und einzige Detektei in der eine weibliche Ermittlerin ihre Dienste anbietet. Dabei nutze sie ihre gute Menschenkenntnis um die verschiedensten Fälle aufzuklären.
  • Rezension: Eine Freundin von mir hat einige Zeit in Südafrika gearbeitet und war sehr begeistert von den Büchern mit Mma Ramotswe in der Hauptrolle. Schon oft hat sie davon geschwärmt und nun endlich habe ich mir den ersten Band ausgeliehen und ihn auch in kürzester Zeit verschlungen. Mma Ramotswe ist eine unglaubliche Frau, die ist sehr humorvoll und verfügt über einen Spürsinn, der es durchaus mit Miss Marple aufnehmen kann, nur ist sie viel liebenswerter. Fast nebenbei erfährt man viele spannende und liebevoll ausgeschmückte Details über Botswana und seine Menschen. Dies ist besonders schön, da der Autor ja ein weißer Mann ist, der aus England stammt und nur kurz in Afrika gelebt hat. Ich finde es großartig, wie es ihm gelingt eine so wundervolle Protagonistin zu erschaffen, die eben gerade nicht weiß ist und sie aber wahnsinnig authentisch darzustellen. Völlig zu recht ist es auch schon für verschiedene Preise nominiert worden. Ich kann dieses Buch wirklich hundertprozentig weiter empfehlen und bin mir sicher, dass ich auch noch die anderen Fälle von Mma Ramotswe lesen und liebe werden.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Mord in Babelsberg

Susanne Goga – Mord in Babelsberg

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte Fall für Leo Wechsler.
    Band 1: Leo Berlin
    Band 2: Tod in Blau
    Band 3: Die Tode von Charlottenburg
  • Inhalt: Berlin 1926 –  Leo Wechsler arbeitet schon lange als Kommissar und so ist er eigentlich an den Anblick von Leichen gewöhnt, doch diesmal wirft es ihn völlig aus der Bahn, denn er kannte die Frau, die dort erstochen mit einer roten Glasscherbe liegt. Ihr Name war Marlen Dornow und hatte absolut nicht damit gerechnet sie wieder zu sehen. Er erzählt niemanden , weder seiner Frau Clara noch seinen Kollegen, davon, dass diese Tote ihm nicht unbekannt ist, weil er ihr in der Vergangenheit bereist begegnet ist- Leo ermittelt aber umso emsiger, besonders als sich das Detail mit der roten Glasscherbe als Mordwaffe bei dem Mord an dem Filmregisseur Viktor König wiederholt. Vorher hatte Leo bereits herausgefunden, dass Marlen sich von reichen Gönnern ihr Leben hat bezahlen lassen, als letztes von einem engen Mitarbeiter Gustav Stresemanns. Nicht nur deshalb glaub Leo nicht an einen „normalen“ Serientäter.  Kann er auch diesen Fall lösen?
  • Rezension: Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch „Mord in Babelsberg“ gefreut. ich lese sehr gerne gute Krimis und da es sich schon um den vierten Band einer Serie handelt und ich im Vorfeld auf viele gute Kritiken gestoßen bin. Auch der Klappentext und das Cover haben dazu beigetragen, mein Interesse für diesen Titel zu wecken. Doch leider bin ich enttäuscht worden. Es viel mir unwahrscheinlich schwer in die Geschichte hineinzufinden und ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Ich habe drei Vermutungen: 1. Die Filmbranche ist absolut nicht mein Ding und ich hatte nicht erwartet, dass sie so eine große Rollen spielen würde. 2. Das Buch spielt in Berlin und vielleicht muss man Berlin kennen und lieben, um sich auch in dieses Buch und seinen Helden Leo zu verlieben. 3. Es handelt sich um den vierten Fall von Leo und somit ist in seinem Leben schon sehr viel passiert, was man aber nicht weiß, wenn man die ersten drei Bände nicht gelesen hat. Mich persönlich hat der ganze Hintergrund eher gelangweilt und ich hätte ihn gern stark verkürzt gehabt und dafür mehr Krimi und Ermittlungsarbeit…  Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn ich die andren Bücher kennen würde. Dann hätte ich vielleicht auch mit Leos Privatleben mitfiebern können, so wie viele andere Leser vor mir.  Zudem hatte ich mich sehr darauf gefreut mehr über das Berlin der später 20er Jahre zu erfahren, ich mag historisch korrekt eingebettete Romane. Hier muss ich sagen, dass meine Erwartungen durchaus erfüllt worden sind, allerdings hätte ich mich wohl damals nicht wirklich wohl gefühlt. Auch muss ich trotz aller meiner Kritikpunkte betonen, dass Leo Wechsler wirklich ein beeindruckender Charakter ist, der enorme Stärke beweist und sich nicht leicht verunsichern oder sogar erpressen lässt, aber trotzdem Schwächen zeigt, etwas durch seine Alpträume und Ängste. Daher kann ich das Buch nur eingeschränkt weiter empfehlen, ich denke, dass „Leo Wechsler Kenner“ es aber lieben werden und das auch viele „alte“ Berliner sehr viel Freude an dem Buch haben werden sowie der eine oder andere Krimi-Liebhaber. Vielen Dank an den Dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Teufelsgrinsen

Annelie Wendeberg – Teufelsgrinsen. Ein Fall für Anna Kronberg

Teufelsgrinsen

  • Verlag: Random House Audio
  • Seitenzahl: ca.357 Minuten (5 CDs)
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste von vielen geplanten Fällen für Anna Kronberg.
  • Inhalt: Anna Kronberg praktiziert als Arzt Dr. Anton Kronberg in einem Londoner Krankenhaus in einer Zeit, als dies Frauen noch strengstens verboten war.  Sie gerät in die Fänge einer großen Verschwörung, als sie in ihrer Funktion als Epidemiologe zu einem Cholera Fall in einem Wasserwerk gerufen wird. Dort trifft sie auch auf Sherlock Holmes, der sie sofort durchschaut und dem dem sie gemeinsam ihren ersten Fall löst und sich dabei mehr als einmal in Lebensgefahr begibt.
  • Rezension:  Den Titel fand ich zuerst etwas befremdlich, doch dann habe ich die Zusammenfassung des Inhalts gelesen und war sofort Feuer und Flamme. Meine hohen Erwartungen sind bei diesem Hörbuch dann auch voll und ganz erfüllt worden und ich verstehe nun auch den etwas seltsam anmutenden Titel. Anna ist eine wahnsinnig beeindruckende Frau, die mit Mut und Scharfsinn ihrem Traum nachgeht, als Ärztin zu arbeiten und Menschen das Leben retten zu können. Gemeinsam mit Holmes gibt sie ein geniales Team ab, gerade weil die Beziehung zwischen den beiden alles andere als leicht ist. Ganz nebenbei erfährt man jede Menge über das Leben damals und die Art und Weise wie Impfstoffe erforscht worden und wie die Gesellschaft aufgebaut war. Aber das größte ist, dass die die Geschichte unglaublich fesselnd ist, so sehr, dass ich einmal sogar so vertieft war, dass ich meine Station verpasst habe … Das Hörbuch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert, allerdings nichts für zarte Wesen, einziger kleiner Wermutstropfen ist, dass das Buch für mich „zu früh“ endet. Ich hätte so gern gewusst, wie es mit Anna und Sherlock weitergeht. Aber zum Glück sind ja schon weitere Fälle und smit Bücher geplant. Vielen Dank an den Random House Audio Verlag, der mir dieses Hörbuch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Bei Abflug Mord

Carla Rot – Bei Abflug Mord

Bei Abflug Mord

  • Verlag: instant books (Carlsen)
  • Seitenzahl: 243
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Schauspielerin Simone hat einen Job als  ´Computerspiel-Entwicklerin angenommen. Sie sitzt gerade am Düsseldorfer Flughafen und nutzt die Wartezeit auf ihren Rückflug um sich in einem Café schon mal ein paar Notizen zu machen. Dort trifft sie auf zwei Männer, die ihr irgendwie unheimlich sind. Beim Einchecken trifft sie einen von Beiden wieder , denn er bricht vor der Sicherheitskontrolle vor ihren Augen tot zusammen. Sie erfährt, dass der Tote der Patentanwalt ihres verstorbenes Vaters war und damit bekommt das Ganze eine ganz andere Dimension und Simone versucht herauszufinden, was am Flughafen und vor allem damals bei Tod ihres Vaters wirklich passiert ist.
  • Rezension: Der Titel des Buches hat sofort meine Neugier geweckt und ich bin nicht enttäuscht worden.  „Bei Abflug Mord“ ist wirklich eine sehr fesselnde Geschichte. Ich finde es großartig, wie sich die verschiedenen Ebenen zu einem großen Ganzen zusammenfügen und vor allem, wie ich immer wieder überrascht words bin von der Geschichte. Dabei lebt die Geschichte auch von den authentischen Charakteren, besonders habe ich Simone und Mick ins Herz geschlossen aber auch den Ermittler kurz vor seiner Pensionierung, der auf einmal sein Polizisten-Handeln hinterfragt finde ich wirklich toll. Auch die kleine technische Spielerei des Digitalstiftes finde ich sehr gelungen. Zudem gelingt es der Autorin die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht zu halten ohne unrealistisch zu werden.  Alles in allem also ein Buch, dass ich kaum aus der Hand legen konnte, nachdem ich einmal mit dem Lesen begonnen hatte (Eine Tatsache, die ich dem glücklichen Zufall verdanken, dass ich mein „Originalbuch“ vergessen hatte bzw. der Akku leer war.) Daher kann ich es uneingeschränkt weiter empfelen. Vielen Dank an den instant books (Carlsen) Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Kommissar Lavalle: Im Haus des Hutmachers

Stefanie Koch – Kommissar Lavalle: Im Haus des Hutmachers

Hutmacher

  • Verlag: dotbooks
  • Seitenzahl: ca. 311
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch weitere Fälle von Kommissar Lavalle. 
  • Inhalt:
  • Rezension: Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich eine Postkarte bekommen, die mir den gratis Download dieses eBooks ermöglicht hat. Erst über die Weihnachtstage bin ich dazu gekommen, dieses Buch zu lesen. Ich hatte mich sehr auf einen spannenden Krimi gefreut und bin ein bisschen enttäuscht worden. Woran das genau liegt kann ich gar nicht so richtig festmachen. Die Geschichte an sich ist schon spannend und überrascht mit immer neuen Wendungen und Infos über das Privatleben des Kommissars. Aber vielleicht war es genau das, was das Lesen besonders der zweiten Hälfte etwas mühsam gemacht hat und dazu geführt hat, dass ich das Buch immer wieder aus der Hand gelegt habe. Manchmal ist weniger mehr – weniger Schleifen und neue Wendungen, die nichts mit der Aufklärung des Falls zu tun haben und weniger Hintergrundinfos hätte mir vielleicht zu mehr Lesefreude verholfen. Vielleicht muss man aber auch Düsseldorf kennen und lieben, um sich richtig in dieses Buch zu verleiben?  Es könnte aber auch daran liegen, dass Stefanie Kochs Art und Weise zu schreiben nicht so gut zu mir passt. Ich bin mir nicht sicher und kann dieses Buch daher trotz seines eindeutig spannenden Inhaltes und für mich überraschenden Endes nicht weiterempfehlen, im fehlt für mich das gewisse Etwas. Eines muss ich aber am Ende noch lobend erwähnen: Die Widmung fand ich einfach schön.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Der Hypnotiseur

Lars Kepler – Der Hypnotiseur

Hypno

  • Verlag: Luebbe
  • Seitenzahl: 638
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch weiter Fälle des Kommissars Joona Linna.
  • Inhalt: Ein Mann wird ermordet aufgefunden, kurz darauf entdeckt man auch seine Frau und seine Tochter tot. Nur der Sohn hat schwer verletzt überlebt und eine ältere Tochter. Kommissars Joona Linna beginnt zu ermitteln, um zu verhindern, dass wie scheinbar geplant, die ganze Familie umgebracht wird. Er bittet den Arzt und Hypnotiseur Erik Maria Bark um Hilfe. Dieser wollte eigentlich nach einem Vorfall vor zehn Jahren nicht mehr hypnotisieren, gibt dann aber nach. Was er von dem Jungen erfährt ist völlig unerwartet und setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang…
  • Rezension: Dieses Buch gab es bei einer Aktion gratis über den Apple-Store runter zu laden. Das Cover ist wirklich hypnotisierend und auch der Klappentext versprach einen fesselnden Krimi. Leider war ich dann von dem Buch etwas enttäuscht, ich hatte erwartet, dass ich nun  ausführlich lese, wie es zu den Morden gekommen ist, aber diese sind irgendwie nur Vorgeschichte zu einer Entführungs-Story und einer weiteren über Erik. Der Rückblick ist mir persönlich viel zu lang. Generell gibt es für meinen Geschmack zu viele Protagonisten und Handlungsstränge, was zu etwas Verwirrung führt und nebenbei den Effekt hat, dass man die einzelnen Charaktere gar nicht richtig kennen lernt. Viele Details innerhalb der Geschichte sind mir für einen Krimi zu unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen und nicht immer spannend genug. Daher würde ich das Buch glaube ich eher nicht weiterempfehlen.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Mörderische Leckerbissen

C. Kuhnert & R. Birkefeld (Hrsg.) – Mörderische Leckerbissen

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Achtzehn verschiedene Krimis von verschiedenen Autoren, die eines gemeinsam haben, sie sind mörderisch spannend, haben irgendetwas mit dem Thema „Essen“ zu tun und werden von einem Rezept abgerundet.
  • Rezension: Dieses Buch ist keines, dass man von vorne nach hinten durchliest, man nimmt es immer wieder zur Hand um einen der Krimis zu lesen oder aber auch nach dem Rezept zu schauen. So öffnet es eben ganz neuen Blickwinkel auf die vorgestellten Rezepte und macht vielleicht einigen Koch- und Backmuffeln wie mir Lust dieses auszuprobieren. Irgendwie finde ich passte es zu dem Tag vor Weihnachten, wo es sich ja in vielen Haushalten ums Thema „Essen“ dreht, wobei ich aber allen wünsche, dass diese Vorbereitungen nicht in Krimis enden ;-). Zudem können die kurzen Geschichten auch die Wartezeit bis zur Bescherung gut verkürzen oder kleinen Pausen im Stress schaffen, denn man muss sich nicht lang Zeit nehmen, um eine davon zu lesen. Ich finde das Buch einfach großartig in seinem Aufbau und seiner Vielfalt. Allein schon die Idee, die Geschichten nach Himmelsrichtungen anzuordnen und mit echten Rezepten abzuschließen gefällt mir sehr gut und dann sind die einzelnen Krimis auch wirklich mörderische gut. Ganz nebenbei lernt man neue Sitten und Gebräche sowie Rezepte kennen – was will man mehr – ein perfektes Buch für die Festtage. :-). Vielen Dank an den Dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne