Rezension: Ein Apfel für den Weihnachtsmann

Hildegard Müller – Ein Apfel für den Weihnachtsmann

  • Verlag: Beltz und Gelberg
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Nora schreibt zusammen mit ihrem Papa einen Brief an den Weihnachtsmann. Anschließend legt sie ihn auf die Fensterbank und überlegt, wie der Weihnachtsmann ihren Brief wohl abholen wird. Nora denkt, dass es sicherlich sehr anstrengend für den Weihnachtsmann ist und er bestimmt hungrig ist, also legt sie einen Apfel zu dem Brief. Am nächsten Morgen ist der Brief verschwunden und auch der Apfel ist aufgegessen. Nora findet nur noch das Kerngehäuse.
  • Rezension:
    Das Buch gefällt mir sehr gut. Es hat eine sehr niedliche Geschichte und tolle Bilder. Sicher können sich viele Kinder in den Gedanken von Nora wieder finden. Ich muss aber zugeben, dass ich auf dieses Buch auch noch aus einem anderen Grund als dem lustigen Titel  aufmerksam geworden bin. Die Autorin trägt den selben Namen wie meine Mutter und ich dachte es sei eine lustige Idee ihr dieses Buch zu Weihnachten zu schenken. Das ist auch der Grund warum ich die Rezension noch nicht heute (23.11.11) sondern erst an Weihnachten veröffentliche. Empfehlenswert ist das Buch aber auch noch nach dem Heiligabend und nächstes Jahr kommt eine neue Vorweihnachtszeit.
  • Bewertung:  

Eternally. Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

Lisa Cach – Eternally. Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

  • Verlag: Egmond INK
  • Seitenzahl: 347
  • Teil einer Reihe?: Es gibt noch keine Fortsetzung, sie ist aber angedacht.
  • Inhalt:
    Caitlyn lebt in einer amerikanischen Kleinstadt und sie spürt das sie dort irgendwie nicht hinpasst, auch wenn sie nicht genau weiß warum. Nachts hat sie sehr lebhafte Träume und kann dann oft nicht zwischen Traum und Wirklichkeit trennen. Als sie eines Tages eingeladen wird ein Internat in Frankreich zu besuchen, spürt sie, dass sie dorthin gehört, auch wenn sie sich nicht erklären, was es mit ihrem Stipendium dort auf sich hat. In ihren Träumen taucht immer wieder ein Junge mit Namen Raphael auf und sie merkt, dass sie etwas verbindet. Nach und nach deckt sie gemeinsam mit ihren Freuden ein großes Geheimnis auf…
  • Rezension:
    Das Buch war ganz anders als erwartet, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Von Anfang an konnte ich mich sehr gut mit Caitlyn identifizieren und besonders mit ihre Eigenschaft sehr lebhaft zu träumen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und hat mir das Buch besonders erschlossen. Die Geschichte des Buches ist relativ einfach und in großen Teilen vorhersehbar. Das stört mich aber nicht, irgendwie fand ich es schön zu lesen, wie sich alles so fügt, wie ich dachte. Auch die Charaktere der Freundinnen gefallen mir sehr gut. Außerdem hat mich fasziniert zu lesen, was die Autorin über die Entstehung des Buches schreibt und lässt das Buch in einem anderen Licht erscheinen. Sie hat das Übersinnliche auf eine schöne Art und Weise beschrieben. Und auch wenn ich nicht daran glaube, dass Selen den Körper wechseln können, finde ich die Idee sehr schön, dass die Liebe auf diese Art und Weise überdauert.  Das Buch ist eine schöne und ungewöhnliche Liebesgeschichte.
    Vielen Dank an den Egmont INK Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Virals. Tote können nicht mehr reden

Kathy Reichs – Virals.Tote können nicht mehr reden

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 544
  • Teil einer Reihe?: Ja.
  • Inhalt: Die 14-jährige Tory Brennan hat eine berühmte Tante, nämlich die forensische Anthropologin Tempe Brennan und dieser ist sie sehr ähnlich, obwohl sie sie erst seit kurzem kennt. Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie zu ihrem ihr bis dahin unbekannten Vater auf eine einsame Insel gezogen. Dort stößt sie dann mit ihren Freunden Ben, Hi und Shelton zufällig auf eine Erkennungsmarke eines Soldaten und kurz darauf finden sie die Knochen eines Mädchens. Außerdem retten sie noch einen Laborhund. Doch das ist erst der Anfang und für die Jugendlichen beginnt ein spanndens und sehr gefährliches Abenteuer, dass nicht spurlos an ihnen vorüber geht.
  • Rezension: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es war sehr spannend und hat mich mit immer neuen und unerwarteten Wendungen innerhalb der Geschichte überrascht. Die verschiedenen Ebenen der Geschichte verknüpfen sich auf sehr interessante Art und Weise und machen das Buch besonders spannend. Die Idee des Virus, der das Leben der vier Jugendlichen verändert, indem er sie verändert gefällt mir sehr gut und verleiht dem Buch eine besondere Note. Aber auch sonst ist die Geschichte sehr aufregend und vielschichtig konstruiert. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, am besten finde ich persönlich Tory. Sie ist ein sehr besonderes Mädchen mit Charakter, sie besitzt eine Menge Mut, Phantasie und Hartnäckigkeit sowie scheinbar unendlich Power sich für ihre Ideale einzusetzen und besitzt wahnsinnig viel Überzeugungskraft und Wissen, mit Hilfe dessen sie ihre Freunde auch immer wieder für ihre Pläne gewinnen kann. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und bin gespannt, wie es mit den vier Jugendlichen, den Virals, wie sie sich selbst nennen, weitergeht. Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Dschungelbuch

Rudyard Kipling & Andrea Hebrock – Das Dschungelbuch

  • Verlag: Coppenrath
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es gibt noch mehr Bücher aus der Reihe „Coppenraths Kinderklassiker“.
  • Inhalt:
    Die Geschichten von Mogli, dem kleinen Jungen, der im Dschungel aufwächst ist sehr spannend und ein echter Klassiker. Er lebt mit wilden Tieren, Wölfen, Panther, Bären und Affen und muss viele Gefahren bestehen. Er kämpft gegen den Tiger Kaa und findet aber Ende sogar den Weg zurück zu den Menschen.
  • Rezension:
    Alle Kinder kennen und lieben die Geschichte von Mogli. Und in diesem Buch findet sich eine sehr schöner Version davon. Die Kapitel bieten einzelne kleine Episoden und machen so das Lesen und Vorlesen einfacher. Auch die Bilder sind sehr schön und sprechen für sich. Die Kinder lieben dieses Buch und ich kann das gut verstehen.
    Noch einmal VIELEN DANK an den Coppenrath-Verlag der uns diese tollen Bücher geschenkt hat!
  • Bewertung:  

 

Rezension: Die Wikinger kommen. Vorlesegeschichten aus dem hohen Norden

Michael Engler & Sophie Schmid – Die Wikinger kommen. Vorlesegeschichten aus dem hohen Norden

  • Verlag: Coppenrath
  • Seitenzahl: 53
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    „Die Welt ist voller Gefahren das merken die Wikinger von Frostbrod auf ihrem ersten Beutezugschnell: Rachsüchtige Schweden, tropfnasse Engländer, hochnäsige Franzosen und vermeintliche Götter stellen sich ihnen ebenso in den Weg wie ein fürchterliches Seeungeheuer. Doch erst die üblem Grönländer können die Bande zur Umkehr zwingen. Auf ihrer beschaulichen Heimatinsel haust allerdings inzwischen der schreckliche Lars mit seinen finsteren Männern… Ob die Wikinger ihn vertreiben können?“ So lautet der Klappentext dieses Vorlesebuches und gibt damit den Inhalt wie ich finde sehr gut wieder.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir und den Kinder, sowohl Erstklässlern als auch Kinder der vierten Klasse gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und lustig und die Kapitel haben genau die richtige Länge. Auch die Bilder sind sehr ansprechend. Das ist wirklich ein sehr schönes Buch zum Vorlesen – selbst für Kinder, die eigentlich schon selbst lesen können. Am besten gefällt mir sie Stelle, als die Wikinger mit einer riesigen Schüssel Pudding belohnt werden. Auch die Vorstellung der Wikinger, was Götter sind und wie man sie besiegt hat mich und die Kinder zum lachen gebracht.
    Noch einmal VIELEN DANK an den Coppenrath-Verlag der uns diese tollen Bücher geschenkt hat!
  • Bewertung:  

 


Rezension: Der kleine Lord

Frances H. Burnett & Betina Gotzen-Beck – Der kleine Lord                                              

  • Verlag: Coppenrath
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es gibt noch mehr Bücher der Reihe „Coppenraths Kinderklassiker“.
  • Inhalt: Cedric hätte nie gedacht, dass er mal ein zu einem Adeligen wird. Doch genau das passiert, denn sein Vater, den er nie kennengelernt hat, war der Sohn eines Grafen. Und so kommt es, dass Cedric mit seiner Mama vom Amerika nach England zieht. Er wohnt dort bei seinem Opa dem Earl of Dorincourt und wird er kleine Lord Fauntleroy. Durch seine ganz besondere Art auch im Umgang mit seinem Opa verändert sich dieser und lernt zu lieben.
  • Rezension: Ich liebe die Geschichte vom kleinen Lord seit ich denken kann und jedes Jahr an Weinachten schau ich mir die Verfilmung an. Deshlab habe ich mich um so mehr über dieses Buch gefreut und war sehr gespannt auf die Geschichte, wie sie in diesem Buch erzählt wird. Der kleine Cedric ist wahnsinnig liebenswert und es ist unglaublich, wie er es schafft das Herz seines Großvaters zu erweichen und sein Wesen zu verändern. Aber auch Cedrics Mutter ist eine unglaubliche Persönlichkeit und auch die Kinder waren gerührt,als sich Mutter und Großvater wieder versöhnt haben. Die Worte des Buches gefallen mir sehr gut und auch die Bilder sind sehr sehr schön. Nur eine Sache habe ich an dem auszusetzen, nämlich das Ende. Anders als die Kinder , die es nur dieses Ende kennen und es sehr schön finden, kenne ich den Film mit dem Weihnachtsfest als Abschluss und da der Film für mich untrennbar zu Weihnachten gehört, finde ich persönlich dieses Ende viel schöner. Das heißt aber nicht, dass ich dieses Ende nicht auch sehr schön finde, es ist nur eben nicht „mein“ Ende. Ansonsten passt es aber besonders mit seinen schönen und liebevoll gestalteten Bildern und dem weichen Äußeren sehr gut zu „meinem Film“ und die Kinder schauen es sich sehr gern an.
    Noch einmal VIELEN DANK an den Coppenrath-Verlag der uns diese tollen Bücher geschenkt hat!
  • Bewertung:  

Rezension: Wir retten Leben, sagt mein Vater

 Don van Ranst – Wir retten Leben, sagt mein Vater

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 160
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Ein Haus steht an einer sehr unfallreichen Kurve und immer wieder müssen die Bewohner dann die Fahrer der Autos auf ihrem Sofa gesund pflegen. Ob vielleicht auch mal ein „Märchenprinz“, ein richtig netter Junge dabei ist?Dann wir doch bestimmt wieder etwas Neues anfangen?
  • Rezension:
    Das Cover der Buches ist einfach klasse. Das gefällt mir sehr gut und hebt das Buch rein äußerlich asus der Masse. Leider hat mir das Buch inhaltlich nicht so gut gefallen. Das Thema fand ich sehr spannend, aber die Charaktere entwickeln sich meiner Meinung nach zu wenig weiter und wirken zu flach. Auch die „Parallelgeschichte“, in der die Ich-Erzählerin ihre Beziehung zu Sue schildert gefällt mir gar nicht. Das Thema finde ich auch gerade für Jugendliche nicht passend beschrieben. Außerdem frage ich mich, wieso die halbe Brücke unbedigt „in den Dreck gezogen“ werden muss, obwohl es der Ort ist, den die Ich-Erzählerin mit ihrer Kindheit und dem Großvater verbindet. Es gibt in diesem Buch eigentlich nur missglücklte Beziehungen zwischen Menschen, dass finde ich gerade für ein Jugendbuch sehr unpassend. Und auch das Ende finde ich nicht überzeugend. Schade, die Idee dies Hause mit der „Risikozone“ und den unfreiwilligen Besuchern fand ich echt klasse. Ich hätte mir aber eine andere, positivere Geschichte gewünscht. Das einzige Moent des Buches, der mich berührt hat ist der, als die Mutter m it ihrer Tochter nach Zack suchen, weil sie Angst haben, dass er sich doch umgebracht hat. Demnach haben sie ihm wahrscheinlich wirklich das Leben gerettet. Dieser Part kann denke ich auch dazu anregen über das Thema vorschenlle Meinungsbildung über Mitmenschen und Verallgemeinerungen nachzudenken.  Allerdings kann ich das Buch insgesamt nicht weiterempfehlen.
    Trotzem vielen Dank an den Carlsen Verlag und die Bücherbotschafter, die mir dieses Buch haben zukommen lassen.
  • Bewertung: