Rezension: Blutige Stille

Linda Castillo  -Blutige Stille

  •  Verlag: Fischer
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es ist der zweite Fall von Kate Burkholder.
  • Inhalt:
    Die Familie Planck – sieben Familienmitglieder – werden ermordet auf ihrer Farm gefunden. Sie gehören zur amischen Gemeinde von Painters Mill. Die Polizeicheffin Kate Burholder, die früger selbst zu dem Amischen gehörte muss diesen brutalen Familienmord aufklären. Welches Geheimnis steckt hinter dieser Tat? Kann ihr das Tagebuch der ältesten Tocher weiterhelfen?
  • Rezension:
    Im Rahmen einer Buchvorstellung bin ich auf die Autorin Linda Castillo oder vielmehr ihre Bücher  aufmerksam geworden. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich mir kurz danach von einem Bekannten eben dieses Buch ausleihen konnte und war sehr gespannt darauf, es zu lesen. Meine Erwartungen sind nicht enttäuscht worden. Das Buch ist einfach genial. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und man erfährt ganz nebenbei eine Menge spannende Details über die Lebensweise der Amischen. Besonders dieser Aspekt macht das Buch zu etwas besonderem und gebt es aus der Masse heraus. Man merkt deutlich, dass die Autorin, die ebenfalls lange bei den Amischen gelebt hat, Insiderwissen hat. Aber auch die Geschichte an sich ist wirklich fesselnd geschrieben und die Charaktere überzeugend gezeichnet. Ich kann das Buch daher nur weiter empfehlen, man darf nur kein zu schwaches Gemüt haben, es ist teilweise ziemlich brutal, wie der Mord und weitere Verbrechen geschildert werden.
  • Bewertung:  

Rezension: Bruder Kemal

Jakob Arjouni – Bruder Kemal

  • Verlag: Diogenes
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der fünfte Fall.
  • Inhalt:
    Kemal Kayankaya ist Privatdetektiv. Als er von der Mutter eines sechzehnjährigen Mädchens gebeten wird, dieses zu suchen, denkt er es ist ein einfacher Fall  und leicht verdientes Geld. Auch als er parallel dazu noch einen Autor aufg der Frankfurter Buchmesse beschützen soll, der aus einem arabischen Land stammt und sich über Homosexualität äußert, rechnet er nicht mit viel Arbeit. Doch es kommt anders al erwartet und plötzlich steht er sogar unter Mordverdacht.
  • Rezension:
    Dieder Krim ist wirklich etwas Besonderes. Die Art und Weise wie es dem Autor gelingt die beiden Fälle zu verknüfen ist großartig. Und Kemal ist einfach klasse, eine echte Type und so unglaublich charmant gezeichnet – man kann förmlich spüren, wie er „genervt“ ist von den Wirren des Lebens und doch eigentlich nur mit seiner Deborah glücklich sein will. Besonders gut gefällt mir auch, dass man sich richtig nach Frankfurt versetzt fühlt. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt weiter empfhelne, es ist spannend, witzig und unglaublich kurzweilig – eine perfekte Mischung.
    Vielen Dank an den Diogenes-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Inka Gold

Clive Cussler – Inka Gold

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 608
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: Ein neues Abenteuer von Dirk Pitt und Al Giordino: Dieses Mal gerät kommt die NUMA zufällig einem illegalen Handel mit geraubten Kunstwerken der alten Andenvölker auf die Spur. Und wie immer geht es dabei alles andere als langweilig zu und wieder trotzen die beiden vielen Gefahren mit jeder Menge Einfallsreichtum.
  • Rezension: Durch meinen Vater bin ich auf die Romane von Clive Cussler aufmerksam geworden und habe schon einige gelesen. Dieser ist einer der besten, wie ich persönlich finde. Er bietet Aktion von der ersten bis zur letzten Seite und ist fast realistisch…. naja so realistisch , wie ein Abenteuerroman mit einem Helden wie Dirk oder Pit sein kann. Das Thema des Kunstraubes und dem damit verbundenen Wahn der Sammler war ein sehr interessanter Aufhänger für ein fesselndes Buch!
  • Bewertung: 

Rezension: Kasparows Züge. Ein himmlischer Linz-Krimi

Eva Reichl – Kasparows Züge. Ein himmlischer Linz-Krimi

        

  • Verlag: Sutton
  • Seitenzahl: 280
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Vier Morde sorgen für ordentlich Arbeit für das Team der Polizei in Linz: Die Ehefrau eines Industriellen gemeinsam mit ihrem Geliebten, ein Versicherungsmensch und ein Zahnarzt, der nur Promis behandelt, sind die Opfer und jeder Mord geschieht auf eine unterschiedliche Art und Weise. Doch was haben diese Morde gemeinsam? Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Orgelspieler und der Schriftsteller, der immer wieder an den Tatorten auftaucht? Alle diese Fragen muss Chefinspektor Neuhorn gemeinsam mit seinem Team lösen. Begleitet werden sie dabei von einer himmlischen Schachpartie zwischen Petrus und dem Allmächtigen, bei der die Geschehnisse auf der Erde immer wieder thematisiert werden.
  • Rezension:
    Dieses Buch hatte einen weiten Weg hinter sich, bevor ich es endlich in Händen hielt, denn es hat sich bei seinem ersten Versuch nach Hamburg zu gelangen verlaufen, da es irrtümlich das falsche Ziel hatte. Um so größer war meine Freude, als ich es endlich zum ersten Mal durchblättern konnte und dann als Krönung auch noch die persönliche Widmung der Autorin, die mich überhaupt erst auf dieses tolle Buch aufmerksam gemacht hat, fand. Und es hat sich wirklich gelohnt, dass das Buch noch ein zweites Mal auf die Reise ging, denn es ist einfach großartig. Allein schon die Idee, dass sich die Geschehnisse auf der Erde immer mit einer einer himmlischen Schachpartie abwechseln , ja diese Schachpartie zwischen Petrus und dem Allmächtigen  an sich, ist einfach genial und macht diesen Krimi zu einem ganz besonderen Buch. Ich mag diesen humoristischen Umgang mit Petrus, den Engeln, Gott, und dem Teufel, auch wenn ich keine Ahnung von Schach habe und die Züge demnach nicht nachvollziehen kann. Die fiktiven Gespräche haben mich gleichsam zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht, über Gott und die Menschen. Und die Kriminalgeschichte an sich ist spannend von der ersten Seite an. Immer mehr Fragen tauchen auf und man stellt nach und nach eigenen Vermutungen über die Hintergründe der Tat und die Beteiligten an. Besonders spannend fand ich die Rolle des Orgelspielers, der mir noch einmal die Bedeutung von Musik für das Verarbeiten von Ereignissen und als Spiegel der Seele bzw. von Gefühlen deutlich gemacht hat. Auch die Figur dieses seltsamen Schriftstellers ist einfach klasse. Die Krönung ist aber der Charakter des Chefinspektors Neuhorn, der wirklich sehr authentisch und vielschichtig geschildert wird. Gewürzt wird die Geschichte zudem durch lustige Zwischenfälle wie den Unfall mit der Heugabel. Als ich am Ende dann endlich erfuhr, wie alles zusammen hängt war ich überrascht, da ich das nicht erwartet hatte. Das ist großartig, denn die meisten Krimis sind doch irgendwie leicht zu durchschauen und ich mag es gern von der Handlung überrascht zu werden. Ich kann das Buch daher nur wärmstens weiter empfehlen! Noch einmal vielen Dank an die Autorin Eva Reichl!
  • Bewertung: 

Rezension: Unter dem Schatten des Todes

Robert Brack – Unter dem Schatten des Todes

  • Verlag: Nautilus
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Klara Schindler bekommt von der KPD den Auftrag als Journalistin der Times getarnt nach Berlin zu reisen und dort alles über den Brand des Reichstages in Erfahrung zu bringen. Besonders wichtig sind die Informationen über den vermeindlichen Brandstifter van der Lubbe. So begibt sich Klara auf eine nicht ganz ungefährliche Spurensuche…
  • Rezension: Ich habe auf einem Bücher-Lesungs-Abend in einer Buchhandlung Anfang Mai von diesem Buch erfahren und mein Interesse wurde sofort geweckt. Ich liebe historische Romane, besonders auch solche die auf wahren Begebenheiten beruhen. Krimis verschlinge ich und fand es zudem besonders spannend das Buch eines in Hamburg lebenden Autoren zu lesen, anmit stand schnell fest, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ob mir das Buch gefallen hat lässt sich nicht so einfach sagen. Der Schreibstil des Autors und seine Art und Weise das Buch und die Geschichte aufzubauen hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich wirklich wie ein Krimi und gar nicht wie ein Buch über ein historisches Ereignis. Das finde ich genial. Allerdings liegt genau hier auch die Unsicherheit bezüglich der Frage danach, wie gut mir das Buch gefallen hat. Das Buch ist toll, aber leider interessiere ich mich dann scheinbar doch nicht genug für die historischen Zusammenhänge die sich in der Zeit des Reichstags-Brandes einordnen lassen. Ich habe einiges nicht verstanden, anderes war mir zu ausführlich. Dies liegt aber eindeutig nicht an dem Buch, sondern an mir und am Ende fand ich es dann auch wieder sehr spannend und wollte wissen, wie es ausgeht. Ich finde es ist eine geniale Art und Weise sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen und sie gerade auch nicht so versierten Lesern nahe zu bringen. Ich bin mir sicher an Geschichte sehr interessierte Leser wie mein Vater werden dieses buch lieben, daher kann ich es uneingeschränkt weiter empfehlen. Es hält vollkommen was es verspricht. Vielen Dank an den Nautilus-Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension:Der unheimliche Passagier/ Review: The Mysterios Passenger

Woods Delaney – Der unheimliche Passagier / The Mysterious Passenger

Das Buch stammt aus einem Dreierpack sog. „Sprachen – Lernkrimi – Englisch“. (Daher auch die drei Abbildungen.) Es ist ein ganz besonderes Buch, denn es soll dem Leser helfen Englisch zu lernen. Deshalb wird der komplett englischsprachiger Krimi immer wieder von Übungen (auf deutsch erklärt) unterbrochen.
Daher schreibe ich auch die Rezension zweisprachig.

  • Verlag / Publisher: Verlag an der Ruhr
  • Seitenzahl/ number of pages: 96
  • Teil einer Serie/ Part of a series: Ja – Es gibt noch mehr Bücher der Serie Sprachen – Lernkrimi – Englisch. Yes —there are many books of the series called „Sprachen – Lernkrimi – Englisch“
  • Inhalt / Contents:
     Geoffrey Jones ist Versicherungssachbearbeiter und mit dem Zug auf einer Reise von Schottland nach London. Im Zug fallen im merkwürdige Dinge auf : Männer wechseln die Kleidung und der Zug macht einen außerplanmäßigen Zwischenstop. Für Jones gibt es nur eine Erklärung nachdem er in der Tageszeitung von einem Anschlag gelesen hat, er ist sich sicher, dass sich Terroristen Im Zug befinden. Er beschließt zu handeln!
     While travelling to London by train, Geoffrey notices weird things happening. It is only when he reads the newspaper the next day that he realises he must act!
  • Rezension/ Review:
     Ein toller, wenn auch leicht zu durchschauender Krimi, der mir wirklich Freude beim Englischlernen bereitet hat. Besonders lustig, da ich mich selbst bald auf die Reise von London nach Schottland machen. Ich kann das Buch wirklich weiterhelfen, denn die Gesichte macht Spass und die Übungen helfen wirklich beim Lernen der Sprache.
     A funny book, which helps me train my English and read a exciting story at the same time. I can recommend this book to other people, who want to become better in Englisch, too.
  • Bewertung / Evaluation: 

Rezension: Schneewittchen muss sterben

Nele Neuhaus – Schneewittchen muss sterben

  • Verlag: List (Aktion zum Welttag des Buches)
  • Seitenzahl: 536
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte von fünf Teilen.
  • Inhalt:
    Tobias wird nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und kehrt in sein Heimatdorf zurück. Dort beginnt er sofort die Feindseligkeiten der anderen Dorfbewohner zu spüren. Kurz danach wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen. Die Kriminalkommissarin Pia beginnt zu ermitteln und gerät dabei schnell an den Punkt, an dem ihr klar wird, dass sie die Vergangenheit wieder neu aufrollen muss. Als dann erneut ein Mädchen verschwindet wird es richtig brenzlig…
  • Rezension:
    Ich kannte bisher nur „Wer Wind sät“, hatte aber schon viel Positives über Nele Neuhaus gehört und mich deshalb ja ach bei der Aktion zum Welttag des Buches für „Schneewittchen muss sterben“ entschieden und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Das Buch ist einfach klasse und fesselnd bis zur letzten Seite. Zugleich ist es auch erschreckend zu lesen, wie sich ein ganzes Dorf gegen einen Einzelnen verschwört und welche Macht gleichzeitig ein anderer Einzelner haben kann. Toll, dass es der Autorin trotzdem gelingt deutlich zu machen, das Vertrauen auch unter schwierigen Bedingungen aufrecht erhalten werden kann. Das macht Mut. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
    Vielen Dank an die Stiftung Lesen, die mir und 30 anderen Lesern dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: