Mareike Klee – erzähl ich morgen
- Verlag: Mitteldeutscher Verlag
- Seitenzahl: 224
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt: “Als die Soziologin Hedwig den deutlich jüngeren Avi kennenlernt, ist sie von seiner charmanten Unbekümmertheit irritiert. Abenteuer sind in ihrem durchstrukturierten Alltag als Professorin und Mutter nun einmal nicht vorgesehen. Aber was hilft das, wenn einer so hartnäckig bleibt … Avi, der als erfolgreicher DJ und Produzent in der Berliner Musikszene unterwegs ist, überredet sie zu einem gemeinsamen Abend in seinem Lieblingsclub, wo sie es nicht lange aushält: zu laut, zu voll, die ganzen zugedröhnten Leute. Und doch erscheint auf einmal alles möglich, und so finden sich die beiden am nächsten Tag zusammen in einem Auto wieder, um nach Norden zu fahren, ans Meer.
„erzähl ich morgen“ ist eine so packende wie zarte Geschichte über das Loslassen und die Liebe und über Identitäten zwischen Ost und West. Klug und voller Zwischentöne verwebt Mareike Klee rasante Dialoge, rohe Satzfetzen und prägnante Beobachtungen zu einer Momentaufnahme unserer Gesellschaft. Ein Roman wie ein guter Kinofilm – temporeich und emotional, mit Leichtigkeit, Witz und Tiefe..“ (Quelle: s.u.) - Rezension: Vor nicht mal einer Woche hat dieses besondere Buch in einem ganz besonderen Paket den Weg zu mir gefunden, da hatten wir noch Besuch und ich wenig Zeit zum Lesen. Aber gestern habe ich dann Zeit gefunden und konnte es kaum aus der Hand legen. Avi und Hetty sind mir sofort ans Herz gewachsen, gerade weil sie so unterschiedlich sind und ihr Zusammentreffen so ungewöhnlich ist. Ein kleinwenig erinnern mich die beiden auch an meinen Mann und mich muss ich zugeben… Zuerst musste ich mich an wenig an die Passagen gewöhnen, in denen Avis Nachrichtenverlauf mit seinem Bruder zu finden sind, aber am Ende haben gerade sie das Buch so besonders gemacht. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur so viel, es ist mehr als ein „Roadmovie“ und eine „Lovestory“… viel mehr. Es klammert auch eher schwierigere Themen wie Antisemitismus und Konflikte zwischen Ost und West nicht aus – ohne dabei irgendwie belehrend zu wirken oder aufgesetzt. Es fügt sich perfekt in die Handlung ein und lässt den Leser grübeln…. Ich kann euch dieses Buch sehr ans Herz legen und am Ende werdet ihr den großartig gewählten Titel verstehen, über den ihr euch anfangs vielleicht etwas wundert.
- Bewertung:

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und es gleichzeitig allen Menschen in meinem Umfeld schenken, weil es einfach so wunderschön ist und weil ich glaube, dass sie mich und andere Menschen mit Autismus dann besser verstehen. Auf so ein Buch habe ich immer gewartet!!!!! Ich kann es euch allen wirklich absolut empfehlen.