Rezension: Mord in Hangzhou

Marlies Ferber – Mord in Hangzhou. Ein neuer Fall für Agent 0070.

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Fall für Ex-Agent James Gerald. Der erste Band trägt den Titel: „Operation Eaglehurst“ und der zweite heißt „Agent an Bord„.
  • Inhalt:  Ex-Agent James Gerald fliegt nach Hangzou, um dort an der Hochzeit seines Patenkindes teilzunehmen. Doch er hat noch einen zusätzlichen, geheimen Auftrag für seinen Aufenthalt in China. Er soll herausfinden, was dort vor Sicht geht und was es mit den vergifteten Lebensmitteln auf sich hat. Kann er alles aufklären und verhindern, dass noch mehr Menschen sterben.
  • Rezension: Ich hatte Gerald ja schon in „Agent an Bord“ kennen gelernt und habe mich sehr auf das zweite Buch gefreut. Es ist wirklich großartig, wie es dem Autor gelingt die beiden verschiedenen Geschichten (und Gründe für den China-Aufenthalt) zu verbinden, besonders als dann auch noch Sheila auftaucht und alles noch komplizierter macht – wirklich genial und sehr spannend!!! Diese Buch ist etwas für James-Bond Fans – nur das Gerald viel besser ist. Dieses Buch müsst ihr lesen – vielleicht ja so wie ich am nächsten regnerischen Sommertag!!!  Vielen Dank an den instant Dtv Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Bangalore Masala

Karin Kaiser – Bangalore Masala

Bangalore Masala

  • Verlag: conbook Verlag
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die ehrgeizige Journalistin Anjali Mathur lebt in der indischen Millionenstadt Bangalore, dem „Silicon Valley“ Indiens. Als alleinerziehende und berufstätige Mutter ist sie eine exotische Ausnahmeerscheinung in der traditionellen Kultur ihres Heimatlandes. Ihr Leben ist geprägt vom täglichen Spagat zwischen den tief verwurzelten hinduistischen Traditionen und dem modernen Indien. Gemeinsam mit der Aktivistengruppe »Action Green« kämpft Anjali gegen das wirtschaftliche und politische Großprojekt ISTO, dessen Initiatoren ein riesiges Gebiet geschützten Dschungels mit Skrupellosigkeit und Korruption in Bauland für einen gigantischen Technologiepark umgewandelt haben. Je näher sie bei ihren Recherchen den Machenschaften der ISTO kommt, desto größer wird die Bedrohung für ihr eigenes Leben. Als ihr dann noch ein entscheidendes Beweisstück in die Hände fällt, wird sie endgültig zur Zielscheibe – und ahnt dabei noch nicht, dass ihr das Wichtigste in ihrem Leben genommen werden wird. Bangalore Masala erzählt die Geschichte einer jungen, indischen Frau im Kampf gegen ein korruptes System, das weder Ehre noch Menschenleben achtet, um die eigenen Ziele zu erreichen. (Quelle: http://www.conbook-verlag.de)
  • Rezension: Eigentlich mag ich Länderkrimis und Indien ist ein spanendes Land, über das ich bisher aber wenig weiß. Da dachte ich,d ass mir dieses Buch sicher gut gefallen würde. Dem war leider nicht so. Das vermittelt zwar eine Menge Infos über das Leben einer  Alleinerziehenden in einer großen Stadt in Indien, aber irgendwie hat es mich trotzdem nicht überzeugt bzw. berührt. Ich weiß gar nicht genau woran es liegt… aber es war nicht mein Buch. Auch der „Krimi-Anteil“ gerät meiner Meinung nach irgendwie zu sehr in den Hintergrund – es ist für meinen Geschmack zu viel „Kampf gegen ein korruptes System“. Deshalb kann ich es auch eher nicht weiter empfehlen.  Vielen Dank an den conbook Verlag  der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Wenn der Mond stirbt

Richard Crompton – Wenn der Mond stirbt

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Schauplatz Nairobi. Eine junge Frau wird tot in einem Abflusskanal gefunden. Sie gehörte zur Volksgruppe der Massai. Ein Fall für den Polizisten Mollel, ebenfalls Massai und ein eigenwilliger, sympathischer Ermittler. Eigentlich ist er bei der Polizei in Ungnade gefallen. Doch nun holt man ihn zurück, denn der Fall ist brisant. Es scheint Verbindungen zu korrupten Politikern und einem einflussreichen Prediger zu geben. Mollel gerät in ein Dickicht aus Vertuschung und Gewalt und ist vor allem zu einem entschlossen: sich nicht korrumpieren zu lassen. (Quelle: http://www.dtv.de)
  • Rezension: Als ich das Buch gestern Abend zur Hand nahm kam es mir irgendwie bekannt vor. Ich habe die ersten zwei Kapitel gelesen und es dann erstmal aus der Hand gelegt. Heute habe wollte ich es dann weiterlesen, aber irgendwie wusste ich auch auf Seite 100 noch ständig, was passiert. Es kann also nur eine Erklärung geben, ich habe das Buch im April bereits gelesen, aber vergessen eine Rezension zu verfassen. Das möchte ich jetzt endlich nachholen. Das Wichtigste ist, das Buch ist ohne Zweifel sehr spannend, aber irgendwie kein „normaler“ Krimi. Trotz des Mordes, der aufgeklärt werden muss,  ist vor allem auch ein Buch über Nairobi und die Verhältnisse dort in den Tagen rund im die Präsidentenwahl im Dezember 2007. Zudem erfährt man jeden Menge über die verschiedenen Stämme, insbesondere die Massai und ihre Bräuche. Das ist wirklich sehr interessant – da man es aus der persönlichen Perspektive des Ermittlers erfährt, der selbst ein Massai ist. Man merkt dem Buch an, dass der  Autor das Leben dort kennt.  Eines muss ich am Ende noch loswerden, das Cover gefällt mir sehr gut, der Titel aber überhaupt nicht – er ist meiner Meinung nach auch keine gute Übersetzung des englischen Originaltitels „The Honey Guide“. Trotzdem ist dieser Roman wirklich ein gutes und sehr lesenswertes Buch, nur eben kein guter Krimi. Vielen Dank an den dtv Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Knast oder Kühlfach

Jutta Profijt – Knast oder Kühlfach

Knast oder Kühlfach

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der fünfte Teil der „Kühlfach-Krimis“.
  • Inhalt: Dr. Martin Gänseweins Freund Gregor steht unter Mordverdacht. Alle Indizien sprechen gegen ihn und Gregor schweigt zu den Vorwürfen. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Pascha bald auf eine heiße Spur: Die Ermordete war Journalistin und recherchierte wegen mysteriöser Todesfälle in der Seniorenresidenz, in der ihr Vater lebt. Gleichzeitig geraten Gregors Kontakte zu einem zwielichtigen Nachtclubbesitzer in den Fokus der Ermittlungen. Martin ist bei der Aufklärung des Falls keine große Hilfe, denn der werdende Vater ist völlig ausgelastet mit Geburtsvorbereitungskursen, Kreißsaalbesichtigungen, Babyausstattungskatalogen und nicht enden wollender Namenssuche. (Quelle: http://www.amazon.de)
  • Rezension: Ich habe mich auf einen spannenden Krimi der besonderen Art gefreut und bin leider enttäuscht worden. Das Buch gefällt mir überhaupt nicht Dieser dämliche Geist nervt einfach nur und macht damit die an sich sonst tolle Heischte kaputt. Auch wenn anscheinend viele Menschen, diese „Kühlfach Krimis“ lieben, kann ich persönlich dieses Buch wirklich nicht empfehlen. Vielen Dank an den dtv Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 2 Sterne

Rezension: Tod eines Lehrers

 Andreas Franz – Tod eines Lehrers

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  • Verlag: target
  • Seitenzahl: 6 CDs, ca.460 min
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste von fünf „Peter Brandt“ Krimis: Die anderen Bände lautet wie folgt:  Mord auf Raten (2), Schrei der Nachtigall (3), Das Todeskreuz (4), Teufelsleib (5)
  • Inhalt: Oberstudienrat Schirren arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium. Eines morgens wird er tot im Wals aufgefunden, erstochen und verstümmelt. Hauptkommissar Peter Brandt und Staatsanwältin Elvira Klein ermitteln und stoßen auf Geheimnisse in der heilen Welt der Familie und des beruflichen Umfeldes des Gymnasiums, an dem Schirner gearbeitet hat.
  • Rezension: Dieses Hörbuch hat mir mein Papa geliehen und es hat wirklich dazu beigetragen mir die Wartezeit in einem Stau zu vertreiben. Der Krimi ist unglaublich spannend und das darin behandelte schwierige Thema, nämlich das Straffälligwerden von Lehrern und pädagogischem Personal allgemein, angemessen verarbeitet. Zudem hat der Autor genau die richtige Balance gefunden, den Leser am Privatleben der Ermittler teilhaben zu lassen, ohne dadurch die eigentliche Geschichte aus dem Blick zu verlieren. Der Krimi ist alles andere als alltäglich und nicht einfach, aber wirklich sehr spannend, obwohl ich persönlich das Ende schon früh voraus geahnt hatte.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Der Teufel von New York

Lyndsay Faye – Der Teufel von New York

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: (ACHTUNG!!! Verrät sehr viel) 1845 in New York: Der frisch gebackene Polizist Timothy Wilde trifft in den nächtlichen Straßen auf ein Mädchen, dass nur mit  einem blutigen Nachthemd bekleidet ist. Timothy versucht mit ihr zu sprechen, um herauszufinden, was passiert ist, doch das Mädchen sagt nicht. Kurze Zeit später entdeckt er viele Kinderleichen und er geht dem Ganzen auf die Spur, auch wenn jede Menge Gerüchte kursieren und die politische Lage mehr als brenzlig ist. 
  • Rezension:  Trotz seines etwas gruseligen Covers oder vielleicht gerade auch deswegen hat mich das Buch und sein Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider wird hier schon viel zu viel verraten und so ist das Buch am Anfang sehr langweilig, denn man weiß ja schon, was alles passieren wird. Hinzu kommt, dass dem Leser erstmal ausführlich geschildert wird, wie es dazu kommt, dass Tim ein Polizist wird und wie sehr sich seine Lebensumstände verändern. Und auch danach kommt die Geschichte nur schwer in Gang und wir auch immer wieder von dem Privatleben der Protagonisten unterbrochen. Das finde ich zwar grundsätzlich eigentlich nicht so schlimm, aber von einem Thriller (und als dieser wird das Buch ja angekündigt) hätte ich da mehr Spannung erwartet und dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann weil es mich so sehr fesselt. Außerdem kommt hinzu dass die Sprache etwas schwierig ist, u.a. durch die „Gauner-Sprache“ und es mir zu anstrengend war immer in den Anhang zu blättern. Das Buch ist eher ein gut recherchierter historischer Roman über die Verhältnisse in New York im 19. Jahrhundert und das Schicksal von Kindern, die keiner vermisst. Das hatte ich ich nicht erwartet und so bin ich ein wenig enttäuscht und kann das Buch eher nicht weiter empfehlen. Ich weiß aber, dass viele Leute, denen ich von dem Buch erzählt habe, sich sehr darauf gefreut haben, es zu lesen und bin mir sicher, dass es sehr viele „Liebhaber“ finden wird – nicht umsonst ist es ein Spiegel Bestseller geworden.  Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Mörderische Cote d’azur

Christine Cazon – Mörderische Cote d’azur. Das erste Fall für Kommissar Duval

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  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 Audio-CDs, ca. 426 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste von vielen geplanten Fällen für Kommissar Duval.
  • Inhalt: Kommissar Léon Duval ist gerade von Paris nach Cannes an die Côte d’Azur gezogen. Aber ihm bleibt keine Zeit zum Auspacken, denn er muss sofort seinen Fall aufklären, den Mord an dem Regisseur Serge Thibaut – der während seiner Filmpremiere erschossen wurde. Wer steckt hinter dem Mord? Sind es Umweltaktivisten, die nicht an Thibauts Einsatz für den rerebwald geglaubt haben oder hatte er noch etwas anderes zu verbergen.
  • Rezension: Ich liebe spannende Krimis und was kann man besser in einen Urlaub in der Sonne hören als ein spannendes Buch, dass ebenfalls in der Sonne spielt?!  Ich habe es sehr genossen dieses Hörbuch zu hören, während ich in der Sonne  lag und      Christian Berkel ist ein toller Vorleser. Da ich im Urlaub immer wieder zwischendurch eingeschlafen bin, habe ich das Hörbuch nach der Rückkehr noch einmal komplett angehört und ich bin wirklich sehr begeistert von der Geschichte. Kommissar Léon Duval ist eine beindruckende Persönlichkeit, gerade weil er so wenig perfekt ist, wirkt er um so sympathischer. Serge Thibaut dagegen war mir irgendwie von Anfang an suspekt und ich fand es sehr erschreckend herauszufinden, dass seine Vergangenheit alles andere als harmlos war. Dieses Hörbuch ist ein toller und fesselnder Krimi und zugleich ein gute Beispiel dafür, dass man oft hinter die offensichtliche Fassade schauen muss um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Ich kann das Buch wirklich nur weiter empfehlen. Vielen Dank an den Random House Audio Verlag, der mir dieses Hörbuch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne