Rezension: Zirkusmagie

Hannah Siebern – Zirkusmagie

Zirkusmagie

  • Verlag: impress
  • Seitenzahl: 278
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jekaterina ist ein Zirkuskind, zumindest im Sommer, denn im Winter wohnt sie bei ihrer Oma in Deutschland und geht auf eine normale Schule. Eigentlich war sie immer glücklich mit ihrem besonderen Leben, doch dann passierte ein Unglück, als die Kinder mit dem übersinnlichen Experiment haben. Seitdem kann sie nicht mehr auftreten. Das Ganze ist vier Jahre her und alles scheint wieder normal zu sein. Doch plötzlich taucht der geheimnisvolle Ewan auf und irgendwas ist komisch an ihm. Jekaterina beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln…
  • Rezension: Der Titel hat ja schon vermuten lassen, dass es in diesem Buch irgendwie auch um magische, übersinnliche Dinge gehen würde. Aber, (ACHTUNG Spoiler!!!) dass ich auf Geister treffen würde, dass war mir nicht klar. Trotzdem hat mir die Heischte sehr gut gefallen. Die Jugendlichen Charaktere sind sehr authentisch, mal davon abgesehen, dass einige von Ihnen Geister sind, und einfach liebenswürdig. Die Geschichte ist super spannend und überrascht mit immer wieder neuen Wendungen und scheinbar unwichtige Details bekommen später große Bedeutung – einfach klasse!!! Außerdem regt das Buch an darüber nachzudenken, was im Leben wirklich wichtig ist und was man von einer Beziehung erwartet. Auch wenn ich ganz sicher nicht an Geister glaube, so macht das Buch doch Mut darüber nachzudenken, dass Dinge manchmal anders sind als sie scheinen und man hinter die Fassade schauen muss, um Menschen wirklich zu verstehen. Und natürlich ist „Zirkusmagie“ auch eine wundervolle Liebesgeschichte. Ich finde es sehr schade, dass es keine Fortsetzung gibt und kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen. Vielen Dank an den instant books (Carlsen) Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Wanderer. Sand der Zeit

Amelie Murmann – Wanderer. Sand der Zeit

Wanderer. Sand der Zeit

  • Verlag: impress
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Ich weiß es nicht, ich hoffe es ist der Beginn einer Trilogie.
  • Inhalt: Emilia hat einen Traum, sie möchte unbedingt auf die Eliteschule Palaestra Viatorum gehen. Ihre Noten sind auch ganz gut, doch leider liegt ihr ausgerechnet Kunst nicht besonders und genau dieses Fach ist in der Palaestra Viatorum besonders wichtig. Doch dann passiert etwas unerwartet, in der Kunstgalerie fällt ihr im wahrsten Sinne des Worte Max, der stellvertretende Schulsprecher, vor die Füße als sie gerade ein Gemälde betrachtet. Kurz darauf hat sie eine seltsame Vision ihre eigenen Zukunft betreffend und wieder ist Max in der Nähe. Und plötzlich wird sie zu einer Aufnahmeprüfung an die Palaestra Viatorum eingeladen und erfährt was es mit den Wanderern und dem Sand der Zeit auf sich hat.
  • Rezension: Ich liebe inzwischen Bücher mit Zeitreisen, daher habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Und ich bin voll auf meine Kosten gekommen – wunderbare jugendliche Protagonisten und eine spannende Geschichte, die zwar phantastische Züge hat, dabei aber nicht zu unrealistisch wird – einfach großartig. In Emilia, Max, Kit und Florian habe ich mich von Beginn an verliebt und mit ihnen mit gefiebert, später ist mir auch Nic irgendwie ans herz gewachsen – einziges große Manko dieses Buches ist, dass es so schnell vorbei ist, aber vielleicht – nein hoffentlich – gibt es ja eine Fortsetzung wie es Emilia und den anderen in ihrem ersten gemeinsamen Jahr an der Palaestra Viatorum ergeht. Empfehlen kann ich ich das Buch aber auch so auf jeden Fall. Vielen Dank an den Carlsen impress Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Als Opapi das Denken vergaß

Ulrich Marmon – Als Opapi das Denken vergaß

Opapi

  • Verlag: Magelan
  • Seitenzahl:160
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mia lebt mit ihren Eltern und ihren beiden kleinen Zwillingsbrüdern in Hamburg. Auf den ersten Blick, ist der Tag an dem Opapi, so nennt Mia ihren Ur-Großvater, zu ihnen zieht ein ganz normaler Tag. Doch bei genauer Betrachtung ist er schon von Beginn an anders als andere Tage – so wie auch Mias Leben jetzt anders wird. Denn ihr Opapi vergisst schnell Dinge, weil er dement ist, und Mia möchte ihm helfen gegen das Vergasen anzukämpfen. Das ist nicht immer leicht. Und wer ist dieser Berti, den Opapi mitgebracht zu haben scheint?!
  • Rezension: Ich finde „Als Opapi das Denken vergaß“ ist ein wunderschönes Buch über eine gemeine Krankheit – nämlich Demenz. Sie macht auf kindliche aber keineswegs kindische Artend Weise sehr anschaulich deutlich, wie es Menschen mit Demenz ergeht. Außerdem ist es einfach eine sehr schöne Geschichte von einem Mädchen und ihrem Großvater, den sie sehr lieb hat und deshalb sehr viel für ihn tun. Mir kamen an der einen oder anderen Stelle wirklich fast die Tränen , es ist so rührend wie sehr die kleine Mia ihren Großvater und seine Erkrankung so oft viel besser versteht als die Erwachsenen. Ich kann dieses Buch wirklich allen Eltern nur wärmstens ans herz legen, die ihren Kindern erklären möchten, was Demenz ist, allen anderen natürlich auch. „Der Tag an dem mein Opapi das Denken vergaß“ ist eifach ein wundervolles Buch, nicht nur für Kinder, das ihr unbedingt lesen müsst.  Vielen Dank an den Magellan Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Bird

Crystal Chan – Bird und ich und der Tag an dem ich fliegen lernte

Bird

  • Verlag: Magelan
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jewel lebt in einer Patchwork-Familie und denkt, dass es einfach in jeder Familie Dinge und Ereignisse gibt über die man einfach nicht spricht. Besonders verständlich ist es ihr deshalb, dass sie nichts über ihren toten Bruder John, Spitzname Bird, weiß und ebenso wenig weiß, wie es dazu kam. Doch dann trifft sie einen Jungen und lernt, dass es manchmal doch wichtig ist bestimmte Dinge anzusprechen.
  • Rezension: Jewel ist ein großartiges Mädchen. Aber schon bevor ich das erste Wort der Geschichte kannte, hatte ich mich in dieses wunderschöne Buch aufgrund seines Covers und der ersten Seite verliebt, die einfach so farbenfroh gestaltet sind. Da musst ich das Buch sofort lesen, auch wenn das drei Wochen vor deren offiziellen Erscheinungsdatum war und ich eigentlich gerade viel wichtigere Dinge zu erledigen gehabt hätte. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und war wirklich sehr begeistert. Wie ich bereits sagte, ist Jewel ein wunderbares Mädchen und ihre Geschichte macht auf so wundervolle Art und Weise deutlich, wie wichtig es ist in einer Familie über alles zu sprechen, besonders auch über die schwierigen Erlebnisse. Zudem erinnert sie daran, das viele Menschen häufig anders sind als sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Auch zeigt sie wie komplex nicht nur, aber besonders auch Patwork-Familien im „fremden Land“, und Freundschaften aufgebaut sind. Und als wäre das alles nicht schon Grund genug diesen Buch zu lesen, behandelt sie auch noch das Thema „Aberglaube“ und Fremde Kulturen auf sehr anschauliche Art und Weise. Ich kann das Buch euch allen wirklich nur wärmstens ans Herz legen.  Vielen Dank an den Magellan Verlag der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Geschmack von Apfelkernen

Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen

Geschmack von Apfelkernen

  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Iris erbt das Haus ihrer Großmutter Bertha und obwohl sie eigentlich nur kurz bleiben möchte, um alles zu regeln, bleibt sie dann doch etwas länger. Während sie durch die Zimmer streift kommen Erinnerungen hoch und alte Geheimnisse treten wieder an die Oberfläche.
  • Rezension: Es ist schon vier Jahre her, bevor ich dieses wundervolle Buch geschenkt bekommen habe daher erinnere ich mich nicht mehr an jeden Detail. Aber ich wusste sofort, dass es ein sehr schönes Buch war, dass ich sehr gern gelesen habe. Inzwischen wurde es in mehrere Sprachen übersetzt und sogar verfilmt. Ich nutze den gestrigen Abend rückwirkend, um euch dieses Buch an Herz zu legen. Danke an meine Freundin, dass du es mir wieder ins Gedächtnis gerufen hast.
  • Bewertung: 5 Sterne    

Rezension: Elchscheiße

Lars Simon -Elchscheiße

elchscheisse

  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Ja. kaimankacke-9783423215541Der zweite Teil erscheint im November. Er heißt „Kaimankacke“.
  • Inhalt: Torsten erbt unerwartet ein Haus in Schweden. Er kündigt seinen Job und willnach Schweden. Nachdem ihn sein Therapeut hinters Licht geführt und mit seiner Frau durchgebrannt ist, setzt er den Plan trotzdem in die Tat um. Aber auch dort läuft nicht alles wirklich rund…
  • Rezension: Ich liebe Schweden und so war es sofort um mich geschehen, als ich dieses Buch in Hähnen gehalten habe. Ich habe es in nur einem Tag gelesen und das will wirklich etwas heißen, wenn man bedenkt, dass ich wegen einer Bindehautentzündung nur mit einem Auge gelesen habe… Das Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten und mich für kurze Zeit davon abgelenkt, wie genervt ich davon bin krank zu sein und daher zuhause bleiben zu müssen. Torsten ist einfach klasse genauso wie seine schwedischen und norwegischen Weggefährten und die Handlung der Geschichte wirklich sehr genial durchdacht. Manchmal denke ich auch, dass ich aus manchen Episoden meines Lebens einfach ein Buch schreiben sollte aber das wäre dann mit Sicherheit nicht so unterhaltsam und lustig wie das von Lars Simon. Deshalb lasse ich das mit dem Scheiben besser und lege euch einfach dieses wunderbare Buch ans Herz.  Vielen Dank an den Dtv – Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Schwarzes Erbe

Jens Lossau – Schwarzes Erbe

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  • Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS
  • Seitenzahl: 355
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lina und Ben kennen sich aus der Schule und nach dem Tod von Linas Onkel treffen sie sich an einem See und werden ein Paar. Kurze Zeit später ziehen beide gemeinsam in eine Wohnung und die Plüschraben Hugin, Munin und Nevermore ziehen mit ein. Diese spielen dann auch die Hauptrollen, in den Comics  zur „Rabenwelt“ in denen die beiden Jugendlichen über das Leben in den Konzentrationslagern Hitlerdeutschlands berichten. Diese Comics haben jede Menge Erfolg, was nicht allen zu gefallen scheint, denn die beiden Ben und Lina werden bedroht Außerdem scheint diese Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte Ben nicht gut zu tun, er wird immer mehr von den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit eingeholt…
  • Rezension: Vor einigen Wochen habe ich vom Verlag ein  pdf mit  dem Vorab-Lese-Exemplars des Romans bekommen, der damals noch einen anderen Titel trug und auch sonst noch nicht 100% mit dem jetzt erschienenen Buch übereinstimmte.  Bei „Schwarzes Erbe“ handelt es sich nämlich um eine Wieder- bzw. Neuauflage des Romanes „Schlafwandler“ aus dem Jahre 2007. Obwohl ich dazu nicht mehr sagen möchte kann ich euch doch versichern, dass die Veränderungen durchweg positiv bzw. komplett nach meinem Geschmack waren. Am Anfang wusste ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten sollte und was mich thematisch erinnern würde. Auch die Bedeutung der Raben war mir zu Beginn etwas unklar – ja ich war geradezu verwirrt warum sie Ben so wichtig sind und immer wieder auftauchen. Als die beiden dann die Rabenwelt-Comic schreiben war es mir natürlich klar. Die Geschichte der beiden Jugendlichen hat mit aber wirklich von der ersten Seite an sehr gefesselt, gerade durch den Anfang, der ja das Ende darstellt, und wo man sich immer wieder fragt, wie es wohl dazu kommt…. Die Idee Lina rückblickend schreiben zu lassen finde ich großartig. Der Inhalt der Geschichte ist wirklich nicht ganz leicht – psychische Erkrankung und Konzentrationslager, aber ich finde das es dem Autoren sehr gut gelungen ist gerade das zweite Thema auf eine ganz neue Art und Weise zu bearbeiten. Gerade durch die Raben wird es erschreckend deutlich, was dort wirklich damals geschehen ist und welche persönlichen Schicksale es gab, aber vor allem auch, was es mit den Menschen macht, auch wenn diese wie Ben gar nicht selbst dort gelebt hat. Sehr schwierig finde ich die Thematik der Bordelle. Hierfür finde ich es sehr hilfreich und unbedingt notwenig, dass sich im Anhang eine Übersicht mit Fakten findet. Aber auch das ganz persönliche Dilemma von Lina, die nicht weiß, wie sie ihrem Freund Ben helfen und nach seinem Tod weiter leben soll finde ich ganz großartig geschildert, ebenso wie das Dilemma vor dem sie ganz am Ende steht, über das ich jetzt aber nichts verraten möchte. Mir hat das Buch, auch wenn es irgendwie ganz anders ist als andere Bücher (besonders zu dem Thema Konzentrationslager Hitlerdeutschlands), sehr gut gefallen. Man muss es aber auf jeden Fall langsam lesen, um das Gelesene immer wieder verarbeiten zu können und vielleicht mit Anderen darüber sprechen. Trotzdem oder gerade deswegen kann ich das Buch wirklich empfehlen – vielleicht sogar als Schullektüre. Vielen Dank an den Verlag dp DIGITAL PUBLISHERS, der mir dieses Buch freundlicherweise als Vorab-Manuskript und später dann als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne