Rezension: Die Entführung der Delia Wright

Lindsay Faye – Die Entführung der Delia Wright

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil der Krimireihe  mit den Fällen der Polizei von New York rund um den jungen Polizisten Timothy Wilde. Der erste Band trägt den Titel „Der Teufel von New York„.
  • Inhalt: 1864: Der junge New Yorker Polizist Timothy Wilde hat den Eindruck es läuft ganz gut. Doch dann taucht die Blumenverkäuferin Lucy Adams bei ihm auf und bittet ihn nach Ihrem kleinen Sohn Jonas und ihre Schwester Delia zu suchen. Beide sind entführt worden und schon nach kurzer Zeit wird deutlich, dass es mit ihrer Hautfarbe zusammenhängt, denn schwarze Bürger  der US, die im Norden leben. laufen Gefahr gefangen genommen zu werden und als Sklaven  in die Südstaaten verkauft zu werden. Kann Tim die vermissten wieder finden und kann ihm vielleicht sein Bruder Valentine dabei helfen?
  • Rezension: Der Name der Autorin und die Art und Weise der Cover kamen mir gleich bekannt vor und als ich den Klappentext las wusste ich sofort, dass es sich im den zweiten Fall für Timothy Wilde handelt.  Daher war ich ein wenig skeptisch, denn „Der Teufel von new York“ (Band 1 – welchen ich vor etwa einem  Jahr gelesen habe) hat mich nicht wirklich überzeugen können, ohne das ich genau sagen konnte woran es lag. Leider ging es mir mit dem zweiten Band ganz ähnlich – die Geschichte ist sehr spannend und mit sehr genau recherchierten historischen Fakten gefüllt. Vielleicht war ich auch ein wenig voreingenommen und das Buch hatte keine richtige Chance… ich bin mir nicht sicher. Eigentlich mag ich historische Romane aber irgendwie scheinbar nicht, wenn es sich dabei um Krimis mit zu viel Gewicht auf dem geschichtlichen Hintergrund handelt. Ich weiß aber, dass es nur mir so geht und andere Menschen diesen Roman förmlich verschlungen haben und er ihnen sehr gut gefallen hat. Vielen Dank an den DTV-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Der Teufel von New York

Lyndsay Faye – Der Teufel von New York

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: (ACHTUNG!!! Verrät sehr viel) 1845 in New York: Der frisch gebackene Polizist Timothy Wilde trifft in den nächtlichen Straßen auf ein Mädchen, dass nur mit  einem blutigen Nachthemd bekleidet ist. Timothy versucht mit ihr zu sprechen, um herauszufinden, was passiert ist, doch das Mädchen sagt nicht. Kurze Zeit später entdeckt er viele Kinderleichen und er geht dem Ganzen auf die Spur, auch wenn jede Menge Gerüchte kursieren und die politische Lage mehr als brenzlig ist. 
  • Rezension:  Trotz seines etwas gruseligen Covers oder vielleicht gerade auch deswegen hat mich das Buch und sein Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider wird hier schon viel zu viel verraten und so ist das Buch am Anfang sehr langweilig, denn man weiß ja schon, was alles passieren wird. Hinzu kommt, dass dem Leser erstmal ausführlich geschildert wird, wie es dazu kommt, dass Tim ein Polizist wird und wie sehr sich seine Lebensumstände verändern. Und auch danach kommt die Geschichte nur schwer in Gang und wir auch immer wieder von dem Privatleben der Protagonisten unterbrochen. Das finde ich zwar grundsätzlich eigentlich nicht so schlimm, aber von einem Thriller (und als dieser wird das Buch ja angekündigt) hätte ich da mehr Spannung erwartet und dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann weil es mich so sehr fesselt. Außerdem kommt hinzu dass die Sprache etwas schwierig ist, u.a. durch die „Gauner-Sprache“ und es mir zu anstrengend war immer in den Anhang zu blättern. Das Buch ist eher ein gut recherchierter historischer Roman über die Verhältnisse in New York im 19. Jahrhundert und das Schicksal von Kindern, die keiner vermisst. Das hatte ich ich nicht erwartet und so bin ich ein wenig enttäuscht und kann das Buch eher nicht weiter empfehlen. Ich weiß aber, dass viele Leute, denen ich von dem Buch erzählt habe, sich sehr darauf gefreut haben, es zu lesen und bin mir sicher, dass es sehr viele „Liebhaber“ finden wird – nicht umsonst ist es ein Spiegel Bestseller geworden.  Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne