Rezension: Der Waldlauf

Daniel Bauer & Frank Sandmann – Der Waldlauf

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  • Verlag: Leiv Leipziger Kinderbuch
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die beiden kleinen Füchse Stinkefuß und Milchzahn sind zwei Brüder, die es lieben sich zu messen und sie lieben Abenteuer. Eine sehr aufregende Reise beginnt, als sie beschließen die nächste Nacht nicht im Fuchsbau, sondern in der geheimen Fuchshöhle zu schlafen. Und so begeben sie sich auf einen Waldlauf der ganz besonderen Art, bei dem sie jede Menge andere Tiere treffen…
  • Rezension:  Auf der Leipziger Buchmesse hat mich der Autor selbst mit seiner  unglaublich euphorischen Art und Weise auf dieses Buch aufmerksam gemacht und  ich war sofort begeistert von den unglaublich schönen und authentischen Bilder des Waldes. Jetzt habe ich das Buch mehrmals komplett gelesen und meine Begeisterung dafür ist noch mehr gestiegenen, auch die Geschichte an sich macht das Buch lesenswert. Allerdings frage ich mich immer noch – wie schon bereits auf der Messe – warum die beiden Brüder unbedingt Milchzahn und Stinkfuß heißen müssen. Aber Kinder finden das wahrscheinlich sehr lustig… Diesen Buch ist perfekt um über das Thema Mut zu sprechen und darüber sich einen großen Wunsch zu erfüllen. Zusätzlich ist es perfekt um mit Kindern über den Lebensraum Wald zu sprechen, denn im Buch tauchen sehr viele unglaublich schön und echt gezeichnete Tiere auf. Ich kann das Buch wirklich weiter empfeheln. Vielen Dank an Daniel Bauer, den Autor dieses Buches, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

 

 

 

 

 

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Rezension: Rosi in der Geisterbahn

Philip Waechter – Rosi in der Geisterbahn

Rosi in der Gesiterbahn

  • Verlag: BELTZ & Gellberg
  • Seitenzahl: 28
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Rosi ist ein Angashase im wahrsen Sinn des Wortes, denn sie hat unglaubliche Angst vor Monstern und bekommt nachts regelmäßig Alpträume. Doch dann macht sich Rosi mutig auf den Weg ihre Ängste zu besiegen und besucht dafür sogar eine Geisterbahn.
  • Rezension: Auch dieses Buch habe ich für meine Arbeit in der Grundschule u.a. das FLY-Projekt vom BELTZ & Gelberg Verlag geschenkt bekommen. (mehr Infos). Die Kinder waren schon vom Cover total begeistert, was ich sehr gut nachvollziehen kann, denn auch mir gefällt es sehr gut. Es ist eine wundervolle Geschichte dazu, wie man seine Ängste überwinden kann. Ich kann es wirklich weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Töchter des Windes

Nora Roberts – Töchter des Windes 

Töchter des Windes

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil der  „Irland-Trilogie“. Der erste Band heißt „Töchter des Feuers“ und der Dritte „Töchter der See“.
  • Inhalt:  Brianna führt eine kleine Pension in einem kleinen Ort in Schottland. Sie führt ein ruhiges aber eigentlich glückliches Leben, obwohl sie weder Mann noch Kinde hat. Doch eines Tages bekommt sie einen Gast, der ihr Leben völlig aus der Bahn wirft: Der Schriftsteller Grayson will in Ruhe ein Buch bei ihr schreiben, aber schnell wird klar, dass man es manchmal wagen sollte aus der Einsamkeit hervor zu kommen…
  • Rezension: Ich liebe die Bücher von Nora Roberts und so habe ich mich sehr gefreut, als mir dieser Titel als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Ich habe mich sofort in Brie und Gray verliebt und hätte ihnen manchmal gerne einen Schubs gegeben, damit sie merken, dass sie sich lieben. Aber auch unabhängig von dieser wunderbaren Liebesgeschichte ist das Buch einfach großartig. Wie die Freunde und Familienangehörigen von Brie geschildert werden ist so unglaublich detailreich und authentisch, dass ich manchmal fast das Gefühl hatte ich würde sie kennen. Außerdem macht das Buch wirklich Lust die Menschen in Irland noch einmal zu besuchen und näher kennen zu lernen. Toll finde ich auch, wie ausgerechnet ein Schriftsteller zur Hauptperson dieses Buches wird und der Leser so mehr darüber erfährt, wie ein Autor sein Buch „erschafft“. Diese Buch erwärmt das Herz und ist deshalb genau das richtige für diese ungemütlichen und kalten Wintertage. Ich kann es euch allen wirklich empfehlen – okay, vielleicht mit einer Einschränkung, es ist ein absolutes Frauenbuch ;-). Vielen Dank an das Team vom blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:5 Sterne

Rezension: Gryphony. Im Bann des Greifen

Michael Peinkofer – Gryphony. Im Bann des Greifen

Gryphony 1

  • Verlag: Ravensburger
  • Seitenzahl: 22
  • Teil einer Reihe?: Ja, da auf Band 1 folgerichtig ein Band 2 folgen muss.
  • Inhalt: Melody und ihr Freund Roddy sind Außenseiter in der Schule und führen ein eher langweiliges Leben, bis sich Melody an ihrem Geburtstag in einem Antiquitätengeschäft etwas aussuchen darf. Sie wählt einen Ring und damit beginnt eine sehr aufregende Zeit, denn der Ring führt sie zu einem Ei, aus dem ein Greif – halb Löwe, halb Adler – schlüpft. Doch finstere Mächte sind dem Greif mit Namen Agravain schon auf der Spur und die Freunde geraten in große Gefahr.
  • Rezension: Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt allein schon wegen seine zauberhaften Covers, dass so geheimnisvoll funkelt. Außerdem war ich sehr neugierig mal wieder ein Buch über Greifen und nicht wie sonst üblich Drachen zu lesen. Allerdings war mir nicht wirklich bewusst, dass man die beiden Wesen als Gegenspieler sehen könnte. Die Handlung ist leicht zu verstehen und besonders auch durch die große Schrift und die wundervollen Zeichnungen sehr schnell zu lesen. Man wird sofort gefallen genommen und möchte wissen, wie es den Freunden ergeht. Melodyist eine sehr beeindruckende Persönlichkeit und ich hatte sehr viel Spass daran zu lesen, wie sie mutig dem Geheimnis auf die Spur kommt. Ich mag es, wenn Mädchen in solchen Abenteuerbüchern die Hauptfiguren spielen. Die Beziehung zwischen ihr und dem Greifen und zu Roddy zu beobachten war sehr interessant und ihr gemeinsames Abenteuer natürlich unglaublich spannend.  Aber auch die Rahmenhandlung mit der Granny finde ich persönlich aber auch sehr schön. Das Buch ist rundherum gelungen und es ist klar, dass die Geschichte spannend weiter geht – darauf darf man denke ich schon sehr gespannt sein. Vielen Dank an das Team vom Ravensburger Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Mobbels

Jörg Petersen – Die Mobbels

Die Mobbels

  • Verlag: Emmerich Book & Media
  • Seitenzahl: 172
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Mobbels sind kleine grüne Tierchen, die ein wenig aussehen wie Maulwürfe mit Schlappohren. Aber im Gegensatz zu ihnen sehr gut sehen können und unglaublich gerne essen. Die beiden Mobbelkinder Flaps und Kasimir erleben ein  wunderbares Abenteuer als sie sich ungeplant auf eine Reise mit dem Heißluftballon von Professor Fux, ein Erfinder und alter Freund von Papa Paul machen. Das alles nahm damit seinen Anfang, dass das Fischflugzeug mit Kasimir gesprochen hat…
  • Rezension:  Der Autor selbst hat mich auf dieses wirklich sehr lustige Kinderbuch aufmerksam gemacht, dass mir in der letzten Arbeitswoche vor Weihnachten viele lustige und kurzweilige Lesemomente  im Bus beschert hat. Die kleinen Mobbels sind sehr liebenswerte Geschöpfe und die Idee, dass sie mit dessen Einverständnis auf einem Riesen wohnen allein schon sehr lustig. Aber auch das Abenteuer der beiden Mobbbelkinder finde ich wirklich sehr gelungen. Es ist nicht nur unglaublich spannend und fantasievoll, sondern vermittelt den Kindern auch gleichzeitig, dass innere Werte wie Mut und ein reines Herz (was auch immer das heißen mag) viel wichtiger sind als Äußerlichkeiten und machen deutlich, dass man manchmal plötzlich sehr mutig sein kann, wenn man seinen Freunden helfen muss. Daher ist das kleine Gespenst auch einfach eine sehr tolle Figur. Aber auch das Fischflugzeug mag ich sehr gern und es hilfst uns zu verstehen, wie man ich wirklich ändern und etwas aus seinen Fehlern lernen kann. Außerdem ist es ein Bespiel dafür nicht aufzugeben, denn seine Lage war ja nun anfangs wirklich alles andere als einfach. Ich denke die Mobbels haben wirklich Potential noch mehr Abenteuer zu erleben und kann dieses Buch wirklich wärmstens weiter empfehlen. Ich bin mir sicher „meine Kids“ wären auch sehr begeistert davon… Vielen Dank an das Team vom Emmerich Book & Media Verlag und den Autor Jörg Petersen, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Funkenflieger

Rita Falk – Funkenflieger

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Elvira ist eine noch junge Mutter zweier Söhne, Marvin und Kevin. Sie hatten es nicht leicht, besonders seit die Mutter arbeitslos wurde.  Der ältere der Beiden, Kevin, wird nun selbst bald unerwartet Vater. Seine Freundin Aicha ist türkischer Abstammung und ihre Mutter möchte unbedingt verhindern, dass sie das Kind bekommt und will sie in die Türkei bringen. Deshalb müssen die Jugendlichen schnell eine Lösung finden, wo sich Aicha verstecken kann. Und damit wird nicht nur ihr Leben komplett aus der Bahn geworfen, sondern nach und nach auch das ihrer Freunde und Familie…
  • Rezension:  Das Buch wird auf dem Kappentext als „zauberhafter Roman und modernes Märchen“ angekündigt und ich dachte, dass das bestimmt ein sehr begeisterter Leser geschrieben hat. Jetzt, da ich das Buch gelesen habe kann ich das aber wirklich nur selbst unterschreiben. Die zumeist jugendlichen Protagonisten sind einfach wundervoll, wie sie alle zusammenhalten und sich so wahnsinnig rührend um Aicha und einander kümmern. ich finde auch ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen unglaublich. Außerdem haben sie ein unglaubliches Gespür dafür, was die richtige Entscheidung ist und nehmen für das Wohl der anderen auch persönliche Probleme auf sich. das find eich großartig, besonders weil ihr eigenes Leben eben nicht einfach ist und sie teilweise wirklich unter den Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu leiden haben, so z.B. bei der Szene die zu dem wie ich finde sehr schönen Buchcover  und Titel passt. Das Buch ist nicht leicht zu lesen, aber einfach schön und wirklich märchenhaft. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom Dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Sechs Jahre

Charlotte Link – Sechs Jahre. Der Abschied von meiner Schwester. 

  • Sechs JahreVerlag: Blanvalet Verlag
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Charlotte Link erzählt in diesem sehr persönlichen Buch davon, wie sie und ihre Familie die Krankheit und das Sterben ihrer Schwester Franziska begleitet haben. Dabei gibt sie nicht nur Einblick in ihr eigenes Leben und Fühlen, sondern sie beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten zweifeln lässt. Und Sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben, denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.
  • Rezension:  Als ich von dem Buch und dem damit verbundenen LiveTalk hörte, wusste ich sofort, dass mich dieses Buch sehr bewegen würde. Zuerst war ich mir unsicher, ob ich es lesen möchte oder ob es mir wohl zu nah gehen wird. Doch dann habe ich mich schnell dafür entschieden, denn es war irgendwie klar, dass es mich nicht wieder loslassen würde und ich – auch wenn es sicher für viele irgendwie seltsam klingen mag –  große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt habe. Vor zwei Stunden habe ich nun mit Tränen in den Augen die letzten Seiten gelesen und das Buch hat mich wie erwartet sehr tief bewegt. Auch in meiner Familie mussten wir Bekanntschaft mit Krebserkrankungen, die immer wieder zurück kommen und das kompletten Leben verändern. Dabei meine ich nicht nur das Leben der Betroffenen selbst, sondern auch der nahen Angehörigen. Ich habe mich an so vielen Stellen in den Worten von Charlotte wieder gefunden – das war irgendwie ein unglaublich tröstendes Gefühl, dass es Menschen gibt, die meine Gedanken nachvollziehen können. Und auch wenn unsere Geschichte eine ganz andere ist und ich jetzt nicht persönlicher werden möchte würde ich jetzt am liebsten Charlotte Link einen Brief schreiben und mich bei ihr für dieses Buch bedanken – aber ich könnte es wahrscheinlich nicht in Worte fassen, wie großartig ihr Buch für mich ist… und auch diese Rezension kann es nicht Worte fassen, was ich gerade denke. Auf jeden Fall finde ich dieses Buch einfach großartig und kann es wirklich allen Menschen empfehlen. Ich habe kurz überlegt, ob ich denke, dass es Menschen Angst machen könnte die gerade in einem „Krebs-Kampf“ stecken, habe dann aber schnell entschieden, dass dies absolut nicht der Fall ist, denn diesen Menschen ist ohnehin schon klar, was alles noch passieren kann. Und vielleicht können sie aus diesem Buch Kraft ziehen, weil sie sich verstanden fühlen und ganz vielleicht kann es ja helfen, dass die eine oder andere Familie sich früher traut etwas zu sagen und eine Behandlung zu hinterfragen.  Allen anderen kann es vielleicht die Augen dafür öffnen, was ich den Angehörigen von schwerkranken Menschen oft vor sich geht. Und zuletzt macht dieses Buch einfach deutlich wie wertvoll das Leben ist und das man  jeden Tag davon nutzen sollte und seine Lebenszeit nicht mit unnötigen Dingen und Ärgernissen verschwenden sollte. (Das meine ich absolut nicht so trivial wie es klingen mag – ich kann es nur nicht treffender formulieren.)  Vielen Dank an das Team vom Blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne